Das impliziert ja eher, dass er keine Fragen gestellt hat bevor er unterschrieb. Jetzt beschwert er sich, dass einige US-Kollegen wussten was in Wuhan gemacht wurde, also das was er jetzt gefährlich nennt.
Genau darüber hatten wir ja schon geschrieben. Mit den Forschungsergebnissen aus den Unterschiedlichen Ländern, unterschiedlicher Wissenschaftler usw. sehe ich die Integrität an sich nicht beeinträchtigt. Er steht für die Überzeugung ein die er aus den Ergebnissen hat. Wenn du dich erinnerst, Gott würfelt nicht.
Wie ich auch schon schrieb, andere Wissenschaftler müssen wenn dann ebenfalls Ergebnisse liefern oder eben Informationen zu all dem liefern, wenn sie auf anderes kommen. Und diese Debatte läuft immer noch mit dem bisherigen Fazit, möglich aber Unwahrscheinlich weil...
Das China aber damals Vertuschung und Laborunfall vorgeworfen wurden, ist wissenschaftlich haltlos.
Dass dies nun in der Öffentlichkeit so riesig gemacht wird verstehe ich nur, wenn man eben selbst nicht dazu beitragen kann schneller zu Ergebnissen zu kommen. Quasi: "Überall wo ich den Leuten von dem Laborunfall erzähle werde ich für einen Verschwörungstheoretiker gehalten! Dank Drosten. Und der will Wissenschaftler sein?"
Die anderen Wissenschaftler kennen sowas glaube ich ganz gut. Dieser ganze mediale Hick-Hack kommt aber dabei raus, wenn noch geforscht wird, quasi während des wissenschaftlichen Prozesses bei jedem Schritt aber gefragt wird: Wie ist denn die Wahrheit? Und jetzt? Und heute wie ist die Wahrheit? Was ist da wirklich passiert?
Ich persönlich finde es unglaublich dumm wie er kommuniziert. Er bringt es ja auch fertig das hier zu bringen:
Das ist doch ganz Transparent und so laufen solche Konferenzen anscheinend. Wo ist denn die Wissenschaftswelt und deren Kritik an diesem Vorgehen bei Konferenzen, die sie ja üben müsste wenn es ungewöhnlich wäre. Ich halte es auch nicht für dumm und eigentlich für einfach nachvollziehbar, aber ich glaube auch, ihm ist einfach nicht bewusst wie das bei manch einem ankommt der gerne das ganze schnell durch Zeitungsartikel und etwas Phantasie zusammenfügen möchte.
Dabei geht es um eine Telefonkonferenz kurz bevor er den Brief unterschrieb.
All das ist doch sein Problem. Er widerspricht sich am laufenden Band selbst.
Das sehe ich nicht so. Ich glaube zwar er und alle anderen Wissenschaftler, könnten deutlich mehr dazu beitragen dass Verschwörungen nicht so leicht entstehen und der Forschungsprozess verständlicher wird, aber ich glaube diese Welt ist ihnen ziemlich Fremd. Dieses Heruminterpretieren und Zusammenfügen was da wirklich vor sich geht das einzig und allein auf Interpretationen von gewissen Aussagen basiert, wo eigentlich noch viel zu erforschen ist.