PDATE 08.05.: WELTWEIT KAUM NOCH GRIPPE
Die Hygiene- und Abstandsregeln wirken, das lässt sich vor allem an der Zahl der Grippeinfektionen studieren. Seit über einem Jahr ist die Influenza nahezu verschwunden, nicht nur in Deutschland, sondern praktisch weltweit, wie das Wissenschaftsmagazin
Scientific American berichtet. Anders als bei Sars-CoV-2 haben viele Menschen bereits eine Immunität gegen den ein oder anderen Stamm der Grippeviren. Die Folge: Während sich Corona auch während der Hygiene- und Abstandsregeln noch ausbreiten kann, weil es auf Bevölkerungsebene fast überall noch wenig Immunität gibt, hat die Grippe es wirklich schwer. In den gesamten USA wurden in der aktuellen Grippesaison nur rund 600 Todesfälle durch die Influenza gezählt. Im Vorjahr waren es noch über 22.000.
Die strengen Coronaregeln haben weltweit zu einem nahezu völligen Stillstand der Grippeinfektionen geführt. Allerdings kam es jetzt in China erstmals zur Infektion eines Menschen mit dem Vogelgrippevirus H10N3.
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Weiter heißt es:
Was die Folgen dieses Phänomens sind, darüber sind sich die Wissenschaftler uneins. Einige Kritiker befürchten, dass einigen Menschen nun praktisch so etwas wie eine Immunerfahrung fehlt und sie später heftiger an der Grippe erkranken könnten, wenn die Viren zurückkehren. Andere Forscher argumentieren, durch die niedrigen Fallzahlen würden auch mögliche Mutationen gebremst, wodurch Impfstoffe effektiver sein und die Influenza längere Zeit zurück halten könnten.
Die strengen Coronaregeln haben weltweit zu einem nahezu völligen Stillstand der Grippeinfektionen geführt. Allerdings kam es jetzt in China erstmals zur Infektion eines Menschen mit dem Vogelgrippevirus H10N3.
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