Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Das find ich schlimm... Vielleicht sollten die Menschen erst ordentlich auf Vorerkrankungen untersucht werden?! Mag ja sein, dass die Impfung nicht allein Schuld daran ist, aber irgendwie ist sie es doch... er wäre ja nicht tot, wäre er nicht geimpft worden.
https://www.google.com/amp/s/www.mdr.de/brisant/kind-corona-impfung-tot-100~amp.html

Was an dem Text ist denn noch unklar? Wo steht, er wäre nicht tot, wäre er nicht geimpft worden? DAS steht dort nirgends. Der Bericht schließt eine alleinige Schuld der Impfung an seinem Tod ganz klar aus. Punkt. DAS ist die Aussage, und um DIE ging es, nämlich um die Frage "hat die Impfung den Jungen umgebracht?"

Er war ein schwerkranker Junge mit einer deutlich reduzierten Lebenserwartung.

Daß man diesen Jungen vor Covid-19 schützen wollte, ist mehr als nur verständlich und ihn zu impfen KANN nur als richtig angesehen werden. Den hätte das Virus mal eben im Vorbeigehen hops genommen, um es mal (wenn auch unpassend salopp) deutlich zu sagen.
 
Ich habe die Narbe der Pockenimpfung auch, wie jeder über 45 Jahre.
Ich nicht, aber ich bin auch Ende 1969 in West-D. geboren und da galten die Pocken bereits als besiegt. (Den letzten Fall gab es 1972 in Hannover, Quelle, davor im Jan. 1970 im Sauerland, Quelle.)
Ab 1975 wurde die Impfpflicht in Westdeutschland ausgesetzt (Quelle). Seit 1976 gibt es in W-Deutschland keine Impfpflicht mehr gegen die Pocken.
In der DDR wurde ja noch bis in die 1980er gegen die Pocken geimpft.

Siehe:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/36226/Pocken-Wie-man-sie-erkennt-und-wie-man-sich-schuetzen-kann
https://de.wikipedia.org/wiki/Pockenimpfstoff#Geschichte
 
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Aber mal ehrlich jetzt, theoretisch müsste man erstmal auf Vorerkrankungen untersuchen oder? ...

Da liegt ein Verständnisproblem.
Nicht TROTZ ihrer Vorerkrankungen werden Menschen geimpft, sondern WEGEN ihrer Vorerkrankungen, denn diese machen sie NOCH MEHR anfällig für schwere und tödliche Verläufe von Covid-19 als andere Menschen OHNE (ihnen bekannte) Vorerkrankungen es sind. Anders formuliert: wer vorerkrankt ist, sollte ganz besonders auf der Hut sein, sich nicht anzustecken und sollte sich unbedingt die Schutzimpfung holen.

Es sind VOR der Zeit der Impfungen Menschen gestorben, und es sterben auch während und nach der Zeit der Impfungen Menschen an Herzinfarkten, Schlaganfällen und sonstwas alles. Es gibt ja hinreichend bekannte Statistiken über die häufigsten Todesursachen hierzulande. Die zeitliche Nähe zur erhaltenen Impfung sagt doch nicht, daß dieser Mensch dann also DARAN gestorben ist und nicht auch OHNE diese Spritze gestorben wäre!

Käme jemand auf die Idee, ein Mensch, der vor ein paar Tagen beim Zahnarzt war oder bei der Fußpflege, und der dann einen Schlaganfall erlitten hat, das wäre URSÄCHLICH durch den Zahnarztbesuch oder durch die Fußpflege gekommen?
 
Niemand hat versprochen, dass nach der 2. Impfung die Pandemie vorbei wäre - zumindest die Virologen nicht.
Aber die Politiker:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/die-pandemie-der-falschen-versprechen-112712995
Und auf die soll man ja hören, oder nicht?

Wer deren Infos verfolgt hat, war eigentlich immer am besten beraten - Drosten und Wieler haben wie verrückt gewarnt und gemahnt - man hätte es nur lesen müssen.
Und? Was bringt mir das als Bürger, der sich an die Vorgaben der Regierung halten soll? Drosten sagte auch mal, eine 3. Impfung sei nur für Risikogruppen sinnvoll (keine Ahnung, ob er seine Meinung geändert hat).

Politiker muß man "anders lesen", aber das lernt eigentlich schon jedes Kind in der Schule.
Und was soll ich an "Die Pandemie ist für alle Geimpften vorbei" und "Es gibt garantiert keine Lockdowns mehr" anders lesen? Das Gegenteil? - Ja gut, das taten eh schon einige ;) (mich inbegriffen).

Natürlich gab es in den Kampagnen auch Psychologen, aber es ist bewiesen, dass ab einem gewissen Grad "Hirnverbranntheit"^^/ Radikalisierung nichts mehr geht.
Das stimmt - vor allem, wenn man zu spät eingreift. Aber wie gesagt, nicht jeder Impfzögerer ist radikalisiert.

Man kann nicht alle Menschen erreichen, bei keinem Thema, man kann nur noch Schaden begrenzen und das so schnell und effizient wie möglich.
Stimmt.

Hier hat man den Fehler gemacht, zu lange auf die Vernunft von Menschen zu zählen - eigentlich sprachen die Prädiktoren von Anfang an dafür, dass es nicht klappen wird, dass sich genügend Menschen freiwillig impfen lassen, so dass eine Drittimpfung nicht mehr nötig sein wird oder die Pandemie gar ganz vorbei sein könnte/ in eine Endemie übergeht.
Ja, man machte den Vernunftsfehler und hat falsch kommuniziert. Man kann doch nicht von allen erwarten, sich intensiv mit Virologen auseinanderzusetzen, die Zielgruppe eines Politikers ist ziemlich bunt gemischt.
 
Ich nicht, aber ich bin auch Ende 1969 in West-D. geboren und da galten die Pocken bereits als besiegt. Ab 1975 wurde die Impfpflicht in Westdeutschland ausgesetzt (Quelle). Seit 1976 gibt es in W-Deutschland keine Impfpflicht mehr gegen die Pocken.
In der DDR wurde ja noch bis in die 1980er gegen die Pocken geimpft.

Siehe:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/36226/Pocken-Wie-man-sie-erkennt-und-wie-man-sich-schuetzen-kann
https://de.wikipedia.org/wiki/Pockenimpfstoff#Geschichte
Huch, der letzte Pockenfall in Deutschland trat 1972 auf ... .
Dann war ich wohl eine der letzten, die noch geimpft wurden.^^
 
Genau darum geht es mir ja!
Warum redet man über Zwangsisolierung, wo eben alles schon so ausm Ruder läuft? Was erwarten sich Politiker und Co. davon?
.

Unsere Regierung hat darüber auch nichts verlautbart. Will der Politik jetzt nicht die Stange halten nur von Führerscheinentzug oder Ähnlichem kam aus deren Munde ja noch nix.

Bislang waren es nur diese beiden Juristen, die von derartigen Dingen gesprochen haben. Und selbst da bin ich skeptisch, man weiß nicht wie diese Äußerungen tatsächlich zustande kamen. Aber für die Medien ein toller Aufbringer :rolleyes: Furchtbar!
 
Was an dem Text ist denn noch unklar? Wo steht, er wäre nicht tot, wäre er nicht geimpft worden? DAS steht dort nirgends. Der Bericht schließt eine alleinige Schuld der Impfung an seinem Tod ganz klar aus. Punkt. DAS ist die Aussage, und um DIE ging es, nämlich um die Frage "hat die Impfung den Jungen umgebracht?"

Er war ein schwerkranker Junge mit einer deutlich reduzierten Lebenserwartung.

Daß man diesen Jungen vor Covid-19 schützen wollte, ist mehr als nur verständlich und ihn zu impfen KANN nur als richtig angesehen werden. Den hätte das Virus mal eben im Vorbeigehen hops genommen, um es mal (wenn auch unpassend salopp) deutlich zu sagen.
Das der Junge schon eine Herzmuskelentzündung hatte, war vor der Impferei gar nicht bekannt. Erst die Obduktion hatte ergeben, dass er im Vorfeld eine hatte. Dazu noch ein oder zwei bekannte Vorerkrankung vor der Impfung
 
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Huch, der letzte Pockenfall in Deutschland trat 1972 auf ... .
Dann war ich wohl eine der letzten, die noch geimpft wurden.^^
Yepp ...
Und ich bedanke mich dafür bei Dir und Deinen Eltern. :)

Hier ein RKI-Bericht, für den die Anzahl der Ausbrüche in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg bis zum Ende der Pocken-Impfpflicht recherchiert und dokumentiert wurde:
https://www.rki.de/DE/Content/Servi...5_Sasse_Gelderblom.pdf?__blob=publicationFile

Es gab von 1947 bis 1972 nur noch zwölf Ausbrüche,
elf in der BRD und einer in der DDR, bei denen
95 Personen erkrankten und davon zehn verstarben:

Pockenausbrüche.webp

Und ja, 81 von den 95 Erkrankten waren gegen die Pocken geimpft!
Die meisten dieser Ausbrüche waren auf Auslandsaufenthalte v.a. in Indien zurückzuführen!
 
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