Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ich hoffe so sehr, dass wir die Pandemie in den Griff kriegen und der Spuk ein Ende findet. Nachdem ich letztes Jahr meinen leiblichen Vater und meine Mutter innerhalb von drei Monaten durch das Virus verloren habe und nun auch noch mein Stiefvater aufgrund einer Infektion mit dem Virus seit einigen Wochen im Krankenhaus ist, könnte ich echt kotzen, wenn ich von Menschen höre, die heute noch das Virus leugnen oder auf welche Weise auch immer herunterspielen.
 
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Wer hat Influenza entdeckt?
Bevor die Übertragung durch Viren (das Grippevirus wurde 1933 durch Patrick Laidlaw, Wilson Smith und Christopher Andrewes im Rachenspülwasser entdeckt) nachgewiesen war, wurde das 1892 von Richard Friedrich Pfeiffer entdeckte Bakterium Haemophilus influenzae für den Verursacher der Grippe bzw.

Wann trat Influenza zum ersten Mal auf?
Doch der erste Grippeschub im Mai/Juni 1918 war nur der Anfang. Schon im Oktober überrollte eine zweite, noch weitaus heftigere Welle Europa und den Globus.27.04.2009

Grippe-Katastrophe von 1918/19 - DER SPIEGEL


1936 wurden erstmals neutralisierende Antikörper im Blut von Menschen nach Infektion mit dem Influenzavirus nachgewiesen. Schon in den beiden Jahren danach begannen Versuche, Soldaten durch Injektion inaktivierter Influenzaviren vom Typ A/H1N1 vor der Influenza zu schützen.

Grippeimpfung – Wikipedia

gute artikel..willst du mir damit etwas bestimmtes sagen?
 
@Joey

"Und das macht es sinnvoll schnell zu dufchimpfdn und dabei aucv noch die Infektionszahlen klein zu halten - um eben schneller zu sein aly die Mutation."

nach dieser logik würde es AUSSCHLIESSLICH nur sinn machen, wenn möglichst schnell,
möglichst alle weltweit durchgeimpft würden. was ich allerdings immer noch zu bezweifeln wage,
dass dadurch die krankheit dann besiegt wäre.

die erste impfstrategie mit der stufenweisen impfung seit vergangenen dezember,
hat jedenfalls nach derselben logik nicht nur nichts gebracht,
sondern die sache dramatischer werden lassen.
d.h. in eine richtung gedrängt, in der die schnelle durchimpfung aller als notwendige massnahme nahe gelegt wird.

nur könnte es halt leicht passieren, dass auch dann die krankheit nicht besiegt wäre und wir zudem eine unzahl an
mutationen des virus hätten.
 
okey, aber in der regel mutiert es wenn es auf ein hinderniss stösst..darum mutiert auch ein influenza virus ständig..

Nein, es mutiertimmer wieder. Das, was Du hier "Hindernis" nennst, ist dann ein Selektionsdruch, welcher Mutationen ausselektiert.

und darum muss sich jemand auch ständig impfen lassen um sich frühzeitig einer neuen mutation zu entziehen..

Das ist noch ein wenig komplizierter und hängt auch damit zusammen, dass sehr viele Influenza-Stämme unterwegs sind, die Endemich aufglammen. Da versuchen dann die Experten vorherzusagen, welche der Virenstämme als nächstes wieder dran sind. Bei der Grippe hat das nicht nur mit der Evolution zu tun dass saisonal geimpft wird.

Daneben gibt es durchaus Viren, bei denen einmalige oder zweimalige Impfung ausreicht. Masern beispielsweise.

ist der zeitraum zu klein kann man auch trotz impfung erkranken..abgesehen davon das manchen leuten nicht mal die impfung schützt..
aber das will ich gar nicht ausweiten..mir ging es lediglich darum, weil für mich die diskussion über mutation wenig sinn macht..
das corona virus verhält sich nicht anders wie ein anderer virus..

Sars-Cov-2 verhält sich nicht außergewöhnlich. Viren a9lgemein verhalten sich aber unterschiedlich, mutieten unterschiedlich häufig erc.

Die Mutations-Diskussion wird gerne von Impfgegnern gestartet, weil sie meinen damit die Impfung sinnlos reden zu können. Und DAS ist undbleibt falsch.
 
also bist du der ansicht, ein virus mutiert nicht wenn er auf ein hinderniss stösst..
wenn es so ist wie du schreibst, warum mutiert der influenzavirus seit langer zeit ständig?
Weil er laufend neue Wirte mit geeigneten Wirtszellen findet, in denen er sich vermehren kann!

Durch die Injektion der eigenen RNA-Kette in eine geeignete Wirtszelle (solche unserer Körperzellen, die außen einen ACE-Rezeptor haben), veranlasst das Corona-Virus unsere Körperzellen, lauter neue SARS-CoV-2-Viren herzustellen.
Und bei dieser Viren-Herstellung passieren immer wieder Kopierfehler, sogenannte Mutationen.

Das heißt, je mehr Viren menschliche Zellen befallen, umso häufiger entstehen dadurch Kopierfehler.

Wenn dann ein Impfstoff eine Virusvariante eindämmt, aber parallel weiterhin genügend Wirte befallen werden können, dann bilden sich weiterhin neue Mutationen. Und statt der Variante, auf die der Impfstoff eingestellt ist, breitet sich eine andere Variante besser aus, die womöglich fast genauso infektiös, aber vielleicht sogar so mutiert ist, dass der Impfstoff nicht wirkt.

Insofern muss man parallel zur Impfkampagne trotzdem dafür sorgen, dass die Kontakte reduziert werden.
 
Das, was Du hier "Hindernis" nennst, ist dann ein Selektionsdruch, welcher Mutationen ausselektiert.
Den Begriff "Selektionsdruck" missverstehen Laien. :);)
Das ist kein Druck, der da entsteht.

Bei den Viren funzt die Vermehrung genau so wie bei anderen Lebewesen.
Wenn Du eine Viren-Unterart durch einen Impfstoff vernichtest, breitet sich eine andere Unterart aus, die vom Impfstoff nicht mehr eingedämmt werden kann, weil sie widerstandfähiger ist.
 
Nein, es mutiertimmer wieder. Das, was Du hier "Hindernis" nennst, ist dann ein Selektionsdruch, welcher Mutationen ausselektiert.

intelligent formuliert, sagt aber auch nichts anderes aus..

Da versuchen dann die Experten vorherzusagen, welche der Virenstämme als nächstes wieder dran sind.

aha, helfen vieleicht darum manche impfungen weinger?

Die Mutations-Diskussion wird gerne von Impfgegnern gestartet, weil sie meinen damit die Impfung sinnlos reden zu können. Und DAS ist undbleibt falsch.

ich persönlich will ja die impfung nicht kleinreden..im gegenteil..jeder dir sich impfen lasse will sollte es tun..
kleinreden bedeutet ja nicht wenn man eine gewisse skepzis hat was impfen betirfft..
 
@Joey

"Und das macht es sinnvoll schnell zu dufchimpfdn und dabei aucv noch die Infektionszahlen klein zu halten - um eben schneller zu sein aly die Mutation."

nach dieser logik würde es AUSSCHLIESSLICH nur sinn machen, wenn möglichst schnell,
möglichst alle weltweit durchgeimpft würden. was ich allerdings immer noch zu bezweifeln wage,
dass dadurch die krankheit dann besiegt wäre.

die erste impfstrategie mit der stufenweisen impfung seit vergangenen dezember,
hat jedenfalls nach derselben logik nicht nur nichts gebracht,
sondern die sache dramatischer werden lassen.
d.h. in eine richtung gedrängt, in der die schnelle durchimpfung aller als notwendige massnahme nahe gelegt wird.

nur könnte es halt leicht passieren, dass auch dann die krankheit nicht besiegt wäre und wir zudem eine unzahl an
mutationen des virus hätten.

Die Krankheit komplett zu besiegen, ist auch nicht das Ziel, weil das unmöglich ist. Ziel ist es, die Gruppenimmumität so weit zu treiben, dass sie sich nicht mehr pandemisch ausbreitet sonder nur noch endemisch grassiert schlimmstenfalls. Die Infektion lässt sich dann recht gut kontrollieren und die Zahlen bleiben automatisch klein.

Eine schnelle Dirchimpfung bleibt auch dafür wichtig - ja - möglichst der ganzen Welt.

Der Stufenplan ist aber deswegen nicht schlecht. Der ist dem Umstand geschuldet, dass die Produktion nicht belieblig schnell geht. Das würde sich übrigens auch nicht ändern, wenn die Firmen die Patente freigeben würden, weil zur Produktion schon ziemlich spezielle Technik und Azsrüstung nötig ist.

So sind dann immerhin die bisherigen Risikogruppen etwas geschützt.

Ohne Durchimpfung blieben die Optionen Durchseuchung oder lang anhaltende Isolation. Durchdeuchung hätte mehr als 200.000 Tote in Drutschland binnen weniger Wochen zur Folge, bis sowas wie Gruppenimmunität erreicht ist. Länger anhaltende Isolation möchte auch niemand. Die Durchimpfung ist die einzige Vhance halbwegs schnell wiefer einigermaßen Normalität zu erreichen ohne viele Menschen dafür zu opfern.

Was schwebt Dir also vor?
 
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