Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Das ist so nicht ganz richtig. Es gibt diesen unseligen Reflex, diejenigen, die eine berechtigte Kritik äußern, sofort als dumm, unwissend, Verschwörungstheoretiker, Rechte oder Coronaleugner abzustempeln, obwohl dies nur selten der Fall ist.
Es gibt ganz offensichtlich auch den Drang, alles Medizinische in die Schublade "Scharlatanerie" zu stecken und diejenigen, die ihr vertrauen, weil sie gute Erfahrungen gemacht haben, zu "Schlafschafen" zu deklarieren.
Ist genau so daneben.

Ich misstraue Ärzten und Wissenschaftlern dann, wenn meine Intuition in eine völlig andere Richtung weist, und das hat ganz einfach mit meiner Lebenserfahrung zu tun: Ich war schon als Kind häufig krank und solange ich auf den Rat sogenannter Experten gehört habe, wurde es immer schlimmer, bis ich im Alter von 30 Jahren bereits mit meinem Leben abgeschlossen hatte.
Ergo: Du schließt also ausschließlich von Deinen Erlebnissen in Deiner Kindheit (weil Du mit ca. 20 Ärzten oder so schlechte Erfahrungen gemacht hast) auf die aktuelle Situation und traust also nur deshalb allein den Ansichten, die sich mit Deinem Bauchgefühl decken, ohne sonstige Gründe vorweisen zu können.
Und das, ohne dass Du selbst wirklich nachweisen kannst, dass Du richtig liegst.
Und das nennst Du gut informiert und hinreichend begründet?

Und scheinbar bin ich damit nicht alleine.
Ja, man bestärkt sich gerne dann in seiner Meinung, wenn man nicht alleine dasteht. Dann muss man seine Haltung auch nicht hinterfragen.
Aber das hat nichts mit Logik zu tun.
Denn dann könnte man zurecht argumentieren: Es gibt wesentlich mehr Menschen, die den Aussagen von Medizinern vertrauen, weil sie meistens doch eher gute Erfahrungen gemacht haben.
Natürlich gibt es die falschen Diagnosen und die schlechten Ärzte. Aber Fehlerquoten und selbstverliebte Idioten gibt es überall. Die Mehrheit ist aber meist bemüht, mit den richtigen Mitteln zu helfen.

Meine bisherige Erfahrung ist, dass schlechte Erlebnisse in der Kiindheit besonders oft dazu führen, dass Menschen gänzlich ihr Urvertrauen verlieren und dann alles anzweifeln, was ihnen mitgeteilt oder erklärt wird, selbst, wenn Erklärtes nachgewiesen werden kann oder eigentlich recht leicht nachvollziehbar ist.
Und dann schließen sie sich gerne jenen Menschen an, die die eigenen Ansichten vertreten.

Alles Gute Dir!
 
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Steil mal ein Video rein. Ich denke das Problem am Tod durch Morphium wegen Covid, wird der fehlende Schock beim Übertritt sein. Schwups und du bist drüben. Kopfschuss.
In jenen Fällen die zuHause waren, als halbwegs gesund beschrieben, kein Spital und innerhalb von 3 Tagen tot, wäre es ja tatsächlich, die Schwelle von ein paar Stunden, aber ich kenn das, der Körper flutet schon vorher mit Hormonen. Schmerzhaft gehen nur Schuldgeplagte.
Vielleicht fällt es uns wieder ein, wenn es soweit ist:D
Aber der Tod ist OT, so ist das:cool:
 
So ist das während eines Notstandes und einer Situation die sonst völlig außer Kontrolle gerät, außerdem war das Szenario im Frühjahr schon vorgesehen aber damals halt nicht nötig und was jetzt kommt weiß halt niemand .
Es geht ja um Ärzte die zwar positiv sind aber ohne Symptome. Die Patienten sind nun einmal infiziert. Da kann nicht mehr viel passieren.
 
Was erlebt eine Frau, die auf einer so genannten Querdenken-Demo mit Demonstranten über die Gefahren des Coronavirus sprechen möchte? FDP-Politikern Karoline Preisler, im März selber schwer an Covid-19 erkrankt, hat am vergangenen Samstag die Proteste in Leipzig besucht und ist auf die Menschen zugegangen – wir haben sie begleitet.
 
Es geht ja um Ärzte die zwar positiv sind aber ohne Symptome. Die Patienten sind nun einmal infiziert. Da kann nicht mehr viel passieren.
In der Sache hast Du Recht.
Nur gehts mir an der Stelle um grundsätzliches. Das resultiert aus Problemen, die es vor dem Virus gab und die es jetzt um so leichter danach geben könnte. Ich behaupte, dass das Pflegepersonal zumindest die ersten Jahre des Berufslebens mitfühlend ist,was oft auf Kosten des Kampfgeistes geht und sie gleichzeitig nicht die Druckmittel einer Lokführergewerkschaft o.ä. haben. Im Ergebnis bedeutet dies, das kaum einer so unerträgliche Arbeitsbedingungen hat. Du willst nicht wissen, wieviele Stunden der Arzt bereits wach ist, der Dich operiert, ich wußte das. Du willst auch nicht wissen, wieviele Doppelschichten und wie wenig Freizeit das Pflegepersonal hat. Ich war jahrelang in der Mitarbeitervertretung und kenne Geschichten, die da draußen den Menschen die Haare zu Berge stehen lassen müßte, sollten sie solchen Bedingungen gelegentlich in ihrem Leben ausgeliefert sein. Sicherlich ist das unterschiedlich nach den jeweiligen Bereichen. Es gibt kaum Personal, was halbwegs gesund in Rente gehen kann.
Wenn das Virus erledigt ist und die Arbeitgeber über hohe Lohnnebenkosten klagen werden, wird das weiterhin auf dem Rücken der Pflegekräfte ausgetragen werden.
 
Mit wir meinst du den Ort wo du wohnst? Denn für alle kann es nicht gelten, da Passau sehr diszipliniert ist und jeder mit Maske rum rennt, ausser er/sie raucht gerade eine oder trinkt einen Kaffee zum Gehen :D

Coffe to go liegt gerade mega im trend :whistle:(y)

Bei uns nur im Stehen erlaubt, also stand by Kaffee, nix to go.
Auch Rauchen und Essen nur im Stehen oder Sitzen gestattet, wird natürlich nicht immer befolgt.
Auch Maske nur bis zum Rüssel oder Oberlippe Unterkante bis hin zu Maske als Kahlkopfwärmer.
Wohl ein Grund dafür, dass es seit gestern bei uns wieder 100 Neuinfizierte gibt und der Inzidenzwert auf 263,9 gestiegen ist.

Gruß

Luca
 
Naja....es wurde schon gebetsmühlenartig gepredigt...auch von der Regierung....dass das Virus eben nicht weg ist und dass die Leute Hausverstand und Eigenverantwortung tragen sollen mit Abstand und Hygieneregeln.
Es ist ja auch niemandem verboten worden, die Masken dennoch zu tragen, wenns eng ist und viele Leute zusammenkommen.
In OÖ hatten wir das ohnehin den ganzen Sommer lang, weil bei uns da die Zahlen schon höher waren als anderswo in Ö.

Wenn der Deutsche nicht eindeutige, klare Befehle bekommt, läuft da gar nix und gesunder Menschenverstand und Verantwortung übernehmen sind so was von out. Findest höchstens noch im Museum, wenn man Glück hat und dieses eine prähistorische Abteilung hat.

Gruß

Luca
 
In der Sache hast Du Recht.
Nur gehts mir an der Stelle um grundsätzliches. Das resultiert aus Problemen, die es vor dem Virus gab und die es jetzt um so leichter danach geben könnte. Ich behaupte, dass das Pflegepersonal zumindest die ersten Jahre des Berufslebens mitfühlend ist,was oft auf Kosten des Kampfgeistes geht und sie gleichzeitig nicht die Druckmittel einer Lokführergewerkschaft o.ä. haben. Im Ergebnis bedeutet dies, das kaum einer so unerträgliche Arbeitsbedingungen hat. Du willst nicht wissen, wieviele Stunden der Arzt bereits wach ist, der Dich operiert, ich wußte das. Du willst auch nicht wissen, wieviele Doppelschichten und wie wenig Freizeit das Pflegepersonal hat. Ich war jahrelang in der Mitarbeitervertretung und kenne Geschichten, die da draußen den Menschen die Haare zu Berge stehen lassen müßte, sollten sie solchen Bedingungen gelegentlich in ihrem Leben ausgeliefert sein. Sicherlich ist das unterschiedlich nach den jeweiligen Bereichen. Es gibt kaum Personal, was halbwegs gesund in Rente gehen kann.
Wenn das Virus erledigt ist und die Arbeitgeber über hohe Lohnnebenkosten klagen werden, wird das weiterhin auf dem Rücken der Pflegekräfte ausgetragen werden.
Damit hast du definitiv Recht. Es ist traurig, dass die Politik nichts aus der 1.Welle gelernt hat. Damals hatte ich die Hoffnung, dass sich endlich etwas ändert.
 
Damit hast du definitiv Recht. Es ist traurig, dass die Politik nichts aus der 1.Welle gelernt hat. Damals hatte ich die Hoffnung, dass sich endlich etwas ändert.
Das wäre allerdings ein Projekt auf viele Jahre.
Gut geschultes Pflegepersonal zaubert man nicht innerhalb von ein paar Monaten aus dem Hut.
 
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