Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Da zitierst du die allerersten Anfänge des Mega-Threads von Ende Januar 2020.
Klar, ich bin auf den ersten Beitrag eingegangen.

Erste Meldungen aus China erreichten uns, und keiner wußte, was daraus weltweit noch werden würde.
Der Has hat das megafrüh aufgegriffen, da hab ich noch kein bisschen dran gedacht.

Anfangs dacht ich auch noch, es wäre wieder Panikmache, doch kurze Zeit später wurden die Meldungen
eindeutiger, und ein Jahr danach hatte mein Vater es dann und ist daran gestorben. So kann´s gehen.
:weihna3

Neben all den unvorhersehbaren Risiken, von denen du sprichst, ist so ein Virus doch ne andere Nummer.
Da "darf" oder sollte man dann doch die mögliche Umsicht walten lassen und auf den Expertenrat hören.
Quasi als eine Form von Anpassung der eh schon bekannten Selbstfürsorge an die veränderten Umstände.
Absolut! Was damals in den Notaufnahmen los war, das war mehr als erschreckend.
Man stelle sich mal vor, es wäre NOCH schlimmer geworden und die Verantwortlichen hätten nicht reagiert: Dann wäre aber was los gewesen. Dass in einer bisher nicht dagewesenen Situation auch Fehler gemacht werden, das kann nun wirklich JEDER verstehen (auch aus eigener Erfahrung - jeder macht Fehler, wenn er mit was Neuem konfrontiert ist) und wer das nicht versteht, der WILL es nicht verstehen.

Aber nu - das "Hauptsache-dagegen und Stänker-Virus" kann ziemlich hartnäckig sein. Ich war früher auch mal infiziert, das ist echt nicht ohne. Dagegen gibts auch keine Impfung und keine Pille, da hilft nur gnadenlose Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Auch das Hinterfragen von eigenen Meinungen und Überzeugungen (und die Erkenntnis, dass beides kein Wissen ist) kann hilfreich sein. Aber es ist und bleibt ne echte Rosskur - zumindest bei mir war das so, vor allem am Anfang. Hat aber gehelft! 🥰

Ou ja - und ne wirkliche Heilung gibts da auch nicht, allerdings sind die "Rückfälle" mit ehrlichem Hinterfragen zunehmend schneller in den Griff zu kriegen. Je mehr sich die Erkenntnis festigt, dass man nicht weiß was man glaubt und dass man glaubt was man will, umso flotter hat man sich wieder eingenordet.
Und noch ganz wichtig: Man DARF Fehler machen, man DARF sich irren und man DARF rückfällig werden, denn genau daran wächst man letztendlich. Sich sowas nicht zu gestatten führt nur dazu, dass man nicht sieht, was man ja nicht schlimm finden will an sich. Funktioniert übrigens supergut (trotz Rosskur-Charakter), man muss einfach nur dran- und ehrlich bleiben. Das hab ich vom besten Lehrer der Welt gelernt. 😍
 
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Wissen wir ob diese Anzahl der Toten der Wahrheit/Wirklichkeit entspricht?
Ist komplett egal. Es ist möglich und das sollte reichen.

Woher?
Aus den gleichgeschalteten Medien?
Na dann...
Hä?
WOHER weißt du, dass die gelogen haben?

... und das hat jetzt nix mit irgendwelchen Verschwörungstherorien zu tun.

Woher können wir zu 100% wissen, dass all das wahr ist, was uns die Medien usw. präsentieren?
NIX kann man zu 100% wissen. Deswegen halte ich mich an die Möglichkeiten, die den größten Handlungsbedarf haben, weil die Gefahr groß ist. Klar kann das ein Irrtum sein, aber die Tragweite der Risiken ist unendlich viel kleiner, wenns am End doch nicht so gefährlich war als wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich so gefährlich war. Das ist exakt das Gleiche wie beim Klimawandel. Da muss einfach alles menschenmögliche getan werden (SELBSTVERSTÄNDLICH!), um mögliche Worstcasefälle bestmöglichst zu verhindern. Und während man alles möglich tut, kann man herzallergernst hoffen, dass es am End doch nicht so dramatisch war. Alles andere wäre unfassbar verantwortungslos.

Eine Mutter lässt ihr Kind ja auch nicht auf den Gleisen sitzen, weil sie GLAUBT, dass kein Zug kommt. Sie würde auch nicht hinterfragen, woher jemand weiß, dass doch ein Zug kommen kann. Eine Mutter schnappt sich ihr Kind und holt es wie der Blitz aus der Gefahrenzone und ist ganz sicher nicht beleidigt, wenn am End doch kein Zug gekommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls es jemand weiß: Wenn ich vor 2,5 Wochen bei jemandem zu Besuch war und schon (unwissentlich) Corona hatte - derjenige erst seit heute Symptome hat, kann ich trotzdem die Ansteckungsquelle gewesen sein?
 

Ich glaube nicht, dass sich das auf die Medien beruft.
Klar muss es nicht zwingend richtig sein, aber ich halte es zumindest für möglich, wenn nicht sogar für wahrscheinlich.
 
Falls es jemand weiß: Wenn ich vor 2,5 Wochen bei jemandem zu Besuch war und schon (unwissentlich) Corona hatte - derjenige erst seit heute Symptome hat, kann ich trotzdem die Ansteckungsquelle gewesen sein?
hat er denn Corona?
es ist Erkältungszeit, viel schnupfen und husten rum, es kann alles sein.........

obwohl ich 2,5 wochen für zu lang halte, aber ich weiss es nicht wirklich.
 
Stimmt... es war eine Pandemie, denn der Erreger breitete sich überregional... somit weltweit aus.
Soviel zur Deffinition einer Pandemie...

Und weiter?

Würde sich morgen der Grippe-Virus weltweit ausbreiten... was er vielleicht sogar auch tut... denn wir wissen es ja nicht... dann hätten wir eine Grippe-Pandemie...

Doch gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen diesem Corona-Virus und dem Grippe-Virus... seine Herkunft.


Deine Interpretation zu Pandemie ist ziemlich verharmlosend und kurz gedacht. Tja, wenn es weiter nichts wäre...


Mit Grippe haben wir Erfahrung, viele sind auch dafür bereits geimpft und es gibt ausreichend und bereits erprobte Medikamente. Das ist schon ein Unterschied.
 
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Wissen wir ob diese Anzahl der Toten der Wahrheit/Wirklichkeit entspricht?

Ja, wissen wir.

Woher?
Aus den gleichgeschalteten Medien?
Na dann...

Weißt Du, dass die Medien, die Du abwertend und damit entgegen Deiner geäußerten Selbstbeschreibung NICHT sachlich objektiv "gleichgeschaltet" nennst, falsche Zahlen verbreiten.
Kommt in Deinem Kopf beim "Hinterfragen" auch mal vor, dass die veröffentlichte Zahl der an Covid19 verstorbenen Menschen, tatsächlich richtig oder gar auch unterschätzt sein könnten?
Na dann...

... und das hat jetzt nix mit irgendwelchen Verschwörungstherorien zu tun.

Doch, hat es. Welchen Grund hat es, sowohl die "gleichgeschalteten Medien" zum einen derart abwertend so zu benennen, als auch diese Infos in der Gestalt anzuzweifeln, während ich von Dir keinerlei Zweifel vernehme, falls jemand eben diesen Infos in Form von Verschwörungsmythen widerspricht?

Wenn Du Medien schon "gleichgeschaltet" nennst, weil sie sich auf die gleiche Daten-Basis stützen und die gleichen Fakten (Todeszahlen) benennen, dann möchte ich nur am liebsten nur noch "gleichegschaltete Medien" konsumieren, die tatsächlich die wahren Fakten veröffentlicht, und die nicht-gkleichgeschalteten "alternativen Fakten" - auf gut Deutsch: die Unwahrheit - kann bei den "alternativen Medien verbleiben", die ohnehin dafür bekannt sind, Verschwörungsmythen, Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten.

Was die geäußerte Meinungen angeht, sind auch die "Mainstream"-Medien nicht gleichgeschaltet. Da habe ich bzgl. Impfung und Eindämmungsmaßnahmen schon viele verschiedene Meinungen vernommen: Einigen Journalisten waren die maßnahmen in Deutschland zu streng, anderen nicht streng genug. Einige Journalisten haben sich für andere gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Die einzige Meinung, die ich in den "Mainstream"-Medien nicht vorgefunden habe, ist, dass Covoid19 in Wirklichkeit gaaaaanz harmlos wäre, dass die Toten alle nur an der Behandlung oder an schweren Vorerkrankungen gestorben wären und niemals "an" Covid19, und dass Herr Drosten, Frau Priesemann und alle weiteren Wissenschaftler, die an und mit dem Virus und/oder den Zahlen arbeiten und vor der Pandemie gewarnte haben, nur dumme und tumbe Mitläufer, Lügner oder gar böse Mitverschwörer wären.

Diese von mir im Konjuunktiv II beschriebene Meinung wurde hier im Thread teilweise schon vertreten - in den "Mainstream"-Medien allerdings nicht, und das ganz einfach, weil sie tatsächlich kontrafaktisch und somit falsch ist. Um eine solche kontrafaktische Meinung ist es nicht schade, und Medien sind nicht deswegen "gleichgeschaltet", wenn sie solch einen Stuss nicht weiter verbreiten. Wer für Sich genommen keine Ansgt vor Covid19 hat, kann sich ja gerne weiter darauf ausruhen - die bekannten Zahlen legen ja auch nahe, dass so jemand durchaus für sich alleine betrachtet Recht behalten wird. Er kann aber nicht verlangen, dass andere seinetwegen entweder auf Selbstschutz verzichten oder repressalien bzw. andere Probleme hinnehmen, die sie bekommen würden, wenn der Selbstschutz nur auf "freiwilliger Basis" geschehen würde.

Woher können wir zu 100% wissen, dass all das wahr ist, was uns die Medien usw. präsentieren?

Wenn Du fundierte andere Infos oder deutliche und logisch konkret nachvollziehbare Argumente, warum die Infos der Medien derart grob falsch sein sollten, sag bescheid. Ansonsten sehe ich keinen Anlass zu der Vermutung, dass die präsentierten Zahlen der Medien, und mit denen die Wissenschaftler auch seit Jahren arbeiten, grob falsch sein sollten.
 
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