Hi, ich hoffe, Dir ist klar, dass die Subventionen für die Kleinbauern, die ökologisch gewirtschaftet haben und sich um Pflanzen und Tiere auf eine verantwortungsvolle Weise kümmerten, dass die wegfallen sollen? Dass früher damit die ausbeuterischen Systeme unterstützt wurden? Dass jetzt leider nichts Besseres kommen "soll"?
Jetzt soll ein neues "System" geschaffen werden, dies ist auch wieder weg vom Regionalismus und unterstützt eben ein neues System, womit sich ein paar globale Player die Taschen vollstopfen und die Menschen vor Ort von Großkonzernen abhängig macht. Zudem kann so besser "kontrolliert und patentiert und künstlich und politisch gewollt verknappt werden" nach Gutdünken, denn es soll ja automatisiert werden.
Was würde es denn schon stören, wenn es nach wie vor Bauern gäbe, die ein bisschen Land bewirtschaften und an die Verbraucher vor Ort verkaufen darf? Sicher weder die Bauern noch die Menschen drumrum, die auch noch klimafreundlich keine langen Transportwege mitunterstützen und die auch was den Verpackungsmüll anbelangt umweltfreundlicher ihre Kartoffeln in Beuteln mitnehmen könnten.
Es reicht aus, ein paar Schlagworte unterzubringen in der Kampagne, um den Hintergrund zu verdecken.
Leider geht es hier nicht um den guten Weg, wirklich auf eine natürliche und umweltschonende und menschen- und tierfreundliche Lebensweise zurückzukommen. Unternehmen wie Monsanto sagen Dir sicher was. Nun, das ist Teil der neugehypten Wunschindustrie.
Ich möchte übrigens in eigener Sache anmerken, die Lebensumstände, viele Entwicklungen und unter anderem auch Beiträge wie von Dir haben bei mir mittlerweile einen Wandel ausgelöst. Ich entwickle mich vom Raucher zum Nichtraucher, vom Omnivoren zum Pescetarier und bin auf dem Weg zum Vegetarier. Ich kann nicht alles gleichzeitig und sofort schaffen, aber ich bin auf dem Weg.
Liebe Grüße
Eva