Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ja, es macht unglaublich wütend!
Es gab im Spätsommer sogar mal knapp vier Wochen, in denen man bei uns keine FFP2Maske tragen mußte, wenn nur doppelt Geimpfte zugegen waren - was für ein Traum!

Dass für das Testen in Krankenhäusern Ärzte und Pflegeperonal abgezogen werden (mehrere Stunden pro Tag, je nach Größe des Hauses), scheint auch nicht bekannt zu sein.
Geimpfte müssen nicht getestet werden!

Die ganz Misere kann sich niemand vorstellen, der nicht in so einem Bereich arbeitet.

Schrecklich, ich verstehe auch nicht warum man sone sorry "Show" aus dem Testen macht, also das es so lang dauert.

Jeder kann selbst, nen selbsttest, funktioniert wunderbar schon bei 1 Klässlern...da fragt dann Lehrerin, hat jemand 2 Striche... Und die Kinder rufen, nein negativ... Oder würden im anderen Fall aufzeigen, dauer mittlerweile nicht länger als 20 min bei kleinen.

Bei großen geht's noch paar min schneller.

Ich mein so in der Art irgendwie könnt es auch auf Arbeit funktionieren,bei allen.


Ich versteh so vieles nicht was jetzt geschieht und was die Wut betrifft nun ja ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn es wieder zum Lockdown kommt.
Wenn Kinder wieder nicht zur Schule dürfen.

Und wie wird's dann erst denn Menschen gehen, die schließen müssen was erst so kurz offen ist.

Dabei wär alles und soviele vermeidbar.

Ich denke nicht das sich weniger hätten Impfen lassen, wenn gesagt worden wäre, welches Potential Delta hat, oder das es eine Abschreckende Wirkung gehabt hätte, wenn man gesagt hätte, dann und dann 3 Impfung.

Oder wenn gesagt worden wäre das trotzdem Regeln wichtig sind.

Wenn doch einfach nur gesagt worden wäre, daß diese Mutation solch ein Potenzial hat, das wir überhaupt nur Mit einer sehr hohen Impfqoute und anderen kleineren Maßnahmen, einen lockdown verhindern können.

Und alles andere uns dahin kaputaltiert... Ich glaube wenn es so gesagt worden wäre als man es wusste als Wissenschaftler warnten, im Sommer.

Dann hätten sich wahrscheinlich sogar mehr impfen lassen... Weil es dann allein schon all diese Widersprüche nicht gebe... Das nur ungeimpfte gefährdet sind...
 
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In NRW beginnen Planungen ... immerhin. :rolleyes:
https://in-gl.de/2021/11/04/booster-fuer-booster-impfung-nrw-fordert-lokale-impfstellen/

Alle Arztpraxen (etliche), mit denen ich telefoniert habe, ächzten und stöhnten - von wegen zwei Wochen Wartezeit! (so stand es irgendwo im Netz)

Für jüngere Menschen (auch wenn sie vorerkrankt sind) und nicht-medizinisches Personal besteht überhaupt keine Chance, sich auch nur auf irgendeine Warteliste setzen zu lassen o.ä..
Ojeeeee ... blöde Bürokratie! :unsure:
 
die tests sind zweifellos wichtig.
aber sie können die impfung nicht ersetzen[/QUOTE]

Nein, das müssen sie ja auch gar nicht. Es gibt eine Impfung und viele Menschen die darauf gewartet haben.
Aber es gibt halt auch Menschen die sich nicht impfen möchten und lieber eine Infektion in Kauf nehmen. Und für diese Übergangszeit müsste man halt jetzt, v. a. In der kalten Jahreszeit, viel testen, auch die geimpften, um eine Überlastung zu vermeiden.

Mit den aktuellen Impfstoffen wird ohne Impfpflicht die Impfquote nicht mehr nennenswert ansteigen. Man kann nun wütend darüber sein und die ungeimpften weiter stigmatisieren.
So wird die aktuelle Situation aber nicht gelöst werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schrecklich, ich verstehe auch nicht warum man sone sorry "Show" aus dem Testen macht, also das es so lang dauert.

Jeder kann selbst, nen selbsttest, funktioniert wunderbar schon bei 1 Klässlern...da fragt dann Lehrerin, hat jemand 2 Striche... Und die Kinder rufen, nein negativ... Oder würden im anderen Fall aufzeigen, dauer mittlerweile nicht länger als 20 min bei kleinen.

Bei großen geht's noch paar min schneller.

Ich mein so in der Art irgendwie könnt es auch auf Arbeit funktionieren,bei allen.


Ich versteh so vieles nicht was jetzt geschieht und was die Wut betrifft nun ja ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn es wieder zum Lockdown kommt.
Wenn Kinder wieder nicht zur Schule dürfen.

Und wie wird's dann erst denn Menschen gehen, die schließen müssen was erst so kurz offen ist.

Dabei wär alles und soviele vermeidbar.

Ich denke nicht das sich weniger hätten Impfen lassen, wenn gesagt worden wäre, welches Potential Delta hat, oder das es eine Abschreckende Wirkung gehabt hätte, wenn man gesagt hätte, dann und dann 3 Impfung.

Oder wenn gesagt worden wäre das trotzdem Regeln wichtig sind.

Wenn doch einfach nur gesagt worden wäre, daß diese Mutation solch ein Potenzial hat, das wir überhaupt nur Mit einer sehr hohen Impfqoute und anderen kleineren Maßnahmen, einen lockdown verhindern können.

Und alles andere uns dahin kaputaltiert... Ich glaube wenn es so gesagt worden wäre als man es wusste als Wissenschaftler warnten, im Sommer.

Dann hätten sich wahrscheinlich sogar mehr impfen lassen... Weil es dann allein schon all diese Widersprüche nicht gebe... Das nur ungeimpfte gefährdet sind...
Ich bin unendlich froh, dass auch meine Jüngste jetzt mit der Schule fertig ist und studiert - die Schule war das höchste und am schlechtesten kalkulierbare Risiko (ich war wie vom Donner gerührt, als es hieß: Masken abnehmen und testen und habe ihr das verboten - Testen gefälligst allein in einem Raum!), ihr Medizinistudium ist das sicherste, was ihr passieren konnte.^^

Aber ich glaube nicht, dass sich mehr Menschen hätten impfen lassen, ganz egal, wie man noch aufgeklärt hätte oder was auch immer man getan hätte - die Litaneien sind ja immer noch die gleichen, mantramäßig wiederholt und das Gewaltpotential der "Querdenker" hat sich potenziert.
Selbst auf dem Corona- Totenbett würden sie noch lamentieren, dass es diese Krankheit nicht gibt/ sie nicht gefährlich sei/ alles nur "gefakte" Behauptungen seien usw. - man kennt das ja leider auch aus anderen Bereichen der Heiler- und Heilpraktikerszene.
 
die tests sind zweifellos wichtig.
aber sie können die impfung nicht ersetzen

Nein, das müssen sie ja auch gar nicht. Es gibt eine Impfung und viele Menschen die darauf gewartet haben.
Aber es gibt halt auch Menschen die sich nicht impfen möchten und lieber eine Infektion in Kauf nehmen. Und für diese Übergangszeit müsste man halt jetzt, v. a. In der kalten Jahreszeit, viel testen, auch die geimpften, um eine Überlastung zu vermeiden.

Mit den aktuellen Impfstoffen wird ohne Impfpflicht die Impfquote nicht mehr nennenswert ansteigen. Man kann nun wütend darüber sein und die ungeimpften weiter stigmatisieren.
So wird die aktuelle Situation aber nicht gelöst werden.
 
Ich bin unendlich froh, dass auch meine Jüngste jetzt mit der Schule fertig ist und studiert - die Schule war das höchste und am schlechtesten kalkulierbare Risiko (ich war wie vom Donner gerührt, als es hieß: Masken abnehmen und testen und habe ihr das verboten - Testen gefälligst allein in einem Raum!), ihr Medizinistudium ist das sicherste, was ihr passieren konnte.^^

Sehe ich ähnlich. Meine Tochter studiert auch Medizin, jetzt bereits im dritten Jahr. Dennoch hat das Virus auch Nachteile für die Ausbildung gebracht. Zuerst die ganzen online Podcasts, wo nicht klar war, wer kann wie und wann zur Uni, ein heilloses Durcheinander an Richtlinien, die gefühlt jeden Tag wieder geändert wurden. Jetzt hat sie klinischen Unterricht, aber reduziert, viel mehr Vorsichtsmassnahmen, etwas weniger Patientenkontakt, verständlicherweise. Ich hätte ihr einen unbeschwerteren Studienalltag gewünscht. Viele praktische Tests und Übungen untereinander wurden aufgrund der Infektionsgefahr eingeschränkt, das Lernpotenzial ist dementsprechend kleiner. Ich hoffe, dass jetzt alles aufgeholt werden kann. Nun, sie ist ein kluges Mädchen.:)

Sorry für ot!
 
09.12.2020
Bayern ruft Katastrophen fall aus.

10.11.2021
Bayern ruft Katastrophenfall aus


Hat noch irgendjemand Zweifeln, worauf wir mit voller Fahrt hinsteuern???

https://www.spiegel.de/politik/deut...ll-aus-a-a604fc59-1b31-4cc5-b34d-714427639cc9
Klar, bei lauter Landkreisen, die eine Inzidenz von über 500 haben, kein Wunder (Quelle).
Den bundesweiten Rekord seit Pandemiebeginn hat nun auch Bayern mit dem Landkreis Rottal-Inn geknackt:

Inzidenz über 1.000: Rottal-Inn im Bund negativer Spitzenreiter

Auszug:
Diverse Gründe für hohe Inzidenz
Die Gründe für die hohe Inzidenz dürften vielfältig sein. Die Impfquote liegt im Kreis Rottal-Inn bei nur 53 Prozent, deutlich unter dem Bundesschnitt. Corona-Ausbrüche kommen über den gesamten Landkreis verteilt vor: in Schulklassen, auf Geburtstagsfeiern. Es gibt laut Kempf mehrere kleine Cluster, aber nicht "das eine Große", das die Frage klären könnte.

Warum die Impfquote bei nur 53 Prozent liegt, auch darauf hat das Landratsamt keine Antwort. Möglicherweise wähnten sich die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum zu sehr in Sicherheit.


Der erste Landkreis, der - umgeben von pinken Flächen - lila ist:

Rottal-Inn_10Nov2021.webp

Und nach Baden-Württemberg schwappen die 500er Inzidenzen auch schon rüber ... na super!
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es gibt halt auch Menschen die sich nicht impfen möchten und lieber eine Infektion in Kauf nehmen. Und für diese Übergangszeit müsste man halt jetzt, v. a. In der kalten Jahreszeit, viel testen, auch die geimpften, um eine Überlastung zu vermeiden.

Nur das die Geimpften die Überlastung gar nicht verursachen, weil sie mit einer Erkrankung wahrscheinlich gar nicht im Krankenhaus landen und nur mittelbar unter der Überlastung leiden.

Und wenn jemand eh lieber die Infektion in Kauf nimmt, dann soll er doch froh sein, wenn kein Geimpften sich mehr testen lässt. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit dass er erkrankt merklich.

Jeder der sich impfen lässt, muss mit den Folgen seiner Entscheidung leben und jeder der sich nicht impfen lassen WILL, muss das halt auch. Schön überall Maske tragen und regelmäßig einen 50€ Test machen. Und sobald ich meine dritte Impfung habe, ist das Thema Rücksicht langsam vorbei. Soll halt jeder selber schauen, wie wichtig ihm sein Leben ist.
 
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Sehe ich ähnlich. Meine Tochter studiert auch Medizin, jetzt bereits im dritten Jahr. Dennoch hat das Virus auch Nachteile für die Ausbildung gebracht. Zuerst die ganzen online Podcasts, wo nicht klar war, wer kann wie und wann zur Uni, ein heilloses Durcheinander an Richtlinien, die gefühlt jeden Tag wieder geändert wurden. Jetzt hat sie klinischen Unterricht, aber reduziert, viel mehr Vorsichtsmassnahmen, etwas weniger Patientenkontakt, verständlicherweise. Ich hätte ihr einen unbeschwerteren Studienalltag gewünscht. Viele praktische Tests und Übungen untereinander wurden aufgrund der Infektionsgefahr eingeschränkt, das Lernpotenzial ist dementsprechend kleiner. Ich hoffe, dass jetzt alles aufgeholt werden kann. Nun, sie ist ein kluges Mädchen.:)

Sorry für ot!
Meine hat ja erst angefangen und das heißt: von 8.00 bis 13.15 online Vorlesungen und Seminare, ab 14.15 bis 18.00 dann Präsenz (momentan nur Praktika ohne Patientenkontakt).
Immerhin etwas - andere Studienrichtungen berichten, dass sie seit 2 Jahren alles online haben, nicht einmal zur Uni durften.

Ich finde es nicht ot - mich interessiert, wie andere Berufsgruppen und Ausbildungen unter Corona arbeiten/ ablaufen.
 
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