Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Erstes Resümee zur Pandemie:
Historiker zieht Seuchenbilanz: »Corona ist für die Geschichtsschreibung ein absoluter Glücksfall«


Absolut lesenswert !!!

Auszug:
Thießen: In der Tat. Die Notfallpläne lagen in der Schublade, alle sechs Monate mahnte die WHO: »Es ist keine Frage, ob, sondern nur wann die nächste Pandemie kommt.« Dennoch wähnten wir uns aus drei Gründen in trügerischer Sicherheit: Erstens leben wir im Zeitalter der Immunität. Dank Antibiotika, dank systematischer Hilfsprogramme halten wir Infektionskrankheiten nicht mehr für eine Bedrohung. Noch unsere Eltern wussten: Infektionskrankheiten gehören zum Leben dazu und können tödlich sein. Das Sicherheitsgefühl hat uns ein Stück weit blind gemacht für unsere eigene Verwundbarkeit. Diese Selbstsicherheit müssen wir aufgeben! Zweitens war die Schweinegrippe der Jahre 2009/10 ein großes Problem.

SPIEGEL: Wieso?
Thießen: Weil sie so glimpflich ausging. Anfangs war die Sorge enorm, in Schlagzeilen war von 40.000 möglichen Toten die Rede. Doch dann stand binnen kürzester Zeit ein Impfstoff bereit, was unser Immunitäts-Sicherheitsgefühl abermals verstärkte. Zudem erwies sich das Schweinegrippe-Virus als relativ harmlos, die gigantischen Impfstoffreserven waren also überflüssig. Es hagelte Kritik an der Hysterie und Panikmache. Die Schweinegrippe ist in unser kollektives Bewusstsein eingegangen als abschreckendes Beispiel für blinden Aktionismus.
 
Letztlich gehts den Impfkritikern nur um Opposition. Opposition, egal wogegen, bündelt die Aufmerksamkeit. Wer Aufmerksamkeit bekommt, fühlt sich wichtig. Wer sich wichtig fühlt, meint, er sei machtvoll. Ein Trugschluss.
Aber Aufmerksamkeit kann man doch auch bei Greenpeace erlangen mit waghalsigen Aktionen.
Ich hab nicht viel Angst, aber die Anzahl der Menschen, welche ihre Nüchternheit bzgl. Impfen verlieren, die schaffen es langsam:cautious:
 
Ja und deswegen ziehen sie jetzt die Zügel an und werden Nichtgeimpfte nicht weiter beschäftigen siehe den Link den ich hier eingestellt habe.

Dann mal gleich hier noch den Montgomery.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/„wir-erleben-eine-tyrannei-der-ungeimpften“/ar-AAQr0Kg?ocid=uxbndlbing


Wichtiger Auszug aus dem Link:

"Frank Ulrich Montgomery fand für diese Entwicklung drastische Worte: „Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“, schimpfte der Vorsitzenden des Weltärztebundes. „Tyrannei?“, hakte Moderatorin Anne Will nach. „Ja, ich benutze bewusst den Begriff der Tyrannei, denn in Ländern wie Portugal, in denen 97 Prozent geimpft sind, gibt es all diese einschränkenden Maßnahmen nicht mehr, weil man sie nicht mehr braucht.“


Ich hatte neulich eine sehr anschauliche Grafik von Worldometer gesehen, wie in Portugal die Kurve schön flach ist, eigentlich gar nicht mehr als Kurve zu bezeichnen.
In Rumänien dagegen, schießt die Kurve steil wie die Eiger-Nordwand in die Höhe.

Das ist wohl der Unterschied zwischen einer zu 97% geimpften Bevölkerung und einer, die nur zu 30% geimpft wurde.
 
Bei Fallschirm springen ohne Fallschirm, bekommt man auch sehr viel Aufmerksamkeit
Okay, nur Einmal
Da war ich auch ziemlich nervös, aber es gab ne Rutschbank und irgendwann war ich ohne eigenen Antrieb vor dem scheiss Nichts und musste springen:confused:. Das könnte man beim Impfen ähnlich machen, Rutschbank und am Ende sticht der Arzt zu. Wie gruselig:o
 
Aber Aufmerksamkeit kann man doch auch bei Greenpeace erlangen mit waghalsigen Aktionen.
Aber man muss sich dort eher exponieren, unmittelbar mutig sein. In der Masse fühlt man sich zugehörig, kann aber ,untertauchen‘ und mit einem Auftauchen in der IPS rechnet man eben nicht.
Ich hab nicht viel Angst, aber die Anzahl der Menschen, welche ihre Nüchternheit bzgl. Impfen verlieren, die schaffen es langsam:cautious:
Es gibt überall impfkritiker, auch bei der Tetanus-Impfung oder bei den Masern, wo es praktisch jedes Jahr zu mini Epidemien kommt. Bei einer Pandemie ist halt eine grosse Gruppe Ungeimpfter ein Problem und verzögert das Ende der Krise.
 
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Wichtiger Auszug aus dem Link:

"Frank Ulrich Montgomery fand für diese Entwicklung drastische Worte: „Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“, schimpfte der Vorsitzenden des Weltärztebundes. „Tyrannei?“, hakte Moderatorin Anne Will nach. „Ja, ich benutze bewusst den Begriff der Tyrannei, denn in Ländern wie Portugal, in denen 97 Prozent geimpft sind, gibt es all diese einschränkenden Maßnahmen nicht mehr, weil man sie nicht mehr braucht.“


Ich hatte neulich eine sehr anschauliche Grafik von Worldometer gesehen, wie in Portugal die Kurve schön flach ist, eigentlich gar nicht mehr als Kurve zu bezeichnen.
In Rumänien dagegen, schießt die Kurve steil wie die Eiger-Nordwand in die Höhe.

Das ist wohl der Unterschied zwischen einer zu 97% geimpften Bevölkerung und einer, die nur zu 30% geimpft wurde.
Dabei sind's noch nicht 97% Geimpfte in Portugal!
Da irrt er sich, der Herr Montgomery. :)
Achso, er meinte 97% der Kinder und Jugendlichen!

Scheinbar sind's in der ganzen Bevölkerung Portugals bisher etwas über 87%, die vollständig geimpft sind, und knapp 89% haben ihre Erstdosis.

Siehe:
https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/portugal/

Und trotzdem, die haben recht niedrige Inzidenzen und nur vereinzelte Todesfälle pro Tag:
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/portugal/
 
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