weil eben kaum Personal da war
personalmangel ist wohl etwas anderes als " überbelegung".
hier nochmal extra für
@Loop zu den gründen für personalmangel:
(dieser artikel ist wohlgemerkt von 2007 )
Eine Diskussion über die Auswirkungen der Privatisierungswelle auf die Versorgung und das ärztliche Berufsbild hat es bislang kaum gegeben. Die Bundesärztekammer will dies ändern.
Eine beispiellose Privatisierungswelle hat in den vergangenen Jahren die deutsche Krankenhauslandschaft erfasst. Selbst Universitätskliniken sind nicht mehr vor einem Verkauf an private Investoren gefeit. Die Finanzkrise der öffentlichen Haushalte und der politisch gewollte, durch das neue Fallpauschalensystem forcierte Wettbewerb werden diesen Trend weiter verstärken. Nach Berechnungen des Deutschen Krankenhausinstituts beläuft sich die Zahl der strategisch interessanten Kliniken derzeit auf etwa 150. Vor allem psychiatrische Landeskliniken gelten als potenzielle Übernahmekandidaten.
Die Diskussion um anstehende Akquisitionen und Privatisierungen wird von vier großen Klinikketten dominiert: Asklepios, Rhön, Helios und Sana. Die Zunahme der Akquisetätigkeit dieser und anderer Klinikbetreiber ist vor dem Hintergrund der seit Anfang der 90er-Jahre rückläufigen Investitionskostenfinanzierung der Bundesländer zu sehen, die je nach Berechnungsmodalitäten zu einem geschätzten Investitionsstau von bis zu 50 Milliarden Euro in der stationären Versorgung geführt hat.
Auch wenn sich die Quantität der Übernahmen im ersten Halbjahr 2007 leicht abgeschwächt hat, ist das Kaufinteresse der Klinikketten und Investoren nicht gesunken, nur die Zielrichtung hat sich geändert. Ging es in den 80er- und 90er-Jahren um die Übernahme kleinerer Kliniken mit teilweise spezifischer Ausrichtung, wurde spätestens mit dem Kauf einer Universitätsklinik zu Beginn des Jahres 2006 eine neue Phase eingeleitet: Durch den Verkauf des Universitätsklinikums Gießen und Marburg an die Röhn-Klinikum AG sind auch Häuser der Maximalversorgung in den Fokus der Konzerne geraten. Durch den damit verbundenen Zugriff auf eine hoch spezialisierte Krankenversorgung erschließen die Konzerne einerseits neue Geschäftsfelder, übernehmen andererseits aber auch eine viel stärkere Verantwortung für die Aufgabenerfüllung dieser Häuser, insbesondere im Hinblick auf Forschung und Lehre.
hier weiterlesen:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/5...kenhaeusern-Die-Spielregeln-sind-willkuerlich
ich dachte der zusammenhang von personalmangel und privatisierung
wäre ohne weitere kommentare ersichtlich.
aber scheinbar gibt es hier welche die davon ausgehen, dass investoren aus nächstenliebe
ihr geld in krankenhäusern anlegen.
und hier nochmal zu der gesamtlage:
"Im Jahr 2020 wurden insgesamt 13,6% weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war im Untersuchungszeitraum nicht höher als 2019."
https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie