Dhiran
Sehr aktives Mitglied
Detto. Ich bin nämlich dabei genau das zu tun.
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Das gefällt mir. Epiktet hat gesagt, dass im Zentrum der Stoa (seiner Philosophie) steht, dass man erkennt, dass man in erster Linie Teil von etwas ist und was für ein Teil. Und dass es gut für dieses Teil ist, etwas für das Ganze zu tun.
Dabei wären wir ziemlich genau bei meiner Vorstellung von "Erleuchtung" und der Aussage von Jesus (ich spreche NICHT von Christus), dass er sich als der "Ausgebreitete" begriffen hat.
Das Wort "Materie" war eine Worthülse für "real" oä. Übrigens ist seit Einstein klar, dass Materie und Energie eins sind. Teilchen sind doch wohl nichts anderes als stehende Wellen. Gedankengebäude wie die Stoa kann man nicht mit einem einzigen Begriff beschreiben.Die Stoa stellte aber die Materie in den Mittelpunkt.
damit fütterst Du Korruption, wenn Du Menschen verachtest.Das ist ein Missverständnis. Vor jemandem, der bewusst und aus Überzeugung Teile seines "tierischen" Daseins aufgibt, habe ich Hochachtung. Für die Regel einer Institution, die das heuchlerisch von ihren Mitgliedern verlangt, habe ich nur Verachtung.
Ich verachte keine Menschen, sondern Regeln.damit fütterst Du Korruption, wenn Du Menschen verachtest.
Das Wort "Materie" war eine Worthülse für "real" oä. Übrigens ist seit Einstein klar, dass Materie und Energie eins sind. Teilchen sind doch wohl nichts anderes als stehende Wellen. Gedankengebäude wie die Stoa kann man nicht mit einem einzigen Begriff beschreiben.
Aus Überzeugung tierische Aspekte seines Daseins aufzugeben, halte ich eher für reichlich unnatürlich......Vor jemandem, der bewusst und aus Überzeugung Teile seines "tierischen" Daseins aufgibt, habe ich Hochachtung...
Beispiele: Wir müssen essen, uns materiell absichern und uns vermehren. Bei vielen führt das aber zu einem krankhaften Verhalten, besonders das Anhäufen von Reichtümern. Das rechne ich unter tierisches Verhalten, das in gewisser Weise natürlich ist. Trotzdem ist es anerkennenswert, wenn jemand darauf verzichtet. Krasses Beispiel: Witold Pilecki ist freiwillig nach Auschwitz gegangen, um England darüber informieren zu können. Er hat freiwillig seine natürlichen Antriebe unterdrückt. Finde ich enorm.Aus Überzeugung tierische Aspekte seines Daseins aufzugeben, halte ich eher für reichlich unnatürlich...
Eine Definitionsfrage also. Krankhaftes Verhalten ist jedoch nicht tierisch. Im Gegenteil: Krankhafte Verhalten aller Art sind im Tierreich kondraproduktiv und ein negatives Selektions-Merkmal.Bei vielen führt das aber zu einem krankhaften Verhalten, besonders das Anhäufen von Reichtümern. Das rechne ich unter tierisches Verhalten, das in gewisser Weise natürlich ist.