Christentum im Esoterikforum??

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Das gefällt mir. Epiktet hat gesagt, dass im Zentrum der Stoa (seiner Philosophie) steht, dass man erkennt, dass man in erster Linie Teil von etwas ist und was für ein Teil. Und dass es gut für dieses Teil ist, etwas für das Ganze zu tun.
Dabei wären wir ziemlich genau bei meiner Vorstellung von "Erleuchtung" und der Aussage von Jesus (ich spreche NICHT von Christus), dass er sich als der "Ausgebreitete" begriffen hat.

Die Stoa stellten aber die Materie in den Mittelpunkt. (Ich glaube sie sind die Vorläufer der heutigen Materialisten)
 
Die Stoa stellte aber die Materie in den Mittelpunkt.
Das Wort "Materie" war eine Worthülse für "real" oä. Übrigens ist seit Einstein klar, dass Materie und Energie eins sind. Teilchen sind doch wohl nichts anderes als stehende Wellen. Gedankengebäude wie die Stoa kann man nicht mit einem einzigen Begriff beschreiben.
 
Das ist ein Missverständnis. Vor jemandem, der bewusst und aus Überzeugung Teile seines "tierischen" Daseins aufgibt, habe ich Hochachtung. Für die Regel einer Institution, die das heuchlerisch von ihren Mitgliedern verlangt, habe ich nur Verachtung.
damit fütterst Du Korruption, wenn Du Menschen verachtest.

Nun, es ist eben missverstanden worden,
auch von der Kirche selber,
es ist nicht einfach so, "das man pastor" wird, man ist erst "Pastor" wenn die Schlange/yin oben verheiratet ist, und nicht mehr unten interessiert ist, sich mit anderen schlangen/yin zu vereinigen, sondern sich schon mit der seele/yang vereinigt hat.

Erst dann hat man sich ja mit der AllSeele vereinigt, ist androgyn = einheit, und kann dementsprechend auch übersetzungen vornehmen, vorher ist das ja gar nicht der fall.
 
Das Wort "Materie" war eine Worthülse für "real" oä. Übrigens ist seit Einstein klar, dass Materie und Energie eins sind. Teilchen sind doch wohl nichts anderes als stehende Wellen. Gedankengebäude wie die Stoa kann man nicht mit einem einzigen Begriff beschreiben.

Das Materie ein Produkt der Energie ist weiß ich. Ich vertrete selbst nämlich einen energetischen Monismus. Allerdings was die Stoa betrifft so haben die ja gesagt, dass Gott feinstoffliche Materie ist. Das klingt für mich nach Materialismus.
 
Die Stoa ist keine unveränderliche umfassende Philosophie. Besonders die pseudophysikalischen Erklärungsversuche stammen oft von Pythagoräern und Platonikern. Sie spielen für den ethischen Kern der Stoa (zumindest für mich) keine Rolle.
 
Aus Überzeugung tierische Aspekte seines Daseins aufzugeben, halte ich eher für reichlich unnatürlich...
Beispiele: Wir müssen essen, uns materiell absichern und uns vermehren. Bei vielen führt das aber zu einem krankhaften Verhalten, besonders das Anhäufen von Reichtümern. Das rechne ich unter tierisches Verhalten, das in gewisser Weise natürlich ist. Trotzdem ist es anerkennenswert, wenn jemand darauf verzichtet. Krasses Beispiel: Witold Pilecki ist freiwillig nach Auschwitz gegangen, um England darüber informieren zu können. Er hat freiwillig seine natürlichen Antriebe unterdrückt. Finde ich enorm.
 
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Bei vielen führt das aber zu einem krankhaften Verhalten, besonders das Anhäufen von Reichtümern. Das rechne ich unter tierisches Verhalten, das in gewisser Weise natürlich ist.
Eine Definitionsfrage also. Krankhaftes Verhalten ist jedoch nicht tierisch. Im Gegenteil: Krankhafte Verhalten aller Art sind im Tierreich kondraproduktiv und ein negatives Selektions-Merkmal.
Ich könnte mich immer wieder ärgern, wenn Verhaltensweisen, die nicht der idealisierten, menschlichen Norm entsprechen als "tierisch" bezeichnet werden.
Das sind einfach verschiedene Welten, die sich nicht vergleichen lassen...
Würden sich die Menschen mehr wie die Tiere verhalten, sähe die Welt etwas besser aus. Aber Menschen verhalten sich eben menschlich, was von mir keinesfalls positiv gemeint ist!

LG
Grauer Wolf
 
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