Brexit...?

Bist Du für einen Austritt Großbritanniens aus der EU?

  • Ja

    Stimmen: 17 70,8%
  • Nein

    Stimmen: 7 29,2%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
was ist das für eine Demokratie

Es "wäre" Demokratie, wenn es keine "Neuwahlen", keine "Referenden", keine "Nachwahlen" gäbe. Sondern der erste Mehrheitsbeschluss sofort umgesetzt würde.

(Von Minderheiten kann hier keine Rede sein sondern von einigen Mehrheiten, da die Minderheiten bereits unter den Tisch fallen):D:D
 
Werbung:
was ist das für eine Demokratie wenn ich wählen gehe , das Ergebniss knapp ist und dennoch gab es eine Mehrheit.
Und es gab das Versprechen es umzusetzen.... nur bis dahin. So und nun?

Ab jetzt entscheiden wieder nur Britten über ihr Land - und nicht mehr Brüssel. Warum sollte es ihnen nicht genügen?
 
meinst du den benjamin britten?
der ist schon seit 1976 tot.
smilie_b_017.gif
 
Ein paar interessante Schlagzeilen von heute:

Entscheidung muss akzeptiert werden
Cameron: Abstimmung wird nicht wiederholt

Falls es die Hoffnung tatsächlich gegeben hat - David Cameron hat sie vom Tisch gefegt. Der Brexit wird kommen. Doch der Premier macht auch deutlich, dass sich das Königreich den Zeitplan nicht diktieren lassen werde.
http://www.n-tv.de/politik/Cameron-Abstimmung-wird-nicht-wiederholt-article18058126.html



Drei Mythen der Brexit-Entscheidung
In der Brexit-Abstimmung hatten die Jungen keine Chance gegen uninformierte Alte, die ihre Wahl jetzt bereuen – so heißt es oft. Daran stimmt nicht alles.
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-mythen-der-brexit-entscheidung-14311448.html



Finanzmärkte nach Brexit: Bankaktien brechen erneut ein, Goldpreis steigt
Das Brexit-Votum sorgt auch am Montag für fallende Börsenkurse. In London wurde der Handel mit manchen Aktien ausgesetzt. Besitzer von Staatsanleihen und Gold profitieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...aktien-fallen-goldpreis-steigt-a-1100054.html


Deutsche Bank stürzt abEuropas Bank-Aktien bluten
Europäische Banken verlieren innerhalb von zwei Tagen an der Börse fast ein Viertel ihres Werts. Der Absturz scheint noch nicht beendet zu sein, denn Analysten übertreffen sich angesichts des Brexit-Votums mit negativen Prognosen.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Europas-Bank-Aktien-bluten-article18056981.html

 
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ist-angela-merkel-schuld-am-brexit-kolumne-a-1099970.html

England und die Gründe: Ist Merkel schuld am Brexit?

Die Brexit-Wähler sind entweder alte Deppen oder haben sich vertan - so erklären deutsche Medien den Ausgang des Referendums. Ebenso wahnhaft ist ihre Antwort auf den Abschied der Briten: Noch mehr Macht für Brüssel.

Es liegt auf der Hand, dass von den 17,4 Millionen Ausstiegs-Befürwortern nicht alle im englischen Hinterland leben können, wo man außer dem Internet auch Feministen, Grüne und Ausländer verachtet. Sogar in der Region London, dem Inbegriff des lässigen, weltoffenen Lebens, haben 40 Prozent für den Ausstieg gestimmt.

Aber dass auch jemand mit Hochschulabschluss und einem Job mit Perspektive gegen die EU gestimmt haben könnte, scheint einfach nicht vorstellbar. Wenn Leute freiwillig einen Club verlassen, den die anderen Clubmitglieder als Himmel auf Erden preisen, lässt sich eine solche Kränkung am ehesten verkraften, indem man die Zurückweisung mit der Beschränktheit der Neinsager erklärt.

Dass eine der ältesten Demokratien der Welt das Vertrauen in die europäischen Institutionen verloren haben könnte, weil ihr die Demokratie am Herzen liegt, ist ein Gedanke, der gleich wieder verbannt wird. Stattdessen hört man, wie rücksichtslos David Cameron war, ein Referendum anzusetzen. Man könne über eine so komplizierte Sache wie die EU-Mitgliedschaft keine Volksbefragung veranstalten, lautet das in zahlreichen Variationen vorgetragene Argument.

Es ist erstaunlich, wie viele Kommentatoren das nachgeplappert haben, ohne sich bewusst zu sein, was sie damit über ihr Demokratieverständnis sagen. Übersetzt heißt der Satz: Wahlen sind immer nur gut, solange das herauskommt, was der gebildete Teil für richtig erachtet. Oder wie es der "Stern"-Kolumnist Micky Beisenherz auf den Punkt brachte: "Demokratie ist eine feine Sache. Das Dumme daran ist nur, dass die Doofen mitmachen dürfen."

Die Stimmen waren kaum ausgezählt, da war schon die Rede davon, Europa müsse sich als Antwort auf das britische Referendum vertiefen. "Vertiefung" ist das Codewort für die weitere Machtverlagerung nach Brüssel. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat einen Plan für eine "gemeinschaftliche Wachstumsoffensive" vorgelegt, ein "ökonomisches Schengen", wie sie es nennt, was nichts anders bedeutet, als dass den Regierungen die Verfügungsgewalt über noch größere Teile des Haushalts entzogen wird, um die requirierten Finanzmittel dann dahin zu verteilen, wo man in Brüssel Bedarf sieht. Es braucht schon einen sehr speziellen Wirklichkeitsbezug, aus dem Votum der Briten den Auftrag herauszulesen, die nationalen Parlamente weiter zu schwächen.

(y)(y)
 
Werbung:
Nicht so ganz direkt Brexit, aber ich musste echt lachen. Dazu sollte man wissen dass das klitzekleine Island das erste mal bei der EM mitmacht und heute England einfach rausgeschmissen hat. Manche Zeitungen titeln daher "Der zweite Brexit" :lachen:

Der Spruch unter dem Foto ist sooo bösegut!

5EPXJLX.jpg
 
Zurück
Oben