Brexit...?

Bist Du für einen Austritt Großbritanniens aus der EU?

  • Ja

    Stimmen: 17 70,8%
  • Nein

    Stimmen: 7 29,2%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
Werbung:
Genau das gibt den Brexit-Befürwortern im Nachherein noch recht. In Brüssel hat man offensichtlich den Knall nicht gehört und nichts, aber auch gar nichts gelernt resp. begriffen.

Das sehe ich etwas anders. Es gibt vielleicht einigen Recht. Aber viele der Brexit-Populisten hat ja einfach nur mit Lügen gearbeitet und die wirtschaftlichen Folgen, die ein Brexit natürlich hat (schon jetzt), unter den Tisch gekehrt.

Meine Ansicht ist: Hätten die Briten alle Fakten auf dem Tisch gehabt und gut darüber nachgedacht, wäre die Abstimmung vermutlich 70 zu 30 gegen den Brexit ausgefallen. Der kann nämlich nur langfristig möglicherweise gut für GB sein. Kurzfristig wird erstens nicht wahr was erlogen/versprochen wurde plus es gibt harte Folgen, die viele nicht auf dem Schirm hatten.

Grundlegend ist einfach das Problem, dass beide Seiten extrem emotionalisiert, verlogen, polemisch und oberflächlich an das Thema herangingen und - gehen.
 
Juncker mal wieder. Der Typ ist so unbelehrbar:

Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen. EU-Regierungschefs sind empört.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...en-parlamenten-vorbeischleusen-a-1100444.html


Weil es so gut passt, dazu gleich ein altes Zitat von ihm...

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“


.....und ein Video:



Irgendwie glaube ich, der Mann ist echt ein supernetter Opa. Aber der Trunkenbold sollte lieber Bürgermeister einer Kleinstadt sein.

So macht man Werbung für nationalistische Parteien. Die müssen selber gar nichts machen. :rolleyes:
 
Paßt zum Thema:

...
Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, und mehr noch der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, spielen zurzeit die beleidigte Leberwurst. Bei Juncker fragt man sich gar, ob er überhaupt noch mit dem nötigen Ernst bei der Sache ist. Nicht einmal eine Woche nach dem Brexit hat er nichts Besseres zu tun, als zu postulieren, dass über das Handelsabkommen CETA, das die EU mit Kanada abschließen will, nur das Europäische Parlament abzustimmen habe, nicht aber die nationalen Volksvertretungen.
...
Jean-Claude Juncker, der Premierminister des Großherzogtums war, wusch seine Hände seinerzeit in Unschuld, so wie er es als Chef der EU-Kommission mit Blick auf die Abstimmung in Großbritannien jetzt abermals tut. Er wirkt dabei auch noch seltsam gut gelaunt, nach dem Motto: Mir kann keiner. Wenn eine solche Haltung für Europa steht, wenn sie europäische Politik kennzeichnet, darf sich niemand wundern, dass die Wähler das nur noch zum Weglaufen finden.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...r-europa-ist-wenn-juncker-lacht-14316179.html
 
Das sehe ich etwas anders. Es gibt vielleicht einigen Recht. Aber viele der Brexit-Populisten hat ja einfach nur mit Lügen gearbeitet und die wirtschaftlichen Folgen, die ein Brexit natürlich hat (schon jetzt), unter den Tisch gekehrt.


Umgekehrt wurde bereits der EU Beitritt mit Lügen er"kauft".

Ich kann mich noch sehr gut an die leeren Versprechungen unserer Politiker erinnern, die uns damit die EU schmackhaft machen wollten und es waren genug, die ihnen geglaubt haben.
 
Umgekehrt wurde bereits der EU Beitritt mit Lügen er"kauft".

Ich kann mich noch sehr gut an die leeren Versprechungen unserer Politiker erinnern, die uns damit die EU schmackhaft machen wollten und es waren genug, die ihnen geglaubt haben.

Ja, absolut. Die Probleme der EU sind sowieso die echte/re Ursache als die Populisten. Populisten tauchen auf und haben Chancen wenn die Bevölkerung tief frustriert ist und damit beginnt auf viele Arten gegen das Establishment zu protestieren. Ist ja nicht so dass die Wähler auf einmal schlechter und dümmer geworden sind. Es sind v.a. die Verhältnisse, der Mangel an Fairness und Chancen für zu viele.
 
Werbung:
Zurück
Oben