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thejoker
Guest
Nun, das ist deine eigene Wahrnehmung und Schlussfolgerung auf dessen was ich von mir schreibe. Der Meinung bin ich z.B. gar nicht.
Das was ich schreibe, ist von meiner Seite keine Meinung die ich darüber habe (kann ich zwar auch machen, aber was bringt das konkret), sondern das entspringt meinem eigenen inneren Erfahrungsbereich des unmittelbaren Erlebens. Wie andere das dann sehen oder sich da dann ihre Meinung drüber bilden, ist ja nicht meine Sache.
Wenn du in deiner Perspektive glücklich, zufrieden und lustig sein kannst, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Dann wünsch ich dir einfach viel glück in der Erfüllung deines *Planes*.
Wobei das ja dann eigentlich Blödsinn ist, läuft ja eh alles nach Plan.
Aber viel Spaß dabei.![]()
Hallo,
der Begriff Meinung fällt ziemlich häufig in diesem Forum, das ist mir jetzt beim Durchzappen so aufgefallen.
Ich frage mich gerade, ob manchem oder auch mancheinem mehr klar ist, daß man eine Meinung und *Wissen aufgrund eines persönlichen Erfahrungshintergrundes* durchaus unterscheiden kann.
Im Wissens-Thread habe ich mich vorgestern bereits dazu geäußert - es gibt erlerntes, angelerntes, auswendig gelerntes Wissen als theoretische oder philosophische Konstrukte, die an sich nichts schlechtes sind, sondern möglicherweise eine gute intellektuelle Grundlage für alles weitere, was darauf aufbaut. Und es gibt aber meines Dafürhaltens auch erfahrenes oder erlebtes Wissen. Etwas, wo der Denkende von diesem Wissen nicht mehr getrennt, sondern eins damit geworden ist.
Meines Erachtens entspricht dies dann keiner Meinung mehr, der häufig gewählte Satz der Gesprächspartner: "Das ist deine Meinung, ich hab eine andere" trifft dann eher nicht mehr zu. Wobei dies natürlich für den anderen genauso gelten kann, nur es wird halt recht oft der Begriff Meinung bevorzugt, somit stellt sich mir die Frage: Was ist eigentlich eine Meinung und was möchte derjenige, der diesen Begriff gebraucht, damit zum Ausdruck bringen?
Womit dann allerdings auch wieder der ganz empfindliche Bereich der Form der Wirklichkeitsentstehung und des Entstehens von Standpunkten (siehe Einstein) geradezu damokleschwertartig über uns schwebt. Nunja, worum ging es ? Ums Nicht. Da wären wir ja wieder beim Punkt ohne räumliche Ausdehnung.
Gruß