Botschaft von „Nicht“

hallo reisender
dein prinziep der bewusstheit ,wie du es nennst ,kann ich mir nur sehr schlecht als alten herrn vorstellen. schmunzel
mfg. signum
 
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Wenn Bewußtheit nicht Alles ist,
so ist doch ohne Bewußtheit Alles nichts!
(oder zumindest vollkommen belanglos)

aus dem Herz-Sutra:

Deshalb gibt es in der Leere keine Form, keine Sinneswahrnehmung, keine Gedanken, keine Vorstellungen, kein Bewusstsein.

Kein Auge, kein Ohr, keine Nase, keine Zunge, keinen Körper, keinen Geist.

Es gibt keine Farbe, kein Geräusch, keinen Geruch, keinen Geschmack, keine Empfindung, keine Gedankeninhalte.

Es gibt keine Bereiche des Sehens, Hörens, Riechens, Schmeckens und Tastens sowie keine Welt des Bewusstseins.
 
Aus dem Nichts kommt Es, weil im Nichts alles enthalten ist. Alles was aus dem Nichts in die Erscheinung kommt, als Erscheinung aus dem Nichts (-> Und damit auch dieser direkte Channel, denn das gleiche gilt auch für den Geist ) ist schon in der Begrenzung seiner Denkform, d.h. auch der Text ist schon geformt aufgrund der "Röhre" die vom Nichts ins Ist transportiert - die in dem Fall der Geist desjenigen ist, der den Text über das Nichts notierte.

So ist die Aussage des Textes oder die Idee des Channels eigentlich nichts aussergewöhnliches, weil dies in der Kabbala eigentlich Grundlage für alles mögliche ist. So ist die Idee, das es eine Trennung von Innen und Aussen gibt, die eine immer größere Verdichtung des ewigen Punktes in das Auftreten hier vermittelt. Dabei geht es um die Sichtbarmachung und Formwerdung - wobei die Begrenzung, also die Formwerdung schon im Geiste beginnt und auch dort als Gestalt seinen Ausdruck findet (also "Fest" geworden ist, in unserem Falle "Ist" ist). Der Weg des Nichts oder des EnSof ist in der Welt immer einer: Innen Innen, Innen Außen, Außen Innen, Außen Außen.

Das ist aber auch zugleich das Problem des Channels (oder unseres Ausgangstextes): Er kann nicht Innen Innen sein (also die höchste aller Qualitäten ), weil das nicht in Worte zu fassen wäre. Also ist alles, was sich ausdrückt, immer (als maximale innere Qualität) "Innen Aussen" und damit von dem abhängig, was den "Strahl" aus dem Absoluten "lenkt"....also welche unbewusste oder bewusste Meinung und Vorladung der Geist hat, welchen Gott und überhaupt und diverse weitere Faktoren. Das Paradox solcher "notierten Gespräche" ist immer, das sie nie das sein können, was sie von sich behaupten - auch wenn ihr innerer Kern das aber trägt. Dadurch sind sie in sich die Erweiterung des Bewußtseins, das der Mensch dann so aus sich heraus austrägt - getragen durch das, was sein Blick in das EnSof ermöglicht und/oder verstellt.

Denn das, was sich als EnSof nach hierher ausdrückt, durchläuft immer die Quantität und Qualität des eigenen inneren Geistes; also ist die Emanation immer von der Mitte und der (esoterischen) Ausrichtung abhängig. Und eine indirekte Annahme, das dieser Text aus dem Inneren Geist gekommen sein soll ist keine Kenntnis von dem, was das EnSof als Welt eigentlich ausdrückt. Ist kein Weg. Also ist kein Text das EnSoft selbst, sondern immer nur eine Form daraus, eine Gestaltung aus dem absoluten Nichts. Und damit ist es genauso verändert, wie alles andere auch.
Das Geheimnis ist ja, das das EnSof, oder die ewige unausgedrückte Qualität, in einem selbst nur als Zustand begriffen werden kann, der sich in einem als etwas manifestiert, das dann seiner Religion oder Nicht-Religion entspricht. Denn sobald versucht wird das einheitliche, göttliche EnSof in etwas strömen zu lassen, wird es in sich verändert. Daher ist der Ausgangstext eigentlich nicht das, was er von sich behauptet - er ist in sich zwar klar und sehr direkt, aber er kann nie Das sein...sondern nur eine Behauptung davon. Er ist kein Nichts und das Denken aus dem er kommt, wendet das Nichts in ein Ist und damit ist es schon interpretiert; denn eine reine, unveränderte Einheit, ein absolutes EnSof, ist unerkannt und uninterpretiert.

Trotzdem ist der Text indirekt ein Kontakt dorthin - nur würde er absolute Perfektion erreichen, wenn das EnSof seinen Strahl, seine Dichte, direkt in das Fühlen des Menschen richten würde ohne es in Text zu fassen. Sprich: Schweige und Bleiben anstatt zu Schreiben und damit das EnSof der Form auszusetzen.

Oder: Erst wenn Du nicht darüber sagst, ist es das ein Ausdruck einheitlicher Erkenntnis.
 
[...oh, meine 15 Minuten waren abgelaufen....]

Richtig müsste mein letzter Satz so heißen: ;)

Erst wenn Du nichts darüber sagst, ist es ein Ausdruck einheitlicher Erkenntnis.

Thanx Serenade! Haste gut rein gereicht!
 
Respekt, Brotherhood!
:liebe1:

hallo brotherhood
respekt ,respekt.
du kannst hervorragend abschreiben.welcher bericht im internet war es denn ,oder aus welchen buch hast du denn zitiert.
habe ihm internet eine reihe sehr ähnliche berichte über ensof gefunden ,wie den den du uns hier reinkopiert hast.
weist du ich sehe das so.
wenn du 100 bücher liest,dann liest du 100 ansichten und phantasien.wenn du 1000 bücher liest ,dann liest du 1000 ansichten und phantasien.
wissen hat keiner.darum sind bücher alle nur schall und rauch.alles hypothetische annahmen.
einer der grössten phantasten ist stephen hawking.mal phantasiert er von unendlich vielen universen.mal meint er es könnten spiegel sein die uns täuschen.dann meint er wir leben in einer kugel.
doch keiner weis es.
alle haben ihre eigenen spekulationen.ob du nun kabbalah nimmst oder den buddismus.jeder bastelt sich irgend etwas zusammen.
mein rat man sollte nicht jeden unsinn glauben ,den sich irgend welche sogenannte weise aus den fingern saugen.
früher dachte man felsenfest ,wenn es donnert zürnen die götter.
weisheiten die man heute von sich gibt ,können in einigen jahren makulatur sein.
mfg. signum
 
früher dachte man felsenfest ,wenn es donnert zürnen die götter.


Wieder mal ein "Selbst-Gespräch" gefällig?

Die Götter müssen verrückt sein

„Es ist nun mal so, dass eure Wissenschaftler alles erklären, was früher einmal ein großes, unergründliches Geheimnis für euch war. Das beste Beispiel sind Kinder, wenn sie an das Christkind glauben. Wie schön war damals die Vorweihnachtszeit, wenn du durch den Schnee gestapft bist und das Glitzern bemerkt hast und jemand dir sagte, dass dies die Spuren des Christkindes sind. Und plötzlich soll dieses Glitzern bloß eine Reflektion des Lichts sein. Ich denke, da muss doch eine gewaltige Welt zusammen stürzen.“
Aber es ist die Wahrheit, Kim - es ist eine Reflektion des Lichts.
„Klar ist es das. Aber hast du dich schon einmal gefragt, ob es nur das ist? Bestünde nicht doch die Möglichkeit, dass dieses Glitzern gleichzeitig bedeuten könnte, dass hier ein Wesen aus einer anderen Wirklichkeit seine Spuren hinterlassen hat? Und wie sagte schon Castaneda in seiner besten Zeit? ‚Die Welt ist nicht nur so wie wir sie wahrnehmen’. Und darin liegt nun mal sehr viel Wahrheit. Ich will euren Wissenschaftlern nichts absprechen. Sie tun ihre Arbeit hervorragend. Natürlich haben sie auch recht mit dem, was sie entdecken - aber ist es nur das? Könnte nicht auch eine andere Möglichkeit zutreffen?
Denke mal an den Film - Die Götter müssen verrückt sein -, an die Colaflasche, die der Eingeborene in die Luft wirft, in der Hoffnung, die Götter würden sie auffangen und behalten. Was wäre, wenn die Colaflasche wirklich in der Luft bleibt. Der Eingeborene wäre zufrieden. Er wäre sicher, dass die Götter die Flasche wieder zurück genommen haben. Hätte ein so genannter zivilisierter Mensch diese Szene beobachtet, würde er in einer Baumkrone nach der Colaflasche suchen, weil er von der Schwerkraft weiß und nicht an Götter glaubt, welche Colaflaschen mir nichts dir nichts auffangen.
Der Eingeborene würde sich vielleicht von der Schwerkraft überzeugen lassen, aber der zivilisierte Beobachter würde kaum an Götter glauben, welche Colaflaschen auffangen. Und was würde passieren, wenn sich der Eingeborene von der Schwerkraft überzeugen lässt? Er würde seinen alten Glauben wahrscheinlich verwerfen, da zivilisierte Menschen generell ‚weiter’ sind. Seine geheimnisvolle Welt würde mit einem Schlag zerbersten, und damit auch sein Inneres, weil dadurch sein Inneres schrumpft und genauso abgestumpft wird, wie das Innere der zivilisierten Menschen.
Ich sagte damals auch, dass beide nicht recht haben, weder der Eingeborene noch der zivilisierte Mensch, weil beide immer nur nach einer ganz bestimmten Richtung leben. Sie lassen keine anderen Türen offen. Sie können nicht an andere Möglichkeiten, z.B., an beide glauben - eben an Götter, wie auch an Schwerkraft.
Der Mensch, vor allem der so genannte zivilisierte Mensch, sucht immer nach Erklärungen. Er will immer Beweise, Bestätigungen haben. Und warum? Weil er sich wichtig nimmt, weil er meint, so groß und so genial zu sein, um alle Geheimnisse ergründen zu können. Und findet er nun eine Möglichkeit, eines dieser Geheimnisse zu ergründen, dann ist das so und nicht anders. Es muss ja so sein, denn ER hat es ja entdeckt. Verstehst du ungefähr, was ich meine?“
Ich glaube, du willst sagen - was du ja schon mehrmals gesagt hast, dass man ein Ding immer von allen möglichen Seiten betrachten soll - und von jeder Seite sieht es anders aus.
„Du hast es auf den Punkt gebracht!“
 
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hallo brotherhood
respekt ,respekt.
du kannst hervorragend abschreiben.welcher bericht im internet war es denn ,oder aus welchen buch hast du denn zitiert.
habe ihm internet eine reihe sehr ähnliche berichte über ensof gefunden ,wie den den du uns hier reinkopiert hast.
weist du ich sehe das so.
wenn du 100 bücher liest,dann liest du 100 ansichten und phantasien.wenn du 1000 bücher liest ,dann liest du 1000 ansichten und phantasien.
wissen hat keiner.darum sind bücher alle nur schall und rauch.alles hypothetische annahmen.
einer der grössten phantasten ist stephen hawking.mal phantasiert er von unendlich vielen universen.mal meint er es könnten spiegel sein die uns täuschen.dann meint er wir leben in einer kugel.
doch keiner weis es.
alle haben ihre eigenen spekulationen.ob du nun kabbalah nimmst oder den buddismus.jeder bastelt sich irgend etwas zusammen.
mein rat man sollte nicht jeden unsinn glauben ,den sich irgend welche sogenannte weise aus den fingern saugen.
früher dachte man felsenfest ,wenn es donnert zürnen die götter.
weisheiten die man heute von sich gibt ,können in einigen jahren makulatur sein.
mfg. signum


Posting geht zwar nicht an mich, aber ich antworte trotzdem. ;-)

Weißt, Signum, mir ist es im Grunde genommen gleichgültig, woher Worte kommen, ob sie aus dem Poster selbst oder anders woher stammen. Fakt ist doch, wenn Brotherhood mit diesen Worten nicht einverstanden wäre, hätte er sie nicht gespostet. Und eben deshalb schrieb ich "Respekt", weil auch mir diese Worte zusagen.

Und aus den Fingern saugt sich niemand was, - höchstens Blut, wenn er sich geschnitten hat.
(Vergiß das Lachen nicht!)
 
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