Bitte unterzeichnen: Verbot der Tötung von Eintagsküken

Ich schlage vor, dass alle, die gegen die Tötung unterschreiben, sich die Küken nach Hause nehmen und sie pflegen bis sie an Altersschwäche von alleine gehen.
Und ich wünsche mir, dass alle, die etwas unterschreiben, einen differenzierten Zugang zum Thema haben und selbst konsequent konsumieren - oder besser gar nicht.
 
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Einverstanden. Nur gibt es dann keine Möglichkeit, die geforderten Mengen Hühnerfleisch (immerhin eine der beliebtesten Fleischsorten) zu produzieren und dabei den Preis erträglich zu halten. Es sei denn, Du willst zurück zu Zeiten vor 150 Jahren, wo sich die feinen, reichen Leute Fleisch leisten konnten und der Rest futterte Kohl und Kartoffeln.
Als doch recht weitgehender Carnivore bekäme ich dabei auch gewaltige, gesundheitliche Probleme.

LG
Grauer Wolf


Also jetzt horche ich aber auf. Gefordert, wer fordert denn und wer sagt, dass diese Forderungen unbedingt erfüllt werden müssen? Das ist doch gerade der Prozess der Umdenkens, der angesagt ist. Und die gesundheitlichen Probleme der Leute, die kommen doch erst durch diesen übermässigen Fleischkonsum zustande.

Zur Forderung: Falls Du Dich erinnerst, die Menschen fordern auch Pelze, jede 5. Kapuze (mindestens!) die ich unterwegs sehe, ist mit Echtpelz besetzt! Das magst Du nicht, ist bekannt, aber Hühnchen ißt Du gerne. Andere mögen Pelze gerne, weil es so schön wärmt am Kragen, angeblich. Genauso angeblich, wie der Körper, der ohne Fleischkonsum zu erkranken meint. Glaubenssätze sind das, nicht mehr, nicht weniger.

Der Mensch hat nichts zu fordern, was mit der Ausbeutung und Qualen anderer Lebewesen einhergeht. Das fehlte gerade noch, Forderungen dieser Art durchzuwinken. Preiserhöhungen, wie sie hier erwähnt wurden, sind absolut zu begrüßen. Wenn Menschen sich nicht zügeln können, na dann eben anders. Geld ist oft das einzige, was irgendwie wirkt.

Und ich wünsche mir, dass alle, die etwas unterschreiben, einen differenzierten Zugang zum Thema haben und selbst konsequent konsumieren - oder besser gar nicht.

Noch besser wäre es vielleicht, wenn diejenigen noch nicht informiert sind, informiert würden und ein Umdenken stattfindet. Das dürfte der weitaus größere Anteil sein.
 
Genauso angeblich, wie der Körper, der ohne Fleischkonsum zu erkranken meint.
Das hat mit "glauben" nichts zu tun, ich rede aus eigener Erfahrung. Und frag mal die Inuit, Nenzen usw. usf... Oder auch die Massai, um mal in den Süden zu gehen...
Pelz ist im Zeitalter von hochmodernen Hohlfaser schierer Luxus, der nur die Eitelkeit bedienen soll, Fleisch (genauer, tierisches Protein) ist lebensnotwendig. Der Mensch ist von Natur aus immer noch ein Omnivore. Daran ändert auch Ideologie nichts.

LG
Grauer Wolf
 
Das hat mit "glauben" nichts zu tun, ich rede aus eigener Erfahrung. Und frag mal die Inuit, Nenzen usw. usf... Oder auch die Massai, um mal in den Süden zu gehen...
Pelz ist im Zeitalter von hochmodernen Hohlfaser schierer Luxus, der nur die Eitelkeit bedienen soll, Fleisch (genauer, tierisches Protein) ist lebensnotwendig. Der Mensch ist von Natur aus immer noch ein Omnivore. Daran ändert auch Ideologie nichts.

LG
Grauer Wolf


Mal einfach Klartext...Du interessierst Dich (fast) ausschließlich für Wölfe, Füchse und Hunde...man kann aber da auch den Standpunkt vertreten...daß, wenn Schafzüchter mehr Geld für die Sicherung ihrer Herden ausgeben müssen...diese Mehrkosten auch auf den Verbraucher umgelegt werden...und...dieser dazu nicht bereit ist und dann fordert, daß man doch einfach die Wölfe beseitigt und dadurch eben keine Mehrkosten für die Schafzüchter entstehen und man sein Lammfleisch weiter zu Niedrigpreisen bekommt...
Man kann bei petitionen, die einem nicht so liegen...auch einfach mal die Tastatur halten...und auf Negativwerbung verzichten...anstatt stur auf Geiz ist gEIl bestehen....

Sage
 
Man kann bei petitionen, die einem nicht so liegen...auch einfach mal die Tastatur halten...und auf Negativwerbung verzichten...anstatt stur auf Geiz ist gEIl bestehen....
Der Punkt ist, daß manche Petitionen wie dieses Verbot weltfremd sind. Meine Frau hat Landwirtschaft studiert (primär Viehzucht), wodurch ich a bisserl(!) mitbekommen habe, was wirtschaftlich sinnvoll und machbar ist. Mit Geiz ist geil hat das nichts zu tun, ebenso wenig mit meinen Eßgewohnheiten. Dieses Verbot ist sinnlos und vom Gericht gekippt. Sollte es trotzdem durchgepeitscht werden, werden die Erzeuger NRW einfach verlassen, bevor sie pleite gehen.
Was meine Beziehung zu Caniden angeht, das ist schlicht eine sehr tief reichende Seelenverwandtschaft, die auch meine Argumentation beeinflußt.

LG
Grauer Wolf
 
Das hat mit "glauben" nichts zu tun, ich rede aus eigener Erfahrung. Und frag mal die Inuit, Nenzen usw. usf... Oder auch die Massai, um mal in den Süden zu gehen...
Pelz ist im Zeitalter von hochmodernen Hohlfaser schierer Luxus, der nur die Eitelkeit bedienen soll, Fleisch (genauer, tierisches Protein) ist lebensnotwendig. Der Mensch ist von Natur aus immer noch ein Omnivore. Daran ändert auch Ideologie nichts.

LG
Grauer Wolf

Fleisch ist vielleicht für Menschen die draussen hart arbeiten notwendig. Für die Innensesselfurzer....nicht für jeden ist Fleisch notwendig. Und für das bisschen Fleisch das wirklich benötigt wird, könnte man schon Geld dafür ausgeben...genauso wie für die anderen Lebensmittel die naturgerecht erzeugt werden.

Alles andere ist wider der Natur und wird sich rächen.
 
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1983 - Mai


Außer den robusten Rindern nämlich reist auch empfindlicheres Getier per Jet von Westdeutschland nach Afrika, so etwa Eintagsküken aus einer Großbrüterei in der Nähe des bayrischen Regensburg. Zweimal in der Woche fliegt German Cargo jeweils 200 000 Stück davon vom Flughafen München-Riem nach Kairo in Ägypten: Das Entwicklungsland Ägypten braucht Proteine und baut deswegen große Hühnerfarmen auf.

Die künftigen Eiweißspender für Fellachen und andere Wüstensöhne werden nach Flugplan gezüchtet. Genau nach den Abflugzeiten der German Cargo legen die Zucht-Manager ein reichliches Eier-Sortiment in die Brutkästen. Zur Abflugzeit sind die Küken bereits ausgeschlüpft und leben vom Dottersack.

Um sie lebendig nach Kairo zu bekommen, muß im Laderaum eine konstante Temperatur von 32 bis 35 Grad herrschen. Nach einigen Pannen mit 80 000 toten Küken pro Flug haben die German-Cargo-Piloten die Todesrate inzwischen auf drei Prozent gedrückt.

Daueraufträge solcher Art geben der Frachtfliegerei ihr Rückgrat, aber auch ihre eingebaute Schwäche: Wegen der unterschiedlichen Handelsströme zwischen entwickelten Ländern und Entwicklungsländern, zwischen Westeuropa und Nordamerika ist Luftfrachtverkehr oft ein sogenanntes One-way-business. Um die Maschinen auch auf dem Rückweg vollzubekommen, wird Rückfracht deshalb oft billig mitgenommen.

 
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