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Bild von Strand und plätschern

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Sayalla, 9. November 2010.

  1. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.245
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    Guten Morgen liebes Frl.!:)

    Nun ja, es soll ja Menschen geben, die gehen an dem feinen, weißen Strand vorbei, weil es sie in die rauen Klippen, also zu den Felsen zieht.

    Von daher ist der richtige Strand jener, an dem sich jemand zu Hause fühlt, denke ich.

    Lieben Gruß
    Juppi
     
  2. Sadivila

    Sadivila Guest


    das heisst, manche mögen weissen feinen Strand, aber andere emfinden das nicht.

    Was ist aber wenn ich den weissen Strand nicht mag, und nicht kennen lernen möchte, weil mir "Andere" gesagt haben das er ..."hässlich" ist?
    Wenn ich auf diese "Anderen" höre, werde ich nie wissen ob ICH es wirklich so empfinde oder nicht.
    Und deshalb bleib ich am Felsen.
     
  3. mein hügel
    ist
    meine insel

    den strand imaginier ich mir mal
    bis die "house, cat and dog-sitterin"
    aus lithauen kommt
    dann flieg ich nach
    bali
    an einen sehr schönen strand
    im februar oder so

    :)
     
  4. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.245
    Tja, vielleicht ist der Felsbewohner nur lethargisch und hat keine Lust, sich auf den Weg zu machen, um sich den feinen, weißen Strand anzuschauen? Oder er denkt sich: Was ich kenne, daß kenne ich. Auch auf die Gefahr hin, daß der weiße Strand schöner ist, bleibe ich lieber und weiß, was ich hab.

    Vielleicht begibt er sich aber auch auf den Weg, um sich den weißen Strand mit eigenen Augen anzuschauen und denkt: "Nichts für mich. Zu glatt, zu schön"...Und geht zurück in seine Felsspalte.

    Ein anderer Betrachter denkt sich aber: "Oh, welch, weißer schöner Strand. Hier bleibe ich. Das ist das, was ich immer gesucht habe".


    LG
    U.
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    Ja, unbedingt. :thumbup:

    Also bei mir war das im November 2001, als ich auf einmal in einem großen Topf saß mit der Überschrift "Bewußtsein". Da war alles ICH, würde Lizzy in blau schreiben. Weil ihre Stimme sich geöffnet hat, denn ihre Herzessenz wurde geweckt. So war das damals bei mir auch. Da habe ich meine Umgebung dann auch kommunikativ gesprengt: denn alles sah ich in Ketten liegend, die irgendwie befreit gehörten. (also die Ketten wie auch die Personen, die in sich und ineinander verstrickt waren, gehörten in meinen Augen voneinander befreit. Jeder am Besten alleine auf eine Insel....... dabei wr das nur meine eigene Befindlichkeit, wie ich dann später bei ein paar Einkehrtagen lachend reflektiert habe.)


    Bezüglich der Trennung von den Schmerzrezeptoren: Harmonie ist doch da wohl die Lösung. Es ist wie in der Musik: Disharmonie verursacht Verschiebung und Verschiebung verursacht auf einer Ebene auch stets Schmerz. Man merkt's spätestens dann, wenn sich mal Wirbel verschieben im eigenen Rückgrad und alles an der Körpergeistseele zunächst mal blockiert.

    "Weich werden" sind gute Worte da in diesem Zusammenhang. Die eigene Weichheit finden, weg von der Härte. Die weichen Wege gehen - man beachte die Lautgleichheit der "weichen" Wege und der Weiche, die gestellt wird. So etwas bastelt die Sprache nicht zufällig.

    Weiche Wege sind Wege ohne Schmerzen. Ich könnte mir vorstellen, daß ich auf meinem bisherigen Lebensweg mein Kreuz tragend immer wieder gestürzt bin. Und so genau ist das ja auch in der Tat bei jedem von uns, wenn man das Bild des Jesus Christus auf sich anwendet. Wir sind alle gestützt, mehrfach, und haben alle ein Kreuz getragen. Die Frage nach der Erlösung von den Schmerzen ist gleichbedeutend mit der Frage, das Kreuz abzulegen. Dadurch geschieht ja dann das, was wir die göttliche Aufrichtung nennen.



    Der Weg im Umgang mit dem Kreuz ist vielfältig dargestellt in den Kulturen dieser Welt. Im Buddhismus als das Karma, ein Rad, in dem ich wie gefangen bin und doch es nur erkennen, verstehen und so annehmen muß.

    Aber wir sind im christlichen Raum sozialisiert und daher hat unsere Sprache schon uns so innendrin verknüpft, daß wir nicht auf eine Erlösung in unserer eigenen Kultursprache verzichten sollen. Das sagen uns der Papst und der Dalai Lama gleichermaßen: kehre zu Deinen Wurzeln stets spirituell zurück. Denn dort mußt und kannst Du am besten heilen.


    Ich will mal das körperliche Bild des Kreuztragens der Einfachheit halber verwenden in dem Versuch, die Erlösung von den Schmerzen, was ja mit der Loslösung von den Schmerzrezeptoren gleichbedeutend ist, zu "erklären".

    So ein Kreuz ist schwer. Wenn man es auf der Schulter trägt, verschiebt es uns den Schultergürtel und auch unsere Nacken- und Brustwirbel. Es macht uns eine Skoliose, was eine Rotation und Ineinanderdrehung der Wirbelsäule in sich bedeutet.

    Spiritus ist eine Schwester von Sanitas - im Geist liegt Gesundheit. Daher kann eben durch geistige Kraft die Wirbelsäule eine Aufrichtung erfahren. Der Weg der Kreuzigung, welcher die Skoliose durch das Hängen begradigt, und das Zerreissen des Tempelvorhangs stellen diese innere Zusammenfügung zweier Hälten dar (im Spiegelbild), welche durch die Skoliose, das Kreuztragen, geschieht und durch die Kreuzigung genommen wird.

    Das Gleiche Prinzip stellt der Schlangenstab dar, welche im östlichen Raum als Kundalini "erzählt" wird. Oder nimm Dir ein Bild von umeinander rotierenden Scheiben in einem Mittelkanal, in dem Du aufsteigst in 2012 - es ist letztlich egal, in welchen Bild man so etwas festhält, um es zu transzendieren. Denn die Transzendierung, die ist natürlich das Ziel, hör mal, das ist klar, es geht um die Erlösung von den Schmerzen. Das geht nur durch Transzendierung. In der Transzendierung geschieht die Annahme des Schmerzenden, das "Leid Christi in Dir" wird in der dunklen Nacht der Seele erlebt und dann kann man irgendwann wieder gerade stehen. Ohne Schmerzen. (Es ist letztlich egal, ob man dabei krumm sitzt, bei diesem "gerade stehen", das ich meine. Es ist ein nur energetisches Bild.)

    Die Qualität unserer Wahrnehmung ist abhängig von der Qualität der Wahrnehmung unserer Gesamtheit. Am Besten fängt man bei der Körperwahrnehmung an zu üben, denn über die erschließt sich die meiste Präsenz.

    Was man dann wahrnimmt, sind die körperlichen Schmerzen. Diese gilt es jetzt zu transzendieren.

    Dafür muß man die Schmerzen in einen geistigen Raum nehmen. Das heißt zum Beispiel, daß man an der schmerzenden Stelle einen Raum visualisiert, einen geistigen Raum.

    Wichtig für die Loslösung von den Schmerzrezeptoren ist, daß man sich dem langsam nähert. Erst mal versuchen, ob ich überhaupt tatsächlich an dieser schmerzenden Stelle da einen Raum öffnen kann, in dem ich mich geistig befinde. Das wird teilweise natürlich vor dem optischen inneren Auge stattfinden, und man wird im Laufe der Zeit geschickter darin, den Raum vor dem Auge mit dem Raum, an dem der Schmerz ist, zu koppeln und schließlich direkt hinunterblicken in die Körperhöhle. Denn da findet der Schmerz ja statt. In seiner manifestierten, behandelbaren Form.


    So. Und in diesem Raum, da gibt es eine Essenz. Eine Schmerzessenz. Das ist diejenige Stelle, die am meisten schmerzt. Es ist abhängig vom Grad der Transzendierung, also des Anwesendseins in dem geistigen Raum im schmerzenden Bereiches und nicht im körperlichen schmerzenden Bereich. Umso besser man den Raum geistig erfaßt, umso eher kann man sich dem Zentrum des Schmerzes nähern.


    Dieses Zentrum des Schmerzes ist ja ein normales Zentrum. Es ist wie jedes Zentrum wie ein Auge des Sturms aufgebaut. Und wenn Du irgendein Auge des Sturms für Dich kennst, durch das Du Zugang zu Gott in Dir hast, dann kannst Du dort in diesem Raum diese Reise machen, die Dich zu Dir zurückführt. In der schmerzenden Stelle selber, allerdings in deren transzendentem Bereich.


    Danach wird es sich verändern und langsam bessern.

    Angewendet auf Jesus Christus heißt die Überwindung der körperliche Schmerzen für mich, den Leidensweg zu transzendieren. Das Ziel ist immer, daß die Skoliose weggeht und Du dich seitengleich spüren kannst. Oder Yin und Yang in Dir gleichermaßen. Denn unser aller Gehirn will gerne wissen, was da in dem Körper um es herum stattfindet. Es hat nur lange weiße Tentakel, keine Augen, keine Ohren, keinen Körper. Den haben wir selber. Und daher müssen wir ihm den Bereich erschliessen - auch den schmerzlosen Bereich.

    lg

    P.s.: *mich auf der Badematte ausstreck*
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Genau - so soll es ja auch sein. Mir ist der Strand auch relativ egal - hauptsache Meer und menschenleer ....:D

    So wie ich das verstanden habe, ist dieser Thread eröffnet worden, weil es im anderen Thread Strandbewohner gibt, die meinen nur ihr Strand ist ein richtiger Strand. Und die Frage hier ist nun, wie kann man Menschen, die noch nie an einem anderen Strand waren und daher nicht wissen, wie vielfältig Strände sein können, verklickern, dass es auch noch andere Strände gibt?


    Seh ich das so richtig, oh weise Sayalla?


    :confused:
    Frl.Zizipe
     
  7. Sadivila

    Sadivila Guest


    Das heisst, es gibt nichts was eine Algemeingültigkeit hat?
     
  8. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Was hindert mich... was holt mich weg vom Sandstrand...

    ... zum Beispiel ein unglaublich amtlich klingender Brief von irgendeinem unglaublich amtlichen Amt. Wegen irgendeiner Schwierigkeit, die mir irgendein Mitmensch machen möchte.

    In Sekundenschnelle ist das Meer sturmgepeitscht, der Tsunami über mir drüber und die Trümmer um meine Ohren. In denen es klingelt "schon wieder Schwierigkeiten, warum immer ich, kann man mich nicht in Ruh lassen, ich kann nimmer, ich will nimmer, ich bin zu blöd zu allem, ich kriegs einfach alles nicht hin, ich will überhaupt nix mehr wissen müssen..." to be continued.

    Wie ich derzeit damit umgehe? Wenn mein Strand von so einem Tsunami heimgesucht wird?

    Ich versuche, den tobenden Sturm zunächst einmal toben zu lassen, und ihm dabei zuzusehen, wie er tobt (und ich selbst auch...). Und dann schau ich mir die Trümmer an. Nach dem Sturm.

    Meistens läßt sich das Baumhaus am Strand wieder zusammensetzen... Für die Umwelt könnte das allerdings etwas anstrengend sein, derzeit, meine Art, damit umzugehen. Also vielleicht gibts ja einmal eine für die Umgebung schonendere Variante...

    Gruß
    Kinny
     
  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    ungefähr so eine?



    :umarmen:
    Frl.Zizipe
     
  10. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Die einzige, die es schafft mich aus meiner Strandidylle zu holen ist mein Kind.


    Da braucht auch gar nicht viel passieren, da schreck ich sehr schnell hoch und es dauert dann wieder eine zeitlang, bis ich an den Strand zurückfinde.



    :)
    Frl.Zizipe
     
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