Ich finde es schade, dass du Sex als eine rein körperliche Angelegenheit betrachtest, aber das bin ich von Männern gewöhnt *g*.
Ich schlage vor, Du nimmst erstmal Gas weg, bevor Du mich beurteilst, Deine Herablassung bekundest
und mich dann gleich auch noch in ein Klischee stopfst. Wär das möglich?
Blöd scheinst Du mir nämlich gar nicht - aber das hier hat keine Art: wenn Du mich schon beurteilen willst, dann fände ich es angemessen wenn Du Dir dann die Mühe machst, mich auch wegen dem zu verurteilen was ich tatsächlich denke (was freilich erfordern würde, das zu betrachten

).
Es könnte sein dass Männer versuchen sich dadurch zu schützen und ich respektiere das auch.
Ich denke eher, es liegt einfach daran, dass von Männern nur ein Funktionieren erwartet wird.
Aber ich fürchte genau du bist der momentanen Weltanschauung mehr erlegen als andere. Auch mein 23jähriger Bursch - er ist ein ganz lieber

- ist leider der Meinung dass er sich, um sexuelle Befriedigung mit einer Frau zu erlangen, verbiegen muss. Hm ich dachte bei richtig Erwachsenen wie dir kommt derlei Verkrampftheit nicht mehr vor?
Ich bin der Weltanschauung ganz bestimmt nicht erlegen - sondern ich kritisiere sie.
Und verbiegen tu ich mich auch nicht - aber nach meiner Erfahrung trifft es absolut zu, dass man sich verbiegen muss wenn man überhaupt nur ansatzweise Akzeptanz von einer Frau erfahren will (von Sex gar nicht erst zu reden). Dementsprechend lebe ich schon zeitlebens nahezu zölibatär und ohne Sex - und ich hab nicht den Eindruck, da irgendwas zu vermissen. (Was ich allerdings vermisse, das ist zB. Nähe, Zärtlichkeit, Zuwendung usw. - aber das gibts für einen Mann ja eh nicht, weil nur Funktionieren erwartet wird.)
Diejenigen Frauen die Wert darauf legen, möglichst immer hart gef**** zu werden, mögen das dann toll finden.
Ich hab keine Ahnung auf was Frauen da wert legen. Ich hätte so meine eigenen Vorstellungen, die sich eher um das intuitiv fühlbare
gemeinsame Erleben drehen - aber das spielt keine Rolle, Gemeinsamkeit ist ja nicht erwünscht.
Bei mir trifft leider das zu was bei anderen auch zutrifft: beim Koitus wird die kostbare weibliche Gleitflüssigkeit sogar durch den trockenen Eichelkranz "herausgeschaufelt" was früher oder später zu Unannahmlichkeiten beiderseits führt. Wenn man dann auch nicht auf von Koitus abweichende Varianten zurückgreifen kann, wirds halt eng. Übrigens wurden in den 70er Jahren in den USA fast alle Männer beschnitten. Das Ergebnis können wir heute in US-Pornos bewundern: abgesehen davon dass die armen Teufel Orgasmusprobleme haben - die können ja auch nichtmal richtig wichsen?
Sorry, ich schaue keine Pornos. Und derartige Betrachtungen bringen mich dann zu dem Gedanken, Du würdest Sex als eine Sportart betrachten - rein mechanisch die Dinger ineinanderstecken und dann rein-raus.
Es ist ein schwerer Eingriff. Viele Beschnittene haben mir bisher von ihren erlittenen Qualen nach der Op erzählt und ich glaube ihnen. Was die Erhaltung der Sensiblität betrifft gibt es chirurgische Alternativen, nur wenden sie die meisten (unspezialisierten) Ärzte sie mangels Erfahrung lieber nicht an. Eine Zirkumzision hingegen hat bisher keiner übelgenommen, sie hat sich bewährt bringt schnellen Erfolg und schnelles Geld.
Die meisten diagnosizierten Phimosen bedürfen aber gar keiner chirurgischen Intervention. Informationen dazu sind u. A. auf beschneidung-von-jungen im www zu finden.
Da bin ich mal echt froh, dass man

derzeit gegenüber Ärzten noch das recht hat selber zu entscheiden was man will.