BDS - Israel-Boykott

KoDas ist mir dann doch zu romantisiert...sie leiden furchtbar. Und ihre Leidensfähigkeit und Resilienz kann diese.Massenvernichtung, diesen israelischen Monster- Terror nicht mehr kompensieren, denke ich.
Das ist nicht, was ich sagte. Seltsamerweise wird Resilienz immer häufiger mit "nicht leiden" assoziiert, das ist falsch. Es bedeutet nicht, nicht zu leiden, es geht um die erhöhte Widerstandsfähigkeit aus dem Leiden heraus. Es geht darum, auch unter schwierigsten Umständen noch zu gedeihen oder zu wachsen, über sich selbst hinaus zu wachsen und weiter zu machen, zu improvisieren, das eigene Leben und das der Nächsten auch weiterhin zu erhalten. Da sehe ich täglich, wie sie dies tun und bin schwer beeindruckt. Und ja, sie leiden, und wie, selbst als Außenstehender kann es einen derart mitnehmen, dass - siehe mein Beitrag zuvor. Und natürlich sterben auch viele dort, weiterhin wird getötet, gemordet.
Als der 07. Oktober kam, konnte man erahnen, was in der Folge passieren wird. Und es kam noch weit schlimmer als erwartet, bis heute und es hört nicht auf, weil eine Ideologie dahinter steht, mit einem ganz bestimmten Ziel der Zionisten. Eigentlich bräuchten wir mal einen separaten Faden dafür.

Das grundsätzlich Giutherzige sehe ich persönlich generell bei Leuten aus muslimischen Kulturkreisen, sind meine Erfahrungen von Reisen und Begegnungen.
(Golfstaaten kann ich nicht beurteilen allerdings und Radikale natürlich eh ausgenommen.)
Ich gestatte mir dennoch, meinen Fokus aktuell auf Menschen in Gaza, im Westjordanland, im Süd Libanon, auf die besetzten Gebiete zu richten.

Hier eine Bundespresse Konferenz der besonderen Art, mit Fakten von diversen Wissenschaftlern vorgetragen, sehr selten, dass es eine solche Deutlichkeit in der Berichterstattung in Deutschland gibt. Es ist eine unglaubliche Schande, wieder einmal:


Ein bißchen viel mit Text zugekleistert, leider während der ganzen Dauer des Videos, aber es geht vornehmlich ums Hinhören.
 
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Das ist nicht, was ich sagte. Seltsamerweise wird Resilienz immer häufiger mit "nicht leiden" assoziiert, das ist falsch. Es bedeutet nicht, nicht zu leiden,
Das musst du mir nicht erklären, ich weiß, was Resilienz ist und meinte, was ich sagte. Nämlich, die Kapazitäten zur Resilienz sind hier m
E..schon lange überschritten.. Anders gesagt, auch Resilienz hat Grenzen.
weil eine Ideologie dahinter steht, mit einem ganz bestimmten Ziel der Zionisten.
Natürlich ist das so, auch das ist mir klar.
 
Das musst du mir nicht erklären, ich weiß, was Resilienz ist und meinte, was ich sagte.
Dann tu du es bitte ebenfalls nicht, indem du mir sagst, ich würde es "romantisieren", das war der einzige Begriff im gesamten Absatz, der definitiv nicht passte, daher habe ich erläutert, was ich unter Resilienz verstehe.

Nämlich, die Kapazitäten zur Resilienz sind hier m
E..schon lange überschritten.. Anders gesagt, auch Resilienz hat Grenzen.
Da sind wir uns einig.

Natürlich ist das so, auch das ist mir klar.
Das ist gut, denn es gibt offenbar nur wenige, wenn ich mir so die Beiträge zum Thema hier durchlese. Was ist das Ziel der Zionisten aus deiner Sicht?
 
Was ist das Ziel der Zionisten aus deiner Sicht?
Es gibt verschiedene Flügel, der rechtsradikale hat in der Agenda z.B. "from the river to the sea"- bloß für Israel, was auch impliziert, dass niemand außer Juden in diesem Israel leben soll. Sogar der Südlibanon gehört für Teile des rechten Flügels dazu. Motto, wo die Palästinenser hin sollen, wen juckt´s.
Die liberalen und linken Visionen sehen das nicht ganz so krass, weil es den Frieden in Israel gefährden würde aus ihrer Sicht und befürworten eine Teilung des Gebietes.
Die ganz Gebietsfrage ist eben zentral, weil es, wenn es genug Platz gäbe in dem gesamten Raum, viel weniger Problemme gäbe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann tu du es bitte ebenfalls nicht, indem du mir sagst, ich würde es "romantisieren", das war der einzige Begriff im gesamten Absatz, der definitiv nicht passte, daher habe ich erläutert, was ich unter Resilienz verstehe.
Okay, es klang so etwas schwärmerisch, wie du sie siehst, was ja an sich nicht schlimm ist. Aber ich dachte an eine Schweizer Filmemacherin aus einem nun geschlossenen Forum, die schon vor vielen Jahren einen Film drehte über Traumatherapie und Aufstellungsarbeit im Gazastreifen. Schon damals war das dringend nötig und dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Man könnte die Radikalisierung insgesamt schon zumindest in Teilen als Traumafolge betrachten.

KI sagt dazu:
"Ja, die Forschung bestätigt diesen Zusammenhang sehr deutlich. In den Bereichen der Psychologie, Kriminologie und Terrorismusforschung gilt Trauma – sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene – als einer der stärksten Treiber für Radikalisierung.

Wie Trauma zu Radikalisierung führt
Ein Trauma zerstört das grundlegende Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in die Welt. Radikale Ideologien setzen genau an diesen psychologischen Wunden an: [1, 2]
  • Sinnstiftung und Kontrolle: Trauma erzeugt Ohnmacht. Radikale Gruppen bieten einfache Erklärungen, klare Feindbilder und das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Macht zurückzugewinnen. [1, 2]
  • Gemeinschaft und Anerkennung: Traumatisierte Menschen fühlen sich oft isoliert. Extremistische Gruppen bieten eine engelsgleiche Gemeinschaft („Bruderschaft“), die bedingungslose Zugehörigkeit verspricht.
  • Kanalisierung von Wut: Ein Trauma hinterlässt oft tiefe, unverarbeitete Wut. Ideologien erlauben es, diese legitime Wut legal und moralisch gerechtfertigt auf einen äußeren Feind zu projizieren.

  • Individuelles vs. Kollektives Trauma
    • Individuelles Trauma: Persönliche Gewalterfahrungen, Missbrauch, schwere Verluste oder die Erfahrung von systematischer Diskriminierung und Demütigung machen Individuen extrem anfällig für die Anwerbung durch Extremisten.
    • Kollektives Trauma: Wenn ganze Gesellschaften oder ethnische Gruppen historische Traumata durchleben (wie Kriege, Vertreibung, Völkermord oder anhaltenden Terror), entsteht ein kollektives Bedrohungsgefühl. Dieses wird oft über Generationen hinweg weitergegeben (transgenerationales Trauma). Politik und Extremisten können diese kollektive Angst leicht instrumentalisieren, um aggressive „Verteidigungs-“ oder Expansionsstrategien zu rechtfertigen. [1]

  • Wichtige Einschränkung: Trauma ist kein Automatismus
    Trauma ist ein massiver Risikofaktor, aber nicht jede traumatisierte Person radikalisiert sich. Ob es zur Radikalisierung kommt, hängt von weiteren Faktoren ab: Existiert ein soziales Auffangnetz? Gibt es Zugang zu psychologischer Hilfe? Trifft die Person in ihrer Verwundbarkeit auf Extremisten, die sie gezielt manipulieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
D.h., aus dieser Sicht (KI, Post#46) wird klarer, warum die Lage gerade dort so auswegslos zu sein scheint. Zwei traumatisierte Gruppen radikalisieren sich, um sich in der Folge gegenseitig weiter zu traumatisieren.

Das Trauma der Palästinenser wird als "akut und andauernd" beschrieben in der Forschung, dass der Israelis als "historisch und identitätsbasiert", so fasst es KI zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
D.h., aus dieser Sicht (KI, Post#46) wird klarer, warum die Lage gerade dort so auswegslos zu sein scheint. Zwei traumatisierte Gruppen radikalisieren sich, um sich in der Folge gegenseitig weiter zu traumatisieren.

Das Trauma der Palästinenser wird als "akut und andauernd" beschrieben in der Forschung, dass der Israelis als "historisch und identitätsbasiert", so fasst es KI zusammen.
Wobei natürlich zweitere ihr historisches Trauma regelmäßig benutzen, um alle und alles an Israel-Kritik platt zu machen und um das zu tun, was seit Beginn der Gründung an der Plan war und ist. Ich weiß, du weißt das, ich erwähne es nur, weil es dahin führt, was sich so langsam immer mehr abzeichnet, das endgültige Ziel, so nenne ich es mal.

Das Verhalten ist leider in Teilen das einer "Herrenart", gib jemandem durch Gottesworte das Gefühl auserwählt und besonders begnadet zu sein und du siehst, was dabei heraus kommt. Dabei ist das alles noch nicht das Ende, das dicke Ende kommt erst noch.


Der andere Text zu deinen Beiträgen oben folgt noch.
 
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Okay, es klang so etwas schwärmerisch, wie du sie siehst, was ja an sich nicht schlimm ist. Aber ich dachte an eine Schweizer Filmemacherin aus einem nun geschlossenen Forum, die schon vor vielen Jahren einen Film drehte über Traumatherapie und Aufstellungsarbeit im Gazastreifen. Schon damals war das dringend nötig und dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Man könnte die Radikalisierung insgesamt schon zumindest in Teilen als Traumafolge betrachten.
Wie gesagt, da bin ich komplett bei dir. Resilienz ist eine Grundlage, mit vielem Belastenden und Beanspruchendem besser umgehen zu können. Das ist natürlich in Gaza etc. komplett überreizt und selbstverständlich ist die Radikalisierung eine Folge davon. Man bedenke, es ging genau 1947 mit Gründung und der folgenden NAKBA bereits los. Jetzt rufen sie ganz offen die NAKBA 2.0 aus und es passiert nichts! Vor allem Deutschland, es ist so beschämend, was Deutschland sich leistet und sie haben tatsächlich die Dreistigkeit sich auf ihre Verantwortung resultierend aus "damals" zu berufen. Ein Alibi Argument, tatsächlich sind sie dadurch ein Spielball der Zio's.

KI sagt dazu:
"Ja, die Forschung bestätigt diesen Zusammenhang sehr deutlich. In den Bereichen der Psychologie, Kriminologie und Terrorismusforschung gilt Trauma – sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene – als einer der stärksten Treiber für Radikalisierung.

Wie Trauma zu Radikalisierung führt
Ein Trauma zerstört das grundlegende Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in die Welt. Radikale Ideologien setzen genau an diesen psychologischen Wunden an: [1, 2]
  • Sinnstiftung und Kontrolle: Trauma erzeugt Ohnmacht. Radikale Gruppen bieten einfache Erklärungen, klare Feindbilder und das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Macht zurückzugewinnen. [1, 2]
  • Gemeinschaft und Anerkennung: Traumatisierte Menschen fühlen sich oft isoliert. Extremistische Gruppen bieten eine engelsgleiche Gemeinschaft („Bruderschaft“), die bedingungslose Zugehörigkeit verspricht.
  • Kanalisierung von Wut: Ein Trauma hinterlässt oft tiefe, unverarbeitete Wut. Ideologien erlauben es, diese legitime Wut legal und moralisch gerechtfertigt auf einen äußeren Feind zu projizieren.

  • Individuelles vs. Kollektives Trauma
    • Individuelles Trauma: Persönliche Gewalterfahrungen, Missbrauch, schwere Verluste oder die Erfahrung von systematischer Diskriminierung und Demütigung machen Individuen extrem anfällig für die Anwerbung durch Extremisten.
    • Kollektives Trauma: Wenn ganze Gesellschaften oder ethnische Gruppen historische Traumata durchleben (wie Kriege, Vertreibung, Völkermord oder anhaltenden Terror), entsteht ein kollektives Bedrohungsgefühl. Dieses wird oft über Generationen hinweg weitergegeben (transgenerationales Trauma). Politik und Extremisten können diese kollektive Angst leicht instrumentalisieren, um aggressive „Verteidigungs-“ oder Expansionsstrategien zu rechtfertigen. [1]


  • Wichtige Einschränkung: Trauma ist kein Automatismus
    Trauma ist ein massiver Risikofaktor, aber nicht jede traumatisierte Person radikalisiert sich. Ob es zur Radikalisierung kommt, hängt von weiteren Faktoren ab: Existiert ein soziales Auffangnetz? Gibt es Zugang zu psychologischer Hilfe? Trifft die Person in ihrer Verwundbarkeit auf Extremisten, die sie gezielt manipulieren?
Dazu müsste es erst einmal aufhören, tut es aber nicht. Auf der ganzen Welt steht man auf, zeigt Flagge für Palestine, ächtet dieses grausame Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung, Kinder, Frauen, unschuldige Menschen, welches nichts mit Selbstverteidigung zu tun hat (ganz abgesehen von den Unstimmigkeiten zum 07. Oktober) und was passiert?
 
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