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Wellenspiel
Guest
Was scheint, muss nicht immer so sein. Der Alltag lenkt uns ab, unsere Aufmerksamkeit fliegt von einem nach Aufmerksamkeit heischenden Sensationsgipfel zu anderen, ohne die Zeit, irgendwo für längere Zeit zu verweilen. Das ist es, was ich den Auslöser zur beginnenden inneren Unruhe nenne.Solche Situationen gibt es wohl in den meisten Leben. Sie gehen aber auch wieder vorbei. Und wie sich sich im Leben auswirken dürfte. Und da kämen wir zur Frage, was du unter "innerer Ruhe" verstehst.
Noch vorher war das Ausgangspunkt:
"Manchmal hilft einem Meditation mehr, wenn ein ruhiges Leben kaum möglich scheint."
Und weiter wäre für mich die Frage, wieso das jemandem kaum möglich scheinen (oder besser sein) sollte.
Innere Ruhe oder Unruhe fühlt man, sobald man sich ein wenig Zeit für sich selbst nimmt, die eigenen Gemütszustände tiefer betrachtet. Das ist bereits Meditation, und auf diese Weise ist es möglich, inneres Chaos wieder in Ordnung zu bringen - und auch hilft es, die eigene Einstellung zu überarbeiten.
Die Sache bei solchen Situationen, die Stress oder Unwohlsein in uns erzeugen, ist ja, dass sie zwar auch wieder vorübergehen, aber immer wiederkommen, wenn wir nicht lernen, innere Ruhe zu erhalten bzw. aufrecht zu erhalten. Und nein, ein Leben voll dieser Situationen, die mitunter auch recht lange andauern können, nenne ich nicht - kann ich nicht - ruhig nennen.Solche Situationen gibt es wohl in den meisten Leben.