Aufklärung Vogelgrippe

July schrieb:
Hi,

ich wähle den Mittelweg und würde viele Faktoren, die begünstigend sind zusammenfassen. H5N1 wird bei sommerlichen Temperaturen absterben.

Hallo July,

ich weiss nicht, ob ein H5N1-Virus im Sommer abstirbt. Bei zu großer Hitze ist auf jeden Fall klar, das der Körper versucht, die eindringende Hitze über einen Infekt wieder auszuleiten, um wieder witterungsbereinigt zu sein und die überlebenswichtige normale Körpertemperatur fahren zu können.
Da spielt das H5N1-Virus nur eine untergeordnete Rolle.

Grüsse
Lipolyse
 
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Gestern wurde bekannt, dass in einem Geflügelbetrieb in Sachsen 700 Tiere an der Vogelgrippe verendet sind. Innerhalb kürzester Zeit. Der Restbestand der Tiere wird gekeult. Wie ist Euer Gefühl? Schmeckt das Geflügelfleisch noch oder wirds allmählich eklig? Frage ich als Vegetarier.

Heute bin ich früh an einem "BIlD-Zeitungs" Kasten vorbeigekommen, die titelten: "VOGELGRIPPE VERSAUT UNS DAS OSTERFEST!" oder so ähnlich. Wie pervers! Dachte ich mir, als ich das las. Nun denkt keiner mehr an die Tiere, sondern das Produkt, das Ei ist wichtiger, und das Ei lassen wir uns nicht vermiesen. Mh. Wie verrroht sind Menschen, die sich sowas einfallen lassen?


July
 
interessant, dass zwei Tiere an dem Virus gestorben sind und in kürzester Zeit 700. Wie hat man die zwei aus den 700 rausgefunden? Ich bin entsetzt, dass jetzt 10.000 Tiere getötet werden.
Ich persönlich habe mich schon gefragt, was sich einige gewitzte Köpfe ausdenken werden, damit die Vogelgrippe und somit das Töten der vielen Tiere und somit die Preiserhöhung bei Pute/Geflügelfleisch, wieder aktuell werden. Es war ja immerhin einen Monat Pause.:ironie:
Es ist nichts so, wie es scheint! Du siehst die toten Tiere und in großen Buchstaben "VOGELGRIPPE". Ich sehe "Manipulation, Angstverbreitung, Profit", wir müssen nicht einer Meinung sein, ich schreibe hier nur meine Ansichten.
Viele liebe Grüße
Ingrid
 
Die Veterenäre machten wohl diese Beobachtung - es ist doch auch logisch, dass Tiere, die auf engstem Raum gehalten werden, bei einer Belüftung, die nach menschlichen Maßgaben festgesetzt wird - sich untereinander schneller infizieren, als freilebende Tiere. Es kommt die Vermutung hinzu, dass die Infektion durch Einstreu oder Futter hervorgerufen wurde. Wo wir wieder beim gleichen Kreislauf wie bei BSE sind.
Die Vermutung, dass Faktoren wie Einstreu oder Futter für die INfektion verantwortlich waren, wurde begründet, durch ein kurz zuvor durchgeführtes Screening, dass in Ordnung war. Also kamen Futter und Einstreu am ehesten in Betracht, für die Infektion.

Ich fänds als Verbraucher eklig, wenn ich bewußt ein Stück rohes Fleisch solange braten würde, bis die Erreger in dem Fleisch abgetötet sind. Bäh. Mir wärs grundsätzlich egal, ob ich lebende oder tote Erreger esse - neben all dem anderen Müll der im Fleisch ist - denn allein die Tatsache, krankes Fleisch zu essen, ist doch nicht gerade appetitanregend, oder? Alle schreien nach Verbraucherschutz - wenn dann aber Tiere "vom Markt genommen werden" die möglicherweise infiziert sind, dann ist das schrecklich, weil diese Tiere geschlachtet werden - es ist aber sch....egal, ob die Tiere wegen Krankheit oder für den Verbraucher geschlachtet werden, oder? Gehts jedem nur um Geld? Würde der Verbraucher lieber infizierte Tiere essen, weil die billiger sind und weils ihm/ihr egal ist?




July
 
Vogelgrippe

Schon zu Beginn des letzten Jahres wunderten wir uns, dass im deutschen
Fernsehen zum wiederholten Male über angeblich gefährliche
Vogelgrippe-Viren in Asien und auch über einige Todesfälle aus dem Umfeld der Tierhalter berichtet wurde.

Schon damals prophezeite uns "Wissenschafter" mit erhobenem Zeigefinger eine Pandemie.
(Unter Pandemie (griechisch ????? –„ganze Volk betreffend“ versteht man den Länder übergreifenden oder sogar weltweiten Ausbruch einer Krankheit.)

Seltsam, an der "normalen" Grippe sterben laut Robert-Koch-Institut allein
in Deutschland jährlich 8000 - 10000 Menschen - von den Medien eher
unbeachtet .

Aber kaum werden im Fernsehen Bilder zweier angeblich in Asien am Vogelgrippe-Virus verstorbener Menschen präsentiert, erzittert die Welt vor einer globalen Seuche. Noch seltsamer aber ist, dass alle diese "Opfer" der Vogelgrippe in Asien und der Türkei sofort nachdem die Diagnose feststand, eingeäschert wurden.
Ein nachträgliches Überprüfen der tatsächlichen Todesursache ist also für
unabhängige Institute nicht mehr möglich.

Begleitet von erheblichem Medienrummel erreichte die Vogelgrippe
schließlich Deutschland: auf Rügen fand man infizierte Höckerschwäne.

Seltsam, denn die Höckerschwäne haben als standorttreue Tiere dort
überwintert. Der Vogelflug hatte noch nicht eingesetzt und nicht ein
einziger tatsächlicher Zugvogel wurde tot gefunden.

Wie kam das "Virus" also nach Rügen? Und vor allem: nachdem einige hundert tote Vögel als angeblich infiziert bestätigt wurden, gab es keine weiteren toten infizierten Vögel mehr.

Direkt auf der Nachbarinsel Riems hingegen befasst man sich sehr intensiv mit Impfstoffen für Tierseuchen. Wurden hier etwa Enten und Schwäne "versehentlich" von Labormitarbeitern gefüttert?

"Verbraucherschutz"(!?)-Minister Seehofer weiß schon jetzt: " Diese Seuche wird uns hier in Europa noch viele Jahre begleiten". Woher nimmt dieser Minister sein Wissen? Weiß er mehr als wir, oder ist er hellsichtig?

US-Präsident George Bush machte im November 2005 die Vogelgrippe zur
Chefsache und kündigte an, für 7,1 Milliarden US-$ das Grippemittel
Tamiflu zu kaufen.


Seltsam: der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist Mehrheitsaktionär und ehemaliger Vorstands-Vorsitzender der amerikanischen Firma Gilead Science, welche die Rechte an Tamiflu hält!

Mittlerweile warten weltweit über180 Pharmaunternehmen darauf, Tamiflu in Lizenz herstellen zu dürfen.
Tamiflu - ein bekanntermaßen fast unwirksames Grippemittel mit erheblichen, zum Teil todbringenden Nebenwirkungen (allein in Japan 12 Todesfälle und 32 Fälle von Halluzinationen, Verwirrtheit und Delirium! - Arznei-Telegramm 11/05).


Nachdem man uns mit der Vogelgrippe-Hysterie so richtig in Angst und
Schrecken versetzt hat, plant die von Bush kontrollierte WHO gemeinsam mit deutschen Ministerien Zwangsimpfungen bei der Bevölkerung.
(so Johannes Löwer, Chef des staatlichen Paul-Ehrlicher-Institutes am,
18.10.2005 in einer Ärztezeitung).


Die Bundesregierung hat bereits für 2,2Millionen US-$ Tamiflu eingekauft und unterstützt die Pharma-Mafia zur weiteren Entwicklung des Impfstoffes mit 20 Millionen US-$ ?.

Ein Aufhänger für die Zwangs-Impf-Aktion könnte durchaus die Fußball-WM sein.

Wir werden vergiftet und Bush und Rumsfeld zählen die Dollarnoten aus Ihrem lukrativen Nebenerwerb; die Pharma-Konzerne reiben sich die Hände über zusätzliche Milliardengewinne.

Noch einen weiteren Vorteil hat die Vogelgrippe: die millionenschweren
Hühnerbarone in der EU reiben sich ebenfalls die Hände: das ab 2007
geplante Verbot der Käfighaltung wird aufgehoben. Die Tiere dürfen weiter
gequält werden. Die Freilandhaltung wird wohl generell verboten werden.

Im Mittelalter drohten die Mächtigen mit dem Fegefeuer - dem man nur durch den Kauf von Ablassbriefen entgehen konnte.

Heute droht man uns mit einer Pandemie - und bietet uns Tamiflu an.
Klein-Klein-Verlag
Agenda-Leben
 
also eine Tierärztin, die ich kenne, sagt, daß es die Vogelgrippe schon immer gegeben hat, nur der Name dafür war Geflügelpest. Vor Jahren hat man die jetzigen Untersuchungsmethoden noch nicht gehabt, das ist alles, darum keine Panik, kein Impfstoff usw.

Nach wie vor glaube ich, daß eine 2-stündige Fahrt auf der Autobahn für einen Menschen gefährlicher sein kann als die Vogelgrippe.

Nach wie vor behaupte ich, daß, wenn es keine Massenhaltung von Tieren gäbe, auch nicht Massen von Tieren gekeult würden, wenn eines an der Vogelgrippe erkrankt.

Nach wie vor behaupte ich, daß, würden die Menschen auf eine artgerechte Haltung der Tiere achten und dafür weniger Fleisch verzehren, das auch ihnen zugute käme.

Nach wie vor denke ich, das kann jeder halten wie er will mit dem Essen von Fleisch. Mein Mann z.B. ißt Fleisch, ich schon lange nicht mehr. Wie haben noch nie deswegen gestritten, denn Toleranz ist im Zusammenleben unendlich wichtig.

Das was der Herr Baron übers Dogma sagt und Fanatiker, da hält er sich, wie so oft, den Spiegel vor. Das ist genau er.
 
LeBaron schrieb:
Ich muss annehmen, du hast wenig Erfahrung im
Umgang mit Dogmatikern und Fanatikern.

*lach* Mehr als genug, aber mein Glaube an die Menschheit ist unbeirrbar. Du hältst mich wohl für ein kleines Mädchen das die Welt nur vom Bibliotheksfenster aus kennt? Die Diss ist nur ein Hobby aus Lust am Lernen und im Moment aus beruflichen Gründen ganz still gelegt.

Zurück zum Thema:
ich frage mich, wie die Panik überhaupt entstanden ist. Ich habe den ersten diesbezüglichen Bericht noch gelangweilt zur Seite gelegt und für einen "Seitenfüller" gehalten. Soweit ich mich erinnere, wurde selbst in der Yellow Press immer wahrheitsgemäß über die relativ geringe Gefahr, dass die Vogelgrippe auf den Menschen übergreift, berichtet. Korrigiert mich, wenn das falsch ist. Warum entstanden dann diese Ängste? Nur, weil dauernd darüber geschrieben wurde? Gabs irgendeine Impfempfehlung von offizieller Seite? Klar, dass die Tamiflu-Erzeuger auf den fahrenden Zug aufspringen, aber lanciert wurde das Ganze wohl nicht.

@sise Dahlke mag einige richtige Gedanken haben, aber bei einem Channelling steige ich aus. Sorry, das kann ich nicht ernst nehmen.
 
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@pelisa: aber es waren keine 30.000?

davon abgesehen, ist es so, daß bei den Todesfällen z.B. in Indien völlig andere hygienische Bedingungen geherrscht haben. Sie haben ja mit dem Geflügel im selben Raum gelebt und mit dem geschlachteten Tier Kontakt gehabt.

lg

morgenwind
 
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