Auf den Hund gekommen?

Jaaaaa, das kann man so ausdrücken... :D


Was meinst Du mit "Wolfi"? Irischer Wolfshund oder TWH resp. Saarlois Wolfhond? Letztere sind nicht ohne. Gut für's auf Trab halten... ;)

LG
Grauer Wolf

Malamut-Siberian-Mix, Mutter schaut aus wie a Wolf, deswegen, ja ein Herzensbrecher, jetzt heissts wieder abwarten bis wir ihn bei uns haben :)
 
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Ich weiss aber, dass es das auch gibt, will dir keine Angst machen.
Er hatte da vorher auch nur so eine andere eher normale Stelle, inzwischen ist das so Knotenartig.

Er hat inzwischen über 10 solcher Stellen, deshalb ist es etwas schwierig mit operieren usw.

Ohje der Arme, muss das dann entfernt werden oder beobachtet man das nur?
Also meine hat es wirklich auf beiden Seiten, ist wie rauhe Hornhaut,auch nicht gerötet oder so.
Vielleicht bräuchte sie kleine Puffärmel zur Schonung :D denke aber eigentlich nicht dass ihr das weh tut oder stört.
 
Ich hab zwar mehr ein Faible für Jagdhunde, aber die oben genannten sind dagegen vermutlich hochsensible Geschöpfe mit starker Menschenbindung. Hütehunde haben einen ganz anderen, sehr angenehmen, fast weichen Charakter, im Gegensatz zu den doch eher sturen Jagdgenossen, wie ich in der letzten Zeit bemerken durfte.
Unser Rüde ist zwar recht sensibel, aber das ist eine individuelle Eigenschaft von ihm und die Ausnahme. Wie gesagt, unsere Hündin, die schon eher eine typische Vertreterin ist (obwohl sie im Welpenrudel bei den Mädels die "sanfteste" war) hat, im zarten Alter von nicht mal einem Jahr, jetzt schon Haare auf den Zähnen und das nicht zu knapp.
Altdeutsche Hüter sind mehr Herdengebrauchshunde als reine Hütehunde, die hüten, treiben, ggf. auch verteidigen (ein Strobel bietet einem Wolf Paroli!) und alles andere als "weich" sind. Im Gegenteil, im Vergleich zu Border Collie und Co. weisen fast alle Altdeutschen Naturschärfe auf und bringen selbst widerspenstige Rindviecher zur Räson. Die sind ausgesprochen eigensinnig und eigenständig (müssen sie auch sein), leisten gleichwohl hervorragende Zusammenarbeit mit dem Hundeführer/Schäfer, echte Workaholics und entsprechend anstrengend.

Lohnt sich aber. Richtig erzogen und ausgelastet (die sind gut für 80 km Laufstrecke am Tag!) sind das echt kernige Kamerad(inn)en. Nicht richtig und konsequent erzogen sind sie eine Katastrophe und dann geht's gründlich schief. Einem Normal-Hundefreund würde ich dringend davon abraten, es sei denn, er hat wirklich jede Menge Hundeerfahrung auch mit "kantigen" Hunden, täglich 3...4 Stunden Zeit und läuft, neben anderen Tätigkeiten, gerne täglich 10...15 km, so daß der Hund auf etwa 20...30 km kommt (der läuft ja ungefähr das doppelte). Müde ist der danach aber nicht, nur hungrig... :D
Zum Glück sind es keine Modehunde (das dürfen sie auch niemals werden!) und sie sind sehr schwer zu bekommen. Unsere stammen von Bauern resp. Schäfern und ihre Eltern arbeiten an der Herde. Die Züchter dieser Rasse taxieren übrigens genau, wer da kommt und einen Altdeutschen will. Gut so!

LG
Grauer Wolf
 
Malamut-Siberian-Mix, Mutter schaut aus wie a Wolf, deswegen, ja ein Herzensbrecher, jetzt heissts wieder abwarten bis wir ihn bei uns haben :)
Hört sich gut an... :thumbup: Die Mischung vereint die Schnelligkeit des Huskies mit der Stärke der Malamutes...
Wie gut bist Du beim Langstrecken-Jogging oder Skilanglauf? Auch Ski-Kjöring wird gerne genommen... :D
http://www.alaskan-malamute.or.at/cms/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=32&Itemid=82

Die halten einen fit!

LG
Grauer Wolf :)
 
Ohje der Arme, muss das dann entfernt werden oder beobachtet man das nur?
Also meine hat es wirklich auf beiden Seiten, ist wie rauhe Hornhaut,auch nicht gerötet oder so.
Vielleicht bräuchte sie kleine Puffärmel zur Schonung :D denke aber eigentlich nicht dass ihr das weh tut oder stört.

Na wird wahrscheinlich bei deiner auch sowas sein wie du sagst.
Wie alt ist deine denn? :)

Er ist 2x operiert worden, hat danach aber immer mehr neue Stellen bekommen.
Ich war in der Krebsberatung in einer Tierklinik und auch woanders noch, wo Biopsien, Ultraschall usw. von seinen Organen gemacht wurden usw.
Hab auch Chemotherapie in Tablettenform da für einen Monat, würde ihn im Moment aber ganz gerne "in Ruhe" lassen mit allem soweit.
Allein weil auch seine Nierenwerte beim letzten Mal höher waren usw. - und er auch so schon genug (zu viel?) mitgemacht hat wie ich finde, in dem Alter.

Normalerweise würde man bei dieser Tumorart aber wohl operieren, je nach Grad usw.
 
Unser Rüde ist zwar recht sensibel, aber das ist eine individuelle Eigenschaft von ihm und die Ausnahme. Wie gesagt, unsere Hündin, die schon eher eine typische Vertreterin ist (obwohl sie im Welpenrudel bei den Mädels die "sanfteste" war) hat, im zarten Alter von nicht mal einem Jahr, jetzt schon Haare auf den Zähnen und das nicht zu knapp.
Altdeutsche Hüter sind mehr Herdengebrauchshunde als reine Hütehunde, die hüten, treiben, ggf. auch verteidigen (ein Strobel bietet einem Wolf Paroli!) und alles andere als "weich" sind. Im Gegenteil, im Vergleich zu Border Collie und Co. weisen fast alle Altdeutschen Naturschärfe auf und bringen selbst widerspenstige Rindviecher zur Räson. Die sind ausgesprochen eigensinnig und eigenständig (müssen sie auch sein), leisten gleichwohl hervorragende Zusammenarbeit mit dem Hundeführer/Schäfer, echte Workaholics und entsprechend anstrengend.

Lohnt sich aber. Richtig erzogen und ausgelastet (die sind gut für 80 km Laufstrecke am Tag!) sind das echt kernige Kamerad(inn)en. Nicht richtig und konsequent erzogen sind sie eine Katastrophe und dann geht's gründlich schief. Einem Normal-Hundefreund würde ich dringend davon abraten, es sei denn, er hat wirklich jede Menge Hundeerfahrung auch mit "kantigen" Hunden, täglich 3...4 Stunden Zeit und läuft, neben anderen Tätigkeiten, gerne täglich 10...15 km, so daß der Hund auf etwa 20...30 km kommt (der läuft ja ungefähr das doppelte). Müde ist der danach aber nicht, nur hungrig... :D
Zum Glück sind es keine Modehunde (das dürfen sie auch niemals werden!) und sie sind sehr schwer zu bekommen. Unsere stammen von Bauern resp. Schäfern und ihre Eltern arbeiten an der Herde. Die Züchter dieser Rasse taxieren übrigens genau, wer da kommt und einen Altdeutschen will. Gut so!

LG
Grauer Wolf
Hund sind nicht meine erste Wahl, aber als Arbeitshunde erzeugen sie mir Gänsehaut und Tränen^^

Waimaraner sind bislang eher mein Fall, und das sind die Groben unter den Jagdlichen, Münsterländer, Kleine wie Große ML - besonders letztere brauchen definitiv Erziehung und Kopfarbeit, sind ziemlich dominant und durchaus schnappig :D - ich mag nicht nur laufen - ich mag suchen/arbeiten mit denen und sie beobachten bei der Selbständigkeit.
Ab da wirds erst interessant.

Kurioserweise kann sich kaum jemand ohne Erfahrung vorstellen WIE ausdauernd und konzentriert die Tiere wirklich sind. Definitiv ein MUSS, diese an erfahrene Halter bzw. Arbeitsstellen zu vergeben. Dein 80km Beispiel hab ich noch nicht ausprobiert, aber ich weiss, dass die nach 3 Stunden grad mal warm sind, wenns keine reine Nachsuche ist^^

Wenn ich mal ne eigene Schafherde habe - bin da eher die Käsistin im Team - sprech ich euch an. ;)
 
Hört sich gut an... :thumbup: Die Mischung vereint die Schnelligkeit des Huskies mit der Stärke der Malamutes...
Wie gut bist Du beim Langstrecken-Jogging oder Skilanglauf? Auch Ski-Kjöring wird gerne genommen... :D
http://www.alaskan-malamute.or.at/cms/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=32&Itemid=82

Die halten einen fit!

LG
Grauer Wolf :)

Laufen ist kein Thema. Und ein Brustgeschirr wird gekauft extra zum Skaten...

Er ist im Wurf eher ruhiger, wie auch seine Mutter ist er nicht so aktiv. Sie ist fest in der Familie integriert. Das ständige Erinnern an die Regeln ist da eher anstrengend bei solchen Hunden....



Ich finde diese Verallgemeinerungen immer unpassend, deswegen erzähle ich es in meinem privaten Umfeld gar nicht, da die Reaktion immer dieselbe ist "aber ein Husky braucht doch ...."

Der Husky meines Schwagers ist zB eine Schlaftablette.

Ein Labrador kann zB einen Jagdtrieb entwickeln, den man nicht erwartet hätte.

Kampfhunde gelten als gefährlich, dabei habe ich eigentlich nur schlechte Erfahrungen mit Schoßhündchen gemacht, die schnappen und fletschen ihre Zähnchen schon recht gerne...

Wenn man sich solch einen Hund von einem Züchter nimmt, der genau auf diese Arbeitswilligkeit des Hundes hinzüchtet, muss man schon damit rechnen, dass der Schuss nach hinten losgeht, ja...
 
Kampfhunde gelten als gefährlich, dabei habe ich eigentlich nur schlechte Erfahrungen mit Schoßhündchen gemacht, die schnappen und fletschen ihre Zähnchen schon recht gerne....
Ich erlebe in der Praxis Chihuahuas auch als recht schnappfreudig - liegt aber in der Regel daran, dass sie nie irgendwelche Grenzen erfahren haben sich was gefallen lassen zu müssen beim schicken Frauchen. Die dürfen halt machen, was sie wollen.

Das, was man mittlerweile unter "Kampfhunde" subsumiert hat eine enorm hoheToleranzschwelle und vergleichsweise wenig Schmerzempfinden, ist daher gut händelbar. Weicheier sind da nicht zu finden :D
- das Prob ist u.U. dass, WENN sie drohen es schon zu spät ist, da sie das dann auch ernst meinen und einen fressen wollen, und eben eine ziemliche Beisskraft haben bzw. die Handlungsschwelle dann nicht mehr einzudämmen ist durch ... Gehorsam. Die "denken" dann selbst. Das hilt auch für die spanischen Hütehunde wie Mastin espanol z.B.. Die arbeiten eigentlich selbständig in den Bergen und werden maximal per Pferd besucht. Die nach D oder Ö zu importieren, wo sie gar keine Aufgabe mehr haben, das ist eben per se problematisch. Aber ich schweife ab^^ :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Er ist im Wurf eher ruhiger, wie auch seine Mutter ist er nicht so aktiv. Sie ist fest in der Familie integriert.
Klingt gut.

"aber ein Husky braucht doch ...."

Der Husky meines Schwagers ist zB eine Schlaftablette.
O.k., die Huskies, die ich hier kennengelernt habe, liefen im 6-er Gespann am Wagen oder am Schlitten. Im Herbst, wenn's kühl wird, geht's los wie der fliegende Holländer über die Waldwege... :D
Ich vergesse nie, wie ein Reporter der Lokalzeitung mal mitgenommen werden wollte. Der saß direkt hinter den letzten Hunden und die Wege waren seeeehr schlammig... :lachen:

LG
Grauer Wolf
 
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Ich erlebe in der Praxis Chihuahuas auch als recht schnappfreudig - liegt aber in der Regel daran, dass sie nie irgendwelche Grenzen erfahren haben sich was gefallen lassen zu müssen beim schicken Frauchen. Die dürfen halt machen, was sie wollen.

Das, was man mittlerweile unter "Kampfhunde" subsumiert hat eine enorm hoheToleranzschwelle und vergleichsweise wenig Schmerzempfinden, ist daher gut händelbar. Weicheier sind da nicht zu finden :D
- das Prob ist u.U. dass, WENN sie drohen es schon zu spät ist, da sie das dann auch ernst meinen und einen fressen wollen, und eben eine ziemliche Beisskraft haben bzw. die Handlungsschwelle dann nicht mehr einzudämmen ist durch ... Gehorsam. Die "denken" dann selbst. Das ist das Ding.

Ja das ist das.
Man muss dem Hund von Anfang alles beibringen und zeigen, immer wieder.

Wir haben zB einen Futterstand für Rehe hinterm Haus. So muss ich dann mit dem Kleinen in Tierparks zu den Rehen fahren und eine Bekannte hat auch ein Reh daheim (sie kanns net mehr Ausbildern) und da muss er lernen dass er sie nicht jagen darf....Herausforderungen, die aber zu schaffen sind, wenn man sich dessen bewusst ist.....
Ein Hund ist Arbeit aber die Liebe zu ihnen ist grösser...(also meine :D)
 
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