Auf den Hund gekommen?

Meine Kuh frisst ja das Stöckchen auch noch was später zu schlimmen Magen
Problemen führen kann :(


Fressen tut meine GSD nur Gras. Manchmal.
Sie hat aber auch so einen überempfindlichen Magen. Hat oft genug Probleme, sowas wie Suppenfleischreste, und Suppenknochen usw bekommt sie gar nicht mehr, obwohl sie sie so gerne hat. Aber das geht bei ihr nicht gut, da rennen wir dann jede halbe Std. raus.
 
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Ich habe mal gelesen, Hunde hören/merken sich oft nur die erste Silbe eines Wortes, mehr oft nicht. Deshalb fruchten wohl auch die kurzen Befehle mehr als irgendwelche langen, geschweige denn Sätze.

Allerdings mag mein Hund dennoch, wenn sie Ansprache bekommt. :D Mein Freund hat die Eigenschaft mit meinem Hund vermehrt zu reden, und ihr alles zu erklären, hehehehe...
....letztens erzählte er mir, (ich hatte Schichtdienst, er war schon daheim) sah er sich einen Trashfilm an, (a la Plan 9 from outta space) und erklärte dem Hund, der sich gern neben ihn plaziert vorher "Maja, das wird jetzt übel...ich hoff wir beide verblöden jetzt nicht"...währenddessen hat der Hund ihn angesehen, und er erklärte ihr wieder "ja Maja, der Film ist wirklich ernst gemeint, der ist so blöd..." :zauberer1
Und Maja sah ihn (er vermenschlicht es auch *ggg*) entgeistert an.

Aber mein Hund steht drauf, Ansprache und Aufmerksamkeit. Die zwei verstehen sich super. :D

:D

Brustkorbstreichen und leise mit Wuffi sprechen wirkt Wunder bei meiner
das geht soweit das sie beginnt zu betteln um mehr ( Pfote geben)
 
Oft joggen Leute auch mit Hunden. Ein Bekannter von mir hat sich deswegen mal einen Husky zugelegt, damit er selber mehr Bewegung bekommt - das Dumme daran war nur, das meinem Bekannten nach 10km die Puste ausging und der Husky dann erst warm wurde.

Bei uns sind Hunde als Haustiere noch eine Neuerscheinung und seltener, daher ist auch die Akzeptanz der Nicht-Hundebesitzer zum Hund als Haustier geringer. Ich beobachte manchmal, das Eltern ihre Kinder auf den Arm nehmen, wenn sie Charly erblicken, ob nun im Licheng Garden ohne Leine, oder in einem Park mit Leine.
Diese Menschen können einen Hund nicht einschätzen und haben Angst - Angst weil es etwas Neues ist. Diese Angst übertragen sie auf ihre Kinder, die schreiend weglaufen wenn Charlys Nase die Haustür verlässt. Andere kleinere und unbedarfte Kinder wollen sich unserem Hund nähern, doch die Eltern ziehen das Kind weg.

Nur wenige Menschen akzeptieren den Hund als das was er ist - der beste Freund des Menschen. Dabei sind sogenannte Kampfhunde in China noch seltener als Deutsche die in China leben. Schäferhunde werden gerne als Wachhund gehalten. Als Haustiere sind dann wirklich die familienfreundlichen Hunderassen gefragt.

In manchen Parks sind Hunde nicht erlaubt, oder anders ausgedrückt, mögen einige Sicherheitsleute die es in manchen Parks gibt - Hunde nicht. Vor drei Wochen waren wir mit Charly im Xiaolan Park, einem Park in dem wir schon öfters waren, besonders als Charly noch kleiner war. Nach 10 Wochen in unserer Pflege ist Charly 11kg schwer und hat schon eine Schulterhöhe von 40cm, kein Westentaschen-Hund mehr. Ein Sicherheitsmann im Park sagte zu meiner Partnerin: "Das Ding ist hier nicht erlaubt." und zeigte dabei auf Charly. Meine Partnerin gab dann barsch zurück, das sei kein Ding, sondern ein Hund, ein lebendes Wesen und wir würden jetzt diesen unfreundlichen Ort verlassen --- die Richtung die wir einschlugen war jedoch nicht der Ausgang an dem wir den Park betreten haben. So schlau sind manche Sicherheitsmänner :D
Später trafen wir auf einen anderen Sicherheitsmann, der Charly sogar anlächelte - so unterschiedlich sind Sicherheitsmänner :D --- und besonders Nasen-Regeln.

Irgendwie ist es schon in Ordnung, das Hunde als Haustiere eine Seltenheit sind, denn in China gibt es eben zu viele Menschen. In Licheng Garden (Bild), dort wo ich wohne, gibt es grob geschätzt mindestens 900 Wohnungen, wenn nur 10% davon einen Hund hätten, gäbe es schon ein riesen Gebelle...

Ja, wie du sagst . Die meißten Menschen dort kennen Hunde nur als Wachhund und die sind dann aggressiv , vielleicht sogar bissig und lassen keine Fremden ,vielleicht auch die Besitzer selbst an sich ran.
Kein Wunder , dass die Leute dort Angst vor Hunden haben.
Ich habe auch Email-Kontakt zu jemandem , die jetzt in Bulgarien lebt. Dort wird man , wenn man mit seinem Hund Gassi geht angesehen wie Alien.
Was anderes wie Kettenhaltung kennen die Hunde da nicht . Sie konnte aber auch schon beobachten , dass ein paar Leute wenigstens mal Gassi gehen , so nach der Devise, was aus dem Westen kommt, muss ja gut sein .
Zum Haustier sollte der Hund bei euch wirklich nicht werden , dass würde wahrscheinlich viele Probleme geben .
 
Einer unserer Hunde ist ein Schelm, der andere ein besonders intelligenter, wie wir und auch andere Menschen finden. Esoterikforum gerecht behaupte ich, er war in letztem Leben ein Mensch. Es passiert mir oft, auf der Strasse, in der Apotheke oder an einer Kreuzung: jemand schaut uns zu, und sagt im Vorbeigehen: ihr Hund spricht mit ihnen, er hat so kluge Augen. Ja, ich glaube, wir kommunizieren ganz gut, ich überlasse ihm bei Gassis meist die Routenwahl, er mag nie zwei Mal den gleichen Weg an einem Tag gehen und es genügt ein Blick, wir verstehen einander nonverbal.
 
wo ist der Garten? auf den Dächern, à la Hundertwasser?

Diese eingefriedete Wohngegend hat den Namen Licheng Huayuan, Huayuan bedeutet übersetzt "Garten". Viele solcher eingefriedeter Wohnbereiche tragen hier den Namen "Garten" oder ähnliches. Wenn ich vergleichsweise Trabantenstädte in Europa ala Jena (beispielhaft) sehe, muss ich eingestehen, die chinesischen Wohnsiedlungen sind sehr schön!

Auf dem Satellitenbild von Google Earth seht ihr das natürlich nicht. Aus Platzmangel bauen Chinesen teilweise extrem in die Höhe, Licheng Garden ist da noch recht niedrig. Die meisten Häuser haben nur 6 Stockwerke, lediglich eine Häuserzeile (die nördliche) hat 11 Stockwerke. Gegenüber ist ein Wohnblock mit 32 Stockwerken errichtet worden.
Innerhalb von Licheng Garden sind die Zwischenräume sehr schön wie ein Park gestaltet, mit Springbrunnen, künstlichen Bachläufen, einer Schwimmpool-Anlage für Kinder, Spielplätzen und Sportplätzen. Solch eine Gestaltung ist ebenso üblich wie eine mannigfaltige und für das Auge schön anzusehende abwechslungsreiche Architektur. Um einige Bereiche solcher Wohnanlagen Autofrei zu halten, sind Tiefgaragen mit weiträumigen An- und Abfahrtswegen ebenso üblich wie für jedermann zugängliche Bereiche mit Ladestationen für Elektro-Zweiräder.
Selbst Fledermäuse, die hier sehr weit verbreitet sind (jeden Abend kann ich mehrere Fledermäuse beobachten), finden in diesen Wohnanlagen Unterschlupf.

Einfriedungen solcher Wohnbereiche werden durch Mauern/Zäune und Häuser vorgenommen. In diesen Häusern sind in den untersten Stockwerke kleine Supermärkte, Bäckereien, Restaurants, Trinkhallen, Friseure und Wellnessbereiche angesiedelt, die natürlich von Außen zugänglich sind. So finden die Bewohner rund um ihren Wohnbereich alles was wichtig ist und haben teilweise auch ihre Arbeitsstätte vor der Türe, denn einige Ladenbesitzer sind auch Anwohner.
Der Innenbereich von den Wohnanlagen ist oft nur mittels einer Ausweiskarte zu betreten, oder durch Anmeldung bei den Wachleuten mit Angaben von Namen und Zielort.

Von solch einem sehr wohnlichen, sinnvollen, sicheren und praktischen Konzept der Architektur und Wohnkultur können sich Europäer mehr als eine Scheibe abschneiden.
Ich weiß das hört sich sehr fremd, teilweise unglaublich an, aber so ist China! Es gibt hier Gegensätze die selbstverständlich nebeneinander existieren, wie wir es in Europa nicht verstehen können. Einmal eine Wohnsiedlung auf so kleinem Raum mit über 900 Wohnungen und auf der anderen Seite sehr wohnlich mit Park und Freizeitanlagen, wie wir es in Europa nicht kennen.

P.S. Charly fühlt sich wohl, er hat seine Lieblingsecken die er auf jeden Fall jeden Tag besuchen will, die durch Bereiche erweitert werden, die wir abwechselnd besuchen. So können wir innerhalb der eingefriedeten Wohnsiedlung schnell auf einen Spaziergang von einer Stunde kommen.
 

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Ja, wie du sagst . Die meißten Menschen dort kennen Hunde nur als Wachhund und die sind dann aggressiv , vielleicht sogar bissig und lassen keine Fremden ,vielleicht auch die Besitzer selbst an sich ran.
Kein Wunder , dass die Leute dort Angst vor Hunden haben.

Das ist natürlich ein Aspekt, aber ich denke der weit aus größere Teil der Angst beruht darauf, das der Hund als Haustier eben fast gar nicht bekannt ist. Hunde zierten bisher den Speiseplan, aber nicht die Stube. In den ländlichen Gegenden gibt es schon mal öfters wildlebende Hunde, die teilweise zur Winterzeit gefangen und verspeist werden. Die meisten Erfahrungsberichte, die ich von Chinese-Hund-Begegnungen erzählt bekomme, sind dann Begegnungen solcher oder ähnlicher Art. Das solche wildlebenden Hunde natürlich nicht schwanzwedelnd in den Kochtopf springen ist glaube ich mehr als verständlich.

Ganz ehrlich schreiende davon laufende Kinder sind mir lieber
als die Kehrseite .

Ich kann Dich verstehen und stimme bei manch brenzligen Situationen zu. Ich wollte auch ehr aufzeigen, wie die Mitmenschen hier auf Charly re-agieren. Charly interessiert das nicht die Bohne, er kümmert sich selbst um die schreiend wehlaufenden Kinder nicht...

...es ist nur ein angstgesteuertes Fluchtverhalten, das nicht notwendig ist, denn Charly greift ja keinen an, sondern geht lediglich seines Weges.
 
Diese eingefriedete Wohngegend hat den Namen Licheng Huayuan, Huayuan bedeutet übersetzt "Garten". Viele solcher eingefriedeter Wohnbereiche tragen hier den Namen "Garten" oder ähnliches. Wenn ich vergleichsweise Trabantenstädte in Europa ala Jena (beispielhaft) sehe, muss ich eingestehen, die chinesischen Wohnsiedlungen sind sehr schön!

Auf dem Satellitenbild von Google Earth seht ihr das natürlich nicht. Aus Platzmangel bauen Chinesen teilweise extrem in die Höhe, Licheng Garden ist da noch recht niedrig. Die meisten Häuser haben nur 6 Stockwerke, lediglich eine Häuserzeile (die nördliche) hat 11 Stockwerke. Gegenüber ist ein Wohnblock mit 32 Stockwerken errichtet worden.
Innerhalb von Licheng Garden sind die Zwischenräume sehr schön wie ein Park gestaltet, mit Springbrunnen, künstlichen Bachläufen, einer Schwimmpool-Anlage für Kinder, Spielplätzen und Sportplätzen. Solch eine Gestaltung ist ebenso üblich wie eine mannigfaltige und für das Auge schön anzusehende abwechslungsreiche Architektur. Um einige Bereiche solcher Wohnanlagen Autofrei zu halten, sind Tiefgaragen mit weiträumigen An- und Abfahrtswegen ebenso üblich wie für jedermann zugängliche Bereiche mit Ladestationen für Elektro-Zweiräder.
Selbst Fledermäuse, die hier sehr weit verbreitet sind (jeden Abend kann ich mehrere Fledermäuse beobachten), finden in diesen Wohnanlagen Unterschlupf.

Einfriedungen solcher Wohnbereiche werden durch Mauern/Zäune und Häuser vorgenommen. In diesen Häusern sind in den untersten Stockwerke kleine Supermärkte, Bäckereien, Restaurants, Trinkhallen, Friseure und Wellnessbereiche angesiedelt, die natürlich von Außen zugänglich sind. So finden die Bewohner rund um ihren Wohnbereich alles was wichtig ist und haben teilweise auch ihre Arbeitsstätte vor der Türe, denn einige Ladenbesitzer sind auch Anwohner.
Der Innenbereich von den Wohnanlagen ist oft nur mittels einer Ausweiskarte zu betreten, oder durch Anmeldung bei den Wachleuten mit Angaben von Namen und Zielort.

Von solch einem sehr wohnlichen, sinnvollen, sicheren und praktischen Konzept der Architektur und Wohnkultur können sich Europäer mehr als eine Scheibe abschneiden.
Ich weiß das hört sich sehr fremd, teilweise unglaublich an, aber so ist China! Es gibt hier Gegensätze die selbstverständlich nebeneinander existieren, wie wir es in Europa nicht verstehen können. Einmal eine Wohnsiedlung auf so kleinem Raum mit über 900 Wohnungen und auf der anderen Seite sehr wohnlich mit Park und Freizeitanlagen, wie wir es in Europa nicht kennen.

P.S. Charly fühlt sich wohl, er hat seine Lieblingsecken die er auf jeden Fall jeden Tag besuchen will, die durch Bereiche erweitert werden, die wir abwechselnd besuchen. So können wir innerhalb der eingefriedeten Wohnsiedlung schnell auf einen Spaziergang von einer Stunde kommen.

Auf dem ''Google Earth '' Foto von oben dachte ich erst '' Du meine Güte , was für ein ''Ghetto'' , aber auf diesen Fotos sieht es doch trotz der hohen Häuser durch den so angelegten Innenhof , fast schon Park sehr harmonisch aus und zum Verweilen einladend.
 
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"Jetzt gehst Du gleich nochmal raus,
kommst wieder rein und sagst bitte, klar?"
 
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