Auf den Hund gekommen?

Ja bei mir ist es nur die Chi Hündin die bewusst lächelt, die meisten Hunde haben ja so ein "Lachgesicht" wenn sie in freudiger Erwartung sind, aber das ist damit nicht gemeint.
Sie hat irgendwann damit angefangen wenn ich morgens aufgewacht bin, inzwischen ist es bei uns ein Ritual, sie merkt dass ich aufwache, klettert auf mich,setzt sich hin und lächelt, zieht die Lefzen dabei richtig zurück. Irgendwann hab ich angefangen zu sagen "du lächelst aber hübsch" was sie inzwischen natürlich verknüpft hat und wenn ich das nun sage gehen die Lefzen gleich noch ein Stück weiter zurück damit sie noch mehr lächelt :D

Hunde haben sich im Laufe der Hundwerdung bewegliche Augenbrauen wachsen lassen um besorgt, nachdenklich oder schuldbewusst schauen zu können - wieso sollten sie nicht lächeln gelernt haben?

Es gibt die Theorie dass der Hund den Menschen domestiziert hat und nicht umgekehrt - und so abwegig ist das gar nicht. Wir räumen im Normalfall immerhin auch ihre Scheisse weg.
 
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Du musst hier ja nicht beweisen dass du ein guter Hundler bist, das stand ja nie zur Debatte.
Fakt ist dass die Tierheime mit verkorksten Jojo-Hunden voll sind, wenn du das nicht wahrnimmst kann dir nicht viel an Hunden liegen.
Das bestreite ich auch nicht. Natürlich wird da viel Murks gemacht und ich sage gerade als Hundemensch knallhart: Manchen Leuten sollten man keinen Hund abvertrauen!

Tipsyli schrieb:
Ja bei mir ist es nur die Chi Hündin die bewusst lächelt, die meisten Hunde haben ja so ein "Lachgesicht" wenn sie in freudiger Erwartung sind, aber das ist damit nicht gemeint.
Ich weiß, was Du meinst. Bei uns lächelten die Hunde oft, wenn Besuch kam, den sie besonders gerne mochten oder aus Freude, wenn man sich intensiv mit ihnen befaßte.
Ein klitzekleines Problemchen gab's dabei. Sie zeigen dieses Lächeln auch bei Menschen, die sie einfach sympathisch fanden. Da fiel so einigen das Herz in die Hose, wenn 30 kg schwarzer Hund lächelten, weil sie's für Zähnefletschen hielten, und wir mußten dann erst mal aufklären... :D
(Hundekenner können Lächeln und Zähnefletschen leicht auseinanderhalten: Einmal ist der Augenausdruck und die ganze Körpersprache unterschiedlich und beim Lächeln bleiben die Molaren bedeckt.)

snitter schrieb:
Es gibt die Theorie dass der Hund den Menschen domestiziert hat und nicht umgekehrt
Eine sehr schlüssige Theorie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit...
Schleidt & Shalter
Co-evolution of Humans and Canids
An Alternative View of Dog Domestication: Homo Homini Lupus?

LG
Grauer Wolf
 
Das bestreite ich auch nicht. Natürlich wird da viel Murks gemacht und ich sage gerade als Hundemensch knallhart: Manchen Leuten sollten man keinen Hund abvertrauen!


Ich weiß, was Du meinst. Bei uns lächelten die Hunde oft, wenn Besuch kam, den sie besonders gerne mochten oder aus Freude, wenn man sich intensiv mit ihnen befaßte.
Ein klitzekleines Problemchen gab's dabei. Sie zeigen dieses Lächeln auch bei Menschen, die sie einfach sympathisch fanden. Da fiel so einigen das Herz in die Hose, wenn 30 kg schwarzer Hund lächelten, weil sie's für Zähnefletschen hielten, und wir mußten dann erst mal aufklären... :D
(Hundekenner können Lächeln und Zähnefletschen leicht auseinanderhalten: Einmal ist der Augenausdruck und die ganze Körpersprache unterschiedlich und beim Lächeln bleiben die Molaren bedeckt.)


Eine sehr schlüssige Theorie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit...
Schleidt & Shalter
Co-evolution of Humans and Canids
An Alternative View of Dog Domestication: Homo Homini Lupus?

LG
Grauer Wolf

Wenn Schweine keinen Rüssel hätten könnten sie vielleicht besser lächeln und dann würden wir sie nicht durch die Hölle gehen lassen um sie danach zu fressen.
 
Ich denke allerdings dass man mit Spenden für ein Patenkind vergleichsweise wenig erreicht, ich weiß nicht ob du vllt eh vegan lebst, aber falls nicht solltest du mal die Zusammenhänge googlen zwischen der eigenen Ernährung/Lebensstil und dem Elend dieser Welt, dann sollte man das schon irgendwie konsequent durchziehen.

ich denke nicht das mit Hilfe zur Selbsthilfe wenig erreicht wird. Wenn Du mal mit dem Auto in der Wūste stehen bleibst, ist der Unterschied relativ gross, ob jemand anhält und Dir schnell starthilfe gibt oder ob Du die Karre aus der Wüste stossen musst...
Schulbildung zu bekommen oder keine macht auch einen ziemlich grossen Unterschied.
Sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben oder kilometerweise zu einem verseuchten Sumpfloch mit krankmachendem Wasser laufen zu müssen ist auch ein ziemlich grosser Unterschied.

Unsere schweizer Kühe belasten das Ökosystem verhältnismässig wenig im Vergleich zu Brasilianischen Burgern vom Murder King. Die Kühe haben hier das ganze Jahr Auslauf, während sie zB in Italien ein trauriges Dasein im Stall angebunden fristen. Auch kaufe ich ausschliesslich Bioeier von Freilandhühnern.

Gibt es vegane Hunde ?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke nicht das mit Hilfe zur Selbsthilfe wenig erreicht wird. Wenn Du mal mit dem Auto in der Wūste stehen bleibst, ist der Unterschied relativ gross, ob jemand anhält und Dir schnell starthilfe gibt oder ob Du die Karre aus der Wüste stossen musst...
Schulbildung zu bekommen oder keine macht auch einen ziemlich grossen Unterschied.
Sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben oder kilometerweise zu einem verseuchten Sumpfloch mit krankmachendem Wasser laufen zu müssen ist auch ein ziemlich grosser Unterschied.

Unsere schweizer Kühe belasten das Ökosystem verhältnismässig wenig im Vergleich zu Brasilianischen Burgern vom Murder King. Die Kühe haben hier das ganze Jahr Auslauf, während sie zB in Italien ein trauriges Dasein im Stall angebunden fristen. Auch kaufe ich ausschliesslich Bioeier von Freilandhühnern.

Gibt es vegane Hunde ?

Ich sag ja nicht dass es nicht hilft, aber eben vergleichsweise wenig. Es muss sich doch grundsätzlich was ändern oder sollen die armen Kinder in Afrika immer auf Spenden angewiesen sein? Aber da sind die meisten Menschen halt zu bequem am eigenen Lebensstil was zu ändern, man spendet ja immerhin.
Und in die Schweiz wird wenn mich nicht alles täuscht nochmal fast die Hälfte an Fleisch dazu importiert,die paar Kühe auf der Weide decken bei weitem nicht den Bedarf vom ganzen Land. Weißt du wieviel Wasser nötig ist für 1kg Fleisch? Weißt du wieviel Getreide nötig ist für die Kuh beim mästen? Davon könnte eine afrikanische Familie eine weile leben und hier ist es ein Abendessen mit der Familie. Und selbst wenn du Bio Eier kaufst, du nutzt doch sicher auch Fertigprodukte die Milch und Ei von Tieren aus dem Ausland nutzen?
Und es gibt immer mehr vegan ernährte Hunde, für mich kommt es nicht in Frage weil meiner Meinung nach der Hund das Fleisch braucht im Gegensatz zum Menschen.
 
loriot-entsetzlich-sie-sind-nur-einzeln-zu-ertragen-aus-auf-den-hund-gekommen-von-1967.jpg

LORIOT: "Entsetzlich! Sie sind nur einzeln zu ertragen."

http://media1.faz.net/ppmedia/aktue...tragen-aus-auf-den-hund-gekommen-von-1967.jpg
 
Ich würde es eigentlich auch als nicht artgerecht bezeichnen einen Hund vegan zu ernähren, allerdings bin ich mir fast sicher dass die Hunde die vegan ernährt werden, wo sich vorher intensiv damit befasst wurde was der Hund alles braucht, evtl auch als Austausch, jährliche Blutuntersuchung usw oft besser ernährt sind als 90% der Hunde die mit Industriemüll ernährt werden der aus fast nur Getreide und Chemie besteht und einen winzigem Bruchteil Tierreste.
 
Ich würde es eigentlich auch als nicht artgerecht bezeichnen einen Hund vegan zu ernähren, allerdings bin ich mir fast sicher dass die Hunde die vegan ernährt werden, wo sich vorher intensiv damit befasst wurde was der Hund alles braucht, evtl auch als Austausch, jährliche Blutuntersuchung usw oft besser ernährt sind als 90% der Hunde die mit Industriemüll ernährt werden der aus fast nur Getreide und Chemie besteht und einen winzigem Bruchteil Tierreste.
Ich halte das für gesundheitsgefährlich. Schon menschliche Veganer müssen einen enormen Aufwand betreiben, um nicht in Mangelernährung reinzurutschen. Hunde sind primär Carnivoren, die nur begrenzte Mengen pflanzlicher Substanz vertragen und beileibe nicht alles. Ich bin der Meinung, daß hier eine Ideologie auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird. Wie gesagt, Karnickel halten, dann gibt es diesen Konflikt nicht, oder über den eigenen Schatten springen und seinen Hund (oder Katze) richtig ernähren.

Das {markierte} geht überhaupt nicht. Artgerechte Ernährung ist nicht mal teurer, m.E. eher billiger, aber sie macht halt mehr Arbeit.

LG
Grauer Wolf
 
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Ich habs net im Original gefunden... sry

Der geneigte Leser imaginiere nun nichtsdestotrotz vor seinem geistigen Auge einen bulligen Hund in gewohnter Loriot-Strich-Qualität mit einer Rose zwischen den Lefzen, welcher in kurzweiliger Form im Laufe der Bilder zu einem Menschen mit einem Knochen in der Schnute mutiert.

Untertitel:

"Die Entwicklung des Menschen zum Guten
wird vorerst Wunschtraum bleiben müssen."
 
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