Auf den Hund gekommen?

...aber die Hundesippschaft scheint eine eingeschworene Gemeinde zu sein und
alles was sich ins markierte Territorium begibt wird angekläfft. Die Symbiose
Hund-Mensch scheint autark, alles ausserhalb gehört zum fremden
Territorium...dort haben andere zu schauen, geht uns nichts an.

Das sind Eigenschaften die wir im globalen Dorf von den Tieren nicht übernehmen sollten...

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Verpackungsbeilage oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker :)

Ich geb dir absolut recht mit dem Elend der Hunde in Ungarn und dass sicher nur ein Bruchteil der gehaltenen Hunde/generell Tiere annähernd artgerecht lebt, und natürlich ist es genauso schlimm wie viele Menschen leben müssen ob nun in Afrika oder sogar in reichen Ländern. Ich denke allerdings dass man mit Spenden für ein Patenkind vergleichsweise wenig erreicht, ich weiß nicht ob du vllt eh vegan lebst, aber falls nicht solltest du mal die Zusammenhänge googlen zwischen der eigenen Ernährung/Lebensstil und dem Elend dieser Welt, dann sollte man das schon irgendwie konsequent durchziehen.
 
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Genau, und Schlecksie muss dann wieder zum Hundepsychologen, weil der trotz Liebeliebeliebe immer Probleme macht gerne mal Besucher frisst usw.

:)

Nicht jeder Hund wird verhaltensgestört nur weil man ihn nett behandelt oder sogar menschlich mit ihm kommuniziert.
Meine eine Hündin kommuniziert sogar menschlich zurück und "lächelt" wenn sie besonders freundlich sein will.
 
Nicht jeder Hund wird verhaltensgestört nur weil man ihn nett behandelt oder sogar menschlich mit ihm kommuniziert.
Meine eine Hündin kommuniziert sogar menschlich zurück und "lächelt" wenn sie besonders freundlich sein will.

Jaja sie haben schlechtes Gewissen wenn sie Scheisse gebaut haben und Tierheimhunde sind besonders dankbar usw :)

Natürlich braucht nicht jeder Hund konsequente Führung. Aber viele "Problemhunde" würden weniger Probleme HABEN wenn man gewisse Regeln beachten würd.
 
Ich geb dir absolut recht mit dem Elend der Hunde in Ungarn und dass sicher nur ein Bruchteil der gehaltenen Hunde/generell Tiere annähernd artgerecht lebt, und natürlich ist es genauso schlimm wie viele Menschen leben müssen ob nun in Afrika oder sogar in reichen Ländern. Ich denke allerdings dass man mit Spenden für ein Patenkind vergleichsweise wenig erreicht, ich weiß nicht ob du vllt eh vegan lebst, aber falls nicht solltest du mal die Zusammenhänge googlen zwischen der eigenen Ernährung/Lebensstil und dem Elend dieser Welt, dann sollte man das schon irgendwie konsequent durchziehen.

Und dazu kommen noch andere diverse alltägliche Gebrauchsgegenstände wie PC, Handy , Kleidung , Lebensmittel , Schokolade, Kakao , usw.,
Auf der einen Seite hilft man einer Person , was ja gut ist , aber auf der anderen beutet man andere aus. Da fehlt wirklich die Konsequenz , was aber auch garnicht machbar ist , es sei denn man zieht sich hier komplett aus der Zivilisation zurück oder lebt selbst dort und so vor Ort .
Deswegen sollte man immer schön den Ball flach halten
, wenn man es nicht besser hinkriegt und was vom Storch erzählen will.
 
Nicht jeder Hund wird verhaltensgestört nur weil man ihn nett behandelt oder sogar menschlich mit ihm kommuniziert.
Meine eine Hündin kommuniziert sogar menschlich zurück und "lächelt" wenn sie besonders freundlich sein will.
Es gibt viele Hunde, die "lächeln" kontextkorrekt und bewußt einsetzen. Unsere alte Leithündin und alle ihre Nachkommen taten das auch, meine Altdeutschen allerdings nicht. Das ist ein Verhalten, daß m.W. sogar Erik Zimen beschrieben hat (ich hab irgend wo ein Ethogramm rumfliegen, da wird's aufgeführt). Es ist eine Anpassung an das intensive Zusammenleben mit dem Menschen.

@ Snitter
Du kannst Hunde nicht pauschal beurteilen. Wie weit man ggf. gehen kann und welche Freiheiten man einem Hund läßt, ist immer eine Einzelfallbeurteilung und dafür braucht man ein gerüttelt Maß an Erfahrung.
Mir ist es z.B. auch egal, ob meine Pelzgesichter an einem "strategischen Standort" oder auf dem Sofa liegen, was viele "Hundeversteher" für ein No Go halten. Wenn ich da durch will oder auf's Sofa, heißt's einfach "Rück mal'n Stück!" und gut ist. In einer intakten Rudelbeziehung ist das alles kein Problem.
Es wird heute einfach viel zu viel herumtheoretisiert. G. Bloch hat das mal lustig zusammengefaßt, sinngemäß: "Heute haben wir Hundepsychologen, früher hatten wir gesunden Hausverstand."

LG
Grauer Wolf
 
Stimmt jeder Hund sollte erzogen werden, dh. er muß wissen wo er in der Rangordnung steht und was er tun darf oder auch nicht. Kann bei manchen sehr mühevoll sein! Beim Zweithund gestaltet sich die Sache einfacher, da übernimmt der Ersthund meistens die Erziehung und zeigt dem Neuling wo Gott wohnt. War zumindest bei unseren Hunden so. Es kann dann aber auch passieren dass der Alteingesessene versucht Unarten die der Neue mitbringt zu übernehmen und das sehr schlau.
Ein Beispiel: Unsere Ersthündin ein großer Münsterländer bekam einen viel jüngeren Bordermix Rüden , der uns adoptiert hat, als Gefährten. Klappte alles wunderbar und er passte sich wunderbar an uns an. Aber dann auf einmal verschwanden Dinge die herum lagen, eßbare Dinge. Wir haben das beobachtet und gesehen dass der Rüde unserem Mädel beigebracht hat sich außerhalb der Futterzeiten etwas zum naschen zu besorgen. Sogar Verpacktes wurde kunstgerecht ausgepackt und seither darf NICHTS Eßbares irgendwo herumliegen, alles muß hinter Schloß und Riegel sonst gehört es den Zwei:lachen: und es ist ihnen nicht abzugewöhnen:rolleyes: dem Bordercollymix haben wir aber beigebracht dass er uns nicht "hüten"brauch(darf):D
Aber was solls, damit haben sie auch uns erzogen:thumbup:
Betr.verzärteln: Unsere Wauzis haben 2500 m Garten zu austoben. Mit ihnen wurde Agility gemacht und sie sind überall mit uns dabei. Beim Spazierengehen müssen sie leider angeleint werden, denn wir haben da einige schießwütige Jäger in der Umgebung und die Hündin lässt sich kaum abrufen wenn sie eine Fährte in der Nase hat.
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja sie haben schlechtes Gewissen wenn sie Scheisse gebaut haben und Tierheimhunde sind besonders dankbar usw :)

Natürlich braucht nicht jeder Hund konsequente Führung. Aber viele "Problemhunde" würden weniger Probleme HABEN wenn man gewisse Regeln beachten würd.

Ja da geb ich dir absolut recht, aber man kann es eben nicht verallgemeinern.
Nicht jeder Hund will die Weltherrschaft an sich reißen weil man ihn "zu nett" behandelt oder im Bett schlafen lässt.
Zumal unter "konsequente Führung" ja auch jeder was anderes versteht.
 
Es gibt viele Hunde, die "lächeln" kontextkorrekt und bewußt einsetzen. Unsere alte Leithündin und alle ihre Nachkommen taten das auch, meine Altdeutschen allerdings nicht. Das ist ein Verhalten, daß m.W. sogar Erik Zimen beschrieben hat (ich hab irgend wo ein Ethogramm rumfliegen, da wird's aufgeführt). Es ist eine Anpassung an das intensive Zusammenleben mit dem Menschen.

@ Snitter
Du kannst Hunde nicht pauschal beurteilen. Wie weit man ggf. gehen kann und welche Freiheiten man einem Hund läßt, ist immer eine Einzelfallbeurteilung und dafür braucht man ein gerüttelt Maß an Erfahrung.
Mir ist es z.B. auch egal, ob meine Pelzgesichter an einem "strategischen Standort" oder auf dem Sofa liegen, was viele "Hundeversteher" für ein No Go halten. Wenn ich da durch will oder auf's Sofa, heißt's einfach "Rück mal'n Stück!" und gut ist. In einer intakten Rudelbeziehung ist das alles kein Problem.
Es wird heute einfach viel zu viel herumtheoretisiert. G. Bloch hat das mal lustig zusammengefaßt, sinngemäß: "Heute haben wir Hundepsychologen, früher hatten wir gesunden Hausverstand."

LG
Grauer Wolf

Du musst hier ja nicht beweisen dass du ein guter Hundler bist, das stand ja nie zur Debatte.
Fakt ist dass die Tierheime mit verkorksten Jojo-Hunden voll sind, wenn du das nicht wahrnimmst kann dir nicht viel an Hunden liegen.
 
Ja da geb ich dir absolut recht, aber man kann es eben nicht verallgemeinern.
Nicht jeder Hund will die Weltherrschaft an sich reißen weil man ihn "zu nett" behandelt oder im Bett schlafen lässt.
Zumal unter "konsequente Führung" ja auch jeder was anderes versteht.

Konsequente Führung bedeutet für mich viel Freiraum in einem abgesteckten Rahmen, welcher klar definiert und konsequent eingehalten wird.

So wies halt Hunde untereinander auch machen.
 
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Es gibt viele Hunde, die "lächeln" kontextkorrekt und bewußt einsetzen. Unsere alte Leithündin und alle ihre Nachkommen taten das auch, meine Altdeutschen allerdings nicht. Das ist ein Verhalten, daß m.W. sogar Erik Zimen beschrieben hat (ich hab irgend wo ein Ethogramm rumfliegen, da wird's aufgeführt). Es ist eine Anpassung an das intensive Zusammenleben mit dem Menschen.

Ja bei mir ist es nur die Chi Hündin die bewusst lächelt, die meisten Hunde haben ja so ein "Lachgesicht" wenn sie in freudiger Erwartung sind, aber das ist damit nicht gemeint.
Sie hat irgendwann damit angefangen wenn ich morgens aufgewacht bin, inzwischen ist es bei uns ein Ritual, sie merkt dass ich aufwache, klettert auf mich,setzt sich hin und lächelt, zieht die Lefzen dabei richtig zurück. Irgendwann hab ich angefangen zu sagen "du lächelst aber hübsch" was sie inzwischen natürlich verknüpft hat und wenn ich das nun sage gehen die Lefzen gleich noch ein Stück weiter zurück damit sie noch mehr lächelt :D
 
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