Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Das einzige, was wir aus Tschernobyl, Harrisburg, Lucens (ja, auch die Schweizer haben ihren Gau bereits hinter sich http://www.atomkraftneindanke.ch/?page_id=7 ) und Fukushima lernen können, ist, daß diese geistesgestörte Art der Energiegewinnung schnellstmöglichst auf dem Müllplatz der Gechichte landen sollte. Nur ein für immer abgeschaltetes AKW ist ein sicheres AKW.


Ja, geistesgestört ist diese Art der Energiegewinnung, nicht jedoch mit dem Abschalten vorbei und erledigt:


Rückbau AKW: Abschalten, nicht ganz einfach


:morgen:
 
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Tepco räumte allerdings ein, dass sich in allen vier Reaktoren kontaminiertes Wasser befindet. Wo es herstamme, sei unklar. Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, dass das radioaktiv verseuchte Wasser mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus einem beschädigten Reaktorkern sickere. Die genaue Ursache sei nicht bekannt. Befürchtet wurde ein Riss oder Bruch in einer der Schutzhüllen um einen Reaktorkern.t-online

Möglicherweise ein Schaden durch das Erdbeben ... unabhängig vom Tsunami...
 
Tepco räumte allerdings ein, dass sich in allen vier Reaktoren kontaminiertes Wasser befindet. Wo es herstamme, sei unklar. Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, dass das radioaktiv verseuchte Wasser mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus einem beschädigten Reaktorkern sickere. Die genaue Ursache sei nicht bekannt. Befürchtet wurde ein Riss oder Bruch in einer der Schutzhüllen um einen Reaktorkern.t-online

Möglicherweise ein Schaden durch das Erdbeben ... unabhängig vom Tsunami...

Glaube eher, dass die Dinger durchbrennen. Ansonsten wäre die Radioaktivität sicher von Anfang an so hoch gewesen.
 
lideber cyrill,

wenn du kein atomfreund bist...habe ich "räder und bin ein omnibus"...:lachen:


:ironie:

nun aber "spas bei seite": warum verteidigst du die atomkarftwerke so wehement, als wärest du ein lobbyist?


shimon, der alte

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3144286&postcount=80
lies meine realistische Einschätzung der Problematik auf die Schweiz bezogen.
Das andere ist, man kann nicht alles unnötig verteuern, denn am Schluss zahlt es wieder jeder einzelne. Diese Umverteilungen habe ich satt und deshalb schreibe ich, wie ich es sehe. Selbst wenn man Milliarden in Solar stecken würde, ist es nicht möglich den Strom zu ersetzen in der Schweiz, denn es wäre nicht nur unwirtschaftlich (Wirkungsgrad) etc. sondern auch Lobbyismus, denn man würde Solar subventionieren unverhältnismässig zu dem was es bringen würde. Das selbe ist übrigens auch mit dem Treibstoff so, man will Treibstoff verteuern wegen dem CO2, dass Geld fliesst dann aber in andere Kanäle etc.. Deshalb versuche ich es realistisch zu sehen.
lg
Cyrill
 
Hier ein paar Gedanken zum Strom sparen:
Ich denke, es geht gar nicht so sehr darum, den persönlichen Stromkonsum einzuschränken, obwohl das natürlich toll wäre, wenn jeder unnötigen Strombedarf einsparen würde.
Aber mal ehrlich wer braucht die Straßenbeleuchtung von - sagen wir einmal - 22 Uhr bis 5 Uhr morgens? Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, habe ich das Licht von meinen Scheinwerfern sowohl im Ort als auch außer Orts und wenn ich zu Fuß unterwegs bin: Leute es gibt die Sterne und dem Mond - die leuchten mir den weg - probiert es mal aus. Und für alle, denen das zu dunkel ist, es gibt auch noch Taschenlampen!
Und noch viel schlimmer: Wer braucht die beleuchteten Werbeschilder in der Nacht, wo kaum ein Mensch unterwegs ist?
Ich frage mich: wieviel Strom könnte man täglich einsparen, wenn wir nur diesen unnötigen Stromverbrauch abschalten würden?
Liebe Grüße
Traude
 
Ja, geistesgestört ist diese Art der Energiegewinnung, nicht jedoch mit dem Abschalten vorbei und erledigt:


Rückbau AKW: Abschalten, nicht ganz einfach


:morgen:

mdelajo,
Schaue mal die AKWs wurden erst zur Thematik weil es Unfälle gab, bis dahin galt die Technik als sicher, was sie auch heute noch ist. Was unterschätzt wurde ist das sogenannte Restrisiko. Aber wenn man ehrlich ist, als die AKWs gebaut wurden, gab es weder Solar noch Wind noch Biogas etc..
Wäre die ganze Umweltthematik nicht mit dem CO2 etc. würde oder man hätte die Alternativen nie gefördert. Also man kann jetzt fluchen über die Akws und so weiter, aber sie hatten dazumals Ihre Berechtigung, ... .
Heute haben sie die Berechtigung auch noch, wenn man damit nicht Überkapazitäten produziert, dh. ein Land wo wie beispw. die Schweiz alles fördert aber keine andere Alternative hat als noch eben die 40% mit Akws herzustellen sieht es anders aus. Dh. wir hatten uns mal von zig Jahren dafür entschieden. Das Problem in DE ist, ein anderes, dort werden sie laufen gelassen obwohl sie nicht nötig wären für die Grundversorgung. Also ist mir auch bewusst, dass sich die Menschen aufregen in DE.
lg
Cyrill
 
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Die Betreiber von Atomkraftwerken haben das „Unwahrscheinliche“ schon immer schöngerechnet, doch eine wirkliche Sicherheit können selbst modernste Atomkraftwerke nicht garantieren
....
Die Wahrscheinlichkeit für einen Kernschmelz-Unfall laut der Studie: pro Reaktor „einmal in 10.000 Betriebsjahren“. Was wie ein geringes Risiko klingt, ist es nicht. Legt man zugrunde, dass damals weltweit rund 250 Reaktoren liefen, musste mit einer Kernschmelze pro 40 Jahren gerechnet werden.
....
Experten resümieren deshalb: Schwere Kernschmelzfälle waren nie absolut unwahrscheinlich. Restrisiko ist also ein irreführender Begriff.

Reaktorsicherheit in Deutschland - Die Mär vom Restrisiko
 
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