Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

die in Japan
dachten auch alles im Griff zu haben

Dort war aber eine andere Regierung und die Mentalität des Betreibers war auch anders als hierzulande. Dh. die Sicherheitsvorschriften und Wartungen wurden teilw. nicht eingehalten. Ebenfalls wurde viel vertuscht, dass kann man auch berücksichtigen. Dh. schlussendlich sind es nebst der fehlenden Transparenz des Betreibers und nicht einhalten von Wartungen noch andere Gründe, dh. es ist eine ganze Kette die sich abgespielt hat.
Also nicht ordentlich gewartete Sicherheitsvorkehrungen, dann Erdebeben, dann Tsunami und dann jetzt so wie es scheint, fehlende Information.
Ebenfalls auch mangelnde Ausrüstung der Leute die jetzt dort vor Ort sind, dh. die Stiefel waren undicht und deshalb haben sich Leute verletzt.
lg
Cyrill
 
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Erstens, ist das nicht anders formuliert :lachen:

Und zweitens sprichst Du immer noch von Kollateralschäden. ;-)


Für manche ist das vielleicht interessant,
für mich ethisch bedenklich.

Hast du eventuell den falschen Zitieren-Knopf gedrückt :confused:

Und eine blühende Fantasie in Ehren, wo dichtest du mir die Erwähnung von "Kollateralschäden" an?

Sonst zähl nur mal die Wörter, vllt hilft dir das zu sehen, dass ich wenigstens formal umformuliert habe. Die ursprüngliche bedeutet quasi, dass die Elektrizität nie eine Rolle bei einem Supergau gespielt hatte. Dies war aber ein Versehen, ich weiss das nicht stimmen würde, und in diesem Fall hättest du Recht gehabt.
Da ich aber wie aber von dem Stromausfall auf Stromversorgungsnetzebene sprechen wollte, dass aus irgendeinem Grund, egal ob Sonnensturm, Kurzschluss etc, zusammenbricht und in der bisherigen Geschichte allenfals für Störfälle gesorgt hatte.
 
Tommy schrieb:
Wundert mich, daß er diesmal seinen Standardsatz ("Eine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung besteht aber nicht") ausgelassen hat. Der Mann wird vergesslich.

:rolleyes:


Ist vielleicht eine Art Mantra.


Die Situation gerät langsam aber leider wohl sicher außer Kontrolle. Ich frage mich, wie die das irgendwie eindämmen wollen.

Der Hammer ist noch: Am Donnerstag erlitten ja 3 Arbeiter Verbrennungen, weil sie in stark verstrahltes Wasser traten. Danach hieß es, Tepco würde sagen sie seien selbst schuld. Jetzt gibt Tepco zu, dass die Arbeiter nicht gewarnt wurden... anscheinend trotz besserem Wissen.

Nach 2 Wochen und demnach, was alles über die Vergangenheit herauskam, kann man wohl sagen, dass Tepco eine echte Scheiß-Firma ist... Und ich bin sicher, dass sie nach wie vor nicht die ganze Wahrheit sagen. Gestern las ich, dass Greenpeace eigene Leute in das Gebiet geschickt hat, weil sie den Messungen und insgesamt der Nachrichtenlage nicht vertrauen.

Und die WHO und die IAEA haben dieses Des-Info-Spiel und Schönreden bisher mitgemacht. Und nach wie vor sind nur 20km Umkreis evakuiert.



Ja, aber mal ganz ehrlich. Die wissen jetzt schon nicht, wie sie die Evakuierten versorgen können. Es funktioniert schlicht und einfach nicht. Für derartige Katastrophen ist keiner vorbereitet, kann gar nicht bei der Bevölkerungsdichte dort.

Und ja, es gerät zunehmend außer Kontrolle und dann werden Alle was davon haben. Nicht nur die Japaner.

Die Maya´s hatten´s schon drauf, wa? Ob sich´s bis dahin noch hinziehen wird oder ist Weihnachten 2012 etwas vorverlegt?

:)
 
Ich würde die Wahrheitsfähigkeit des Maya-Kalenders erst in Betracht ziehen, wenn jetzt beispielsweise alle AKWs dieser Welt im Stundentakt hochgehen würden. Dann könnte die Deadline Weihnachten 2012 hinhauen und etwa der letzte Verstrahlte unterm Weihnachtsbaum seinen letzten Schnauferl machen.
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"Silent Night, Holy Night" aus dem batteriegetriebenen Ghetto-Blaster.

Aber keiner mehr, der es hört.

Draußen beginnt es zu schneien.
------------------

Ende der Kurzgeschichte.
 
Hab ich auch nicht geschrieben, oder:rolleyes:
Tja, man hat auch nicht mit einem Erdbeben dieser Stärke gerechnet (ist kaum möglich, wurde gemeint)

Na gut, dann haben sie entweder doch damit gerechnet oder Fukushima war trotztdem gegen so starke Erdbeben gesichert gewesen...

Eben! Sagte ich doch, oder was hast du verstanden?

Schau, ganz einfach: Der Mensch, der etwas tut, ist sich der Konsequenzen seines Handelns bewußt. Ist er das nicht (kann er die Folgen nicht abschätzen, bzw. schätzt er sie falsch ein), ist es besser, er überlegt sich ein anderes Handeln.

Also wenn du den Unterschied nicht sehen willst... Mit der genau gleichen (pseudo)Argumentationsweise könnte ich zu einem genau umgekehrten Schluss können, aber etwas was so unabhängig von der Realität ist, hat nun mal keine Aussagekraft. Das was DU sagst, hat wenigstens einen realen Bezug, resp eine diskutierbare Aussage gemacht. Aber egal, ist nicht so wichtig.

Worum dann, deiner Ansicht nach?

Eine Gedankenspielerei. Wenn alle deutschen KKW am Strand gebaut worden wären, und ein Riesentsunami kommt, würden auch alle auf einmal verunglücken. Toll, und jetzt?
 
Ist vielleicht eine Art Mantra.

Ich denke es dient dazu um die Leute ruhig zu halten.

Ja, aber mal ganz ehrlich. Die wissen jetzt schon nicht, wie sie die Evakuierten versorgen können. Es funktioniert schlicht und einfach nicht. Für derartige Katastrophen ist keiner vorbereitet, kann gar nicht bei der Bevölkerungsdichte dort.

Und ja, es gerät zunehmend außer Kontrolle und dann werden Alle was davon haben. Nicht nur die Japaner.

Die Maya´s hatten´s schon drauf, wa? Ob sich´s bis dahin noch hinziehen wird oder ist Weihnachten 2012 etwas vorverlegt?

:)

Ich gehe davon aus, dass dies auch nur hineinprojizieren ist, bis jetzt ist schon sehr viel passiert, sehe aber nicht ein, dass man immer gleich auf Weltuntergang machen muss und alles nur hochstilisieren muss?
Es ist was passiert, was nicht hätte passieren dürfen, aber es war eine Ereigniskette die verschiedene Fehler beinhaltet hat. Dh. es fängt an über Wartung und so weiter, ... .
Was ich krass finde an der ganzen Sache, die anderen Opfer der Katastrophe geraten in den Hintergrund in den Medien. Die Leute dort haben ein furchtbares Ereignis erlebt und das AKW ist ein Teil davon von dieser Katastrophe. Man *vergisst* den Rest, wenn man sich in den Medien immer nur auf das AKW fokussiert, denn der Rest hatte Tausende von Menschenleben gefordert und ganze Landstriche verwüstet und ausradiert.
lg
Cyrill
 
@ Tommy und Schlange:

Weiß auch nicht, wie ich grad drauf kam, ist ja auch sehr abwegig das alles. Was haben "die da hinten" mit uns hier zu tun. Möglicherweise war es nur eine kleine "Loslassübung", Panta rhei.

:zauberer1

Doch Weihnachten 2012 wird trotzdem kommen, ich liebe ja Weihnachten sehr. Vor allem wenns schneit. :D
 
Sie dachten es vielleicht, hatten aber in jeder Hinsicht Mist gebaut, so dass es beim Gedachten blieb.

Letztendlich kommt es darauf an, ob man alles im Griff hat oder nicht.

Und ob ein Irrtum im Denken vorliegt oder nicht, ist unabhängig vom Irrtum anderer.

Ich gehe davon aus, dass man nicht weiss, in wie fern die Betreiberfirma geschindludert hat, dh. die AKWS wurden mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht richtig gewartet. Aber es ist geschehen und man braucht zuerst die sachliche Analyse, solange man aber keine Fakten hat, kann man noch kein richtiges Bild machen und somit hat man den Faktor (Einsicht) noch nicht.
Dh. immerhin wird jetzt aber diskutiert, dass man auf Stufe Europa etwas für die Sicherheit tun möchte und man lernt was daraus.
lg
Cyrill
 
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@ Tommy und Schlange:

Weiß auch nicht, wie ich grad drauf kam, ist ja auch sehr abwegig das alles. Was haben "die da hinten" mit uns hier zu tun. Möglicherweise war es nur eine kleine "Loslassübung", Panta rhei.

:zauberer1

Doch Weihnachten 2012 wird trotzdem kommen, ich liebe ja Weihnachten sehr. Vor allem wenns schneit. :D

Hoffen wir, der Schnee ist dann nicht verseucht.:D
Wichtig ist, dass man aus den daraus gewonnen Erkenntnissen was macht.
Dh. Sicherheit wird das sein, was in nächster Zeit thematisiert wird, denn es nützt der Schweiz oder Deutschland oder Österreich nichts, wenn wir keine AKWs mehr haben, wenn rundherum Meiler stehen, die evtl. dann nicht nach bestem Wissen und Gewissen betrieben werden, ... .
Deshalb finde ich den Lösungsansatz mit Europa sicher mal eine gute Sache, denn man muss sich einigen auf etwas, vorallem auf den Begriff Sicherheit.
lg
Cyrill
 
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