Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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Ich weiss ja nicht wie das Bundesheer in Japan funktioniert, aber wenn es nur halb so gut funzt wie in Österreich dann....

Es gibt doch so große Hubschrauber wo ca. 20 Leute Platz haben....Japan hat doch selber eine AIR-Line, warum fliegen sie die Betroffenen nicht systhematisch raus "gratis" (zahlen sollen dann die, die bis jetzt vom Akw kassiert haben), wo ist die Marine? Mach ich doch aus allem wie U-booten und Kriegsschiffen Passagierschiffe....

muss aber zuerst alles abgesegnet werden aus Gründen der Verstrahlungen ist nicht ganz so einfach.
 
Isis,

es geht nicht um soll sondern um die Möglichkeit.... ich glaube, dass ich mit meiner Familie nicht in einem verseuchten Gebiet in Österreich bleiben will, wenn ich die Möglichkeit hätte z.B nach Italien oder Deutschland evakuiert zu werden....zumindest so lange bis geklärt ist dass ich wieder heim kann...
 
und nochwas Isis,

menschenverachtend wäre, weiterhin bei QVC oder Hse24 Mikrofaser-Bettzeug oder V-Hobel, oder Plastikgeschirr oder sogar Schmuck zu bestellen ohne auch nur einen Gedanken an die Japaner zu verschwenden...
 
Ich habe nicht gesagt, dass die Lage nicht dramatisch ist.
Aber ich habe.

Denn geht darum, die Leute aus den zerstörten Gebieten rauszuholen.


Aber bisher ist die atomare Katastrophe noch nicht das Hauptproblem. Und natürlich gibt es dort erhebliche logistische Probleme. Das Militär kann sehr mobil sein, klar. Aber es kann kaum Millionen von Menschen an verschiedenen Punkten des Landes gut versorgen. Und das in teilweise zerstörten Gebieten.
Man könnte mal endlich anfangen, die Menschen raus aus dem Gebiet auszufliegen, radial und halt sehen, wie weit man kommt.

Es wenigstens versuchen.

Stell Dir mal kurz vor, hier in Deutschland, und ohne Zerstörungen und ohne atomare Katastrophe, gäbe es auf einmal "nur" ein einziges Lager mit Millionen von Menschen die versorgt werden müssten. Von dem Moment an wo Hilfe organisiert wird, über die Umsetzung, bis zu dem Zeitpunkt bis dann wirklich alle Menschen versorgt sind ("nur" die Grundbedürfnisse) vergeht viel Zeit... selbst wenn es optimal läuft. Und wenn es viele solcher Brennpunkte gibt, gleichzeitig in einem Land das teilweise zerstört ist... Wird alles um ein vielfaches schwerer.
Klar ist das wüst, aber wie haben nun mal genau solch eine Situation.

Da kann man doch nicht einfach sagen,

uupps- das war nen Fehler und die wollen ja eh keine Hilfe.


Das klingt jetzt wahrscheinlich kalt, und so ist es nicht gemeint, aber: Die Stadt Tokio und deren Einzugsbereich zu evakuieren, würde wahrscheinlich mehr Menschenleben kosten, als verstrahlter Regen.
Alles Kriegszeug wurde von der Bevölkerung bezahlt, Fluglinien staatlich erhalten,

sollen sie alles einsetzen, was sie haben und tun was sie können.

Selbstvertändlich.

Man muss aufhören die Bevölkerung zu belügen und zu bevormunden.

Sollen sie selbst entscheiden, wie sie leben/sterben wollen.

Sollen die Menschen in der Tsumaniregion die Gelegenheit bekommen sich würdevoll zu verabschieden.
 
Aber ich habe.

Denn geht darum, die Leute aus den zerstörten Gebieten rauszuholen.


Man könnte mal endlich anfangen, die Menschen raus aus dem Gebiet auszufliegen, radial und halt sehen, wie weit man kommt.

Es wenigstens versuchen.

Klar ist das wüst, aber wie haben nun mal genau solch eine Situation.

Da kann man doch nicht einfach sagen,

uupps- das war nen Fehler und die wollen ja eh keine Hilfe.


Alles Kriegszeug wurde von der Bevölkerung bezahlt, Fluglinien staatlich erhalten,

sollen sie alles einsetzen, was sie haben und tun was sie können.

Selbstvertändlich.
Man muss aufhören die Bevölkerung zu belügen und zu bevormunden.

Sollen sie selbst entscheiden, wie sie leben/sterben wollen.

Sollen die Menschen in der Tsumaniregion die Gelegenheit bekommen sich würdevoll zu verabschieden.

Genau meine Meinung!
 
und nochwas Isis,

menschenverachtend wäre, weiterhin bei QVC oder Hse24 Mikrofaser-Bettzeug oder V-Hobel, oder Plastikgeschirr oder sogar Schmuck zu bestellen ohne auch nur einen Gedanken an die Japaner zu verschwenden...
Ja.

Und das ist ganzheitlich Denken

komplett umdenken.


Auch wenn wir grade den Japanern nicht helfen können,
können wir sehr wohl anfangen darauf zu achten, welche Industrie/Miliärische Entwicklungen wir damit fördern und solche Katastrophen

und mit dieser Umsicht die Welt GRUNDLEGEND wieder lebbar machen.

Das ist eine sehr grosse Macht,

Und wir haben sie.

:danke:
 
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muss aber zuerst alles abgesegnet werden aus Gründen der Verstrahlungen ist nicht ganz so einfach.

Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Die Dosierung macht den entscheidenden Unterschied und die unterscheidet sich wiederum sehr zwischen Fukushima und z.B. Tokio.

Der beste Fall sieht meiner Ansicht nach so aus:
Bevor noch irgendetwas in die Luft fliegt, schaffen sie es durch eine bessere Kühlung (woran ja gerade gearbeitet wird) die Situation zu beruhigen, und dann alles abzudichten (wie in Tschernobyl, nur schneller und besser). Wichtig wäre noch, dass die Kernschmelze nicht nach unten durchging, sonst verseucht es das Trinkwasser. Sollte das so sein oder so kommen, und sollten die gemessenen Werte der Umgebung der Wahrheit entsprechen, würde die atomare Katastrophe wirklich glimpflich ausgehen.

Was ich aber vermute:
Es wird wahrscheinlich noch herauskommen, dass einiges vertuscht wurde. Die gemessenen Strahlungswerte in der Umgebung von Fukushima und in z.B. Tokio (beide sind recht niedrig, gemessen an dem wie schlimm es sein könnte) werden wahrscheinlich stimmen, da es einige gibt die unabhängig messen können. Und es könnte sein, dass schon Kernschmelze ins Grundwasser ging, da im Wasser erhöhte Werte festgestellt wurden.

Der schlimmste Fall wäre meiner Ansicht nach (und meinem "Wissens"-Stand), dass es dort noch eine massive Explosion geben könnte (was leider nicht ganz unwahrscheinlich ist). Das würde bedeuten dass die Umgebung deutlich stärker verstrahlt würde, viel mehr Menschen in einem viel größeren Bereich betrifft und in Fukushima selbst die Arbeit noch schwerer oder unmöglich wird. Ab einer wirklich hohen Strahlung sind selbst "Kamikaze-Einsätze" kaum noch möglich. In Tschernobyl wurden unglaublich viele Soldaten "verheizt" um den Reaktor dicht zu bekommen. Alleine 600 Hubschrauberpiloten, von den vielen Soldaten gar nicht zu reden, die man "Liquidatoren" nannte. Soweit ich weiß, ist die genaue Zahl niemals offiziell veröffentlicht worden. Und anders als bei einer Naturkatastrophe, die zwar mehr Todesopfer auf kurze Zeit fordert, würde ein solcher Super-Gau Opfer für viele Generationen fordern. Das endet nie...
 
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