Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Hallo We4rnä,

das Buch Mallona ist ein medial empfangenes Buch und kein Roman.

Offenbar bist du den Links nicht gefolgt, sonst wärst du nicht auf "Mallona" eingegangen, sondern auf die Möglichkeit, Aus Norwegen mehr Strom aus Wasserkraftwerken kostengünstig beziehen zu können, als alle AKWs in Deutschland produzieren können. Damit könnten wir billigeren Strom beziehen, als heute. Aber der Kotau der Kanzlerin vor der Atomlobby verhindert eine solche kostengünstige, ökologisch einwandfreie Lösung, die zudem noch besser ist, als die mit Windkraftwerken.

Auch fehlen Argumente zu dem, was ich über die US-Army geschrieben habe.

Wo bleibt die eingangs geforderte Sachlichkeit?

GOTT zum Gruß,

Antonius
 
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Per Gesetz müßten die Betreiber gezwungen werden für ihren produzierten Müll zu zahlen und nicht nur die Milliardengewinne einstreichen.

Richtig nicht nur das, sondern auch die Haftungssumme übernehmen, dh. kein einziges Werk könnte überhaupt den Schaden bezahlen, wenn was passieren würde, also tragt die Volkswirtschaft das finanzielle Risiko und das gesundheitliche, wenn was passiert. Denn dann fehlt das Geld, weil schlicht nicht bezahlbar von der Wirtschaft. Wenn schon die Allgemeinheit haftet mit der Gesundheit und den Kosten (falls was geschieht) müssten die Werke dem Volk gehören und somit müsste das Volk direkt darüber abstimmen können ob es sowas will oder nicht.
Die AKWS dienten auch nicht der Grundversorgung, denn das Land hat ja 25% Überkapazität. Wenn man gegen das vorgehen möchte, wäre die Forderung nach verstaatlichung richtig, denn der Staat (Bürger) trägt auch alleine das Risiko und wenn es verstaatlicht wäre, dürfte der Bürger abstimmen. Ich bin gegen verstaatlichung normw. aber hier wäre es das Einzige wo auch richtig wäre, denn der Bürger bezahlt schlussendlich das Risiko wenn was passiert.
lg
Cyrill
 
Richtig nicht nur das, sondern auch die Haftungssumme übernehmen, dh. kein einziges Werk könnte überhaupt den Schaden bezahlen, wenn was passiert würde, also tragt die Volkswirtschaft das finanzielle Risiko und das gesundheitliche, wenn was passiert fehlt das Geld, weil schlicht nicht bezahlbar von der Wirtschaft. Wenn schon die Allgemeinheit haftet mit der Gesundheit und den Kosten (falls was geschieht) müssten die Werke dem Volk gehören und somit müsste das Volk direkt darüber abstimmen können ob es sowas will oder nicht.
lg
Cyrill

Wären die AKWs verpflichtet, den Atommüll sicher zu entsorgen, müssten sie sofort stillgelegt werden, denn es gibt keine sichere Entsorgungsmöglichkeit!

Es war von Anfang an absolut verantwortungslos, eine Technik zu nutzen, deren Rückständer für Jahrtausende schädliche Strahlung abgeben. Hr hat die Politik von Anfang an kläglich versagt!

GOTT zum Gruß,

Antonius
 
Wären die AKWs verpflichtet, den Atommüll sicher zu entsorgen, müssten sie sofort stillgelegt werden, denn es gibt keine sichere Entsorgungsmöglichkeit!

Es war von Anfang an absolut verantwortungslos, eine Technik zu nutzen, deren Rückständer für Jahrtausende schädliche Strahlung abgeben. Hr hat die Politik von Anfang an kläglich versagt!

GOTT zum Gruß,

Antonius

Das stimmt nur halbwegs, es gab lange Zeit nicht sinnvolleres, dh. bevor es die Alternativen gab, konnte man noch sagen es ist in "legitim" heute fehlt jegliche Legitimität, weil es Alternativen gibt, dh. wenn man für wenig Geld importieren kann, dh. *grünen* Strom, dass sollte man dies auch nutzen.
Ebenfalls steht nirgends geschrieben, dass der Strom im eigenen Land produziert werden muss, wäre die so, könnte man auch nicht exportieren.
Also die Energieriesen könnten in Grossprojekte investieren wie Wasserkraft in Norwegen und sie hätten noch besseren Gewinn und Norwegen wäre auch geholfen, denn dann hätten sie eine zusätzliche Einnahmequelle.
Das mit der autonomen Stromversorgung dient nur als Vorwand, wenn man schon auf EU macht, müsste man auch davon ausgehen, dass die anderen Länder verbündete sind und somit politisch stabil sind.
lg
Cyrill
 
Was nicht haltbar ist und war, ist die Laufzeitverlängerung, neuere Werke gelten als sicherer, was wiederum aber nicht heisst, dass man für Atom ist, aber alte Meiler die nicht einmal einem Flugzeugabsturz standhalten am Netz zu haben ist Allgemeingefährdung, denn hier wird ja bewusst so produziert mit Wissen um das Risiko.
Das Ziel sollte sein, wenn es schon Meiler gibt, dass die, die allerhöchsten Sicherheitsstandards einhalten, denn alles andere ist bewusste Gefährdung der Allgemeinheit, denn das entspricht den allgemeinen Ansichten der Bevölkerung.
Dh. die meisten haben es geduldet, weil man davon ausging es sei die höchstmögliche Sicherheit, dh. aber in heutiger Zeit, ein Flugzeug kann reinfliegen und dem AKW sollte es keinen Schaden zuführen, zumindest dem Kern der Anlage nicht wo die Brennstäbe sind. Denn Deutschen wurde aber nicht mal die Mindestsicherheit gewährt, deshalb ist es eine Sauerei und es ging bei den alten Meilern nur um Geld verdienen.
lg
Cyrill
 
Was ich anprangere ist, dass man nicht nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat, sondern im bewussten Wissen, dass die alten nie einer zeitgemässer Sicherheitsüberprüfung standhalten werden. Das ist grobfahrlässig und Gefärdung der Allgemeinheit, die Sicherheitsvorschriften wurden politisch ausgehebelt unter dem Vorwand, die Grundversorgung wäre gefährdet, wem das bewusst wird, der sieht wieviel er wert ist bei der Regierung. In der heutigen Zeit, wo Terror ein Thema ist ein AKW am Netz zu haben, dass erwiesenermassen keinen Flugzeugabsturz überleben würde ist Allgemeingefährdung, denn als ob das Risiko nicht schon gross genug ist (Restrisiko) wurde hier mit der Sicherheit gespielt und somit mit der Gesundheit der Bevölkerung.
Es wurde alles ausgehebelt nur um billigst Strom auf Kosten der Allgemeinheit zu produzieren, wem dies bewusst ist, weiss was für eine riesen Schweinerei hier gelaufen ist, es wurde in Kauf genommen mit so einem Risiko Strom zu produzieren, mit dem bewussten Wissen der Regierung. Die Regierung hat sogar gesorgt, dass man es verlängert, als Bürger würde ich mich nicht nur verarscht fühlen sondern sogar bedroht durch wissentliche Sicherheitsmängel die gravierend sind, ... .
lg
Cyrill
 
Was nicht haltbar ist und war, ist die Laufzeitverlängerung, neuere Werke gelten als sicherer, was wiederum aber nicht heisst, dass man für Atom ist, aber alte Meiler die nicht einmal einem Flugzeugabsturz standhalten am Netz zu haben ist Allgemeingefährdung, denn hier wird ja bewusst so produziert mit Wissen um das Risiko.
Das Ziel sollte sein, wenn es schon Meiler gibt, dass die, die allerhöchsten Sicherheitsstandards einhalten, denn alles andere ist bewusste Gefährdung der Allgemeinheit, denn das entspricht den allgemeinen Ansichten der Bevölkerung.
Dh. die meisten haben es geduldet, weil man davon ausging es sei die höchstmögliche Sicherheit, dh. aber in heutiger Zeit, ein Flugzeug kann reinfliegen und dem AKW sollte es keinen Schaden zuführen, zumindest dem Kern der Anlage nicht wo die Brennstäbe sind. Denn Deutschen wurde aber nicht mal die Mindestsicherheit gewährt, deshalb ist es eine Sauerei und es ging bei den alten Meilern nur um Geld verdienen.
lg
Cyrill

Meines Wissens nach, gibt es gar kein AKW in D, dass einen Flugzeugabsturz sicher überstehen würde...

Und Du musst Dir eins klar machen: Es wird überall geschlampt. Bzw. wird überall Geld durch Kostenreduzierung gemacht. Die Anlage in Fukushima ist ja selbst ein Beispiel. Es gibt viele Beispiele in Deutschland. Und es wird viele Beispiele in Frankreich und allen anderen Ländern geben, die AKWs bauen und haben...

Die momentane Sprache in dem Bereich ist auch schon verfälschend. Es wird von "alten AKWs" gesprochen und damit suggeriert, es gäbe in D auch moderne AKWs. Gibt es aber nicht. Die modernsten sind aus den 80er Jahren, Baubeginn 1982... das dürfte bedeuten: Technik auf dem Stand der 70er.
 
In der Schweiz waren die Politiker die auch dafür waren für AKWS erschrocken nach dem was in Japan geschehen ist, einige sagten sogar sie haben gedacht ein AKW könnte man 20 Meter hochheben und fallen lassen und es passiere nichts, dh. die Reaktoren würden dem Standhalten oder zumindest wäre es möglich sie noch zu kontrollieren.
Der wesentliche Unteschied ist, bei uns im Land geht es um Sicherheit, wenn die nicht gewährleistet ist, wird jeder dagegen sein, so was am Netz zu haben.
In DE war die Sicherheit nicht gewährleistet sondern es wurde sogar noch das Gesetzt unterlaufen um eben nicht wegen Sicherheitsmängel die AKWS abstellen zu müssen, hier liegt der Hund begraben.
lg
Cyrill
 
Meines Wissens nach, gibt es gar kein AKW in D, dass einen Flugzeugabsturz sicher überstehen würde...

Und Du musst Dir eins klar machen: Es wird überall geschlampt. Bzw. wird überall Geld durch Kostenreduzierung gemacht. Die Anlage in Fukushima ist ja selbst ein Beispiel. Es gibt viele Beispiele in Deutschland. Und es wird viele Beispiele in Frankreich und allen anderen Ländern geben, die AKWs bauen und haben...

Die momentane Sprache in dem Bereich ist auch schon verfälschend. Es wird von "alten AKWs" gesprochen und damit suggeriert, es gäbe in D auch moderne AKWs. Gibt es aber nicht. Die modernsten sind aus den 80er Jahren, Baubeginn 1982... das dürfte bedeuten: Technik auf dem Stand der 70er.

Ja das stimmt auch, aber es kann nicht sein, dass bestehende Vorschriften noch unterlaufen werden und das bewusst um überhaupt die Alten noch am Netz zu haben, dass wurde in DE bewusst gemacht. Also die Sicherheitsvorschriften wurden gemildert, denn sonst wären die Teile gar nicht mehr ans Netz gekommen. Hier wird aufgrund von Lobbysten und Kapitalismus sogar etwas getrieben, wo gegen jeglichen Menschenverstand geht. Wenn etwas nicht sicher ist, dh. die Normen erfüllt gehört es abgestellt, dass ist die Anischt der Schweizer Politik, nach allerbestem Wissen und Gewissen mit höchstmöglicher Sicherheit sowas zu betreiben.
In DE gilt das nicht, denn man hat wissentlich mit erheblichen Sicherheitsrisiken verlängert und sogar noch das Gesetz geändert, also Sicherheitsvorschriften umgangen um die alten noch am Netz zu haben.
Würde sowas in der Schweiz passieren, gäbe es einen Riesenskandal mit politischen folgen, denn das Volk würde das sich nie gefallen lassen, dass wissentlich mit sowas "gespielt" wurde.
lg
Cyrill
 
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In der Schweiz waren die Politiker die auch dafür waren für AKWS erschrocken nach dem was in Japan geschehen ist, einige sagten sogar sie haben gedacht ein AKW könnte man 20 Meter hochheben und fallen lassen und es passiere nichts, dh. die Reaktoren würden dem Standhalten oder zumindest wäre es möglich sie noch zu kontrollieren.
Der wesentliche Unteschied ist, bei uns im Land geht es um Sicherheit, wenn die nicht gewährleistet ist, wird jeder dagegen sein, so was am Netz zu haben.
In DE war die Sicherheit nicht gewährleistet sondern es wurde sogar noch das Gesetzt unterlaufen um eben nicht wegen Sicherheitsmängel die AKWS abstellen zu müssen, hier liegt der Hund begraben.
lg
Cyrill

Boah, du hast noch bis gestern die Geschehnisse in Fukushima die ganze Zeit relativiert.
Und jetzt auf einmal bist du Sicherheitsexperte was deutsche AKW's angeht? :wut1:
 
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