Todeskraut
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Hier ein Artikel, in dem es darum geht wie denn Arbeiter aus KKW in D über die Sache denken:
http://www.welt.de/wirtschaft/article12887387/Das-denken-deutsche-AKW-Techniker-ueber-Fukushima.html
Und hier ein Ausschnitt, der zeigt, dass die Situation in Deutschland bei weitem nicht dieselbe ist wie in Japan. Die Sprache ist ist von Brockdorf, das erste gebaute KKW nach Tschernobyl, gehört zu den drittproduktivsten der Welt und gillt selbst unter KKW Kritikern als unauffällig:
http://www.welt.de/wirtschaft/article12887387/Das-denken-deutsche-AKW-Techniker-ueber-Fukushima.html
Und hier ein Ausschnitt, der zeigt, dass die Situation in Deutschland bei weitem nicht dieselbe ist wie in Japan. Die Sprache ist ist von Brockdorf, das erste gebaute KKW nach Tschernobyl, gehört zu den drittproduktivsten der Welt und gillt selbst unter KKW Kritikern als unauffällig:
Hier ein einzelner Druckwasser-Reaktor mit zwei getrennten Wärmekreisläufen, dort eine ganze Kette von sechs Siedewasser-Reaktoren mit jeweils einzelnen Wasserkreisläufen. Das Abklingbecken für benutzte Brennstäbe liegt in Japan außerhalb des Sicherheitsbehälters, in Deutschland ist es innerhalb des Containments. Anders als Fukushima verfügt Brokdorf über einen Bunker mit einer zweiten Notleitwarte, vier weiteren Diesel-Aggregaten und zusätzlichem Kühlinventar.
Wasserstoff-Explosionen, wie sie in Fukushima die Reaktorgebäude zerfetzten, sind in Brokdorf unwahrscheinlich, weil hier unter der Reaktorkuppel in Deutschland chemische Katalysatoren verbaut sind, die durch eine autokatalytische Verbrennung die Bildung von Knallgas von vornherein verhindern. Brokdorf werde ständig nachgerüstet, sagt Jorden: Wir investieren pro Jahr zwischen 40 und 50 Millionen Euro in die Anlage.
Trotz dieser Unterschiede könne er die Entwicklung des dramatischen Störfalls in Japan nicht bewerten, sagt Jorden. Was dort falsch gelaufen ist, vermöge er aus dieser Entfernung nicht zu beurteilen. Ich maße mir nicht an, da irgendeine Kritik zu üben, sagt er: Ich habe auch zu keinem Zeitpunkt gedacht: Wie konntet ihr nur? Gerade deshalb hat der Kraftwerksleiter auch nicht viel Verständnis für die von der Bundesregierung gerade angeord?nete Abschaltung der sieben ältesten deutschen Meiler für drei Monate.
An der Sicherheit der Anlagen habe sich ja schließlich nichts geändert. Und sicherer würden sie durch die Betriebsunterbrechung auch nicht. Es macht mich fassungslos, wie in Deutschland damit umgegangen wird, sagt Uwe Jorden. Das ist nur Aktionismus, ohne Sinn und Verstand.