Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Die Lage hat sich ein bisschen entspannt. Nun bleibt zu hoffen, dass das Kühlsystem noch funktioniert...
Und ausser bei den KKW und auf dem Meer wurden nirgendwo gefährliche Strahlendosen gemessen, also wenn alles gut läuft kommen die Japaner mit einem blauen Auge davon. Abgesehen von den 50 Helfer und den Tsunamieopfer :(
 
Werbung:
Die Lage hat sich ein bisschen entspannt. Nun bleibt zu hoffen, dass das Kühlsystem noch funktioniert...
Und ausser bei den KKW und auf dem Meer wurden nirgendwo gefährliche Strahlendosen gemessen, also wenn alles gut läuft kommen die Japaner mit einem blauen Auge davon. Abgesehen von den 50 Helfer und den Tsunamieopfer :(

Es sind insgesamt mehr als 50. Außer den "Tepco-50" sind da noch Polizisten und Techniker, auch Amis im Einsatz. Werden einige hundert sein.

Es gibt auch einen Bericht, der ein eher düsteres Bild darstellt:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149483



(...)

Der ARD-Korrespondent in Japan, Robert Hetkämper, ist hingegen der Überzeugung, dass hier Menschen verheizt werden. Für gefährliche Arbeiten würden von Tepco gerne Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und sogar Minderjährige ausgebeutet werden. Sie würden als "Wegwerfarbeiter" bezeichnet, weil sie, wenn sie zu stark radioaktiv belastet sind, entlassen würden. Hetkämper habe mit einem Arzt gesprochen, der dies bestätigt habe. Diese "grausame Geschichte" passiere nicht nur jetzt, sondern schon seit Jahrzehnten. Und sie erinnert, wie die WDR-Kommentatorin sagt, an die Hunderttausende von Liquidatoren, die in der Sowjetunion für den Bau des Sarkophags um den Tschernobyl-Reaktor eingesetzt und geopfert wurden. Seltsam ist dies in Japan, wenn man dort Menschen verheizt, obgleich man sonst gerne auf Roboter setzt, die in Fukushima aber nicht vorhanden zu sein scheinen.
 
Ich glaube nicht dass die Japaner dümmer sind als wir.

Warum wird immer so getan als wäre das, immerhin betroffene Volk, Japan das einzige Land auf der Welt dass gerade nicht kapiert was los ist? Alle anderen blicken es? Nur die nicht?

Was für eine arrogante Überheblichkeit - in meinen Augen.


sie wurden "desinformiert"
warum kam wohl der von der obersten Atombehörde
aus Wien (Japaner) nach Japan?

das japanische Fernsehen berichtet anders
hat die wahren Radioktiven Werte heruntergeschraubt
um Panik zu verhindern
 
Es sind insgesamt mehr als 50. Außer den "Tepco-50" sind da noch Polizisten und Techniker, auch Amis im Einsatz. Werden einige hundert sein.

Es gibt auch einen Bericht, der ein eher düsteres Bild darstellt:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149483

Es ist ja anscheinend nicht mal bekannt obs wirklich 50 oder 100 sind, da Zahlen glaube ich noch nicht veröffentlicht sind. Also sollte das im Zitat wirklich zutreffen... :wut1:
 
Die Lage hat sich ein bisschen entspannt. Nun bleibt zu hoffen, dass das Kühlsystem noch funktioniert...
Und ausser bei den KKW und auf dem Meer wurden nirgendwo gefährliche Strahlendosen gemessen, also wenn alles gut läuft kommen die Japaner mit einem blauen Auge davon. Abgesehen von den 50 Helfer und den Tsunamieopfer :(

Die Lage entspannt sich schon seit einer Woche - sofern man den Statements und Strahlenwerten der japanischen Behörden Glauben schenkt.
 
sie wurden "desinformiert"
warum kam wohl der von der obersten Atombehörde
aus Wien (Japaner) nach Japan?

das japanische Fernsehen berichtet anders
hat die wahren Radioktiven Werte heruntergeschraubt
um Panik zu verhindern

Du meinst, der von der internationalen Atombehörde sei nach Japan gereist, um aufzuklären? Glaube ich nicht, weil die Behörde dafür bekannt ist, eher eine Atomlobby zu sein. Die haben von Anfang an die Situation schön geredet.
 
Es ist ja anscheinend nicht mal bekannt obs wirklich 50 oder 100 sind, da Zahlen glaube ich noch nicht veröffentlicht sind. Also sollte das im Zitat wirklich zutreffen... :wut1:

Ich denke, es ergibt sich aus der Entwicklung ein gewisses Bild.

Anfangs waren dort etwa 800 Menschen, die dort regulär gearbeitet haben. Als die Situation schlimmer wurde, wurden wahrscheinlich bis auf etwa 50 wirklich alle abgezogen. Man weiß nicht, ob es immer dieselben 50 sind, oder ob sie immer wieder eingetauscht werden...

Aber dann kamen natürlich auch von außen noch andere hinzu. Vom Militär (etwa Hubschrauberpiloten), Polizei (Wasserwerfer), Amis helfen auch beim Wasserwerfereinsatz und hatten auch bei Löscharbeiten geholfen. Seit die Stromleitung verlegt wird, sind auch andere Techniker vor Ort.

Der Artikel könnte schon teilweise stimmen. Aber man muss auch bedenken, dass sie dort v.a. Leute brauchen die das beherrschen müssen was zu tun ist. In Tschernobyl ging es zum Teil etwa darum das Dach des Reaktors zu reinigen... das konnte "jeder"... bisher ist das hier aber noch anders.
 
Du meinst, der von der internationalen Atombehörde sei nach Japan gereist, um aufzuklären? Glaube ich nicht, weil die Behörde dafür bekannt ist, eher eine Atomlobby zu sein. Die haben von Anfang an die Situation schön geredet.

2011-03-18 16:19:15


Japan muss mehr Informationen über die Lage im Atomkraftwerk herausgeben. Das sagte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) Yukiya Amano am Freitag. Er bezeichnete die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima 1 als einen äußerst schweren Unfall.

Berichten der japanischen Medien zufolge betonte Amano nach seiner Ankunft in Tokio, dass Japan auf die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft angewiesen sei. Er wird mit dem japanischen Premierminister Naoto Kan zusammentreffen und Japan dabei auffordern, detailliertere Angaben zum Atomunfall zu veröffentlichen. Des Weiteren hat er angekündigt, dem AKW Fukushima einen Besuch abzustatten.

http://german.cri.cn/1565/2011/03/18/1s153890.htm
 
Die Lage entspannt sich schon seit einer Woche - sofern man den Statements und Strahlenwerten der japanischen Behörden Glauben schenkt.

Also nicht wirklich...

Sie wurde bis vorgestern immer schlimmer, nun hats wenigstens einige Entspannungen, die natürlich nichts nützen, fals das mit den kühlsystemen nicht klappen sollte...
 
Werbung:
Vielleicht kommt noch was nach:

21.01 Uhr: Dem verheerenden Erdbeben von Japan werden nach Auffassung von Wissenschaftlern voraussichtlich weitere Beben folgen. „Man muss davon ausgehen, dass dieses Erdbeben andere große Erdbeben nach sich ziehen wird“, sagte der Geophysiker Hans-Peter Bunge von der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der Spannungszustand des gesamten Erdkörpers habe sich verändert. Andere Erdplatten müssten nun zwangsläufig reagieren. Die Wellenbewegungen des Bebens von Japan hatten sich über die ganze Erde ausgebreitet. Sogar in München, wo die „Welle“ nach zehn Minuten eintraf, habe sich der Boden noch um zwei Zentimeter gehoben und gesenkt, sagte Bunge. Mess-Stationen hätten dies aufgezeichnet.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751401,00.html
 
Zurück
Oben