Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

20-Zentimeter-Riss in Reaktorwand


Japans Premier besucht zum ersten Mal das Katastrophengebiet. Drei Wochen nach dem Mega-Beben und Tsunami spricht er den Opfern Mut zu. Die Hiobsbotschaften reißen indes nicht ab.
.Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sickert hoch radioaktives Wasser in den Pazifik. Der Sprecher der Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, erklärte, das Wasser trete aus einem Riss in der Schutzhülle eines Grabens aus. In der Luft über dem Leck seien Strahlungswerte von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen worden.

Nishiyama sagte weiter, die Strahlenwerte im Wasser in der Nähe des Reaktors und in einem Umkreis von 15 Kilometern würden ständig überprüft. Der etwa 20 Zentimeter lange Riss sollte mit Zement abgedichtet werden. "Dies könnte eine der Quellen für die Kontaminierung des Meerwassers sein", erklärte Nishiyama. "Es könnte andere, ähnliche Risse in dem Gebiet geben, und wir müssen sie so schnell wie möglich finden." Experten haben erklärt, das verstrahlte Wasser werde in den Weiten des Pazifiks rasch verdünnt, so dass auch größere Mengen kaum Auswirkungen auf die Umwelt hätten.

Unterdessen besuchte der japanische Ministerpräsident Naoto Kan erstmals das Katastrophengebiet im Nordosten des Landes und versprach den Opfern Hilfe. Seine erste Station war die 20.000 Einwohner zählende Stadt Rikuzentakata, die von der Flutwelle vor drei Wochen verwüstet wurde. Vor dem schwer beschädigten Rathaus legte Kan eine Schweigeminute ein. Er sprach mit dem Bürgermeister, dessen Frau von den Wassermassen mitgerissen wurde und seitdem vermisst wird.


N24

http://www.n24.de/news/newsitem_677...+-+Top-News)&utm_content=Google+International
 
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20-Zentimeter-Riss in Reaktorwand


Japans Premier besucht zum ersten Mal das Katastrophengebiet. Drei Wochen nach dem Mega-Beben und Tsunami spricht er den Opfern Mut zu. Die Hiobsbotschaften reißen indes nicht ab.
.Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sickert hoch radioaktives Wasser in den Pazifik. Der Sprecher der Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, erklärte, das Wasser trete aus einem Riss in der Schutzhülle eines Grabens aus. In der Luft über dem Leck seien Strahlungswerte von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen worden.Nishiyama sagte weiter, die Strahlenwerte im Wasser in der Nähe des Reaktors und in einem Umkreis von 15 Kilometern würden ständig überprüft. Der etwa 20 Zentimeter lange Riss sollte mit Zement abgedichtet werden. "Dies könnte eine der Quellen für die Kontaminierung des Meerwassers sein", erklärte Nishiyama. "Es könnte andere, ähnliche Risse in dem Gebiet geben, und wir müssen sie so schnell wie möglich finden." Experten haben erklärt, das verstrahlte Wasser werde in den Weiten des Pazifiks rasch verdünnt, so dass auch größere Mengen kaum Auswirkungen auf die Umwelt hätten.

Unterdessen besuchte der japanische Ministerpräsident Naoto Kan erstmals das Katastrophengebiet im Nordosten des Landes und versprach den Opfern Hilfe. Seine erste Station war die 20.000 Einwohner zählende Stadt Rikuzentakata, die von der Flutwelle vor drei Wochen verwüstet wurde. Vor dem schwer beschädigten Rathaus legte Kan eine Schweigeminute ein. Er sprach mit dem Bürgermeister, dessen Frau von den Wassermassen mitgerissen wurde und seitdem vermisst wird.


N24

http://www.n24.de/news/newsitem_677...+-+Top-News)&utm_content=Google+International

Dies meinte ich ...:umarmen:
 
Ich denke das derzeitige Szenario in Japan soll uns ein Zeichen sein.

Ich möchte dennoch keine negative Stimmung verbreiten. Aber es gibt schon sehr schwarze Visionen.
Ich darf hier keinen Link senden also ohne die 3xw ...

...howtosurvive2012.com/htm_night/placs_01.htm

Alles Liebe - Enia
 

Hä? Wie? Kohlekraftwerke produieren mehr Radioaktivität als Kernkraftwerke?

Heißt das jetzt, dass Kernkraft gar nicht schlimm ist ODER heißt es, dass Kohle einfach noch schlimmer ist ODER sind das einfach populistisch aufbereitete Daten, mit denen die Atomlobby Stimmung für sich macht?

Fakt ist, dass in Tschernobyl extrem viele Menschen Krebs haben seit der Katastrophe. Kann man sich etwa nur an solchen handfesten Fakten festhalten, um sich eine objektive Meinung zu bilden??

Verwirrte Grüße von Z.
 
Hä? Wie? Kohlekraftwerke produieren mehr Radioaktivität als Kernkraftwerke?

Heißt das jetzt, dass Kernkraft gar nicht schlimm ist ODER heißt es, dass Kohle einfach noch schlimmer ist ODER sind das einfach populistisch aufbereitete Daten, mit denen die Atomlobby Stimmung für sich macht?

Fakt ist, dass in Tschernobyl extrem viele Menschen Krebs haben seit der Katastrophe. Kann man sich etwa nur an solchen handfesten Fakten festhalten, um sich eine objektive Meinung zu bilden??

Verwirrte Grüße von Z.

http://www.bund-nrw.de/themen_und_p...hle_und_umwelt/radioaktivitaet_aus_tagebauen/
hier einzusehen.
Das noch zum Thema Atomausstieg:
http://www.bund.net/bundnet/themen_...lobbying_awards/hintergrund_preistraeger_rwe/
lg
Cyrill
 

Zur weiteren Offenhaltung des Horizonts:

Flugaschen in Deutschland
Bereits 1981 wurden durch die deutsche Strahlenschutzkommission exemplarisch die Emissionen von Ruhr-Steinkohle und rheinischer Braunkohle untersucht. Die zusätzliche Strahlenexposition für eine Referenzperson, die sich ganzjährig am Ort maximaler Immission aufhält, lag im Bereich zwischen 0,1 bis 1 % der mittleren natürlichen Strahlenexposition. Sie ist somit klein gegenüber der Schwankungsbreite der natürlichen Strahlenexposition [STRAHLENSCHUTZ-KOMMISSION, 1981] Grundsätzlich wird Flugasche in Deutschland nicht als radioaktiver Abfall gehandelt. Schließlich ist es möglich, Flugaschen als Zuschlagstoff in Baustoffen zu verwenden. Technische Regeln (Untersuchung, Bewertung, Einbaubedingungen) für eine Verwendung von u. a. Kraftwerksabfällen wie Flugasche in Baustoffen finden sich in der LAGA-Richtlinie „Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen“. Die TA-Abfall regelt den Einbau von derartigen Abfällen in Deponien.
Sind Aschen nun radioaktiver Abfall?
Prinzipiell ist eine derartige Aussage nicht richtig. Natürliche Radionuklide sind
in Flugaschen zwar angereichert. Wie die bisherigen Ergebnisse aus den USA und Deutschland jedoch zeigen, in einer noch unbedenklichen Höhe. In der Türkei hingegen können die Aktivitäten der Radionuklide weit über die natürlich in der Erdkruste vorhanden Aktivitäten hinaus gehen. Wie hoch das Risiko dieser höher angereicherten Flugaschen für das Grundwasser sein kann, muss noch näher untersucht werden, da hierzu bislang nur wenige Studien vorliegen. Am besten wäre es wohl, wenn jedes Kraftwerk seine Aschen gelegentlich, um die Gefahren individuell abschätzen zu können.

Quelle
 
Ich finde es absolut lächerlich, radioaktive Belastungen, die von einem Kohlekraftwerk ausgehen können gegen die todbringende Radioaktivität havarierter Kernkraftwerke ausspielen zu wollen. Ganz zu schweigen von den radioaktiven AKW-Abfällen, die in die Erde verbuddelt werden und noch Tausende von Generationen bedrohen.
 
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Ich finde es absolut lächerlich, radioaktive Belastungen, die von einem Kohlekraftwerk ausgehen können gegen die todbringende Radioaktivität havarierter Kernkraftwerke ausspielen zu wollen. Ganz zu schweigen von den radioaktiven AKW-Abfällen, die in die Erde verbuddelt werden und noch Tausende von Generationen bedrohen.

Ja, ganz deiner Ansicht, finde ich auch, .....zumal die geringe radioaktivität nur in der Flugasche zu messen ist und die sich kaum von der normalen Radioaktivität im Boden unterscheidet.....


http://www.umweltlexikon-online.de/RUBenergie/Kohlekraftwerk.php

....und kann zudem gefiltert werden zum weiteren Verbrauch (was sie auch wird : Betonzusatzstoff Steinkohlenflugasche)

Elektrofilter
Bei einem Elektrofilter erfolgt die Abscheidung der im Rauchgas mitgeführten Flugaschepartikel durch Einwirkung eines elektrischen Feldes. Wesentliche Bestandteile eines solchen Filters sind Sprühelektroden und Niederschlagselektroden zwischen denen eine Gleichspannung angelegt wird. Die an der Sprühelektrode frei werdenden Elektronen lagern sich teilweise an den Flugaschepartikeln an, so das sich diese an der positiv geladenen Niederschlagselektrode ablagern. Die an der Niederschlagselektrode angesammelten Partikel können durch Rütteln abgereinigt werden. Sie fallen von dort in unter dem Filter angebrachte Trichtertaschen. Elektrofilter für Kohlekraftwerke bestehen meist aus mehreren hintereinander geschalteten Reinigungsstufen.

http://www.bvk-online.com/bvk_smartm/html/f/4/bundesverband_kraftwerksnebenprodukte_glossar.html



Der Vergleich ist genauso dämlich, wie der mit den Atounfalltoten:rolleyes:
 
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