Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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pu 241 entsteht ausschliessslich bei einer Kernpaltung. Das Element gibt es in der Natur gar nicht.
Es zerfällt, obgleich es sehr schwer ist (ist ja dann nur lokal bedingt, jaja), nach 10-12 Jahren aber bereits um die Hälfte und *mutiert* von einem Beta- zu einem Alphastrahler.
Alphastrahler sind leichtfüßig und haben eine ganz andere Ausdehnung.
Je nachdem, wieviel von diesem nun in die Umwelt gesetzt wurde, entsteht der richtige GAU also erst frühestens 10 Jahre später.

Bei einem MOX- Gemisch ist der Austritt von pu241 bei einem Reaktor"unglück" leider verhältnismäßig hoch, weshalb deren Einsatz auch seit Jahren in den USA verboten ist.
Wieso ist der Einsatz von Plutonium in Kernreaktoren nicht weltweit verboten?
Und was mich aus anderem Zusammenhang auch interessieren würde: wo zum Geier hat die TEPCO ihr Plutonium überhaupt her?

Ich persönlich glaube leider noch nicht daran, dass in nur einem jener Unglücksreaktoren MOX enthalten war, lasse mich aber gern in 10-12 Jahren vom Gegenteil überzeugen.

:)
 
Da bin ich auch schwer dafür - ich meine vor allem Ruhe bewahren. Innnerlich beten und wünschen, dass verheerende Umwälzungen ausbleiben, das tu ich sicher auch. Aber das Beten ist nicht jedermanns Sache.

shalom!

"beten" -- als "falten der hände" ?

ich weiss nicht ob das bei dieser regierung etwas nützt?


shimon
 
pu 241 entsteht ausschliessslich bei einer Kernpaltung. Das Element gibt es in der Natur gar nicht.
Es zerfällt, obgleich es sehr schwer ist (ist ja dann nur lokal bedingt, jaja), nach 10-12 Jahren aber bereits um die Hälfte und *mutiert* von einem Beta- zu einem Alphastrahler.
Alphastrahler sind leichtfüßig und haben eine ganz andere Ausdehnung.
Je nachdem, wieviel von diesem nun in die Umwelt gesetzt wurde, entsteht der richtige GAU also erst frühestens 10 Jahre später.


Bei einem MOX- Gemisch ist der Austritt von pu241 bei einem Reaktor"unglück" leider verhältnismäßig hoch, weshalb deren Einsatz auch seit Jahren in den USA verboten ist.
Wieso ist der Einsatz von Plutonium in Kernreaktoren nicht weltweit verboten?
Und was mich aus anderem Zusammenhang auch interessieren würde: wo zum Geier hat die TEPCO ihr Plutonium überhaupt her?

Ich persönlich glaube leider noch nicht daran, dass in nur einem jener Unglücksreaktoren MOX enthalten war, lasse mich aber gern in 10-12 Jahren vom Gegenteil überzeugen.

:)



eben
das Ganze muss auf lange Sicht gesehen werden


und ...

Plutonium ist die giftigste Substanz auf Erden



Nach Tschernobyl versicherten viele, besonders die Atomindustrie, es habe nur einige Hundert Tote gegeben. Dann sagte man, es seien einige Tausend. Dann hieß es: höchstens 10.000. Heute bestreitet kaum noch jemand, daß bis dato wahrscheinlich mehr als 50.000 Menschen an Tschernobyl gestorben sind, und daß die Zahl der Toten die 100.000 erreichen wird bis ... ja, wann? In den nächsten 100.000 Jahren wird Tschernobyl kaum 25% seiner Radioaktivität verlieren. Die 100.000 Todesfälle beziehen sich auf diejenigen, die einer relevanten Kontamination nach der Explosion und der ersten heftigen Freisetzung von Nukliden ausgesetzt waren, berechnet anhand meteorologischer Schätzungen über die wind- und wetterbedingte Verbreitung der Radioaktivität. Aber nicht ein Kalifornier, der ein wenig radioaktiven Staub eingeatmet und davon Lungenkrebs bekommen hat, wird je mitgezählt werden. Er ist eben statistisch unauffindbar. Und dennoch gibt es diese Fälle. Wenn man alle Orte der Erde, die so dicht wie Kalifornien besiedelt sind, miteinberechnet, dann könnte die Schätzung von 100.000 Toten durch Tschernobyl eine krasse Untertreibung sein.

http://www.sozialismus-jetzt.de/LinX-1997/LinX-1997-12/Plutonium.html
 
"Es heißt, die zu erwartenden Todesfälle wären „statistisch nur schwer von den ohnehin in der Weltbevölkerung auftretenden Krebsfällen zu unterscheiden.“ Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als daß man höchstwahrscheinlich nicht ermitteln könnte, welche Krebstoten auf das Konto der NASA gingen. Sozusagen Haftungsausschluß durch Mangel an Beweisen."

Dieser Schluss ist irreführend.
Man könnte schon, wenn man wollte...
aber man will nicht.
Stirbt ein Patient an Krebs, wird der Nachweis einer evtl. vorhandenen Radioaktivität, weltweit, gar nicht erst erbracht.
Wieso nicht, liegt relativ nahe:
Welche Klinik ist denn spezialisiert auf Strahlenkrankheiten und deren Folgen UND
welcher Krebspatient landet in eben einer solchen?
 
Ca. 70 km von Fukushima entfernt, ist eine Belastung eines Rindes mit knapp über 500 Bq/kg gefunden worden. Nach Japanischen Angaben ist das Fleisch nicht auf den Japanischen Markt gekommen, da der Grenzwert dort bei 500 Bq/kg liegt.
Der Bauer hat nun den Antrag auf Export des Fleisches in die EU gestellt, denn dort ist der Grenzwert auf 1250 Bq/kg rauf gesetzt worden und das Fleisch somit akzeptabel.
Eine Entscheidung wird heute im Laufe des Nachmittags erwartet.

Ja, es findet zur Zeit ein seltsames Spiel mit Zahlen statt, das erklärungsbedürftig ist. Auch für Fisch und Milch hat sich plötzlich was geändert:

Bei japanischem Importfisch haben sich nach der neuen EU-Verordnung die erlaubten Cäsium-Werte von 600 Becquerel pro Kilo Fleisch auf 1250 Becquerel mehr als verdoppelt. Bei Milcherzeugnissen ist der Grenzwert von 370 auf 1000 Becquerel gestiegen (siehe Infokasten unten).

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,754389,00.html

Ich denke, es wäre absurd, davon auszugehen, daß die Lockerung der Unbedenklichkeitsgrenze radioaktiver Verstrahlung irgendwas mit gefährdeten Absätzen und damit mit gefährdeten Profiten zu tun hat. Hier geht es ja schließlich um die menschliche Gesundheit, letztlich um menschliches Leben. Da darf man nicht mal denken, daß die ihre Werte hochschrauben, um Umsatzeinbußen zu vermeiden. Das macht doch keiner. Niemals nich.

Gut, damit ist aber das seltsame Phänomen nicht vom Tisch. Es muß eine andere Erklärung geben. Und hier ist sie. Das ist meine Theorie:

Die Anpassung des menschlichen Organismus an eine radioaktiv verseuchte Umgebung wurde von der Wissenschaft bislang unentschuldbar unterschätzt. In wirklichkeit ist es so, daß der Körper Schutzmechanismen in Gefahrensituationen ausbildet. Man muß sich das so vorstellen, wie bei Raumschiff Enterprise. Im Falle einer radioaktiven Kontamination gibts im Körper eine Art "Roten Alarm", unbemerkt vom Gehirn natürlich. Dann werden die "Schutzschilde" hochgefahren, also biochemische Mechanismen, die gegen Verstrahlungen immunisieren. Also sinkt auch das Gefährdungspotential draußen und die Bedebklichkeitswerte müssen neu angepaßt werden. Nichts anderes macht die EU, und natürlich auch das japanische Gesundheitsministerium:

Der japanische Gesundheitsminister Yoko Komiyana verkündete, die gesetzliche Grenze für die zulässige Strahlenbelastung für die Arbeiter sei von 100 auf 250 Millisievert erhöht worden. Das ist ungefähr fünf Mal so viel, wie etwa in amerikanischen Kernkraftwerken erlaubt ist.
So dürfen sich die Arbeiter nun länger auf dem Gelände aufhalten.

Es handelt sich hier also um rein biologische Nachbesserungen der Gefährdungswerte, um nichts anderes. Das sollten sich alle Panikmacher und Obrigkeitskritiker mal hinter die Ohren schreiben.

:schnl:



(Muß ich jetzt ein Schild aufstellen? ......ich riskiere es mal ohne.....)
 
pu 241 entsteht ausschliessslich bei einer Kernpaltung. Das Element gibt es in der Natur gar nicht.
Es zerfällt, obgleich es sehr schwer ist (ist ja dann nur lokal bedingt, jaja), nach 10-12 Jahren aber bereits um die Hälfte und *mutiert* von einem Beta- zu einem Alphastrahler.
Alphastrahler sind leichtfüßig und haben eine ganz andere Ausdehnung.
Je nachdem, wieviel von diesem nun in die Umwelt gesetzt wurde, entsteht der richtige GAU also erst frühestens 10 Jahre später.

Bei einem MOX- Gemisch ist der Austritt von pu241 bei einem Reaktor"unglück" leider verhältnismäßig hoch, weshalb deren Einsatz auch seit Jahren in den USA verboten ist.
Wieso ist der Einsatz von Plutonium in Kernreaktoren nicht weltweit verboten?
Und was mich aus anderem Zusammenhang auch interessieren würde: wo zum Geier hat die TEPCO ihr Plutonium überhaupt her?

Ich persönlich glaube leider noch nicht daran, dass in nur einem jener Unglücksreaktoren MOX enthalten war, lasse mich aber gern in 10-12 Jahren vom Gegenteil überzeugen.

:)
Was haben die dann im Abklingbecken, "verbrauchte" MOX Brennstäbe?
 
Beton kann reissen ...
man merkt es erst spät ...
wenn darauf ein Atomkraftwerk steht ...

es fliesst ins Meer ...
ganz unbemerkt ...
ob dies nun irgendein Gewissen stärkt ?

Das Meer es dreht sich , wie eine Walze ...
so wird alles gut verteilt und weit gebracht ...

ob es gute Bedingungen für Meeresbewohner schafft ?

Fisch auf den Tisch ?

Mahlzeit:)
 
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