Sayalla:
unsere Erde schüttelt sich im Ernstfall allenfalls 2-3x und...
sie bleibt immer noch die Erde und wird sich über Jahrmillionen von der derzeitigen Spezies Mensch auch gründlich aklimatisiert haben, die ihr das Leben so schwer machen wollte.
Sie wird siegen, in jedem Fall.
WIR als Menschheit stehen derzeit an der Schwelle uns ernsthaft zu fragen: Darf sie das auch mit uns tun?
Es gibt Prophezeiungen von Rudolf Steiner
die aussagen: "Die Zeiten, die da kommen werden
sind von so unvorstellbaren schrecklichem Ausmass,
dass die Menschen sich das Ende herbeisehnen werden..."
Somit sage ich: Der Schock ist erst mal überwunden
jetzt geht das Lügen lustig weiter...
es hat längst noch nicht gereicht
hier:
NtvSpezial
Freitag, 01. April 2011
Die Welt rätselt über Fukushima
IAEA und WHO halten Berichte zurück
Von Peter Poprawa
"Am 11. März 2010 ereignete im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ein folgenschwerer Atomunfall." Dieser Satz wird so oder in einer ähnlichen Form Geschichte schreiben, obgleich noch völlig offen ist, wie folgenschwer der GAU wirklich sein wird.
Eines steht schon jetzt fest: Fukushima ist auch ein Informationsdesaster.
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Ein Maulkorb für die WHO
Fast nebenbei wird in diesem Text betont, dass die IAEA auch für Gesundheitsfragen im Bereich der Atomindustrie zuständig ist. Nach einem 1959 geschlossenen Abkommen zwischen der IAEA und der WHO ist die Weltgesundheitsorganisation auf dem Gebiet der Radioaktivität an die Atomagentur gebunden. Seither werden die gesundheitlichen Risiken, die die kommerzielle Nutzung der Atomenergie mit sich bringt, von der IAEA selbst "überwacht" beziehungsweise "erforscht" und nicht mehr von unabhängigen medizinischen Behörden.
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IAEA hält Berichte zurück
Die IPPNW setzt sich seit langem für eine Aufhebung des Abkommens von 1959 ein. Sie kritisiert, dass "die IAEA bei ihren Untersuchungen über die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe kritische Informationen unterdrückt."
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Jonglieren mit Opferzahlen
Der Biologe Alexej Jablokow kritisierte die Angaben von IAEA und WHO zu den Toten von Tschernobyl scharf. Jablokow, einer der bestinformierten und angesehensten Experten in Sachen Tschernobyl, spricht von zwei Methoden, die Zahl der Opfer zu berechnen. Die erste geht von der Gesamtdosis aus, die die Bevölkerung abbekommen hat und die zweite geht von den tatsächlich ermittelten Todesopfern aus. Beide liegen bei rund einer Million Tschernobyl-Toten, wobei die erste Methode in einer B-Variante auch noch künftige Tote einrechnet und dabei auf bis zu 1,8 Millionen weltweit kommt. Der Biologe weist darauf hin, dass nach dem Super-GAU von Tschernobyl nur 43 Prozent der Radioaktivität in den früheren Sowjetrepubliken niederging.
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Gefahren werden ausgeblendet
Fehlende Informationen wie im Fall Tschernobyl oder jetzt Japan würden sich laut IPPNW Regierungen sogar zunutze machen. So solle das Thema Tschernobyl in Russland, Weißrussland und der Ukraine zu den Akten gelegt werden: Armut, ungesunde Lebensweise und psychische Krankheiten stellen angeblich ein viel größeres Problem dar als die Verstrahlung, heißt es. Die gesperrten Gebiete sollen demnach zügig wieder in den Wirtschaftkreislauf eingegliedert werden, sogar von einem Touristikprogramm für die Sperrzone sei die Rede. In Weißrussland sei ein neues Atomkraftwerk in Planung da spreche die Regierung ungern über die Risiken der Atomenergie für die Gesundheit.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Ärztevereinigung IPPNW das Interview mit dem russischen Umweltpolitiker Alexej Jablokow mit dem Titel
"Ein zweites Tschernobyl rückt näher"
Auszug:
Aber wir dürfen
nicht vergessen, dass der eigentliche
Anstieg in der erhöhten Sterblichkeit nicht
von Krebs- sondern von Herz-Kreislauf-
Krankheiten kommt.
Kriener: Wie ist das erklärbar? Was richten
die radioaktiven Strahlen hier an?
Jablokow: Während des ersten Monats
war die Strahlenbelastung tausendfach
höher. Auf diesen Strahlungsschock folgte
als chronische Belastung die radioaktive
Niedrigstrahlung. Viele Studien zeigen wie
Strahlung auf lebende Wesen wirkt. Die
molekularen biochemischen Prozesse in
den Zellen ändern sich. Besonders die
Epitelzellen reagieren empfindlich auf
Strahlung. Die vielen kleinen Mechanismen,
die durch die Strahlung in Gang
gesetzt werden, haben wir im Detail noch
immer nicht verstanden. Aber ein besonders
wichtiger Mechanismus wird durch
inkorporierte Nuklide ausgelöst. So haben
wir entdeckt, dass die Mehrzahl der am
Sudden Death verstorbenen strahlengeschädigten
Menschen beträchtliche Mengen
von radioaktivem Caesium in ihrem
Herzmuskel hatten.
Kriener: Welche anderen gesundheitlichen
Schäden sind in den vergangenen
25 Jahren untersucht und dokumentiert
worden? Gibt es überhaupt eine Chance,
typische Tschernobyl-Krankheiten
statistisch sauber zu ermitteln und vom
übrigen Krankheitsgeschehen zu unterscheiden?
Jablokow: Am auffälligsten sind die neurologischen
Erkrankungen als Ergebnis
organischer Hirnschäden. Sie sind in vielen
Studien sehr gut dokumentiert. Wir
haben Chromosomenschäden, Fehlbildungen
bei Neugeborenen, Strahlenstar
der Augen (radiogene Katarakte), wir
haben die Fehlregulation des vegetativen
Nervensystems bei den Gefäßen (vaskuläre
vegetative Dystonie das neue
Tschernobyl-Syndrom). Dazu kommen
Krankheiten des Immunsystems: einer
der Hauptgründe für den vorzeitigen Alterungsprozess.
Sowohl die Liquidatoren als
auch andere stärker belastete Menschen
sehen fünf bis sieben Jahre älter aus, als
sie nach ihrem Pass wirklich sind. Es gibt
verschiedene Wege, Krankheiten als Folge
von Tschernobyl zu identifizieren. Man
kann sich die Gesundheitsstatistiken vor
und nach Tschernobyl ansehen. Und man
kann den Gesundheitszustand der Bevölkerung
in stark und weniger stark belasteten
Gebieten miteinander vergleichen
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http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Forum/forum125_20-21-22.pdf
LG Ali