Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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Hallo !

Auf der Erde gibt es Waffen und Bomben um die Menschheit mehrfach
zu vernichten,von Menschen produziert,keiner regt sich auf.
Nun hatte die Natur einen kleinen Aussetzer und die Welt (Menschen)
dreht fast durch.
Leider etwas spät, sorry.
Die Ostküste Honshus ist eine Steilwand von ca. 6700 km Tiefe,dann flacht es etwas ab um in den Marianengraben von ca. 11000 km zu münden.
Der gesammte Marianengraben ist in Bewegung von Guam im Süden bis Petrosawiosk im Norden.Zu hoffen ist,daß sich der Marianengraben langsam entspannt durch kleine Beben.Die Gefahr eines weiteren Grabenbruchs mit Beben über der Mag. über 10 könnte große Teile der japanischen Hauptinsel Honshu im Meer versinken lassen.Fokushima wie selbst Tokio würden dann der Geschichte angehören.
Die aktuelle Erdbebenkarten sprechen für sich
siehe da:
http://www.emsc-csem.org/#2

Ruhe bewahren und Beten ist die einzige Option die bleibt.




ja... habe ich auch gestern gelesen
und heute wieder ein Nachbeben 6


die Gefahr besteht dass alles kippt und versinkt...
 
Thu Mar 31 2011
•[l] Cryptome hat ein paar hochauflösende Fukushima-Bilder. Mich beunruhigt vor allem dieses gruselige grünlich aussehende Loch im 3. Bild, im Quadranten links oben, links unten auf dem oberen Gebäude im Bild. Da wo es qualmt. Wenn man sich da noch ein paar GLORP-Geräusche dazudenkt, könnte das direkt aus einem Cronenberg-Film sein. Und jeder Scifi-Fan weiß, dass grün ein ganz schlechtes Zeichen ist. Grün steht immer für die fiesen Monster, die Zerg, die Romulaner, denen ist alles zuzutrauen!1!! :banane:


http://blog.fefe.de/?ts=b36a102b




http://cryptome.org/eyeball/daiichi-npp/daiichi-photos.htm
 
Dr. Michio Kaku says three raging meltdowns under way at Fukushima

Unkontrollokierbares Austreten...



http://naturalnews.tv/v.asp?v=604AB3FA803FF3647DF6E34EC5E8C8A0


creating permanent dead zones in Japan...



Greenpeace

29.03.2011, Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Berlin (dpa) - Geben Plutoniumspuren im Boden von Fukushima der Reaktorkatastrophe in Japan eine neue Dimension? Der österreichische Physiker Helmut Hirsch (61) hält die gemessenen Plutonium-Werte im Moment für weniger gefährlich als den massiven Anstieg von Jod- und Cäsiumverbindungen. Fukushima sei schon jetzt so schlimm wie Tschernobyl vor 25 Jahren, meint Hirsch im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.



Details zu diesem Bild anzeigenDas Greenpeace-Team misst die Strahlung in der 400.000-Einwohner-Stadt FukushimaWie schätzen Sie die Lage in Fukushima ein? Ist sie noch immer ähnlich dramatisch wie direkt nach dem Tsunami?

Die Lage ist anders dramatisch. Nach dem Tsunami war erst nicht bekannt, was los ist. Jetzt wissen wir, dass es offenbar in drei der Reaktoren eine teilweise Kernschmelze gegeben hat. Wir wissen auch, dass es bereits erhebliche radioaktive Freisetzung gab. Und wir wissen, dass immer noch Schlimmeres nachkommen kann. Selbst wenn jetzt ein Gott eine Käseglocke über Fukushima stülpte, die nichts mehr heraus lässt, ist dieser Unfall schon jetzt von den radioaktiven Belastungen von Tschernobyl vergleichbar.

Sind die Meldungen über Plutonium im Boden für Sie eine neue Dimension der Katastrophe?

Plutonium im Boden ist für mich ein Indikator, dass es zumindest in einem Reaktorkern sehr hohe Temperaturen gegeben haben muss. Plutonium ist ein sehr wenig flüchtiges Metall. Das ist an sich gut. Denn anders als Jod oder Cäsium wird es bei Temperaturanstieg nicht sofort aus dem Brennstoff freigesetzt. Wenn Plutonium rauskommt, muss es Temperaturen von rund 2000 Grad Celsius gegeben haben - also auch eine teilweise Kernschmelze.

Plutonium ist hochgiftig. Was bedeuten die gemessenen Werte?

Die Zahlen, die ich kenne, sind glücklicherweise niedrig. Die liegen bei einigen wenigen Becquerel pro Kilogramm oder noch tiefer. Wenn diese Messwerte stimmen, hat die radiologische Gefährdung bei diesen Funden nicht die große Bedeutung. Im Vergleich zu Cäsium oder Jod ist es das geringere Problem.

Warum gilt Plutonium dann als so gefährlich?

Plutonium ist ein intensiver Alpha-Strahler. Es ist dann sehr gefährlich, wenn es in den Körper gelangt - vor allem, wenn es eingeatmet wird. Außerhalb des Körpers lässt es sich gut abschirmen. Aber im Körper bestrahlt es einen kleinen Bereich sehr intensiv. Die Gefahr, Krebs und andere Krankheiten hervorzurufen, ist sehr groß. Schon winzige Mengen Plutonium, die eingeatmet werden, können Lungenkrebs hervorrufen.

Kann man das Plutonium aus dem Boden einatmen?

Nein, es dünstet nicht aus. Allenfalls könnte es bei trockenem Boden mit dem Staub aufgewirbelt werden. Die Frage ist aber, was danach damit passiert. Wenn es zu weiteren Freisetzungen kommt und Plutonium auf Flächen gelangt, die landwirtschaftlich genutzt sind, wird es von den Pflanzen aufgenommen. Und dann ist es in der Nahrungskette - und im Körper.

Wo kommt das Plutonium im Boden genau her?

Es hängt definitiv mit dem Unfall in Fukushima zusammen, das zeigen die Isotope. Es könnte in luftgetragener Form freigesetzt worden sein. Wir wissen, dass die Sicherheitshülle (Containment) im Reaktor 2 höchstwahrscheinlich ein Leck hat. Es könnte aber auch ausgewaschen worden sein und über das Kühlwasser kommen. Ich glaube, das weiß im Moment niemand so genau.

Haben Sie den Eindruck, dass die Betreibergesellschaft und die japanische Regierung mit Wissen über Fukushima hinter dem Berg halten? Oder ist die Lage so unwägbar?

Beides könnte stimmen. Wenn ich die Infos aus Japan höre, habe ich spontan das Gefühl, dass sie mehr wissen müssten. Und dass sie offener sein sollten. Doch wenn ich mir andererseits die schwierigen Bedingungen in Fukushima anschaue, halte ich auch Unwissen für möglich. Niemand kann mit Röntgenaugen in die Reaktoren schauen. Schon die Messungen sind sehr schwierig. Es kann sein, dass die Betreiber da selbst im Dunkeln tappen - was ja auch nicht sehr beruhigend ist.

Interview: Ulrike von Leszczynski

http://www.greenpeace.de/themen/ato...nium_aus_fukushima_darf_nicht_in_die_nahrung/
 
von Gestern...

Sueddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/bayern/v...kraft-wer-den-staub-einatmet-stirbt-1.1077432



''Wer den Staub einatmet, stirbt.''


Der Seher Alois Irlmaier aus Freilassing (1894-1959), der schwer unter seiner visionären Veranlagung gelitten hat und dessen heilerisches Wirken bis heute nicht erklärt werden kann, hat für Bayern schon vor Beginn des Atomzeitalters eine atomare Verstrahlung prophezeit. Irlmaier sprach von radioaktiv verseuchtem Staub in der Luft und von kontaminiertem Wasser und Lebensmitteln. Er gab auch Ratschläge, wie sich die Menschen nach einer Nuklearkatastrophe verhalten sollten:

Geht nicht hinaus aus dem Haus! Wer den Staub einatmet, stirbt. Alle offenen Wasser werden giftig. Und alle offenen Speisen. Draußen geht der Staubtod um.

Es fällt auf, dass Hellseher aus dem ostbayerisch-tschechischen Grenzgebiet schon vor hundert Jahren Ahnungen aussprachen, die sich auf eine Atomkatastrophe in diesem Gebiet beziehen. Der Bauernknecht Sepp Wudy (1870-1915) verkündete vor dem Ersten Weltkrieg bildreiche Szenarien, die an einen nuklearen Unfall denken lassen:

Dann sitzt du vorm Wassergrandl und dich dürscht und du darfst das Wasser nicht trinken, weil es dein Tod wär. Und du sitzt vorm Brotlaib und dich hungert und du darfst nicht essen, es wär dein Tod.

steht noch einiges mehr
es lohnt sich die Visionen von Dürer

Irlmeier, Mühlhiasl zu lesen...
 
Ca. 70 km von Fukushima entfernt, ist eine Belastung eines Rindes mit knapp über 500 Bq/kg gefunden worden. Nach Japanischen Angaben ist das Fleisch nicht auf den Japanischen Markt gekommen, da der Grenzwert dort bei 500 Bq/kg liegt.
Der Bauer hat nun den Antrag auf Export des Fleisches in die EU gestellt, denn dort ist der Grenzwert auf 1250 Bq/kg rauf gesetzt worden und das Fleisch somit akzeptabel.
Eine Entscheidung wird heute im Laufe des Nachmittags erwartet.
 
Hallo !

Auf der Erde gibt es Waffen und Bomben um die Menschheit mehrfach
zu vernichten,von Menschen produziert,keiner regt sich auf.
Nun hatte die Natur einen kleinen Aussetzer und die Welt (Menschen)
dreht fast durch.
Leider etwas spät, sorry.
Die Ostküste Honshus ist eine Steilwand von ca. 6700 km Tiefe,dann flacht es etwas ab um in den Marianengraben von ca. 11000 km zu münden.
Der gesammte Marianengraben ist in Bewegung von Guam im Süden bis Petrosawiosk im Norden.Zu hoffen ist,daß sich der Marianengraben langsam entspannt durch kleine Beben.Die Gefahr eines weiteren Grabenbruchs mit Beben über der Mag. über 10 könnte große Teile der japanischen Hauptinsel Honshu im Meer versinken lassen.Fokushima wie selbst Tokio würden dann der Geschichte angehören.
Die aktuelle Erdbebenkarten sprechen für sich
siehe da:
http://www.emsc-csem.org/#2
auf das beben drücken,dann Maps, dann interaktive Karte

Ruhe bewahren und Beten ist die einzige Option die bleibt.

Unsere friedliche Muttererde erscheint dann plötzlich wie ein feuerspeiendes Monster, das alles verschlingt.

Im Grunde zeigt sie auch damit nur an, wer der Chef hier ist (ja, für mich lebt und atmet die Erde).

:)
 
Geht nicht hinaus aus dem Haus! Wer den Staub einatmet, stirbt. Alle offenen Wasser werden giftig. Und alle offenen Speisen. Draußen geht der Staubtod um.

Diese Vision bezieht sich ausschliesslich auf Plutonium, welches eine gewisse Barriere zum menschlichen Organismus erst überwinden muss.
Für andere, flüchtigere radioaktive Stoffe gilt das nicht, da sie die Haut und die Lungen (und ja, auch Wände und Fenster) müheloser durchdringen.

Und deshalb mal an dieser Stelle die Veröffentlichung einiger völlig verrückter Studien, (wie immer ohne Link), wer sich informieren möchte, der tut das.

Natürlich werden längst nicht alle Tiere und Menschen das unbeschadet überstehen, und doch wird es nachweislich Tieren gelingen, aus der Mutation evolutionär herauszuwachsen. Sie passen sich quasi ihrer Umwelt an.
Von Pflanzen weiss man das ja eh...
und eine völlig seltsame Wahrscheinlichkeitsrechnung hat ergeben, dass weltweit ca. 70.000 Menschen sich diesen veränderten Bedingungen ebenfalls anpassen würden. Sie assimilieren sich praktisch soweit, dass sie in dieser neuen Welt leben quasi unbeschadet leben könnten.
Natürlich weiss man nichts über das Erbgut, aber anzunehmen ist, dass die Natur auch da wahrliche Sprünge vollziehen wird (wie sie das immer getan hat).

Als ich das alles las, dachte ich: ok, wovon reden wir hier? Von den derzeit lebenden Menschen.

Das war ein sehr erschreckender, aber auch gleichzeitig ein immerhin etwas hoffnungsvoller Gedanke...
die Erde wird es schaffen, einfach ohne uns weiterzumachen, ohne die, die Anteil an diesem ganzen Schlamassel haben. Ja, da müßte man dann diesen Tatsachen ins Auge sehen, dass wir 8 Milliarden es gründlich vergeigt hätten und uns eben diese Zähler nicht mehr weiterbringen...

unsere Erde schüttelt sich im Ernstfall allenfalls 2-3x und...
sie bleibt immer noch die Erde und wird sich über Jahrmillionen von der derzeitigen Spezies Mensch auch gründlich aklimatisiert haben, die ihr das Leben so schwer machen wollte.
Sie wird siegen, in jedem Fall.

WIR als Menschheit stehen derzeit an der Schwelle uns ernsthaft zu fragen: Darf sie das auch mit uns tun?

:umarmen::kiss4:
 
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Sayalla:
unsere Erde schüttelt sich im Ernstfall allenfalls 2-3x und...
sie bleibt immer noch die Erde und wird sich über Jahrmillionen von der derzeitigen Spezies Mensch auch gründlich aklimatisiert haben, die ihr das Leben so schwer machen wollte.
Sie wird siegen, in jedem Fall.

WIR als Menschheit stehen derzeit an der Schwelle uns ernsthaft zu fragen: Darf sie das auch mit uns tun?


Es gibt Prophezeiungen von Rudolf Steiner
die aussagen: "Die Zeiten, die da kommen werden
sind von so unvorstellbaren schrecklichem Ausmass,
dass die Menschen sich das Ende herbeisehnen werden..."


Somit sage ich: Der Schock ist erst mal überwunden
jetzt geht das Lügen lustig weiter...

es hat längst noch nicht gereicht



hier:


NtvSpezial

Freitag, 01. April 2011


Die Welt rätselt über Fukushima
IAEA und WHO halten Berichte zurück
Von Peter Poprawa

"Am 11. März 2010 ereignete im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ein folgenschwerer Atomunfall." Dieser Satz wird so oder in einer ähnlichen Form Geschichte schreiben, obgleich noch völlig offen ist, wie folgenschwer der GAU wirklich sein wird. Eines steht schon jetzt fest: Fukushima ist auch ein Informationsdesaster.
.......



Ein Maulkorb für die WHO


Fast nebenbei wird in diesem Text betont, dass die IAEA auch für Gesundheitsfragen im Bereich der Atomindustrie zuständig ist. Nach einem 1959 geschlossenen Abkommen zwischen der IAEA und der WHO ist die Weltgesundheitsorganisation auf dem Gebiet der Radioaktivität an die Atomagentur gebunden. Seither werden die gesundheitlichen Risiken, die die kommerzielle Nutzung der Atomenergie mit sich bringt, von der IAEA selbst "überwacht" beziehungsweise "erforscht" – und nicht mehr von unabhängigen medizinischen Behörden.
......




IAEA hält Berichte zurück


Die IPPNW setzt sich seit langem für eine Aufhebung des Abkommens von 1959 ein. Sie kritisiert, dass "die IAEA bei ihren Untersuchungen über die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe kritische Informationen unterdrückt."

........



Jonglieren mit Opferzahlen


Der Biologe Alexej Jablokow kritisierte die Angaben von IAEA und WHO zu den Toten von Tschernobyl scharf. Jablokow, einer der bestinformierten und angesehensten Experten in Sachen Tschernobyl, spricht von zwei Methoden, die Zahl der Opfer zu berechnen. Die erste geht von der Gesamtdosis aus, die die Bevölkerung abbekommen hat und die zweite geht von den tatsächlich ermittelten Todesopfern aus. Beide liegen bei rund einer Million Tschernobyl-Toten, wobei die erste Methode in einer B-Variante auch noch künftige Tote einrechnet und dabei auf bis zu 1,8 Millionen weltweit kommt. Der Biologe weist darauf hin, dass nach dem Super-GAU von Tschernobyl nur 43 Prozent der Radioaktivität in den früheren Sowjetrepubliken niederging.

.........


Gefahren werden ausgeblendet

Fehlende Informationen – wie im Fall Tschernobyl oder jetzt Japan – würden sich laut IPPNW Regierungen sogar zunutze machen. So solle das Thema Tschernobyl in Russland, Weißrussland und der Ukraine zu den Akten gelegt werden: Armut, ungesunde Lebensweise und psychische Krankheiten stellen angeblich ein viel größeres Problem dar als die Verstrahlung, heißt es. Die gesperrten Gebiete sollen demnach zügig wieder in den Wirtschaftkreislauf eingegliedert werden, sogar von einem Touristikprogramm für die Sperrzone sei die Rede. In Weißrussland sei ein neues Atomkraftwerk in Planung – da spreche die Regierung ungern über die Risiken der Atomenergie für die Gesundheit.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Ärztevereinigung IPPNW das Interview mit dem russischen Umweltpolitiker Alexej Jablokow mit dem Titel "Ein zweites Tschernobyl rückt näher"


Auszug:


Aber wir dürfen
nicht vergessen, dass der eigentliche
Anstieg in der erhöhten Sterblichkeit nicht
von Krebs- sondern von Herz-Kreislauf-
Krankheiten kommt.

Kriener: Wie ist das erklärbar? Was richten
die radioaktiven Strahlen hier an?
Jablokow: Während des ersten Monats
war die Strahlenbelastung tausendfach
höher. Auf diesen Strahlungsschock folgte
als chronische Belastung die radioaktive
Niedrigstrahlung. Viele Studien zeigen wie
Strahlung auf lebende Wesen wirkt. Die
molekularen biochemischen Prozesse in
den Zellen ändern sich. Besonders die
Epitelzellen reagieren empfindlich auf
Strahlung. Die vielen kleinen Mechanismen,
die durch die Strahlung in Gang
gesetzt werden, haben wir im Detail noch
immer nicht verstanden. Aber ein besonders
wichtiger Mechanismus wird durch
inkorporierte Nuklide ausgelöst. So haben
wir entdeckt, dass die Mehrzahl der am
“Sudden Death” verstorbenen strahlengeschädigten
Menschen beträchtliche Mengen
von radioaktivem Caesium in ihrem
Herzmuskel hatten.
Kriener: Welche anderen gesundheitlichen
Schäden sind in den vergangenen
25 Jahren untersucht und dokumentiert
worden? Gibt es überhaupt eine Chance,
typische Tschernobyl-Krankheiten
statistisch sauber zu ermitteln und vom
übrigen Krankheitsgeschehen zu unterscheiden?
Jablokow: Am auffälligsten sind die neurologischen
Erkrankungen als Ergebnis
organischer Hirnschäden. Sie sind in vielen
Studien sehr gut dokumentiert. Wir
haben Chromosomenschäden, Fehlbildungen
bei Neugeborenen, Strahlenstar
der Augen („radiogene Katarakte“), wir
haben die Fehlregulation des vegetativen
Nervensystems bei den Gefäßen („vaskuläre
vegetative Dystonie“ – das „neue
Tschernobyl-Syndrom“). Dazu kommen
Krankheiten des Immunsystems: einer
der Hauptgründe für den vorzeitigen Alterungsprozess.
Sowohl die Liquidatoren als
auch andere stärker belastete Menschen
sehen fünf bis sieben Jahre älter aus, als
sie nach ihrem Pass wirklich sind. Es gibt
verschiedene Wege, Krankheiten als Folge
von Tschernobyl zu identifizieren. Man
kann sich die Gesundheitsstatistiken vor
und nach Tschernobyl ansehen. Und man
kann den Gesundheitszustand der Bevölkerung
in stark und weniger stark belasteten
Gebieten miteinander vergleichen


.......


http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Forum/forum125_20-21-22.pdf





LG Ali
 
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