Anschlag auf Synagoge in Halle

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dafür gibt es nur eine antwort..
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Erzähl mir nichts. Dir geht das am Allerwertesten vorbei, wie sich die Juden in der Synagoge in Halle gefühlt haben.
 
Ernsthaft, das ist jetzt wirklich unterirdisch. Weshalb soll das äquivalent sein?

Seine Handlung war:

Wenn Juden nicht zu töten -> Schieße auf Deutsche (bzw. beliebig auf Leute von mir aus).

Daraus kann man Schlüsse ziehen. Dass du es nicht kannst willst du hier offensichtlich demonstrieren, und als Tugend verkaufen.

Und der Schluss ist nicht, dass er drogensüchtig ist usw., sondern dass ein politisches Motiv am Ende keine Rolle spielt, wenn man dieses aufgibt, weil die Tür zu ist.

Denkst du (ihr?) wirklich, dass das irgendwie rational ist, dass man einen Angriff auf alle Personen ausweitet, um ihn aus der eigenen Sicht "erfolgreich" abzuschließen. Das ist nur Wahnsinn. Komplett verrückt...

"Admiral, ich wollte die Bomben auf das feindliche Schiff abwerfen, aber es war nicht mehr aufzufinden. Also habe ich eines unserer Schiffe angegriffen, um die Mission ein Schiff zu versenken doch noch zum Erfolg zu bringen".

Ich weiß nicht was diese Diskussionen hier sollen. Kann man sich einfach mal die Fakten anschauen, statt eine gewünschte Geschichte ohne Bezug zur Realität zu Ende erzählen zu wollen.

Er schoss auf die Grau, weil sie ihn angemeckert hat.
War Hitlers Putschversuch 23 auch nur ein Amoklauf, weil da ein unbeteiligter Zivilist getötet wurde?
Du reimst Dir in Deinem Zimmerchen eine Geschichte zusammen, erstellst psychologische "Gutachten" über einen Menschen, den Du überhaupt nicht kennst, so wie Du ja ohnehin niemanden kennst und erwartest, dass man das einfach so frisst.

Gruß

Luca
 
verstehe zwar nicht warum es dich interessiert, aber von beruf bin ich elektriker und seit etwa gut 20 jahren nachtschichtleiter eine großen elektokonzernes..neugier befriedigt?..:)
okey ich bin auch manchmal neugierig..was machst du eigentlich beruflich?
Bin in der OP-Reinigung und Desinfektor
 
natürlich kenne ich es.
Aber der Grund für einen Mord sollte weniger wichtig sein, als der Mord selber - und die Opfer.
Es gibt keine legitimen Gründe für Morde - keine!
Deshalb ist Mord imer nur Mord - erst einmal.

Edit:
Wenn jetzt der Rechtsradikalismus so betont wird, wird er gestärkt - alle nehmen das Wort ja in den Mund. Er bekommt also zwar negative, aber haufenweise Aufmerksamkeit. Auch Negativwerbung ist Werbung.
Wenn so sehr betont wird, dass es Juden waren, die betroffen sind, wird ausserdem der Fokus auf die Juden in unserem Land gelegt. Nicht auf Menschen. Wir betonen noch die Unterschiede!.
Es wurden in erster Linie Menschen ermordet - erst in zweiter Linie sind es auch Juden.
Wir machen selber die Unterschiede, die dann zu Diskriminierungen führen.
Wir sorgen fast dafür, dass Mesnchen als "besonders" (egal, ob positiv oder negativ) angesehen und logischerweise dann auch behandelt werden.


Ich finde, du wiederholst dein Lamento und daruch wird es nicht"wahrer"! Tatsachen klar zu benennen ist wichtiger den je. Es geht darum, dass in Deutschland wieder(!) Juden Zielscheiben sind, weil die jetzige und frühere Regierungen weggeschaut haben! Mir ist es klar, dass es dir und anderen viel lieber wäre das schön unter dem bekannten Teppich zu kehren - Juden sind klar dagegen. Uns, Übrlebenden wurde es lange vorgeworfen, das wir uns damals nicht gewehrt haben, jetzt wehren wir uns!
Die Menschen in der Synagoge wurden nicht "als Menschen" sondern als Juden angeriffen und deswegen ist es auch richtig das zu betonen! Deine Relativierung finde ich wiedermal zu kotzen!

Shimon
 
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