Anschlag auf Synagoge in Halle

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Eben. Extremismus und Terror ist immer gleich, egal aus welcher Ecke er kommt.

sehe ich aus so..egal von welcher seite..extremismus und terrorismus hat mit politik wenig zu tun..es ist lediglich ein vorwand einiger irren..
darum kann man auch nicht sagen (weiß nicht mehr wer es hier geschrieben hat):
"wer die AFD wählt ist mitschuld an terror"..wäre genauso wie wenn ich sagen würde:" wer damals die SPD gewählt hatte, hatte mitschuld am entstehen der RAF"..
 
Gut. Kann sein, dass mir das entgangen ist. Abstreiten würde ich das nicht.
Dennoch.... die Parolen dort, glaub es mir oder lass es, würden dich zutiefst erschüttern!

idioten gibt es zu haufen, nicht nur in deutschland..
nimm holligans..ein gewaltbereiter haufen den der sport bestimmt nicht interessiert..
genaus verhält es sich mit links - oder rechtsextremen..
wobei die, die auf diese festivals gehen vermulich zum größten teil nicht extrem sind..keine ahnung was bei denen abläuft..
 
idioten gibt es zu haufen, nicht nur in deutschland..
nimm holligans..ein gewaltbereiter haufen den der sport bestimmt nicht interessiert..
genaus verhält es sich mit links - oder rechtsextremen..
wobei die, die auf diese festivals gehen vermulich zum größten teil nicht extrem sind..keine ahnung was bei denen abläuft..
Ja. Und der Ton wird m.E.n. immer krasser. Diese Welt verroht. Selbst in Familien ist der Zusammenhalt oft nicht mehr so gegeben. Apropo... werde jetzt meinen persönl. Terrorwichtel (meine Mum) zum Doc fahren *g.
 
Ich würde wollen, dass die Opfer mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen, als der Täter.
Aufmerksamkeit sendet Kraft.
Die sollte den Opfern zuteil werden, nicht der rechten Szene.
Mit einem starken Blick auf die Opfer kommt man unwillkürlich zum Täter.
Vielleicht sollte man sich viel mehr dazu bekennen, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass jüdische Menschen ihren Glauben ohne Angst und ungehindert hier leben können. Das muss Konsens innerhalb der Gesellschaft werden.
Der Täter wird weggesperrt, der spielt überhaupt keine Rolle mehr.
Es ist letztlich die Aufgabe jeder pädagogischen Einrichtung und jeder Familie, die Erziehung ernst nimmt, klare Richtlinien des Umgangs verschiedener religiöser Gruppen untereinander vorzugeben und vorzuleben. Und dann darf z.b. auch nicht geduldet werden, dass "Jude" inzwischen ein gängiges Schimpfwort auf Schulhöfen geworden ist.
Wenn Erwachsene hier nicht durchgreifen, sondern die Augen verschließen, dann brauchen wir uns hinterher nicht erstaunt die Augen zu reiben, wie es zu solchen Untaten hat kommen können.
 
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Vielleicht sollte man sich viel mehr dazu bekennen, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass jüdische Menschen ihren Glauben ohne Angst und ungehindert hier leben können. Das muss Konsens innerhalb der Gesellschaft werden.
Es muss weitergehen. Es geht nicht nur um jüdische Menschen. Es geht um das Recht aller Menschen, ihren Bedürfnissen (nach was auch immer) nachgehen zu dürfen - ohne Ansehen von Religion, Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder was auch immer, unterschiedslos vom Säugling bis zum greisen Menschen.
Wenn wir das schreickliche Ereignis nur auf jüdische Mesnchen begrenzen ignorieren wir den tiefen Hass, der zu solchen Taten antreibt. Denn die Täter hassen nicht nur "Juden". Sie hassen alle Menschen, die nicht mit ihrem wirren Wertekatalog übereinstimmen.
Das können auch Frauen sein, die abgetrieben haben, Homosexuelle, Dicke, Kranke, Alte, Behinderte, Kinder - das spielt keine Rolle. Auch im Dritten Reich wurden keineswegs nur Juden umgebracht!
Dieser Hass betrifft alle Menschen....ausser einer kleinen Gruppierung, die sich für "auserwählt" oder was auch immer hält.
 
sehe ich aus so..egal von welcher seite..extremismus und terrorismus hat mit politik wenig zu tun..es ist lediglich ein vorwand einiger irren..
darum kann man auch nicht sagen (weiß nicht mehr wer es hier geschrieben hat):
"wer die AFD wählt ist mitschuld an terror"..wäre genauso wie wenn ich sagen würde:" wer damals die SPD gewählt hatte, hatte mitschuld am entstehen der RAF"..
Sie sind nicht irre! Die Lenker sind blitzgescheit, sie wissen genua, was sie wollen und tun.
Und, ja, die AfD ist mit Schuld am Terror - aber auch die, die die AfD ermöglicht haben.
Es sind viele mit Schuld. Vor allem die, die in den letzten jahrezhnten rechten Terror eher als Kavaliersdelikte behandelt haben, statt als Straftaten.
So war es auch mit der RAF.
Das sind Folgen jahrezhntelangen Ignorierens von Menschen, Problemen und Strömungen.
 
idioten gibt es zu haufen, nicht nur in deutschland..
nimm holligans..ein gewaltbereiter haufen den der sport bestimmt nicht interessiert..
genaus verhält es sich mit links - oder rechtsextremen..
wobei die, die auf diese festivals gehen vermulich zum größten teil nicht extrem sind..keine ahnung was bei denen abläuft..
Sie als "Idioten" zu bezeichnen ist m. E. nciht nur falsch - es rückt diese Menschen, ihre Absichten in ein falsches Licht. Man muss sie ernst nehmen (was man mit "Idioten" in der regel nicht tun muss). Sie können nur so gefährlich werden, wenn man sie falsch einschätzt.
 
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Es hätte vielleicht Möglichkeiten gegeben das zu verhindern (aber auf persönlicher Ebene und/oder durch Therapie), aber es hatte hier nichts mit unmoralischen Ideen zu tun, an die er gar nicht wirklich glaubte (da inkompatibel mit seinen Handlungen).
Du scheinst den Mörder ja sehr gut zu kennen, da du ganz genau zu wissen meinst, woran er wirklich glaubt.
Deutsche nicht zu erschießen, nur “Ausländer“, wäre kompatibel mit einer rechtsradikalen Einschätzung. Nun, woran identifiziert man denn rein optisch einen Unbekannten als Deutschen?
Die Ermordeten hätten vom Äußeren her z.B. ganz genau so gut auch Tschechen, Polen oder deutsche Juden sein können.
Das Kebaprestaurant war ein ganz bewusst gewähltes Ziel des Attentäters - bin mir sicher, dass Kevin nicht von ihm als Mordopfer anvisiert worden wäre, hätte er sich nicht dort aufgehalten, sondern draußen 10 Meter entfernt. Und die Frau an der Bushaltestelle war ihm bei seiner Mission im Weg.
“Ich habe die Falschen erwischt!“ wird er sich denken. Hat er ja auch sinngemäß ausgesagt. Ein richtiger Amokläufer denkt nicht so, dem geht es nur ums Töten an und für sich, dem ist es egal, wen er erwischt und wen nicht.
Er ist nicht (wie der typische Amokläufer) einfach ziellos losmarschiert und hat irgendwo in eine xbeliebige Menschenmenge geschossen.
Rassismus und Antisemitismus ist übrigens oft mit genereller Menschenverachtung gekoppelt. Angehörige bestimmter Völker werden oft einfach nur noch mehr verachtet als Menschen an und für sich.
Und niemand, der einen Mord plant, ist psychisch gesund. Jemand, der ein rechtsextrem motiviertes Attentat plant, ist ebenso krank im Kopf wie jemand, der bei einem Amoklauf wahllos Leute abknallt.
Worauf willst du eigentlich hinaus, wenn du dich so penetrant bemühst, diesen geplanten Massenmord an Juden als “nicht rechtsextrem motiviert, sondern nur als Wahnsinnstat eines Verrückten ohne politischen Hintergrund“ hinzustellen?
Aufzeigen, dass Rechtsextremismus weniger gefährlich ist als hingestellt?
Dass das Gedankengut, das auch die von dir gewählte Partei (nicht nur radikalere Gruppierungen) verbreitet, harmlos ist? Unbedenklich?
 
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