Anschläge in Dresden

Das erklärt einiges, macht die Sache aber nicht besser und, es ist auch kein Grund vorhanden, auf solch eine Einstellung stolz zu ein.
Leute mit dieser Einstellung, sollten besser beschämt schweigen.
So? Ziemlich arrogant! Ich sehe keinen Grund, mich meiner Interessenslage zu schämen! Der eine interessiert sich für neuere Geschichte, der andere für Entwicklungs- und Frühgeschichte, sowie Paläonthologie.
Will sagen: Niemand schreibt mir vor, mit was ich mich intentiv auseinandersetze.
 
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So? Ziemlich arrogant! Ich sehe keinen Grund, mich meiner Interessenslage zu schämen! Der eine interessiert sich für neuere Geschichte, der andere für Entwicklungs- und Frühgeschichte, sowie Paläonthologie.
Will sagen: Niemand schreibt mir vor, mit was ich mich intentiv auseinandersetze.

:brav:


Gruß

Luca
 
So? Ziemlich arrogant! Ich sehe keinen Grund, mich meiner Interessenslage zu schämen! Der eine interessiert sich für neuere Geschichte, der andere für Entwicklungs- und Frühgeschichte, sowie Paläonthologie.
Will sagen: Niemand schreibt mir vor, mit was ich mich intentiv auseinandersetze.
Vor allem welche Einstellung?

Dass Krieg, Diktatur und Völkermord/Holocaust schlimm sind, sollte jedem klar sein.

Nach dem Wk II gab es für Deutschland eine Art Gesinnungsprogramm, verordnet durch die westlichen Alliierten, damit ein so mächtiges Land wie Deutschland nicht wieder diese grauenvolle Geschichte wiederholt.

Kein einziges am Holocaust noch beteiligtes Land in Europa hat dermaßen Wiedergutmachung und Aufarbeitung erlebt wie die Deutschen.

Auch Österreich nicht. Alle Länder bis auf wenige Ausnahmen haben diesbezüglich Dreck am Stecken. Es wird höchste Zeit, dass diese Länder ihren Beitrag aufarbeiten.
 
Vor allem welche Einstellung?

Dass Krieg, Diktatur und Völkermord/Holocaust schlimm sind, sollte jedem klar sein.

Nach dem Wk II gab es für Deutschland eine Art Gesinnungsprogramm, verordnet durch die westlichen Alliierten, damit ein so mächtiges Land wie Deutschland nicht wieder diese grauenvolle Geschichte wiederholt.

Kein einziges am Holocaust noch beteiligtes Land in Europa hat dermaßen Wiedergutmachung und Aufarbeitung erlebt wie die Deutschen.

Auch Österreich nicht. Alle Länder bis auf wenige Ausnahmen haben diesbezüglich Dreck am Stecken. Es wird höchste Zeit, dass diese Länder ihren Beitrag aufarbeiten.



any,

von welchen "wiedergutmachung" redest du denn? von den deutschen? ein bruchtteil desenn was die nazis geraubt haben ist rückerstattet oder zurückgezahlt worden, so sieht es aus...aber lassen wir wir das lieber!!!

shimon

p. s. ....und wenn ich so hier "quelese": auch die aufarbeitung der shoah ist kaum statgefunden: hier wird so viel gelogen und schöngerdet, dass sich die balken biegen und ich an der aufarbeitung nicht glauben kann! wie gesag: "die holocuast verjährt nie!"
 
any,

von welchen "wiedergutmachung" redest du denn? von den deutschen? ein bruchtteil desenn was die nazis geraubt haben ist rückerstattet oder zurückgezahlt worden, so sieht es aus...aber lassen wir wir das lieber!!!

shimon

p. s. ....und wenn ich so hier "quelese": auch die aufarbeitung der shoah ist kaum statgefunden: hier wird so viel gelogen und schöngerdet, dass sich die balken biegen und ich an der aufarbeitung nicht glauben kann! wie gesag: "die holocuast verjährt nie!"

Das darfst du gerne so sehen. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich bin mit dem Thema im Reinen. Und mich beißen keine Schuldgefühle, denn ich habe niemanden was getan.

Und kollektive Schuldgefühle würden voraussetzen, dass ich ein nationales Gefühl habe. Hab ich aber nicht.
 
Diese Argumentation, die immer wieder mit den "Schuldgefühlen, die man haben soll" daher kommt, ist ne super Ablenkung vom Eigentlichen.
Denn es geht nicht um Schuldgefühle, die ich auch nicht habe, sondern um das Erinnern und deswegen auch drauf achten, dass es nicht wieder passiert.
Aber natürlich kann man sich an "Schuldgefühlen" viel mehr hochziehen und rumjammern, dass einem die suggeriert werden.
 
Denn es geht nicht um Schuldgefühle, die ich auch nicht habe, sondern um das Erinnern und deswegen auch drauf achten, dass es nicht wieder passiert.
Solange Politiker von der unauslöschlichen, historischen Schuld Deutschlands faseln und daß D noch ein Jahrhundert zahlen müßte (irgend ein SPD-Politiker war's), ist es genau das: Den Menschen einen sauriergroßen Schuldkomplex einzuimpfen, um sie fügsam und zahlungsbereit zu halten. Bei solchen Sprüchen wie geäußert (ich finde leider die Originalquelle nicht mehr wieder), werde ich ausgesprochen mißtrauisch.
Für Erinnerung sind Historiker zuständig, und nicht Otto und Ottilie Mustermann, die sich ach und krach durch's Leben schlagen, versuchen, ihren Kindern einen ordentlichen Start ins Leben zu ermöglichen und ihr Häuschen abzubezahlen, hoffend, daß sie es wegen der mickrigen Rente nicht verlieren.

Es reicht nach 75 Jahren. Bei jedem, der heute noch mit Schuld und Aufarbeitung ankommt, steht die Frage im Raum "Cui bono?" Was will er erreichen?
 
Diese Argumentation, die immer wieder mit den "Schuldgefühlen, die man haben soll" daher kommt, ist ne super Ablenkung vom Eigentlichen.
Denn es geht nicht um Schuldgefühle, die ich auch nicht habe, sondern um das Erinnern und deswegen auch drauf achten, dass es nicht wieder passiert.
Aber natürlich kann man sich an "Schuldgefühlen" viel mehr hochziehen und rumjammern, dass einem die suggeriert werden.
Aus der Geschichte zu lernen bedeutet nicht mehr als auf gewisse Veränderungen in der Gesellschaft zu achten. Und das bedeutet, dass es weder zu weit nach rechts noch nach links kippen darf.

Und ja, genau das ist das Resultat der Aufarbeitung. Ebenso sich nicht nötigen zu lassen, sich weiter und weiter mit einem Thema beschäftigen zu müssen.

Oder anders: ich lebe nicht, um die Traumata anderer Menschen zu bedienen oder zu entlasten.
 
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Gedenktage sind völlig ok.

Nur an der Schule nur zu einem Thema über Jahre indoktriniert zu werden, vor allem, wo es auch aktuell und heutzutage wesentlich aus wirtschaftlichen Gründen erhebliches Leid gibt... da lenkt Altes auch ab. Manchmal habe ich den Eindruck, genau das ist erwünscht. Also gewissermaßen ein erweiteter Missbrauch eines Themas.

Das wird hier vermutlich kaum wer hier verstehen. Wie so oft.
 
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