Angst

Ist hier, in dieser Zivilisation alles auf Angst und ihrer Verdrängung aufgebaut oder täuscht das und gibt es noch wirklich starke und lebendige Fundamente?

Ich weiß es nicht. Helft mir bitte.

Mit Antworten, nicht mit seelischer Betreuung, bitte.
Mit meinen Ängsten und Sorgen rauf ich schon rum, was ich such, sind andere Fundamente.

Liebe Grüße
Monk

es ist sehr viel auf angst, schrecken oder sonst noch was alles aufgebaut, aber mit sicherheit nicht alles, es gibt sehr viele schöne dinge, du musst nur aufmerksam sein, deine sinne öffnen und schauen was passiert. und es passiert viel schönes und gutes. ;)
 
Werbung:
*staub.abputz*

*räusper*

da war noch was offen..
:)

Naja, ich gehör halt auch nicht zu der Liga, die als Motto haben: "Beim glauben is der Arsch das höchste!"

hm, die liga kenn ich nichtmal.
*abgelaufenen.mitgliedsausweis.beiläufig.zerreiß* ;)

nene, der gehör ich auch nicht an.
ich persönlich sehe glauben prinzipiell als etwas potentiell gutes an,
ich glaube ja selbst und empfinde es als wichtig, naja, es ist einfach so.
glaube ist einfach. glaub ich.:D

auch glaube ich, dass der glaube sich irgendwann auflösen wird, dann, wenn er nichtmehr gebraucht wird, wenn das wissen das steuer übernommen hat.

wieder monk schrieb:
Das höchste aber ist für mich das Wissen.
Und Glaube ist für mich auch so eine Art: Demut vor dem Wissen.

das klingt schön, da mach ich mit:)

obwohl,
demut vor dem, was du für wissen hältst?
also ist glaube demut vor deinem glauben.
hm, klingt so zwar etwas skurril, aber auch nicht unschön:D

müsst ich prioritäten setzen, gäb ich meine stimme der liebe.:)


abermals schrieb:
Ich glaub, ohne Glauben an das essentiell Gute als gutes Fundament, kann ich nie zum Wissen kommen und kann auch Mitgefühl nicht wirklich blühen.

du glaubst ohne Glauben, soll meinen ohne vorgegebene glaubensrichtlinien?
oder soll meinen, du weisst?

ich denk "echter" glaube ist etwas sehr persönliches.

gedanken über ein zeitorientiertes, oder qualitätsorientiertes konstrukt führen bei mir aber zu verwirrung.
ja, aus dem wissen wächst liebe, aber kann wissen ohne liebe wachsen?

dass mitgefühl eine blüte dieser gemeinschaft ist, das lass ich mir einreden..

hach, ich denke man sollte aufhören zu denken:D


jo mei
guten morgen
:)
 
Werbung:
huhu:)

muss den grad nochmal raufholen, weil ich grad das buch "essentielle verwirklichung" von a.h. almaas lese und darin über eine, wie ich finde sehr schöne und für mich stimmig klingende (demut vor dem wissen undso:)) beschreibung des seins, der essenz, wahrheit, seele, wie auch immer gefunden habe, welche mich an den vorangegangenen austausch erinnert hat.

ich muss das jetzt aus der erinnerung schreiben, daher kein anspruch auf wahrheit;)

er spricht von den verschiedenen qualitäten der essenz, wie wert, liebe, mitgefühl, ruhe, stärke, gelassenheit, wissen usw.., und dass sie nicht trennbar von essenz wären, jedoch hätte jede qualität ihren eigenen besonderen geschmack.

fand ich sehr schön.:)

zu mitgefühl und wahrheit noch eine geschichte aus der sufi-tradition, die
almaas seinen schülern immer wieder erzählt, und darüber meint, sie enthalte die wichtigste, praktischste und hilfreichste wahrheit, sei also der beste ratschlag für alle situationen:
(zur erklärung: grün ist die farbe des mitgefühls)

http://www.inhypnos.de/land_wahrheit.htm

lieben gruss
fluadl
:)

ps:

crazy monk schrieb:
Ich glaub, ohne Glauben an das essentiell Gute als gutes Fundament, kann ich nie zum Wissen kommen und kann auch Mitgefühl nicht wirklich blühen.

ah, jetzt hab ich kapiert wie du das meintest..
agree:)

pps:

achja, falls hier jemand erfahrung mit dem diamond approach von almaas hat, bzw. kurse oder workshops mitgemacht hat, würd ich mich über einen austausch freuen.:)

spiele nämlich mit dem gedanken schüler der ridhwan schule zu werden.

ahoi
 
Zurück
Oben