Angst

Ich überlegte gerade noch einmal und merkte, dass ich meine Aussage doch ein wenig revidieren sollte. Es gibt natürlich äußere Ursachen, wie etwa der Verlust des Arbeitsplatzes oder der soziale Abstieg, auf den man keinen Einfluss hat. Diese Ängste können natürlich entstehen. Aber ich glaube, dass die meisten Ängste innere Ängste sind, die man sich selbst erschaffen hat. Solche Ängste lassen sich überwinden.


Hmmmm....ich bin mir nicht sicher.....weil es eben wirklich Menschen gibt, die angstfrei sind.... Aber was, wenn wir schon fühlen, was passiert? Und daraus auch die Ängste entstehen?

Bei mir war es bis jetzt so, dass sich all meine Ängste erfüllt haben. Aber auch all meine Anstrebungen....wenn ich was wollte, dann habe ich es auch bekommen. Ziele in meinem Leben habe ich erreicht....und Ängste, die ich intensiv fühlte, haben sich erfüllt......

Was, wenn ich es einfach schon vorab gefühlt habe? Ich bin ein sehr feinfühliger Mensch....immer schon gewesen...habe oft Dinge gesagt, die noch nicht passiert sind. War eigenartig für andere...weil sie nicht verstanden, was ich meinte....bis es passierte.....

Glaubst du, dass meine Gedanken so viel Macht haben???? Ich glaube es nicht....

Menschen, die angstfrei sind, wissen vielleicht instinktiv, dass sie ein sorgenfreies Leben leben.......

Ich fühle jetzt auch, dass ich das schlimmste hinter mir habe....und ausser ein paar Kleinigkeiten, die ich aber gut überstehen werde, nichts schlimmes passiert in meinem Leben......

Und mir ist sehr wohl bei diesen Gedanken. ;)


lg Felice
 
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Ist hier, in dieser Zivilisation alles auf Angst und ihrer Verdrängung aufgebaut oder täuscht das und gibt es noch wirklich starke und lebendige Fundamente?

Ich weiß es nicht. Helft mir bitte.

Mit Antworten, nicht mit seelischer Betreuung, bitte.
Mit meinen Ängsten und Sorgen rauf ich schon rum, was ich such, sind andere Fundamente.

Liebe Grüße
Monk

Der Glaube, ist das lebendige Fundament, deiner Seele, die auch die Angst vertreibt.
 
Du irrst dich. Das gibt es sehr wohl. Jeder schafft sich seine Ängste selber.

Du revidierst bei Felice und lasst mich wie schon oft im Regen stehen, zeihst mich Unrecht zu haben.

Also nochmals:

Ein total angstfreies Leben gibt es nicht.​

Es ist ein allgemeines Thema ANGST und kein aufgeteiltes in innere und äußere Ängste.

Und wer sagt, dass EXISTENÄNGSTE keinen Einfluss auf Gefühle haben, sodass sie wohl zu inneren Ängsten mutieren können?

Es gibt auch so etwas wie eine Urangst.

Die Menschin
 
Der Glaube, ist das lebendige Fundament, deiner Seele, die auch die Angst vertreibt.

wohin vertreibt er sie?
sind fundamente anfällig für lochfraß?

:confused:
ich schrieb irgendwo, ich denke mitgefühl wär son fundament.

Das Fundament (von lateinisch fundamen, -minis = Grund, Grundstein, Grundfeste, Grundlage) ist

im Allgemeinen die Grundlage von Handlungen, Überlegungen, Fachgebieten, Formeln usw. - siehe auch Basis, Grundlagenwissenschaften


grundfeste
:confused:

ist liebe fest?
nö, sie fliesst.
sie überlegt auch nicht.


liebe, das einzig und wahre nicht-fundament.
:love2:
 
hi monk.

Zitat von fluadl
jetzt hast mich getriggert.

Auweh .... is das gut oder schlecht

eigentlich neutral, obwohl, nein gut, hat mir die gelegenheit gegeben meine story mit euch zu teilen:)

Aber musst du mir deswegen aus Rache und Vergeltung einen Herzinfarkt mit Hörsturz besorgen

:D

Diese Angst vor der Auflösung, das war echt psychotisch

hatte bei mir zeitweise auch diese züge (besonders stark in den ersten paar tagen danach).

mir hat sich das bild der leute, die um mich herum getanzt haben, die ich in meinem zustand als reine, ungeschützte seelen in all ihrer göttlichen pracht wahrnahm, ganz stark eingeprägt.
ich sah sie als engel, die bereitstehen, und schauen ob ich bedeingungslose liebe bleibe, schauen ob ich schon bereit bin mitzugehen.

das gefühl, nach dieser nacht, nur fliessende ungetrübte seelen um mich herum zu haben, die tief in mich hineischauen und darauf warten mich mitzunehmen, nahm kurzzeitig beängstigende, leicht paranoide dimensionen an, bis ich erkannt hab, dass sie zwar ungetrübte seelen sind, es aber genauso wenig durchschaut haben wie ich. dann war ruhe..:D

ein paar tage plagte mich auch die angst, durch diesen nächtlichen durchbruch berufungsvisionen anzuziehen, die mich solange quälen (an den augäpfeln aufhängen:D) bis ich mich einer initation unterziehe.
da hatte ich echt die hosen voll, mein erlebnis hat meine verdauungsarbeit so schon an meine äussersten grenzen gebracht.

viellciht ist es sowas wie ein Ego-Tod, den man eigentlich gar nicht gezielt anstrebt.
so wie ich es erlebt habe ... stirbt das ich ja nicht wirklich und was folgt bzw. damit einher geht, ist eine Neugestaltung.

genau so sehe ich das, ein egotod mit neustrukturierung, ego wieder geboren, doch verändert.

so geht es mir auch. Zwar nicht mit den sogenannten bewusstseinserweiternden Drogen, sondern mit dem Alk, aber ich will auch nicht mal mehr etwas kiffen, weil ich in meinem Kopf weder Dämpfer noch Krücken brauchen kann.


bei mir war das schon ähnlich.
war dem alk sehr zugetan, zusätzlich, im gegensatz zu dir, hatte ich ein auge auf alle downer geworfen, also benzos und opioide.
ganz soweit war ich nicht davon entfernt kleben zu bleiben.
das kiffen hat mich seit meinem 1. horrortrip auf lsd mit 19 seither eher verprügelt, ist aber mittlerweile gnädiger geworden.

ein Kollege am klinischen Entzug in Kalksburg hat das mal als: "Lust an der Nüchternheit" bezeichnet. aber gut, mein letzter Alkexzess is erst ein halbes jahr her, das weiß ich. Außer Gefahr bin ich noch nicht. Aber guter Dinge, zumindest was das angeht.

ja, lust an der nüchternheit.
nicht immer und durchgehend, aber doch präsent genug um nüchtern zu bleiben.
aus der gefahrenzone bin ich auch nicht.

schaumamal:)


zu der bedingungslosen liebe konnte ich mir bis jetzt ein kleines fenster offen halten. es fordert aber genaue wahrnehmung.
ja, mir mangelt es hier sehr an der entsprechenden Aufmerksamkeit.

meine ist gewachsen, ein stück weit.
übertreiben will ichs ja nicht, sonst müsst ich mich wohl wieder auflösen.:D

lg
 
Ich überlegte gerade noch einmal und merkte, dass ich meine Aussage doch ein wenig revidieren sollte. Es gibt natürlich äußere Ursachen, wie etwa der Verlust des Arbeitsplatzes oder der soziale Abstieg, auf den man keinen Einfluss hat. Diese Ängste können natürlich entstehen. Aber ich glaube, dass die meisten Ängste innere Ängste sind, die man sich selbst erschaffen hat. Solche Ängste lassen sich überwinden.

lieber opti immer ist gottvertrauen angesagt -das höchste bewusstsein überhaupt und nicht nur dann wenn man ein 6-er im lotto hat:umarmen::D
 
Ja Fluadl, Drugs und Spirit ist oft eine nicht ganz ungefährliche Mischung. Das weiß man ja.

Für mich schon alleine deswegen, weil man sich Stoffe - welche auch immer - meistens noch aus einem sehr persönlich motiviertem Eigenwillen reinzieht, weil man ja aus seinem momentanem Ich-Zustand heraus etwas bewegen oder verändern will.

Und bei Begegnungen mit dem Spirit kommt es zur einer Begegnung mit einem - ich sags mal einfach so - anderen Willen - als dem persönlichen. Klar, ist man mal offen für den Spirit und gibts hier einen Fluss, dann braucht man keine Opener mehr.

Hab ich das riuchtig gesprochen: Opener? Ich kann ja gar nicht englisch.:rolleyes:

Diesen anderen Willen nenn ich ganz einfach: Das Neue Bewusstsein. Und Drugs halt ich in dem Zusammenhang deshalb für nicht ungefährlich, weil sie mich eben gewaltsam öffnen für das Neue, dass ohnehin zu mir will. Manche Drugs, nicht alle. Andere machen wieder zu.

Also ich empfind das so irgendwie, will das nicht als allgemeingültige Regel hier aufstellen.

Hängen geblieben bin ich nur am Alk. Der macht nicht auf sondern zu, kommt mir vor, aber ich hab das gebraucht, weil ich von Haus aus zu offenherzig bin. :D Gute 24 Jahre von meinen 48 hab ich mich zugemacht. :lachen: Is nicht der Seelentod, aber auch nicht das gelbe vom Ei.
 
Ja Fluadl, Drugs und Spirit ist oft eine nicht ganz ungefährliche Mischung. Das weiß man ja.

Für mich schon alleine deswegen, weil man sich Stoffe - welche auch immer - meistens noch aus einem sehr persönlich motiviertem Eigenwillen reinzieht, weil man ja aus seinem momentanem Ich-Zustand heraus etwas bewegen oder verändern will.

Und bei Begegnungen mit dem Spirit kommt es zur einer Begegnung mit einem - ich sags mal einfach so - anderen Willen - als dem persönlichen. Klar, ist man mal offen für den Spirit und gibts hier einen Fluss, dann braucht man keine Opener mehr.

Hab ich das riuchtig gesprochen: Opener? Ich kann ja gar nicht englisch.:rolleyes:

Diesen anderen Willen nenn ich ganz einfach: Das Neue Bewusstsein. Und Drugs halt ich in dem Zusammenhang deshalb für nicht ungefährlich, weil sie mich eben gewaltsam öffnen für das Neue, dass ohnehin zu mir will. Manche Drugs, nicht alle. Andere machen wieder zu.

Also ich empfind das so irgendwie, will das nicht als allgemeingültige Regel hier aufstellen.


ja, da stimme ich dir zu, bzw empfinde ichs genauso.
der gedanke noch einmal psychedelika zu konsumieren kommt mir auch nicht in den kopf.:)
is eh alles da.

Hängen geblieben bin ich nur am Alk. Der macht nicht auf sondern zu, kommt mir vor, aber ich hab das gebraucht, weil ich von Haus aus zu offenherzig bin. :D Gute 24 Jahre von meinen 48 hab ich mich zugemacht. :lachen: Is nicht der Seelentod, aber auch nicht das gelbe vom Ei

durch eiweiß sieht man auch besser.;)
 
Der Glaube als fundament.

wohin vertreibt er sie?

In die Nichtexistenz.

sind fundamente anfällig für lochfraß?

Guter, echter Glaube nicht. Guter echter Glaube ist reines Urvertrauen. Niemand sagt, dass man an den abstrakten Gott glauben muss. Vielleicht reicht es schon, an das Gute zu glauben, auch wenn man als Naivling disqualifiziert wird.

ich schrieb irgendwo, ich denke mitgefühl wär son fundament.

Weiß nicht recht. Glaub, Mitgefühl ist eine Blüte, die auf einem guten fundament entstehen und wachsen kann.

grundfeste
:confused:

ist liebe fest?
nö, sie fliesst.
sie überlegt auch nicht.

liebe, das einzig und wahre nicht-fundament.
:love2:[/quote]

Die Liebe ist eine Medizin. :rolleyes:
 
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Naja, ich gehör halt auch nicht zu der Liga, die als Motto haben: "Beim glauben is der Arsch das höchste!"

An das essentiell Gute in mir kann ich zunächst mal nur glauben, weil wissen tu ich eher, dass das Gute in mir mit seinem Gegenteil verwaschen ist. :schmoll:

Und was ich brauch, dass ist der weiße Riese :waesche2::D

Das höchste aber ist für mich das Wissen.
Und Glaube ist für mich auch so eine Art: Demut vor dem Wissen.

Ich glaub, ohne Glauben an das essentiell Gute als gutes Fundament, kann ich nie zum Wissen kommen und kann auch Mitgefühl nicht wirklich blühen.

Und natürlich kommen immer wieder so kleinere oder größere Ängste vorbei, die einen Scheinangriff auf den Glauben wagen. Das sind Prüfungsängste kommt mir vor. Ich weiß es nicht. Mir dünkt halt, es wäre so.
 
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