Angst

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass das Gegenteil von Angst Liebe ist. Wenn ich zurück denke, wie es in den Phasen des Verliebtsein ist ... da kommt von innen so eine Stärke auf, dass einen nichts umhaut. Ähnlich, aber wahrscheinlich noch viel intensiver wird es sein, wenn man in die Kraft der eigenen Seele kommt, die pure Liebe und Glückseligkeit ist. Je näher man ihr kommt, desto weniger abhängig ist man von äußeren Zuwendungen. Solange wir nicht völlig in die Kraft der Seele eintauchen sind wir schwach und ängstlich.


Hi, Topper!

Ich glaube nicht, dass es zu Liebe ein Gegenteil gibt, denn Liebe ist das vereinende Prinzip, das alle Gegensätze überwindet!
Angst ist zunächst mal eine biologische Funktion, die uns hilft, für uns gefährliche Situationen zu erkennen! Was uns nicht daran hindern muss, zu lernen, mit der Situation umzugehen, sodass sie irgendwann nicht mehr gefährlich, also auch nicht mehr angsterzeugend ist! Aber in einer Inkarnation wird man wohl kaum genug lernen können, um ALLE Situationen zu meistern!


Wir haben Angst, dies und jenes nicht zu bekommen/zu erfahren ... bzw. haben wir Angst, dass uns dies und jenes widerfährt. Das Leben ist immer ein Auf und Ab und wird das auch bleiben. Das Leben wird sich also nicht großartig ändern. Freilich kann man selbst viel umgestalten ... aber das passiert insbesondere dadurch, indem wir uns selbst verändern.

Wie das bei der partnerschaftlichen Liebe ist ... Liebe beseitigt Angst ... Liebe fördert Vertrauen. Ich muss diese Liebe irgendwie spüren oder erfassen und daraus erwächst die Kraft. Liebe ist kein Hirngespinst ... man kann sie nicht sehen, aber man spürt einfach, dass sie da ist und ich meine, dass Liebe immer ein Ausdruck der Seele ist. Und wenn zwei sich lieben, dann weil die Seelenkräfte zweier Menschen dies so bewirken.

Ich glaube aber auch, dass man alleine in die eigene Seelenkraft gelangen kann. Vielleicht können hier andere noch mehr darüber sagen.

lg
Topper


Zum Glück kann man auch alleine in die eigene Kraft kommen! Sonst wären alle aufgeschmissen, die keinen Partner haben!
Ob man IMMER und in JEDER Situation in dieser Kraft bleiben kann, wage ich allerdings zu bezweifeln! Jedenfalls ist mir noch nie jemand begegnet, der nicht auch immer mal wieder "abstürzt"!


LG

believe
 
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Ist hier, in dieser Zivilisation alles auf Angst und ihrer Verdrängung aufgebaut oder täuscht das und gibt es noch wirklich starke und lebendige Fundamente?

Ich weiß es nicht. Helft mir bitte.

Mit Antworten, nicht mit seelischer Betreuung, bitte.
Mit meinen Ängsten und Sorgen rauf ich schon rum, was ich such, sind andere Fundamente.

Liebe Grüße
Monk

Hi Monk!

Ich sehe das ähnlich. Es ist alles auf Mangel und dem Streben aufgebaut, ihn aufzulösen. Wir alle sind Abhängige auf Substitution. Die Substitute heißen vor allem Beziehungen, alle Arten Ablenkung, Drogen, materielle Werte, Statussymbole... Alles wo wir sagen: Das brauche ich um glücklich zu sein, bzw.: Fehlt das, bin ich unglücklich. Vieles davon hat allerdings wiederum mit dem Thema "Beziehungen" zu tun. Statussymbole etwa haben einen Zweck der in diese Richtung zielt.

Die wirkliche, innere Basis, ist das allerdings nicht. Doch Angst entsteht dann, wenn man reaktiv mit dem Äußeren umgeht. Angst ist die äußere Basis. Wie kann man anders damit umgehen? In Momenten der Kreativität und Intuition macht man manchmal die Erfahrung das es anders möglich ist.

Im Grunde sind wir alle Flüchtende. Auch Esoterik, Meditation usw. erfüllen sehr lange diesen Zweck. Das ist allerdings nicht in jedem Fall schlecht. Es erfüllt letztlich seinen Sinn. "Nach Hause" kommen wir alle... egal wie viele Fehler auf dem Weg gemacht werden. Sie sind lediglich Verzögerungen. Es gibt einen Buchtitel (das Buch ist ebenfalls empfehlenswert), der zu dem Thema passt: "Nur die Angst stirbt."

VG,
C.
 
Hi, Topper!

Ich glaube nicht, dass es zu Liebe ein Gegenteil gibt, denn Liebe ist das vereinende Prinzip, das alle Gegensätze überwindet!
Angst ist zunächst mal eine biologische Funktion, die uns hilft, für uns gefährliche Situationen zu erkennen! Was uns nicht daran hindern muss, zu lernen, mit der Situation umzugehen, sodass sie irgendwann nicht mehr gefährlich, also auch nicht mehr angsterzeugend ist! Aber in einer Inkarnation wird man wohl kaum genug lernen können, um ALLE Situationen zu meistern!

Ich bleib trotzdem dabei, dass das Gegenteil von Angst Liebe ist :D Jegliches Handeln lässt sich auf diese Grundrichtungen reduzieren. Du kannst entweder aus Liebe heraus handeln oder aus Angst. Diese Wahl haben wir ... mehr oder weniger.

Im Eingangsbeitrag steht ja schon, dass Angst heute viel mehr ist als eine biologische Funktion. Sie dominiert unser Sein und ist uns kaum von Hilfe, ja in den meisten Fällen ist sie ziemlich kontraproduktiv. Probleme werden dadurch nicht gelöst. Deswegen gibt es ein engl. Sprichwort: "There's nothing to fear than fear itself". Es gibt nichts zu fürchten außer die Furcht selbst.

Die meisten Menschen haben Angst nichts wert zu sein. Das ist eine der weitverbreitetsten Ängste. Und damit beginnt ein Kompensationsprozess ... deswegen kann ich auch keine Kritik vertragen. Deswegen übe ich Druck und Macht aus usw. und wende körperliche Gewalt an. Alles ist Ausdruck dieser Angst nichts wert zu sein. Es ist ein Selbstwertproblem. Bin ich hingegen in meiner (Selbst)Liebe, dann würde ich niemals aus der Fassung geraten, weil ich ja weiß dass ich wertvoll bin ... und was es auch sein mag ... es schmälert nicht meine Wertigkeit. usw.

@Condemn kann das glaub ich recht gut erklären :)

Zum Glück kann man auch alleine in die eigene Kraft kommen! Sonst wären alle aufgeschmissen, die keinen Partner haben!
Ob man IMMER und in JEDER Situation in dieser Kraft bleiben kann, wage ich allerdings zu bezweifeln! Jedenfalls ist mir noch nie jemand begegnet, der nicht auch immer mal wieder "abstürzt"!


LG

believe
Willkommen im Club der gelegentlichen Abstürzer! :D Ja die Wogen sind hoch ...

Denn wie ein Teich ist der Geist,
bedeckt mit unzähligen kleinen Wellen,
die vom Wind des Verlangens
und den Launen des oberflächlichen Denken hervorgerufen sind.
Und bevor diese nicht geglättet sind,
kann man den Grund des Teiches nicht erkennen,
der der Seele entspricht.

P.S.: Ich freu mich schon wenn ich aus diesem Club *der Verrückten* austreten darf :) Ohne Angst ... ist da die pure Lebensfreude, Glückseligkeit und Kraft!!!

lg
Topper
 
hm
nein.
dominant ja.
:confused:

ja, sicher. Es gibt Lösungsversuche, Befreiungsversuche.


ansonsten, ein hoch auf das verdrängen.
i
ein hoch auf das annehmen.:)

:banane:

ja, da is was dran, das hab ich mir jetzt gedacht, wie ich weg war. Ich denk ja auf derr Strass weiter, was ich da angezettelt habe, so is das ja nicht.

Ich habs mir gedacht: was sonst könnte man machen, mit einer angst, außer sie zu verdrängen. Eine Krebsangst etwa kann ich erfolgreich auflösen, wenn sich bei der Untersuchung heraus stellt, das meine sorge unbegründet ist.

Änder ich aber nichts an meinem Leben, wird sie vielleicht von einer Herzphobie abgelöst. War also nicht wirklich aufgelöst sondern auch nur verdrängt. so ähnlich hab ich das schon vor vielen Jahren erlebt. krebs und Herzphobie kenn ich gut, aus einer zeit, da war ich noch wirklich gesund. Das waren fast panische ***** Zustände. so Ängste kommen ja auch nicht ohne Grund, ich glaub, die wollen irgend eine Veränderung am Lebensstil bewirken oder die sinne für neue Wahrnehmungen öffnen, kommt mir vor.
 
angst essen seele auf -das ist bekannt und angst ist der beste schwarzmagier -das ist vielleicht weniger bekannt -denn sie bringt das zum vorschein vor dem sie eben sich ängstigt....
also hab ich keine wahl -ich muss mich ihr stellen-die grösste aller ängste ist paradoxerweise -die angst vor der liebe -vor der totalen auflösung noch mehr als vor dem tod....liebe ist stärker als der tod....
hinter jeder angst versteckt sich die liebe -dann lass sie doch einfach kommen.....
 
Hi Monk!

Ich sehe das ähnlich. Es ist alles auf Mangel und dem Streben aufgebaut, ihn aufzulösen. Wir alle sind Abhängige auf Substitution. Die Substitute heißen vor allem Beziehungen, alle Arten Ablenkung, Drogen, materielle Werte, Statussymbole... Alles wo wir sagen: Das brauche ich um glücklich zu sein, bzw.: Fehlt das, bin ich unglücklich. Vieles davon hat allerdings wiederum mit dem Thema "Beziehungen" zu tun. Statussymbole etwa haben einen Zweck der in diese Richtung zielt.

Die wirkliche, innere Basis, ist das allerdings nicht. Doch Angst entsteht dann, wenn man reaktiv mit dem Äußeren umgeht. Angst ist die äußere Basis. Wie kann man anders damit umgehen? In Momenten der Kreativität und Intuition macht man manchmal die Erfahrung das es anders möglich ist.

Im Grunde sind wir alle Flüchtende. Auch Esoterik, Meditation usw. erfüllen sehr lange diesen Zweck. Das ist allerdings nicht in jedem Fall schlecht. Es erfüllt letztlich seinen Sinn. "Nach Hause" kommen wir alle... egal wie viele Fehler auf dem Weg gemacht werden. Sie sind lediglich Verzögerungen. Es gibt einen Buchtitel (das Buch ist ebenfalls empfehlenswert), der zu dem Thema passt: "Nur die Angst stirbt."

VG,
C.

Ja, das klingt gut.

Ich seh schon ein, dass man Ängste in gewisser Weise verdrängen muss, weil sonst wird man unfähig, im Alltag zu agieren und zu leben. Aber ich liebe es, mir darum bewusst zu bleiben, dass ich etwas verdränge. Ich habe so ein Bedürfnis in mir, es nicht zu vergessen. Gerade so, als würde ich darauf warten und wollte dabei sein, wenn die Angst stirbt. Gerade so, als würde ich etwas versäumen, wenn die Angst dann wirklich stirbt und ich nicht dabei bin :-)
 
Ja, das klingt gut.

Ich seh schon ein, dass man Ängste in gewisser Weise verdrängen muss, weil sonst wird man unfähig, im Alltag zu agieren und zu leben. Aber ich liebe es, mir darum bewusst zu bleiben, dass ich etwas verdränge. Ich habe so ein Bedürfnis in mir, es nicht zu vergessen. Gerade so, als würde ich darauf warten und wollte dabei sein, wenn die Angst stirbt. Gerade so, als würde ich etwas versäumen, wenn die Angst dann wirklich stirbt und ich nicht dabei bin :-)

wenn du die angst verdrängst dann hast du kein híntern mehr in der hose-
es gibt ein alkoholisches getränk -das heisst :hinten hoch -falsche richtung....:D
 
crazy monk schrieb:
Ich habs mir gedacht: was sonst könnte man machen, mit einer angst, außer sie zu verdrängen.

Ich seh schon ein, dass man Ängste in gewisser Weise verdrängen muss, weil sonst wird man unfähig, im Alltag zu agieren und zu leben. Aber ich liebe es, mir darum bewusst zu bleiben, dass ich etwas verdränge.


ja, so halte ich das auch, wüsste nicht wie sonst..
das wort verdrängen triffts zwar, ist aber gesellschaftlich neg. geprägt.

wir könnten es ersetzen.
verschieben, hintanstellen zb. und je nach ressource in verdauungsfreundlichen häppchen geniessen.
smilie_denk_10.gif



so Ängste kommen ja auch nicht ohne Grund, ich glaub, die wollen irgend eine Veränderung am Lebensstil bewirken oder die sinne für neue Wahrnehmungen öffnen, kommt mir vor.

ja, mir auch.

:hase:
 
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die angst vor der liebe -vor der totalen auflösung noch mehr als vor dem tod....

Genau, das triffts auf den Punkt. Körperlich spürbare angst vor der totalen Auflösung, ja, es fühlte sich sogar an, als würde ich total aufgelöst, als würde ich meine Identität vollkommen verlieren und von einem Nichts absorbiert werden.

Genau diese Angst hatte ich das erste mal mit 14 und bin ein Jahr wie in einem Wahnsinn herumgeirrt, voll isoliert.
Dann hab ich zu saufen begonnen und die Angst verdrängt und ein total liebloses Leben geführt, wenn man so will.
10 oder 11 Jahre später hab ich wieder zu saufen aufgehört und da war sie wieder, haargenau die selbe Angst, der selbe Irrsinn.

Ich hab ein paar Jahre gebraucht, nüchtern und ohne Zusatzstoffe, diese Angst vor dem Nichts, das nach und nach in mir zur Liebe wurde, einigermaßen zu verlieren. Aber diese Angst hätte ich nie verdrängen können. Die war viel zu mächtig und ich habe vergeblich nach Worten zu ihrer Beschreibung gesucht.

Das einzige, das mir damals auch eingefallen ist, war die Auflösung. Das Gefühl von Auflösung und vollkommenem Identitätsverlust oder Seinsverlust. Es fühlte sich an wie ein Seelentod, aber heut weiß ich, dass es die Pforte zum Leben war.
 
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