Angst sich blosszustellen, ... .

@Mipa

Wir müssen nicht alles zerreden und dem andern auf dem serviertablett darlegen.
Da hast du vollkommen recht - mir selbst hilft es jedoch oft, etwas, auch mich selbst, besser zu verstehen, indem ich mich mit anderen austausche. Aber da kann man ja auf einen "geschützten" Rahmen achten.

...sondern nehme es gelassener

Ja, da muss ich noch hinkommen, ich nehme die Dinge wohl oft zu persönlich.....;)

@Schlangenstab

Ich denke normalerweise ist es so, wenn jemand Schwäche zeigt kann es sein das er den Beutereflex auslöst, je nach Sympathie oder Antipathie derjenigen (auch) im Umfeld. Aber schlussendlich ist es, denke ich ein Synergieeffekt zwischen dem vermeintlich blossgestellten und dem Umfeld.

Ja, das ist, denke ich, gut erklärt. Doch die Frage drängt sich mir auf:
Wer ist denn der wirklich "Schwache"? Derjenige, der sich traut, seine Schwäche zu zeigen, oder derjenige, der die Schwäche eines anderen für sich ausnutzt?

Liebe Grüße

Santafee17
 
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Ich denke normalerweise ist es so, wenn jemand Schwäche zeigt kann es sein das er den Beutereflex auslöst, je nach Sympathie oder Antipathie derjenigen (auch) im Umfeld. Aber schlussendlich ist es, denke ich ein Synergieeffekt zwischen dem vermeintlich blossgestellten und dem Umfeld. :)
lg
Cyrill

Ja, das ist möglich.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, nämlich:

daß es einem völlig egal ist, was über einen gedacht wird.
Es hat mit "Selbstverständlichkeit" zu tun.
Wenn ich also hier irgendetwas poste, von dem ich meine, ich lege meine Seele blank - oder das könnte gegen mich verwendet werden, oder ich verliere meinen (guten oder welchen auch immer :D) Ruf, kann nicht mehr das darstellen, was ich mir für die Öffentlichkeit wünsche ect..... - schlicht - ich gehe das Risiko ein, bloßgestellt zu werden..........

- dann wird das auch funktionieren . ;):D

Wenn ich aber im Reinen mit mir bin .........

- Dinge aus meinem Leben berichte, die ich für ganz natürlich halte (und Du kannst sicher sein, daß es für mich nichts gibt, was nicht natürlich ist, da es sich ausschließlich um Erfahrungen handelt)
- dann ist es völlig egal, wie die Reaktion darauf ist - oder wie irgendwer darüber denkt.
Deine Theorie kann nicht mehr funktionieren.

- also
um mal Klartext zu sprechen -
ich bin relativ schamlos :D:zauberer1
wenn ich über etwas nicht sprechen will, dann deshalb, weil ich keine Lust habe.
Und da ich sehr viel Humor habe und über niemanden so lachen kann, wie über mich selbst , ist es nicht möglich, mich bloßzustellen.
 
@santafee und blue,
Danke für die schöne Erklärungen.
Es gibt eben immer verschiedene Menschen, dass heisst es empfindet nicht jeder gleich.
Im Moment ist derjenige, der auf der Täter Seite steht stärker, aber wer auch Täter ist, ist immer Opfer.
Das was blue geschrieben hat ist eine sehr gesunde Einstellung und zeigt auch, dass es solche Menschen gibt.
lg
Cyrill
 
@santafee und blue,
Danke für die schöne Erklärungen.
Es gibt eben immer verschiedene Menschen, dass heisst es empfindet nicht jeder gleich.
Im Moment ist derjenige, der auf der Täter Seite steht stärker, aber wer auch Täter ist, ist immer Opfer.
Das was blue geschrieben hat ist eine sehr gesunde Einstellung und zeigt auch, dass es solche Menschen gibt.
lg
Cyrill

wie ich schon schrieb: wer auslacht, der kennt den schmerz, weist ihn aber von sich...
 
Hallo athanasis,

ich dachte eher an das "sich ertappt fühlen"

Ja, das ist auch eine interessante Sichtweise, und wenn ich den Gedanken noch weiterspinnen darf, vielleicht kann man das sogar als Abwehrreaktion verstehen, weil der, der seine Schwäche zugibt damit beim anderen unwissentlich einen wunden Punkt getroffen hat. Und bevor der sich selbst damit auseinandersetzt.....
 
@Schlangenstab - wenn Du Dich Deines Erlebens nicht schämst, sondern Partei bzw. Szepter oder Schlangenstab für Dich ergreifst und zu Dir stehst, fühlst Du Dich doch nicht bloßgestellt bzw. durch andere beschämt, wenn Du von Dir erzählst, sondern bleibst hoch erhobenen Hauptes anstatt gesenkten Kopfes und gedemütigenden Blickes...
 
Hallo miteinander, die wirklich ernsthaften Themen, bespricht man ja selten in der Öffentlichkeit, wie sieht Ihr das?
Ich denke oft brennt es einem auf der Zunge, oder man möchte gerne über das diskutieren was einen wirklich belastet, scheut aber den öffentlichen Rahmen, niemand ist gerne verletzlich oder viele haben auch Angst, dass irgenwelche *fremden* Menschen was mitlesen könne, was sie nichts angeht oder auch zum gespött werden.
lg
Cyrill

Wo ist das Problem damit? Hier ist es doch Anonüüüüüüüüüüüüüüüüüüüm . . . . :)
 
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