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Wie unsere Meinung gemacht wird

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von kulli, 3. Februar 2016.

  1. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2007
    Beiträge:
    3.654
    Ort:
    Graz
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    "Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen, ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft.
    Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist.

    Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen grösstenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist.
    Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren."

    Edward Bernays: Die Konsumenten-Demokratie

    Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation


     
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  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Richtig: Deshalb werde ich als irre und bekloppt verurteilt, weil ich da nicht mitziehe.
     
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  3. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Man wird schon in der Kindheit gedrillt, die Meinung der Erwachsenen zu übernehmen.
    Deren Meinungen und Ansichten ja schon gesteuert wurde.
    Den Teufelskreis zu durchbrechen ist nur möglich,
    Kinder zum selbständigen Denken zu bringen und nicht Vorgfaßtes unbetrachtet zu übernehmen.
    Doch dies ist leider noch im Bereich der Utopie.
     
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  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Die erste Frage wäre mal ... in welcher demokratischen Gesellschaft? :ROFLMAO:

    Es ist richtig, wir werden regiert. Und diese Regierung nimmt sich (pseudo-legitimiert durch irgendwelche Wahlen) das Recht heraus alles im Land zu bestimmen, egal ob es sich mit dem Willen des Volkes deckt oder nicht. Sogar in der Schweiz ist das trotz weitaus direketerer Demokratie als in AT und DE so. Weil wir eine Politikerkaste haben die in Parteiideologien schwelgt, und nicht in ihrer Aufgabe den Willen des Volkes umzusetzen.

    Und natürlich wird dann das gefördert, was in die Parteiideologie passt, und das unterdrückt, was nicht in diese Ideologie passt. Freier Journalismus ist leder auch nur mehr ein Gerücht, da ja auch das Management von Medien entweder direkt von Parteien beeinflusst ist oder zumindestens gewissen Ideologien zugeneigt ist.

    Aber es gibt auch einen positiven Effekt dazu ... dass das immer mehr Menschen auffällt zeigt auch, dass die Menschen mehr und mehr bewusst werden, was da mit ihnen passiert bzw. man bisher "mit sich hat passieren lassen". Das Medienchaos führt daher die Menschen sicher mehr in die Eigenverantwortung, sind zu informieren und sich eine Meinung zu bilden als das bisher der Fall war. Und das wird dann längerfristig auch eine Änderung der politischen und medialen Kultur mit sich bringen.
     
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  5. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

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    2.400
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    .
    so ist es, nur eine Frage der Zeit, dass immer mehr Menschen aufwachen.
     
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  6. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Graz
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    Wenn das nicht mit noch härteren Mittel unterbunden wird, siehe Beispiel, Kopp Verlag:
    Freie Meinungsäußerung? Von wegen: SPD ruft nach dem Geheimdienst

    Säuberungswelle unter Autoren: Am Ende verlieren wir alles

    Der Staatskonzern stoppt Plakate des KOPP Verlags!

    Report Mainz denunziert KOPP Online bei Werbekunden

    Presseerklärung von Udo Ulfkotte

    Diese jahrelange negative Propaganda hat dazu geführt, dass viele Menschen dort nicht einmal lesen um sich selber eine eigene Meinung zu bilden, aber sie empören sich, wenn man Artikel vom Kopp Verlag zitiert.

    Wenn man fragt, warum, wissen sie nichts, ausser dass angeblich rechts sei, was von dort kommt.

    Das ist, wie wenn ich die Kronenzeitung nicht lese, weil es dort Horoskope gibt an die ich nicht glaube und mir wer erzählt hat, das sei eine Esoterische Zeitung.
     
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  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Dier Frage die meinereins sich da aufdrängt, ist jene
    inwiefern wir da überhaupt von Demokratie sprechen?

    Demokratie und Demokratie sind ja zwei verschiedene Dinge. Nicht
    jeder Staat oder jede Volksgruppe versteht diese Form exakt gleich ...​

    Das was wir zum beispiel Heute in Russland als Demokratie vorfinden,
    wird in unseren, westlich orientierten Sichten meist als Diktatorisch
    eingestuft. Dabei ist es aber unabdingbar, sich auch die gesellschaftlichen
    Entwicklungen genauer zu besehen, die zu dieser Form geführt haben.

    Auch andersherum betrachtet, verwundert es nicht, wenn der Osten
    uns, wo wir doch so gerne mit dem erhobenen Zeigefinger rumfuchteln,
    als dekadent erachtet. Auch hier bewahrheitet sich die biblische Metapher
    vom Splitter im Auge des Nächsten.

    Man sieht sehr klar, wie die Dinge gelenkt werden und lacht darüber,
    das Demokratie nennen zu wollen, aber übersieht dabei, das die
    Mechanismen hierzulande nur etwas verschleierter oder perfider sind ...

    ... aber besser wir blenden das schnell mal wieder aus. Wo wir doch gerade
    in unserer absteigenden "Wohlstandsgesellschaft" dahinträumen ...
    ... wer mag da schon unsanft aus dem Schlaf gerissen werden?​

    Das wir nicht tatsächlich von diesen laschen Figuren gelenkt werden,
    von denen man uns vorgaukelt wir hätten sie ja selber gewählt, ist
    wohl den meisten Bürgern mittlerweile klar. Aber scheinbar schmerzt
    es den Großteil doch noch zu sehr, um konkret hinsehen zu können.


    Ischariot​
     
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  8. Chinnamasta

    Chinnamasta Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    3.790
    Ich denke, es liegt gar nicht so sehr an negativer Propaganda, sondern vielmehr an einer maßlosen Korrumpiertheit des Informationsraumes im allgemeinen. Irgendwann laufen all die Geschichten halt aus dem Ruder und keiner hört dem anderen mehr richtig zu.

    Ach, die so übliche Verdrehung..
    Genauso gut könnte man auch behaupten, daß sich in einem Restaurant den Magen zu verderben an der Eigenverantwortung des Gastes liegt. Der soll doch glücklich sein, daß er noch lebt :ROFLMAO: Oder stell dir mal vor, der Arzt schneidet dir das gesunde Bein ab... und lässt die Gangräne gedeihen...

    Menschen zu informieren liegt an der Verantwortung der Medien. Nicht umgekehrt. Und Punkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Februar 2016
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  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Ist sicher ein schöner Sport, die Verantwortung umzudrehen ... und sich damit letztendlich selber für nichts verantwortlich zu erklären.

    Nur ... in jeder Demokratie "geht das Recht vom Volk aus". Wir sind die Auftraggeber dessen, was passiert oder passieren soll.
    Nun ist zwar Demokratie eine nette politische Parole, aber letztendlich pfeift sich die Politik heute in keiner sogenannten "Demokratie" noch um den Willen des Volkes - über das hinaus, dass man dem Volk vor jeder Wahl jeden beliebigen Müll verspricht nur um an der Macht zu bleiben (natürlich zum eigenen Vorteil, nicht etwa für das Volk).

    Nur ... die Menschheit ist gewohnt versklavt zu werden ... denn so weit wir die Kulturen geschichtlich kennen, war es grossteils nirgends anders (ausser in frühen Stammesgesellschaften). Es gab immer eine herrschende Schicht, die sich aus Eigennutz (Macht, Geld) des Volkes bedient hat um diese Gelüste zu befriedigen.

    Und hier zeichnet sich endlich eine Änderung ab, dass sich die Menschen bewusster werden, dass sie selber es sind, die über ihr Schicksal entscheiden können. Und sich nicht fremdentscheiden lassen müssen. Sich das Volk einfach seine Macht zurückholt (was einmal in der französischen Revolution passiert ist, und einmal bei der Gründung der USA). Es ist ein Prozess, der sich sicher noch über Jahrzehnte dahinziehen wird, und der auch in einem Gewissen Wettlauf mit skrupellosen Geschäftemachern steht. Aber je rascher sich die Menschen bewusst werden, desto rascher wird auch eine kritische Masse erreicht, um das System zu verändern.
     
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  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Na ja, aber wenn diese Verantwortung nicht übernommen wird, sondern Geldscheffeln vorgezogen wird, wozu auch gehört, sich aus der Verantwortung zu nehmen, muss der Patient selbst irgendwie dafür sorgen, dass das richtige Bein... :D
     
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