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Was Sie von mir zu lesen bekommen...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 5. Juli 2009.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Ich habe mir Gedanken gemacht.

    Der erfahrene und mit mir am Rande bekannte Forenuser ahnt bereits, dass dabei nichts Gscheites rauskommen kann, aber nicht dem zum Trotz sondern aus reiner Naturinspiration und heller Freude heraus habe ich mir Gedanken gemacht. Und zwar über Input und Output und der Verdacht drängt sich mir auf, dass hier ein Zusamenhang bestehen könnte.

    Studien am lebenden Model liegen vor.

    Wussten Sie, dass ich zwei Fenster habe?
    Zwei Fenster, die unmittelbar nebeneinander, lediglich durch eine Ecke getrennt um 90° versetzt einen meiner Winkel schmücken und sich dazwischen mein schmerzender Kopf befindet?

    Wussten Sie das?

    Und wußten sie, dass durch das eine Fenster 24 Stunden am Tag Geräusche hereindringen, direkt in mich hinein und zwar ohne zu fragen? Geräusche, die ich dann durch das andere Fenster wieder hinaus rufen oder zwitschern muss, denn sonst würde ich mich in Krämpfen winden?

    Wussten Sie das?

    Ich weiß, es ist Ihnen egal wenn ich leide, aber ich will Sie über meine Machenschaften nicht im Unklaren lassen: das eine Fenster dient mir als Input-Lieferant, während mir das andere Fenster hilft, den Input wieder loszuwerden.

    Es tut mir leid, ich kann das linke Fenster im Sommer nicht schließen, sonst bekomme ich keine Luft. Daher muss ich auch das rechte Fenster geöffnet lassen.

    Bitte vergeben sie mir und nehmen Sie meinen Dank für Ihre große Geduld.



    Was Sie also von mir zu lesen bekommen, was auch immer es sei und wie auch immer verfasst, in Form eines Reimes oder in Form einer Kurzgeschichte, eines Gruselmärchens, egal, was und wie auch immer, es ist nicht mehr und nicht weniger, als das transformierte Geräusch aus dem weißen Licht; in Buchstaben, Worte und Sätze gewandelter Straßenlärm.

    Sonst nichts.
     
  2. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.683
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Wussten sie, dass nach dem Wissen das Leben kommt.
    Es nicht zwingend notwendig ist, alles wissen zu wollen.
    zuweilen ist es dies, was den Kopf so fickt. Wussten sie das?
    Erleben, gegenwärtig, tief bis in die Wurzeln atmen, mit einer
    gewissen gleichgültigkeit. Ob Schmerz, oder Freude, ob Trauer
    oder Wut, dahinter, ist der Garten verborgen, der schöne,
    in dem alles im Überfluss vorhanden ist, und schon immer war.
    Nur wir haben es vergessen und nicht mehr dran geglaubt.
    Wussten sie, dass die einmal aufgesammelten Informationen,
    immer abrufbar sind, wenn wir es WOLLEN ?
    Und wussten sie, das Scham, nur Angst bedeutet, sich zu öffnen.
    Und das hinter dieser Angst, alles nur Liebe ist, ohne Gedanken
    und Wissen, da klopf einfach nur ein "Kinderherz", staunend
    über diese wundersame schöne Welt, über die Geschichten, die
    das Leben schreibt.

    Und wussten sie, wenn man sich einfach so annimmt wie man ist,
    dass dann innen und außen keinen Unterschied mehr macht?
    Das ist der Aspekt der Freiheit, unser göttliches Erbe, was
    gestaltet und erschaffen werden will, immer und immer wieder.:)

    Wussten sie das?
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    Gewiss,
    es ist nicht wichtig, zu wissen
    ob Gefurze durch Bohnen im Furzenden verursacht
    oder aus dem Furzenden selbst
    zu Tage tritt.

    Gestank bleibt Gestank.

    Scham mag wohl auch Angst sein, sich zu öffnen.

    Aber auch der Respekt des grauenvollen, grobschlächtigen Signalwandlers
    dem Feinsinnigeren und Sensibleren gegenüber
    kann sich zunächst durch Scham bemerkbar machen,

    bis neue Worte seinen Schatz bereichern.

    Vermuten wir.

    Wobei Respekt unserer Ansicht nach bereits das erste Anzeichen einer erfolgreichen Signalwandlung ist.
    Sofern von Innen her auf natürlichem Weg entstanden. :rolleyes:
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    ... für meine Existenz.

    Nicht einmal der Sündenbock Nr. 1: Das Wetter.

    Ich selbst habe alles verbrochen,
    selbst den Geist meines ohnehin vom Wetter gezeichneten Vaters habe ich verwirrt, auf dass er meine bereits schwer unter dem Wetter leidende Frau Mama guter Hoffnung stimme, das Wetter könnte besser werden und ich so Gelegenheit erhielt, mir diesen Tempel meiner Selbst zu erschaffen, diesen Körper, der mit Sicherheit eines Tages am Wetter zu Grunde gehen wird.

    Allen Ahnen erging es so, wir wären wahrlich eine Ausnahme von der Regel.

    Doch niemand ist Schuld, denn ich selbst wollte ins Dasein treten um den Kampf mit meinem Erzfeind - dem Wetter - wieder aufzunehmen, denn das Wetter, die Sonne, den Wind und den Regen zu spüren, danach steht mir einzig der Lebenssinn.

    Ich selbst wollte ins Dasein treten, keiner ist Schuld.
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Ja, wir nahmen uns an wie wir uns vorfanden und bei näherer Betrachtung stellten wir fest, dass wir das Ergebnis einer schlimmen, beengenden Konditionierung waren.

    Das betrübte uns sehr und wir suchten nach mehr.

    Wir suchten weiter, gingen tiefer und kamen voran und als wir erkannten, wir seien ständig in Wandlung, gings wieder Berg an :)
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Und hier schreib ich es auch nochmal her:

    Ist der persönliche Müllhaufen auch noch so groß,
    das Leben in nüchterner Klarheit ist ein Geschenk Gottes.

    Im Moment seh ich es so.

    Obs Morgen auch noch so ist, darum kann ich mich nicht sorgen.
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Wir, die Vienna Blue Schamforschungsgesellschaft haben uns erlaubt, die Scham etwas genauer zu betrachten und demnach, was unsere Forschungen ergaben, können wir sagen:

    Sich für die Scham zu schämen ergibt für uns nur wenig Sinn.

    Bei den ersten Voruntersuchungen der Scham haben wir drei Arten der Scham gefunden.


    1. Die Scham, die entsteht, wenn die natürliche Intimsphäre gewaltsam durchbrochen wird, im Bad, am WC oder im Schlafzimmer.
    2. Die Scham, die entsteht, wenn das Bild, das man im Umfeld darstellen wollte zusammen bricht.
    3. Und die Scham, die entsteht, wenn man vor sich selbst eigene Unzulänglichkeiten in der Selbstreflexion aufgedeckt hat.
    Natürlich drängt die Scham nach Auflösung, doch die Frage dabei scheint uns zu sein, mit welcher Art von Scham haben wir es zu tun und in welcher Weise lösen wir sie auf.

    Einen Scham-Anfall der Kategorie 2 kann ich mit verstärktem Gerülpse und gesteigerter Verhöhnung beantworten oder mit Einsicht und Veränderung auflösen.

    Einen Scham-Anfall der Kategorie 3 kann ich unterdrücken, indem ich mich wieder vor mir selbst verstecke und auf alter Line weiteroperiere oder auflösen, indem ich mich etwa schreibender Weise offenbare.

    Und wenn ich auf der Muschel sitzend ein Geschäft erledige und Jemand reißt die Klotür auf, lächle ich ihn meist wortlos, doch voll Liebe im erleichterten Gemüt, von unten her freundlich an. Bestenfalls ein scheues "Besetzt" entringt sich meinen Lippen, wenngleich es überflüssig ist, das Offensichtliche zu besprechen.

    Doch sich für die Scham zu schämen, das macht in der Tat nichts her.



    Jo Herr no amoi... was gibt mir des weiße Licht da heut wieder für an Blödsinn ein :D
     
  8. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Also, dieser gestrige Sonntag war - bildhaft gesprochen - wie zähes Leder.

    Ich saß da, festgeklebt wie sonst noch nie, auf diesem Sessel, gerade so, als hätte man mir Loctite auf die Sitzfläche gestrichen und suchte, suchte in mir nach etwas Sinnvollem, doch vergeblich war die Liebesmüh`. Kein einfacher Reim, kein simples Gedicht und nicht der Ansatz eines meiner beliebten Gruselmärchen, es war wirklich schrecklich. Ein schwarzer Sonntag mit ein paar wechselhaften Gefühlen und fast zur Gänze am Fenster verbracht. Mir fehlte jede Idee und flüchten konnte ich nicht. Am anfang fiel mir zumindest noch Blödsinn ein, doch im Verlauf des Tages verließ mich auch diese Gnade.

    So ging ich zum Telefon und wählte die Kummernummer, denn vor dem Fenster bahnte sich etwas an:



    Heute war der Spuk zum Glück wieder verschwunden, ich hoffe, es handelte sich gestern um eine einfache Sonntagszerdrücktheit und nicht um einen Dauerzustand und wir können heute wieder zur Tagesordnung übergehen.

    Schönen Montag, wünsch ich uns.
     
  9. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

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    5.897
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    nördliches Waldviertel
    Au ja, auch von meiner Seite einen wundervollen Montag für uns.
    Im übrigen komme ich nicht umhin zu diesem Thread meinen Respekt
    auszudrücken. Tiefsinnigkeit mit Humor oder Selbstironie zu verbinden
    ist eine Kunst für sich ... ist ja das Verstehen eines solchen schon nicht
    immer einfach ... ;)


    Euer, sich bei den Autoren für einem guten Start in die Woche bedankender, Ischariot
     
  10. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    Noch ein paar Worte zur Schamhaftig/losigkeit.

    Ich denke nicht, dass Scham nur Angst ist, zu sein wie man ist, denn selten ist einer so gesegnet, auf Anhieb zu wissen, wie er ist, bis hinab auf seinen Grund. Sich dieserart vollkommen zu ergründen erfordert doch eine gute Portion innerer Achsamkeit, Vorsicht und auch das rechte Maß an gesundem Schamgefühl. Nur weiß eben selten einer, was das rechte Maß ist.

    Mir fällt da wieder diese Geschichte mit diesem netten Herrn ein, der, als ich so um die Acht war, in der Kindervorstellung zwei Sitze neben mir saß. Als der Film zu Ende war und das Licht anging, stellt ich fest, dass dieser Herr soeben mit onanieren fertig war und beim rausgehen mit dem Verpacken seines noch halb aufgeregten Genitals zu kämpfen hatte. Mein Problem als etwa Achtjähriger war damals nur: Ich wußte bis dato weder etwas von Exhibitionisten, von Sexuellem Verkehr mit sich selbst oder zu Acht, wie auch immer, von Onanie oder ähnlichem und doch war dieser Sinneseindruck so mächtig, dass ich wochenlang darüber nachdachte, was dieser unlustige Herr da eigentlich gemacht hat oder was ihn an dem Winnetoufilm so aufgeregt hat. Ich machte mir fast Sorgen, denn irgendwie sah er ganz krank aus, so blaß und hager, im bebrillten Gesicht. Heute noch sehe ich das Gesicht vor mir und kann das Alter auf etwa 30-35 schätzen.

    Dies ist nur eine der vielen fragwürdigen Begegnungen, die ich so im Laufe des Lebens hatte und die ich alleine für mich versucht habe, zu verarbeiten, denn ich hatte gar keine Lust, meine Mutter mit derartigem Müll zu konfrontieren.

    Verstehen Sie, was ich sagen will? Im Bezug auf Scham? Warum Scham nicht zwingend nur Angst sein muss, zu sein wie man ist? Wenn dieser Mann ein wenig mehr natürliches Schamgefühl besessen hätte, dann hätte ihm das vieleicht zeitgerecht signalisiert, dass etwas an seinem Verlangen nicht ganz in Ordnung oder ein wenig zu sehr überdreht ist.

    Man kann natürlich drüber diskutieren, ob es in Ordnung ist, Kinder vorsätzlich mit erregten, tropfenden Genitalien zu konfrontieren. Mit mir allerdings nicht. Und auch Eltern sind mir kaum bekannt, die hier diskussionsbereit wären.

    Ich möchte diesen Mann und seine Kollegen nicht verurteilen, ich ahne, dass irgend ein Leiden sie quält. Doch interessiert es mich als Laien nicht, ob hier ein Defekt im Gehirn nachgewiesen werden kann oder nicht. Das kann ich als Laie nicht nachvollziehen. Und sei es meinetwegen ein Gehirndefekt, der hier das Schamgefühl lahmleg, für mich als Laie ist es das fehlende Schamgefühl, welches zum schamlosen Verhalten führt.

    Ich glaube, das rechte Maß an Schamgefühl und der richtige Umgang damit ist durchaus wichtig in einer menschlichen Gemeinschaft und stellt eine Art Indikator für angemessenes Verhalten dar. In sämtlichen zwischenmenschlichen Bereichen, nicht nur in der sexuellen Praxis.

    Nur handelt es sich dabei eben um ein Gefühl und wie bei jedem Gefühl kommt es auf die richtige Interpretation im Gehirn an, denn das GEfühl allein für sich, erleidet sich, aber weiß nichts von sich. Schamgefühl und Gewissen arbeiten Hand in Hand. Das Schamgefühl gibt den Impuls, der vom Gewissen verarbeitet und ausgewertet wird. Ich selbst bin in vielen Bereichen sehr schamlos, stelle schamlos meine perversen Videoclips ins Internetz und nehme sie auch wieder raus, wenn sie mich selbst nicht mehr belustigen, in anderen Bereichen bin ich wieder recht schamvoll.

    Das ich immer richtig liege mit meinem Schamgefühl, das kann ich nicht behaupten. Oft schon bin ich daneben getreten, vor allem, wenn ich getrunken habe. Vielleicht bin ich oft unangebracht schamvoll, dafür an anderen Stellen wieder unangebracht schamlos, schließlich bin ich ja erst am lernen, was richtig und was falsch ist und kann dabei nur auf meiner Erfahrungen vertrauen.

    Auch wenn ich zu derb, zu grob, gefühl und verständnislos mit meinen Mitmschen umgehe, ist da zuerst das Schamgefühl, welches mich daran erinnert, erst dann wird das Gewissen hinzugeschaltet. Ich brauche das Schamgefühl, denn wenn ich es töte, dann kann ich das Gewissen auch gleich wegschmeissen.

    Das Programm hatte ich schon oft, aber es bringt mich nicht voran.

    Gut, ich kann es jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, ob das Schamgefühl zuerst da ist. Es kann auch sein, dass der erste Stich in Form der Frage: "War das jetzt in Ordnung?" vom Gewissen ausgeht, wodurch das Schamgefühl erst erweckt wird. Aber egal, Ei oder Huhn, die beiden arbeiten zusammen und das ist wesentlich für mich.

    Zusammenfassend kann ich sagen: mein Schamgefühl bringt nicht die Angst zum Ausdruck, zu sein wie ich bin, denn ich weiß nicht, wie ich bin, ganz unten auf meinem Grund - ich ahne es nur und das ist schlimm genug, wenngleich es mich auch nicht mehr erschreckt, was ich da ahne - sondern mein Schamgefühl ist jene Instanz die zusammen mit dem Gewissen darüber wacht, was zu Tage tritt und generell kann ich sagen, dass ich noch viel zu schamlos bin, an manchen Tagen.


    Ein sich in angemessener Schamhaftig/losigkeit übender monk :rolleyes:
     

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