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Was ist Freiheit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von LoneWolf, 21. Februar 2008.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Gibt es eine Unterscheidung, eine Zergliederung in "Arten der Freiheit" wie etwa , finanzielle Unabhängigkeit, sexuelle Freiheit, Gedankenfreiheit, Redefreiheit, Gestaltungsfreiheit ... ....

    ... oder gibt es eine ultimative All-Freiheit des Menschen.

    Wenn ja, wie kann man sich diese vorstellen, wie ist sie zu erreichen und wieviel davon verträgt ein Mensch, ohne seine menschliche Form zu verlieren - den Form ist ja Begrenzung, oder nicht? Löst sich ein Mensch auf, wenn er 100%ig frei wird? Wenn ja, wo geht er dann hin? Und wieviele solcher Menschen auf dem Weg in die ultimative Freiheit verträgt ein Land, ein politisches System?

    Wie frei bin ich selber? Bin ich so frei wie ich mich fühle oder gibt es einen objektiven Betrachter, der die Wahrheit über meinen Zustand der Freiheit weiß?

    Kruzifuzi ... was sind das schon wieder für blöde Fragen in meinem Kopf :confused:

    Hab ich vielleicht gar schon wieder einen Freiheitsdrang :) ?
     
  2. sage

    sage Guest

    Freiheit beginnt und endet in einem selbst.
    Wenn man innerlich frei ist, können auch Gefängnismauern einen nicht einsperren.



    Sage
     
  3. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    *

    Warst du schon im Gefängnis, Sage ?

    *
     
  4. BigHug

    BigHug Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Eppstein (Taunus)
    Ich denke auch, dass die Freiheit im Inneren festgelegt wird. Wenn du mit den Dingen, die dich umgeben, zufrieden bist kannst du dich nicht eingesperrt fühlen. Erst wenn du dagegen ankämpft spürst du einen Mangel oder Einschränkung. Natürlich sollte man auch immer bedenken, dass wir alle keine Übermenschen sind. Ich kann dies auch nicht wirklich. Da muss man schon auf einer wirklich hohen Stufe sein.
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Mir scheint, diese große Freiheit kollidiert mit dem Wollen.
    Je brennender mein Wollen ist um so weniger bin ich frei, kommt mir vor.
    Ich mein das so: zeigt mir mein Wollen, wie unfrei ich bin?

    Je wilder ich die Kerkermauern überwinden und durchbrechen will, um so weniger bin ich mir doch der inneren Freiheit bewusst und such sie daher außerhalb des Kerkers, oder wie?

    Aber: Will ich nichts und lass meine Mitknackis allein an einem Fluchttunnel graben, weil ich denke, die Freiheit ist ohnehin in mir allein, dann werden sie vielleicht sagen, ich habe resigniert. Ich lebe nicht wirklich.

    Jetzt hab ich noch die Möglichkeit, mich von der Abhängigkeit von der Meinung meiner Mitknackis zu befreien. Dann bin ich Allein.

    Demnach würd frei sein - allein sein bedeuten? Kann das sein?

    Ist der 100%ig freie Mensch zwingend asozial und egomanisch?

    :dontknow:

    Ich zähl mich zu den Reichen;
    denn reich bin ich an Fragezeichen. :clown:
     
  6. kredamoon

    kredamoon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2008
    Beiträge:
    1.324
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    Wenn er Mitgefühl hat, ist er nicht asozial, sondern vielmehr in der Liebe. In der Liebe ist er frei. Er hat alle Zwänge losgelassen, ist der Beobachter seiner Umwelt.
    Jemand, der so handelt, ist niemals allein. Er dürfte sogar äußerst anziehend wirken.
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Ja, ich glaub auch, dass die Zufriedenheit ein guter Indikator ist. Allerdings eben sehr persönlich. Eine Objektive Zufriedenheits-Jury gibt es wohl kaum.

    Mitfühlender Beobachter seiner Umwelt, genau. Das klingt gut.

    Das hinter Gefängnismauern zu verwirklichen ist wahrscheinlich sehr schwer, aber auch nicht unmöglich, glaube ich.

    Ein richtiger Knacki sagte mal zu mir: "Du bist auch ein Knacki! Du bist auch ein psychisch gestörter Knacki!"

    Ich sagte: "Nein! Ich habe noch nicht eingesessen, ich kann mich nicht mit dir vergleichen! Mein Dachschaden kommt wo anders her."

    Er wieder: "Doch! Es ist ein Gefängnis der Seele, auch das ist ein Kerker und will überwunden werden."
     
  8. jaxmax

    jaxmax Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    8
    Meine Meinung ist, hast du deinen Neid und deine Ängste unter Kontrolle, bist du der inneren Freiheit schon ein großes Stück näher!
    Und dabei kommt es, wie die anderen schon gesagt haben, nicht darauf an wo und wie du bist sondern eher wie gut du dich kennst, dich unter Kontrolle hast.
    Der Freiheit stehen die Gefühle im Weg, wer kann frei sein wenn ein Teil von ihm immernoch von alleine funktioniert? auser du stehst drüber, bezweifle aber das man dann wirklich frei ist!

    Hoff ich schreib hier nicht ein total unverständliches Kauderwelsch.
    Tu mir noch etwas schwer mich richtig auszudrücken!
     
  9. BigHug

    BigHug Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Eppstein (Taunus)
    Partnerschaft muss ja keine "Zwangsbindung" sein. Man kann ja auch sehr glücklich in ihr sein.
    In diesem Fall ist man nicht allein und dennoch Frei
     
  10. sage

    sage Guest

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    Nein, aber ich habe schon von Leuten gelesen, die lt. eigener Aussage erst im Knast zur wirklichen Freiheit gekommen sind.
    Jemand, der, nur um ein Beispiel zu nenne, von Party zu Party hetzt, glaubt, es seinem Freiheitsimage schuldig zu sein, ständig auf der Pirsch nach neuen sexuellen Eroderungen ist, sich immer mehr und mehr Abenteuer sucht, ist doch nicht wirklich frei, sondern nur verzweifelt auf der Suche danach.
    Wenn man innerlich frei ist, kann das einem niemand nehmen. Die äußerliche Scheinfreiheit kann genommen werden, aber nicht die innere wirkliche Freiheit.


    Sage
     
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