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Warum wir nicht hoffen sondern sein sollen!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 24. Mai 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Werbung:
    >>Und die Uebersetzung muss natuerlich heissen: "Lehrer des schimpflichen Ehebruchs!"

    Wir wollen uns bemühen uns die Fähigkeit zum schimpflichen Ehebruch zu bewahren. Ehebruch ist fundamentale tätige Kritik an den Grundeinstellungen des Besitzbürgertums, des Besitzdenkens, der Quelle alles Übels überhaupt. In guter Hoffnung sehen wir dem nächsten Ehebruch entgegen. Das Wort Hoffnung selber kommt von "hoppeln" und meint, hin- und herhüpfen, sich hin und herbewegen (vor Erwartung des Kommenden, des Eintretenden). Hoffnung bezeichnet also eine muskuläre Unruhe, ein Aufgeregtsein der Kinder vor dem Eintreffen und dem Auspacken der Weihnachtsgeschenke. In diesem Sinne kann also auch eine Ejakulation praecox, eine vorzeitige Ejakulation ein Ausdruck der Hoffnung sein, vor dem freudigen Ereignis der Ersichtlichkeit des ausgepackten Inhaltes, etwa seiner Ehefrau im neuen Outfit.

    Hofft nun einer auf den Himmel, muß er folgendes bedenken. Die etymologische Bedeutung des Wortes Himmels = Licht.
    Hofft nun einer auf die Erlangung dieses Lichtes, was heißt, zappelt er nun vor lauter Aufregung, hin und herhüpfend bzgl. der einzutretenden Erscheinung der Lichtigkeit, so ist er schon verloren, die ewige Hölle ist ihm gewiß. Denn der dieserart vor Erregung zappelnde, hüpfende Mensch sieht den Himmel nicht im Augenblick der Gegenwart sondern einen Augenblick weiter nämlich in der Zukunft. Da ist er verraten und verloren denn genau diese Denkstruktur stabilisiert, daß der das Licht, den Himmel immer in der Zukunft erblickt, die Zukunft kann niemals Gegenwart werden, sie bleibt immer Zukunft.

    Der Himmel charakterisiert sich durch die Metapher des Lichtes und die Lichtmetapher ist die Metapher des Geistes, des heiligen Geistes wenn man so will. Deshalb gibt es auch eine Erhimmelung, die sich Erleuchtung nennt und genau in der Gegenwart stattfindet. Erleuchtung ist die Begeisterung der Seele, die Erleuchtung der Seele, die Erhimmelung der Seele.
    Da gibt es nichts zu hoffen. Erleuchtung ist einfach. Wer auf Erleuchtung hofft, der hat sie schon verspielt, denn die Hoffnung fixiert das Erhoffte einen Augenblick zu weit in der Zukunft.

    Die Heiterkeit des Buddha liegt immer in der Augenblicklichkeit des Gegenwart und erklärt sich dadurch, daß das Wort Heiterkeit kommt von heiter=leuchten. Leuchten tut das Licht, Leuchten tut der Erheiterte, der Erleuchtete, der Erleuchtete ist erheitert, immer nur für einen Augenblick und doch für alle Ewigkeit.

    Laßt alle Hoffnung fahren! Sapere aude! Waget erhimmelt, begeistert, erleuchtet zu sein!

    Diabolo
     
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