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Sind Impfungen sicher?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Tarbagan, 22. März 2017.

  1. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.741
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    Nachdem der alte Impfthread im Status unendlicher "Überprüfung" geschlossen ist und ich da gerade inmitten einer Diskussion steckte, möchte ich hier einen kleinen Denkanstoß geben. Die Frage ist: Sind Impfungen sicher?



    Und ich möchte die Frage auch direkt beantworten. Die Antwort lautet: Nein.
    Eine Impfung ist ein medizinischer Eingriff und ich kenne keinen einzigen medizinischen Eingriff, von dem man behaupten kann, dass er keinen auch noch so kleinen Schaden anrichten kann.

    Die eigentliche Diskussion zur Frage, ob man sich und seine Kinder impfen möchte, sollte nicht sein: Sind Impfungen sicher? Sondern: Sind Impfungen sicherer als die Krankheit?

    Dazu muss ich noch kurz eine Grundregel einwerfen: Jeder sollte versuchen, diese Debatte möglichst konstruktiv zu führen. Es geht um die Gesundheit von einem selbst, seinen Mitmenschen, den eigenen Kindern und den Kindern der Mitmenschen. Es spricht nichts dagegen, sich beide Seiten des Arguments anzuschauen und sich zu fragen, was diese Impfgegner eigentlich zu sagen haben. Man schuldet es aber seinen Kindern und den Kindern der Mitmenschen, dass man sich bei der Auswertung dessen, was man lernt, nicht von den eigenen Gefühlen - Ängsten, Wünschen, Sorgen - leiten lässt, sondern eine möglichst auf nachprüfbaren Tatsachen basierende Entscheidung trifft.

    Ob eine Impfung sicher ist, muss man natürlich von Krankheit zu Krankheit unterschiedlich betrachten. Bei der Tuberkuloseimpfung sagt man in unseren Breitengraden: Nein. Tuberkulose ist selten geworden und kann gut behandelt werden, und die Impfung ist vergleichsweise gefährlich. Deswegen verwenden wir sie nicht mehr.

    Bei der Grippeimpfung muss man unterscheiden: Für den durchschnittlichen Erwachsenen zahlt sie sich wahrscheinlich nicht aus. Aber für die Risikogruppen, also <5 und >65 oder Leute, die viel mit Patienten zu tun haben, sind sie grds. empfehlenswert.

    Aber zumeist geht es hier ja um die klassischen Kinderimpfungen, und dabei vor allem um die Masernimpfung, bzw MMR-Impfung. Dazu habe ich mal alle Literatur, die ich finden konnte kompiliert und versucht, allgemeingültige Aussagen zu treffen. Ich kam zu folgendem Ergebnis, das ich hier mantraartig schon mehrere Dutzend male gepostet habe:
    Von 1000 Kindern, die Masern bekommen ...
    - haben 1000 zumindest leichte Symptome (normale Masern halt)
    - haben zwischen 100 und 400 Komplikationen, die einen Krankenhausaufenthalt rechtfertigen
    - haben zwischen 10 und 30 chronische Schäden, z.B. einseitiger Gehörverlust durch eine Infektion am Ohr (welche statistisch übrigens bei 100 Kindern auftreten würde)
    - sterben 1-3.

    Wenn 1000 Kinder geimpft werden...
    - bekommen 150 Fieber und 50 einen leichten Ausschlag.
    - bekommen 0.3 einen epileptischen Anfall durch Fieber
    - bekommen 0.001 eine schwere allergische Reaktion oder eine andere schwere Nebenwirkung, die chronische Schäden hervorrufen kann
    - stirbt keines.


    Wenn man meinen Zahlen glaubt (und wie gesagt, ich hab so ziemlich alles an verwertbarem statistischem Material kompiliert, was ich gefunden habe und dann den Durchschnitt genommen), ist eine Masernimpfung etwa 1000 mal sicherer als eine Masernerkrankung. Übrigens: Ja, die meisten Leute überleben Masern relativ unbeschadet. Aber ob man selbst oder das eigene Kind dazugehört, weiß man vorher nicht, und es basiert ziemlich auf Zufall, und SSPE kann jedes Kind bekommen, egal wie gesund und stark es ist.

    Wenn man meinen Zahlen nicht glaubt, dann sollte man aber erklären können, warum. Und dann gilt: Vage Ängste, geschürt durch irgendwelche Verschwörungstheorien, sollten nicht ausreichen, um eine Empfehlung, die einem praktisch jeder Kinderarzt der gesamten Welt geben wird, in den Wind zu schlagen. Wenn man das tut, dann setzt man die Gesundheit oder im Schlimmstfall das Leben des eigenen Kindes nur wegen der eigenen Weltanschauung aufs Spiel. Das muss man sich klarmachen.



    Die gleiche Methode lässt sich auch auf das ständig auftauchende Thema der Zusatzstoffe ausweiten. Quecksilber ist ja seit 10 Jahren in den Impfungen nicht mehr drin. Aber es gibt immer wieder Aufrufe, etwa Aluminiumsalze aus den Impfungen zu entfernen. Auch hier ist die Frage: Ist das Aluminiumsalz sicherer als die Alternative dazu, also eine Impfung ohne Aluminiumsalz? Die Antwort lautet nach derzeitigem Forschungsstand: ja. Das gefährlichste an einer Impfung ist das Impfserum selbst. Ein Grund, warum Impfungen über die letzten Jahre immer sicherer geworden sind ist, weil man die Anwendung solcher Adjuvantien immer mehr perfektionieren konnte.


    Nur auf dieser Grundlage macht eine Impfdiskussion wirklich Sinn. Es bringt nichts, zu sagen: X ist giftig! Würdet ihr ein Gift schlucken, das euch mit 10%er Wahrscheinlichkeit umbringen könnte, wenn es euch vor einer Krankheit schützt, die euch sonst mit 90%er Wahrscheinlichkeit umbringen würde?
     
    magdalena, Montauk, Daly und 3 anderen gefällt das.
  2. Täufelchen

    Täufelchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2006
    Beiträge:
    501
    Ort:
    in der Nähe von Bayreuth
    Was mich speziell an Aluminiumsalz stört
    ...bei Deos wird ein tam tam gemacht aber meinem Kind soll ich es spritzen lassen? In der gleichen Dosis die ein 150 kg schwerer Erwachsener bekommt? Wenn alles so risikofrei ist...warum unterschreibt keiner das er für Komplikationen haftet? Meine Große ist angeimpft hat es aber nicht gut vertragen....die anderen 2 sind nicht geimpft. Meine Erfahrungen sind das meine ungeimpften Kinder viel weniger krank sind als die geimpftes......selbiges gillt für 2 weitere Familien im Bekanntenkreis die nicht geimpft sind. Zufall? Ein Säugling hat gar keine Möglichkeit sich mit Tetanus....Hepatitis anzustecken......Keuchhusten greift erst mit einem Jahr.....Röteln sind ansich nur für Schwangere ungünstig.....Mumps nur für Jungs....also warum Säuglinge bereits impfen? Sieht man sich Statistiken aus Dzrchgeimpften Ländern an....fällt auf das es dort Keuchhusten und Masernfälle gibt...bei geimpften......sieht man sich Statistiken an wann die Krankheiten zurück gingen....fällt auf das zu dieser Zeit die Hygiene und Ernährungsstsndarts deutlich verbessert wurden . Allergien....Asthma....Bronchitis...Adhs.....Vor der Einführung der Durchimpfetei bei weitem kein so Problem wie heute....Zufall?
     
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  3. Hellequin

    Hellequin Guest

    Natürlich nicht, da hast du vollkommen recht. Es ist viel besser für dein Kind, an Masern zu sterben als mit Bronchitis zu leben. Impfungen bewirken Bronchitis und die Neuauflage von "Kalkofes Mattscheibe" brachte den IS hervor, denn merke: Wenn es ungefähr gleichzeitig passiert, hat es miteinander zu tun. Wer glaubt denn heutzutage noch an den Zufall? Weißt du übrigens, dass die moderne Medizin Krebs erst möglich gemacht hat? Früher konnte man im Einklang mit der Natur mit 35 Jahren an Tuberkulose sterben, aber dann kamen die beschissenen Antibiotika und traten einen Alterskrebsholocaust los. Schlimm!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. März 2017
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  4. Lincoln

    Lincoln Guest

    Was nützt es mir, wenn in einer Statistik Zahlen positiv gewertet sind, und ich mich eventuell nicht in der Mehrheit befinde? Die Frage muss also lauten: "Sind Impfungen für mich sicher?" Und das kann ich nicht anhand einer Statistik ablesen.
     
  5. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße

    Eigentlich ist es ganz einfach.
    Der impfende Arzt weiß da gut drüber Bescheid.
    Wenn man also geimpft werden soll oder ein Kind, kann man zur Bedingung stellen, dass er für eventuelle Schäden haftet.
    Wenn er sich sicher ist, dass die Impfung nützt und nicht schadet, wird er unterschreiben.
     
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  6. Lincoln

    Lincoln Guest

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    Das ist eine andere Thematik. In diesem Falle müsste der "Arzt" mich bereits zu 100% individuell kennen.
     
  7. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2016
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    29.282
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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Und wenn er 's nicht tut, ist es eben nicht sicher.
    Außerdem, wie gut kann ein Arzt seine Patienten kennen?
    Meine Schwester hat sich letztes Jahre eine Grippeimpfung von ihrem Hausarzt aufschwätzen lassen, sie ist schon Jahrzehnte bei ihm.
    Kurz darauf fing sie sich eine kapitale echte Influenza ein.
    Tja, das war dann halt ein neuer Grippevirus, gegen den es noch keinen Impfstoff gab.
    Sicherheit gibt es so oder so nicht.
    Wenn du nicht geimpft bist, kann 's dich erwischen und wenn doch, ebenfalls.
    Das Beste ist wohl immer noch, man stärkt sein Immunsystem.
     
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  8. Lincoln

    Lincoln Guest

    Bleiben wir mal dabei. Wenn ich jetzt "impfen müsste", würde ich dies nicht von meiner Hausärztin (4) machen lassen. Ich würde irgend einen Spezialisten aufsuchen, der mir schmeckt und bereit ist, "meine Fragen zu beantworten". Andernfalls würde ich die Impfung verweigern. Zwei Ärzte bisher aus meiner Vergangenheit kann ich mit einer 2 belegen. Alle anderen 3 bis 6
     
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  9. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße

    Gibt es denn Spezialisten für Impfungen?
    Und kann der dich auch nur zu 50% kennen, wenn du ihn nur für Impfungen aufsuchst? :dontknow:
     
  10. Moondance

    Moondance Guest

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    kommt darauf an, nach welcher Sicherheit man sucht...

    Wer das Leben verlängern oder schützen will, sucht mit Impfungen, meiner Meinung nach, eh das Falsche.
     
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