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Sind die Menschen, die dich am meisten verletzen...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lady Nova, 5. Oktober 2008.

  1. Lady Nova

    Lady Nova Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2005
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Wien
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    ...die Menschen die dich am meisten lieben???

    nämlich auf Seelenebene?

    Das habe ich irgendwann einmal gelesen, das soll deshalb so sein, weil man sich, bevor man geboren wird, mit den anderen Seelen gemeinsem abspricht und das Leben gewissermaßen plant, sich quasi hier unten auf der Erde verabredet um dann gemeinsam das -stück zu "spielen" und dazu gehören halt auch Dramen, Schmerzen, Leid, etc.

    Nun sollen es aber genau DIE Seelen sein, die sich zu verfügung stellen, um dir schmerzhafte Lektionen beizubringen, die Dir am nähesten stehen, davon war die Rede...

    ich kann mich leider nicht mehr entsinnen, wo ich dieses Konzept aufgscheschnappt habe, aber es hat eine Resonanz in mir ausgelöst und ein Gefühl des stimmigseins...

    Wenn man dieses konkrete Konzept nun áuf die grobe Realität überträgt, kann das zum B. ein Grund sein, warum sich manche Frauen, die von Männern misshandelt werden, sich nicht von diesen lösen können, da sie sich auf tieferer Ebene an diese Abmachung und auch an die Liebe erinnern können???

    Dabei will der schlagende Partner, (alles so vereinbart vor dem Leben) eigentlich die Seele dazu bringen, sich selbst mehr Respekt und Liebe entgegenzubringen, weil vielleicht dies grad eine Lernaufgabe in ihrem Leben ist!?!

    Was haltet ihr von dem ganzen, bzw. könnte das wirklich ein Grund sein, warum sich manche Menschen so schwer tun, sojemanden loszulassen???
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Hi Lady Nova,

    Vorausgesetzt deine These stimmt, was ist mit den männlichen Seelen, die die Lernaufgabe noch vor sich haben, um sich selbst mehr Respekt und Liebe entgegenzubringen? Aber vor allen Dingen: Warum werden die männlichen Seelen in einer Beziehung von ihrem Ehepartner dann fast nie geprügelt?:rolleyes::D

    Wenn sich jemand von einem prügelnden Ehemann nicht lösen kann, hat das nichts mit Abmachungen oder gar Liebe zu tun (Prügel und Liebe schließen sich aus!!), sondern mit einem mangelnden Selbstwert und Konditionen aus der Kindheit, weil dem damaligen weiblichen Kind von seinen damaligen Eltern (Umwelt) nicht vermittelt worden ist, das es ein kostbares, seltenes und liebenswertes Menschenkind ist. Mit einem Wort: Die Selbstliebe und die Achtung vor sich selbst fehlt. Nur wer sich selbst als gering einschätzt, wird sich von einem Mann (oder anderen) prügeln lassen......


    LG
    Urajup
     
  3. SammyJo

    SammyJo Guest



    Genau so sehe ich das auch, Juppi,

    also eine Rechtfertigung dafür zu finden, sich weiter schlagen zu lassen, um irgendwelches K(r)arm(pf)a zu lösen, halte ich für ein recht dummes Konzept.

    Natürlich gibt es vor der Inkarnation Absprachen, aber dieses auf diese Art zu verallgemeinern, halte ich für sehr bedenklich. Zu leicht springt jemand auf diesen Zug auf und vergisst die Selbstverantwortung, sondern erstarrt und verbleibt in einer Leidens-Opfer-Position.

    Das Gegenteil von Selbstachtung und Selbstwert.

    Falls sich jemand aus solch einer Situation nicht lösen kann, wäre vielleicht eine Therapie der bessere Weg statt der Flucht in die Esoterik, um gute Erklärungen und Entschuldigungen zu finden.

    :rolleyes:
     
  4. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Ja, Sammy, das sehe ich ähnlich, zumal hier fast immer wegen einer Verstrickung von Macht/Ohnmacht-Themen die Angelegenheit immer weiter eskalieren kann......:rolleyes:


    LG
    Urajup
     
  5. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    1.986
    Das wäre wie einem Kleinkind mit 10 Kilo schweren Bleischuhen das Laufen beizubringen.
     
  6. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
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    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

    Selbst, wenn es so wäre... was hilft es?

    Sollen die geschlagenen Frauen ihren Männern dankbar dafür sein?

    Soll die vergewaltigte Frau ihrem Vergewaltiger dankbar sein?

    Sollen die misshandelten Kinder ihren Eltern dankbar sein?

    Sollen die gemobbten Menschen den Mobbern dankbar sein?

    Nein !!!

    Wie hier schon erwähnt ist Selbstliebe wichtig; Selbstliebe und die daraus resultierende Erkenntnis, dass auch manchmal die anderen Menschen die Schuldigen sind.

    Misshandelte Kinder neigen dazu, ihre schlagenden Eltern beinahe abgöttisch zu lieben. Sie sehen die Prügel als berechtigt an und geben sich selbst die Schuld an ihrer Situation.

    Ähnlich stelle ich mir die Gefühle einer geschlagenen Ehefrau vor, die von ihrem Mann nicht loskommt. Sie erinnert sich an die schönen Zeiten mit ihm, und gibt sich die Schuld, dass sein Verhalten ihr gegenüber sich so drastisch geändert hat. Die Erkenntnis "Er ist ein A... und verdient meine Zuneigung nicht mehr; ich bin unschuldig daran." würde die Situation für sie sehr vereinfachen.

    Es ist irgendwie eine Beißhemmung vor dieser Wut, die einige Menschen daran hindert, diese Gedanken zuzulassen. Und esoterische Deutungen dieser Situation in dieser Weise sind da nicht hilfreich sondern sogar eher kontraproduktiv.

    Viele Grü0e
    Joey
     
  7. Lady Nova

    Lady Nova Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2005
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Wien
    Natürlcih soll dieses Konzept keine Rechtfertigung sein, sich weiter schlagen zu lassen sondern nur eine Erklärung, warum sich manche Menschen trotz allem schwer lösen können...
     
  8. bluebody

    bluebody Guest

    Der einzige Mensch, der mich verletzen kann, bin ich selber.

    Wenn man das begriffen hat, erkennt man, daß alles andere Erfahrungen sind.
    Natürlich sind einem Familienangehörige am nächsten und
    nicht umsonst hat man in diese Familie hineininkarniert.
    Doch alles ist veränderbar. Wenn man nicht in der Lage ist, es abzustellen, dann verletzt man sich in erster Linie selber...

    Ein uralter Spruch heißt:

    Des Menschen allergrößtes Leid ist,
    was der Mensch sich selbst andeit!

    LG bluebody
     
  9. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
    hallo lady nova,

    ein schönes posting - ich hab sowas auch mal gelesen oder gehört und es ist für mich auch total stimmig.
    die zweifel von urajup kann ich nicht verstehen - wir seelen bevor wir inkarnieren suchen uns aus welches geschlecht wir bekommen, und welches thema wir lernen wollen - genau da kommt es zu der abwechslung einmal mann wird geschlagen einmal frau.. denn wenn du früher mal mann warst kannst du ja als frau wiederkommen und es dann am eigenen leibe spüren. ja und rechtfertigung gibt es sicher keine warum wer wen schlägt, aber ich denke das ganze ist nur möglich, wenn man sich auf einer anderen ebene so sehr liebt. denn wenn ich wem weh tu den ich liebe, dann tu ich mir selber dabei weh, denn es ist eine überwindung einen geliebten menschen zu verletzen...
    ja und wir seelen sind uns dankbar, denn dadurch lernen wir und entwickeln uns weiter, nur durch solche erfahrungen können wir wachsen...
    alles liebe mysticeagle

    ausserdem ist man selbst verantwortlich für das was man tut oder mit sich machen lässt - man kann jederzeit aussteigen, aber wenn man den teil eben noch nicht gelernt hat, dann muss man so lange bleiben bis man es kapiert hat, dass es einem nicht gut tut geschlagen und gedemütigt zu werden. manche lernprozesse dauern sehr sehr sehr lange und manche seelen müssen bestimmte erfahrungen oft machen um daraus zu lernen.
    :tomate:
     
  10. paula marx

    paula marx Guest

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    Hallo Lady Nova,

    ich sehe dies eher so: Menschen, die Du liebst, und sich ihnen völlig emotionell auslieferst, können Dich seelisch verletzen, weil Du - natürlicherweise in einer Liebesbeziehung - sich öffnest, und damit leicht verletzbar bist. Wenn Du z.B. am Anfang auf ihre Dich verletzende Handlungsweise passiv, weil oft schlicht baff, reagierst, dann hat der Andere keine Grenze. Dich zu verletzen gehört dann für ihn zum Standard der Beziehung.

    Liebe heißt für mich praktisch gesehen, darauf zu achten, daß der Liebespartner spürt, geliebt zu werden und seine Liebesbedürfnisse erfüllt sind. Das Gleiche erwarte ich auch vice versa. Geben und Nehmen, auf kompartibler Wellenlänge.
     
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