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Schulmedizin? Mehr Schaden als Nutzen?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Lipolyse, 2. Juli 2006.

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Schadet die Schulmedizin mehr als das sie nutzt?

  1. Ja, die Schulmedizin schadet mehr als das sie nutzt.

    14 Stimme(n)
    32,6%
  2. Schaden und Nutzen der Schulmedizin halten sich die Waage.

    12 Stimme(n)
    27,9%
  3. Nein, die Schulmedizin nutzt mehr als das sie schadet.

    17 Stimme(n)
    39,5%
  1. Lipolyse

    Lipolyse Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2005
    Beiträge:
    127
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    Hallo,

    mich hat mal die Frage interessiert, inwieweit uns die Schulmedizin nutzt und inwieweit uns die Schulmedizin schadet. Dafür habe ich mir verschiedene Statistiken angeschaut und es lief mir dabei kalt den Rücken runter.

    In der SWR-Dokumentation von Erich Schütz und Detlev Koßmann "Die Gesundheitsfalle - Tödliche Pillen" hat Prof. Dr. Jürgen Frölich Universitätsklinik Hannover folgendes zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen(UAW)/Nebenwirkungen gesagt:

    - "Wir gehen davon aus, das alleine in den internistischen Abteilungen 58.000 Patienten pro Jahr durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen ums Leben kommen. Das ist ein kleiner Teil von allen Todesfällen, die durch Arzneimittel tatsächlich stattfinden."

    - "Unerwünschte Arzneimittelwirkungen ist die häufigste Krankheit, die es überhaupt gibt."

    - "5% aller Krankenhausaufnahmen sind bedingt durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen"

    - "10% der Krankenhausliegezeit sind bedingt durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen"

    - "Bei älteren Patienten sind 15% der Krankenhausaufnahmen bedingt durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen"

    Link: http://www.swr.de/praxis-doktor-weiss/archiv/2004/04/29/beitrag4.html


    Hier noch einige Links über die Gefährlichkeit von Medikamenten:

    - http://www.med.uni-jena.de/ikph/Projekte/uaw/uaw.htm
    Erfassung und Bewertung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die zur Krankenhausaufnahme führen

    - http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=50635
    In dieser Studie traten die häufigsten Gefährdungen durch Neuroleptika, Antiinfektiva, Antirheumatika und Antidepressiva auf.

    - http://de.wikipedia.org/wiki/Nebenwirkung
    In Großbritannien sind 6,5% der stationären Krankenhausaufnahmen bedingt durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen.


    Bei 58.000 Medikamententoten pro Jahr kommen unweigerlich Zweifel über die Sinnhaftigkeit der Schulmedizin auf. Immerhin löscht die Schulmedizin damit jedes Jahr eine Kleinstadt aus.


    Macht die Schulmedizin außerhalb der Akutmedizin für euch eigentlich noch Sinn?


    Grüsse
    Lipolyse
     
  2. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Ich lass mich schon seit Mitte der Achtziger alternativ behandeln. Ich hab einen spitzenmässigen Hausarzt, der sich fortlaufend in alternativen Methoden weiterbildet. Chemie empfielt er erst, wenn er es für unumgänglich hält. ZB musste ich mal Antibiotika nehmen, als ich mir - dank eines Bremsenstichs - eine Borreliose zugezogen hatte.

    Wo immer möglich bevorzuge ich alternative Methoden. Zum Arzt geh ich eh nur selten. Hab netterweise supergesunde Gene geerbt :)

    Greetings
    Elli

    :zauberer1
     
  3. Lipolyse

    Lipolyse Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2005
    Beiträge:
    127
    Hallo Elli,

    deine Einstellung finde ich prima und beglückwünsche dich zu deinem tollen Hausarzt. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, das immer mehr Ärzte sich der Alternativmedizin zuwenden und dort das größere Potenzial sehen.

    In Anbetracht der 58000 Medikamententoten pro Jahr verwundert auch nicht mehr der rasante Anstieg von chronischen Krankheiten trotz hervorragender Lebensbedingungen.


    Grüsse
    Lipolyse
     
  4. annara

    annara Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    4.025
    Ort:
    in meinem herzen
    ich habe für schulmedizin schadet mehr als sie nützt abgestimmt
    als diagnose teilweise sehr gut, als korrektiv kann es auch sehr gut sein

    aber primär wird seele psyche geist umwelt so gut wie gar nicht berücksichtigt
     
  5. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    4.184
    Ort:
    Wien
    Ich finde, dass die Schulmedizin auf jeden Fall mehr Nutzen als Schaden in sich birgt. Denkt nur mal an die vielen, sich immer verbessernden Therapien bei sämtlichen Krankheiten. Viele Krebs- Arten sind inzwischen, wenn früh erkannt, fast du 100% heilbar.

    Oder die Entdeckung von Penicilin- sonst würden Pest, TBC, als Beispiele noch immer unter uns wüten. Oder die Impfungen- dank ihrer Erfindung konnten Krankheiten ausgerottet (Pocken) oder zumindest stark dezimiert werden (Polio).

    lg

    matrix
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Ich finde die Frage so nicht sinnvoll,

    a) weil es "die Schulmedizin" als einheitliches Gebilde nicht gibt. Es gibt tolle und hilfreiche Leute und Einrichtungen unter dieser Oberbezeichnung und es gibt ebenso menschenfendliche und geld- und machtgierige Menschen / Institutionen und noch mehr, was sich dazwischen bewegt.

    b) weil es von mir abhängt, wie ich mit der "Schulmedizin" umgehe - zu meinem Nutzen oder zu meinem Schaden.

    Mir wäre es lieber, wenn man Fronten und pauschale Feindbilder (bzw. Idealisierungen) abbaut statt aufbaut.

    Ich fände es besser, genauer nachzufragen : Was im Rahmen der "Schulmedizin" wurde als hilfreich erlebt und was als schädlich ?

    Die Bedenken bezüglich vieler Medikamente teile ich.

    Von überall das, was wirklich hilft ...

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  7. lenab

    lenab Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    29


    und wievielen hilft sie?
     
  8. Felixdorfer

    Felixdorfer Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2006
    Beiträge:
    592
    Ort:
    bei Wr. Neustadt
    Hallo liebe Lypolyse!

    Also ich schließe mich da WalterR. voll an.

    Muss dazu auch sagen, dass ich seit 20 Jahren mit einem Nierenimplantat lebe.

    Ohne Schulmedizin wäre ich also da ich ja auch zuvor Hämodialyse bekam
    schon seit mehr als 21 Jahren tot.

    Muss dir aber auch Sagen dass meine eigenen Nieren nicht durch mein Eigenverschulden sondern durch Vererbung in späteren Jahren zu Schrumpfnieren verkümmerten.

    Und Wegen Medikamentenvergiftung kommen vermutlich deshalb viele Menschen ins Spital, weil sich heute bei jeder Kleinigkeit ohne Mediziner aufzusuchen sich Mittel reinschmeissen bis mal der Körper von selber Streikt und das als Allergie wieder zurückgibt.

    Es hat jeder auch Möglichkeiten sich Alternativen Methoden zuzuwenden
    Ich mache ja auch so einiges unter anderem auch mit Heilsteinen.

    Aber ohne Schulmedizin wären wir ja heute dort wo im Mittelalter die Bader bei jeder Kleinigkeit Aderlässe machten.

    Also bitte sicherlich alles mit Maß und Ziehl aber so etwas kann ich mir nicht vorstellen dass du im Ernst überlegst.

    Liebe Grüsse vom Felixdorfer
     
  9. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Oder als die Friseure auch noch gleichzeitig Zahnärzte und Heiler waren *ggg*
     
  10. Lipolyse

    Lipolyse Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2005
    Beiträge:
    127
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    Hallo Felixdorfer,

    ich halte die Schulmedizin als Akutmedizin auch für sinnvoll. Ich frage mich nur ob darüber hinaus die Schulmedizin Sinn macht. Wenn man also mit Akutmedikamenten dauerhaft chronische Krankheiten behandelt, sieht man ja anhand der Statistik wohin das führt. Neben den 58.000 Toten gibt es ja noch 200.000 Medikamentenvergiftungen pro Jahr.
    http://programm.daserste.de/archiv_detail.asp?id=X000241889&sdatlo=10.11.05&dpointer=38&anzahl=46

    Das sind ja dann schon mindestens 258.000 Krankheiten, die von der Schulmedizin verursacht werden. Demgegenüber müssen ja mindestens über 258.000 Heilungen pro Jahr stehen, damit die Schulmedizin auch Sinn macht. Oder sehe ich das falsch?
    Da chronische Krankheiten nicht geheilt werden können, bleiben ja nur noch akute Fälle übrig, die dafür in Frage kämen. Ob das dann aber über 258.000 Heilungen pro Jahr sind, entzieht sich meiner Kenntniss.


    Grüsse
    Lipolyse
     
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