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Ruprecht Schultz

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Namo, 13. November 2004.

  1. Namo

    Namo Guest

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    Dieter Hassler schreibt über Ruprecht Schultz:

    "Ruprecht Schulz wurde am 19. Oktober 1887 in Berlin geboren. Er war ein erfolgreicher Geschäftsmann. Bis zum Anfang des 2. Weltkrieges hatte er bereits 200 Angestellte.

    Im Krieg war er für die Feuerwache in Berlin eingeteilt. Er war es gewohnt, in den Nächten der Wochenenden für seine Firma zu arbeiten und so machte es ihm nichts aus, zur Feuerwache wach zu bleiben. Er verband den Dienst einfach mit der Erledigung der in der Woche liegen gebliebenen Arbeiten aus der Firma. Dazu mußte er oft in einen spärlich beleuchteten Korridor gehen, wo ein altertümlicher Tresor stand, um seine Rechnungsbücher von dort zu holen.

    Seine Müdigkeit und die Dunkelheit im Korridor führte wohl dazu, dass er gelegentlich und kurzzeitig in einen traumhaften Zustand geriet. In diesem halbwachen Zustand hatte er immer wieder das Gefühl, schon einmal in der gleichen Situation gewesen zu sein wie jetzt am Tresor. Dieses Gefühl steigerte sich im Lauf der Zeit, bis er schließlich Bilder vor seinem inneren Auge sah, die ihn selbst in altertümlicher Kleidung darstellten; mit weißem Stehkragen und dunklem Anzug.

    In den folgenden Wochen wurden die Dinge klarer und schließlich fertigte er ein Protokoll über seine Erfahrung an. Leider ging dies in den folgenden Kriegswirren verloren, aber 1952, noch vor irgendwelchen Nachprüfungen, fand er Zeit und Muße, aus dem Gedächtnis noch einmal ein Protokoll anzufertigen. Darin steht sinngemäß folgendes über seine mutmaßliche frühere Existenz:

    Er lebte als Geschäftsmann in einem kleinen, norddeutschen Hafenstädtchen. Sein Geschäft hatte mit Holz und Schiffen zu tun. Er lebte in einem altmodischen Haus, in dem in einem dunklen Raum ein antiker Safe stand, in welchem er seine Geschäftsbücher und Geld aufbewahrte. Eines Tages ging er zum Safe und schaute in seine Bücher. Dabei stellte er fest, dass sein Geschäft bankrott war. Außerdem hatte ihn ein bisher vertrauenswürdiger Angestellter betrogen und war mit dem Bargeld geflohen. An einem Feiertag ging er in einen Raum und jagte sich eine Kugel in die rechte Schläfe. Dabei trug er seinen Feiertagsanzug. Dies ereignete sich ca. 1885, als er ca. 40 Jahre alt war.

    Ab Mitte 1952 begann Ruprecht Schulz Nachforschungen anzustellen. Er schrieb an die Stadtverwaltungen aller norddeutschen Hafenstädte, auch nach Hamburg, Bremen und Kiel, obwohl er das Gefühl hatte, Wilhelmshaven könne die richtige Stadt gewesen sein. Nur von Wilhelmshaven erhielt er eine positive Nachricht, die nach einer Nachfrage folgendes besagte:

    Ein Holzhändler und Sägewerker namens Helmut Kohler habe sich mit 54 Jahren am 23.12.1887 erschossen (später als ungenau erkannt; richtig: 23.11.1887). Sein Sohn Ludwig lebe noch. Die Adresse wurde angegeben. Ruprecht Schulz setzte sich sofort mit Ludwig Kohler in Verbindung und hatte Glück, dass dieser bereit war, über das Leben seines Vaters Auskunft zu erteilen. Dabei kam folgendes heraus: Der Vater, geboren am 7.1.1834, besaß ein bedeutendes Geschäft für Holzhandel und ein Sägewerk in Wilhelmshaven. Das Büro war in einem einstöckigen Gebäude mit kleinen Fenstern gen Norden, so daß die Räume dunkel waren. In der Ecke eines Raums stand ein antiker Safe, in dem die Geschäftsbücher, wichtige Papiere und Bargeld aufbewahrt wurden. Sein Vater trug für gewöhnlich dunkle Kleidung und setzte beim Ausgehen einen Zylinderhut auf.

    Er erwartete einen Anstieg des Zolls auf Importhölzer und kaufte spekulativ eine große Menge davon. Die Zollerhöhung kam tatsächlich, aber der Holzpreis verfiel dennoch. Er hatte danach Schwierigkeiten, seine Rechnungen zu bezahlen. Zusammen mit seinem Kaufmann versuchte er, mit nicht ganz legalen Mitteln, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Der Kaufmann bekam allerdings 'kalte Füße' und floh mit einem Großteil des noch vorhandenen Geldes nach Amerika. Der Vater geriet darüber in solche Panik, dass er sich am Buß- und Bettag (16. Nov. 1887) in den Kopf schoss. Die Sterbeurkunde legt den Todestag auf den 23. Nov.1887 fest. Eine Zeitungsnotiz über den Tod stammt vom 24. Nov. 1887. Die Firma ging in Konkurs, obwohl dies nicht nötig gewesen wäre. Der übereilte Notverkauf des Firmeneigentums erbrachte noch genügend Mittel, um die Gläubiger zufrieden zu stellen.

    Neben diesen Übereinstimmungen ist folgendes noch interessant: Wenn Rupert Schutz als kleiner Junge ausgeschimpft wurde oder schlechter Stimmung war, hatte er die Angewohnheit, seine Hand zu einer Pistole zu formen, sich an die Schläfe zu halten und zu sagen: "Ich erschieße mich." Dies tat er so oft, dass er darüber mit seiner Mutter Ärger bekam. Revolver interessierten ihn vor allen anderen Waffen. Aber er war kein Waffennarr. Von früh an interessierte er sich für Schiffe und Schiffahrt. Er sammelte Modelle und Bilder von Schiffen. In finanziellen Angelegenheiten war er als extrem vorsichtig, geradezu risikoscheu bekannt.

    Die Behauptung, Herr Schutz habe seine mutmaßlich ehemaligen Söhne auf Fotografien unter vielen anderen Schülern erkannt, konnte nicht nachgeprüft werden. Ruprecht Schutz hatte vor Beginn der Recherchen keinerlei Beziehung zu Wilhelmshaven oder der Familie Kohler. Aus der späteren Veröffentlichung seiner Geschichte bezog er keinen Gewinn 'an Geld oder Ansehen. Dieser Fall zählt zu den wenigen mit "unnormalen" Daten, weil die heutige Person ca. 5 Wochen vor dem Tod der früheren geboren wurde.

    An der späteren Nachprüfung des Falls haben sich Prof. Hans Bender, Dr. Karl Müller und Prof. lan Stevenson beteiligt. Dazu haben sie Geburtsurkunden und Todesanzeigen herangezogen. Da der Name der früheren Person nicht genannt worden war, ist es nicht ganz auszuschließen, dass auch eine andere passende Person hätte gefunden werden können. Stevenson hält dies allerdings angesichts von 13 zutreffenden und 2 fast richtigen, z.T. außergewöhnlichen Merkmalen für sehr unwahrscheinlich."
    (Dieter Hassler)

    Wenn das wahr ist, dann würde es bedeuten, daß die Seele nicht notwendig bereits bei der Geburt den Körper bewohnen muss, sondern daß die Seele auch erst nach der Geburt des Körpers in den (Bio-)Körper einziehen kann.

    Namo
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hmm
    wenn es zutrifft das es zu dieser Überschneidung kam, dann ist das A ungewöhnlich
    B muss es eine starke Interferenz zwischen beiden Leben geben..beide Anteile sind und bleiben stark verbunden..was aber wiederum eine gute Erklärung für die Trance ist, in die der später Geborene verfiel.
    Interferenzen sind Überlagerungen..sie werden selten (wie in diesem Fall durch überschneiden von Tod und Leben also ZEIT erzeugt, sondern meist durch Bewusstsein, sehr TIEFE Ereignisse (Ereignisse die viele Bewußtseinschichten erfassten..solche..mir fehlt das Wort...Strudellöcher im Ozean Seele )..können sehr leicht erinnert werden, weil sie in der Tiefe erfahren wurden und das Carakteristikum dieser Seele bis in die Tiefe durchdringen. Erleuchtungs/Todes/Selbsterfahrungen gehören in diesen Bereich
     
  3. Namo

    Namo Guest

    Hallo Regina,
    durch das, was die Astrologin von Lady Diana Spencer, Penny Thornton, bereits 1995 in vielen spezifischen Details in ihrem Buch schrieb, welches sich aber erst 1997 bei ihrem Tode ereignete, und das sie bereits 1989 in einem Traum sah und in ihr Tagebuch schrieb, ist es offensichtlich, daß Wahrnehmungen nicht notwendig der Vorstellung einer linearen Zeit gehorchen.

    Mir ist dieses Phänomen so auch neu. Aber vielleicht kann man das über die Astrologie der Daten etwas besser verstehen. Das werde ich mir ansehen.

    LG

    Namo
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Na ja Namo das sind doch 2 verschiedene Dinge
    das Voraussehen von zB einem schrecklichen Ereigniss und das Überlappen von Geburt und Tod einer Seele.
    berichte solcher vorauschauenden Wahrnehmungen sind vielfältig..eine berühmte ist der Untergang der Titanic als Roman verfasst und erschienen vor dem hist Ereignis

    LG
     
  5. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo,

    dann wäre ja Scientology für Euch beide interessant:

    Dr. Ian Stevenson ist bekannt in der Reinkarnations-Forschung. Er nutzt hauptsächlich Hypnose, um Menschen zurückzuführen.

    Auch dazu ein Kommentar:

    Im übrigen glaubt Ian Stevenson an Reinkarnation. Und wenn Glaube schon Berge versetzen kann, wie sieht es dann mit Forschungsergebnissen aus?

    Gruß,
    lazpel
     
  6. Namo

    Namo Guest

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    Ja, sicher. Aber in beiden Fällen ist es nicht mit dem herkömlichen Verständnis von Zeit zu erklären.

    Was denkst Du wie und wann das Seelenbewußtsein in den lebendigen physischen Körper gelangt?

    LG

    Namo
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Das Seelenbewußtsein manifestiert sich nie im Körper
    dazu ist die Begrenzung zu stark..es ist immer eine bestimmte ART bzw ein bestimmter Anteil der sich als Geist manifestiert plus (das weißt eh als Astrologe) der Zeitpunkt..das ist das energetische Tor...."normalerweise" bestimmt der Todeszeitpunkt (der astrologische) den Geburtszeitpunkt. Deshalb kann ich mir diese Überlappung eigentlich nicht erklären. Seth erwähnte einmal das sich Teilaspekte abspalten können..aber das befriedigt mich auch nicht weil dies nur dann zutrifft wenn eine sehr unabhängige Entwicklung eintritt..die erwähnten Persönlichkeiten scheinen aber sehr ähnlich geprägt..
    fazit: ich "glaube" nicht wirklich an diese Überschneidung , weil alles was ich bisher darüber erfahren habe dagegen spricht ...bis ich eines besseren belehrt wurde (Du sagst ja selbst die Daten widersprechen sich stark)

    bisher weiß ich das Zeitpunkt,Zyklusabschnitt=Punkt der "Entwicklung" und Energieaspekte der Seele den Geist prägen (primär) dieser Anteil muss sich spätestens mit der physischen Geburt "abtrennen" ins vergessen tauchen..dies geschieht manchmal auch nur für kurze Zeit..aber diese Energie "muss" immer länger beim Körper bleiben..die Bindung festigen sonst stirbt der Körper (er wurde ja in Einheit mit der Seele für diesen Geist entwickelt).
    Wie gesagt..alles was ich darüber weiß widerspricht Deiner Beschreibung ......
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.767
    Ich bin noch nicht ganz so müd wie ich dachte..also will ich meine Antwort ausführlicher gestalten ...
    (auch für Lazpel)
    -andere Leben
    ich habe mich nie "rückführen" lassen..ich war/bin der Überzeugung, wenn es Sinn macht wird mir meine Seele Gott zeigen was wichtig ist.
    Ich habe mich selbst in verschiedenen Leben erlebt..aber das jemanden anderen als "beweis" vorzubringen ist genau so sinn-los wie jemanden vom Meer zu erzählen, der noch nicht da war.
    Ich habe mich nicht nur in diesen versch.Leben erlebt und erfahren..meditativ, während des Schlafes, einmal in Tranceähnlichen Zustand, sondern auch erkannt das das Leben nicht nur Breite (verschiedene Leben) sondern auch Tiefe hat (verschiedenen Wahrscheindlichkeiten von Leben)..wenn ich also in meinem Buch schreibe, dass alle möglichen Alternativen auch eine Wirklichkeit besitzen/sind (wie die zur Gänze beleuchtete Photoplatte) und unser Bewußtsein mit der Entscheidung das Bild gestaltet oder das Photo belichtet) das es erschaffen will, dann beruht das auf eine pers. Erfahrung.
    Aber das führt nun zur Natur der Realität und die ist (leider) in Wahrheit mindestens so komplex wie die kühnsten Physiker es befürchten.

    -Zeit da alles ist existieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. ALLES IST. In meinem Buch liest sich das so

    Und hier kommen wir zur nächsten Erkenntnis der Vergangenheit:
    die sehr komplexe Beschaffenheit der Wirklichkeit!

    Ihr nehmt z.Z. nur eine Realität und ein Leben wahr, doch die Seele kennt viele Leben und die Wirklichkeit
    viele Realitäten. Sie sind nicht unendlich, denn es gibt limitierende Faktoren, aber sie sind viel umfangreicher, als Ihr wahrnehmt.

    Die Beschaffenheit der Realität kennt zwei Ausrichtungen.
    Eine parallele und eine relative.
    Wie kann man sich das vorstellen?

    Bei relativer Ausrichtung des Universums spricht man auch von Wahrscheinlichkeiten.
    Alles IST auch wenn es Eurer Wahrnehmung nach nicht ist.
    Trotzdem spielt es eine Rolle welche Entscheidungen Ihr trefft!
    Jede Wirklichkeit gleicht einem Bild, das Ihr zeichnet und als der Künstler seid Ihr für dieses Bild verantwortlich.

    Die parallele Ausrichtung ist etwas, das Ihr normalerweise NICHT wahrnehmt.
    Während die relative Welt Teil Eurer (unbewussten) Wahrnehmung ist, auf deren Basis Ihr Vorahnungen entwickelt, ist die parallele Welt Eurem Geist NICHT so unmittelbar zugänglich.
    Wie kann man sich diese Ausrichtung vorstellen?
    Grundlage der parallelen Ausrichtung des Universums ist die Tatsache, das ALLES erfahren und umgesetzt werden soll, was möglich ist.
    Auch Gott möchte sich VOLLSTÄNDIG und nicht nur teilweise erfahren.
    Wenn Ihr aber an die Komplexität des Spieles denkt, dann wird schnell klar, dass eine relative Ausrichtung
    der Wirklichkeit nicht reichen wird, um alles umsetzen zu können, was möglich ist.
    Spätestens am Ende des Spieles ist man klüger als zuvor und man würde bei einem neuen Start des Spieles
    häufig andere Strategien und Wege wählen. Vergleicht es mit einem Leben, das Eure Seele NEU beginnt.
    So ähnlich kann man sich das vorstellen.
    Mitspieler und Spielfeld bleiben gleich, doch die Eigenschaften der Spieler haben sich auf Grund der gemachten Erfahrungen verändert.
    Auf diese Weise werden alle Möglichkeiten der Umsetzung erprobt, alles was möglich ist erfahren.
    ALLES IST, auch wenn es Eurer Erfahrung nach NICHT IST!
    Das ist, grob gesehen, die Beschaffenheit des Universums, die Ihr nicht wahrnehmt, da sie außerhalb
    Eurer Wirklichkeit existiert.
    TROTZDEM gibt es in JEDEM Spiel IMMER limitierende Faktoren.
    Die Liebe will sich nur als das reflektieren, was sie ist, die Liebe und somit ist in jeder Wirklichkeit das Karma oder karmische Prinzip wirksam.
    Denn Ihr sollt aus dem Erfahrungsraum auch wieder herausfinden, zurück gelangen können zu dem Ursprung aus dem Ihr geschaffen wurdet und zu dem Ihr gehört; den Ihr in Wahrheit nie verlassen habt, dem Ursupator oder wie man es heute nennt: der Liebe, Gott, dem Ursprung der Welt.




    special for You postet from part 3
    Greetings
     
  9. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Regina,

    Definition Seele: die Gesamtheit aller Gefühle und Gefühlsäußerungen eines Lebewesens
    Definition Bewußtsein: Bewusstsein beschreibt die Fähigkeit, sich kraft Beobachtung, Urteil und Verhalten im Kontrast zu seiner Umwelt zu erleben und sie zu beeinflussen.

    Gefühle und Gefühlsäußerungen nimmt ein Lebewesen mit der Geburt wahr, da da das Gehirn seine Funktion aufnimmt. Die Seele ist also mit Geburt im Gehirn.

    Die Fähigkeit, seine Umwelt per Beobachtung, Urteil und Verhalten zu erleben, wird während und nach der Geburt erlernt, auch hier spielt die Funktion des Gehirns die entscheidende Rolle.

    Hier ist nun allerdings vom Seelenbewußtsein die Rede. Damit definiert sich die Verbindung mit dem "Hohen Selbst". Der Beweis der Existenz eines Höheren Selbst steht allerdings noch aus. Es wirft Fragen auf, insbesondere:

    Wo existiert dieses "höhere selbst", falls es außerhalb des Körpers existieren sollte? Oftmals wird hier die "feinstoffliche Ebene" angeführt, die sich jedoch als Fiktion erwiesen hat, da sich das Erleben der astralen Ebenen selbst nur als Traumzustand erwiesen hat, siehe hierzu die Arbeiten von Dr. Paul Tholey und Dr. Stephen LaBerge. Zur Entstehung von Träumen kann ich bei Bedarf noch weiter ausholen.

    Wenn es innerhalb des Körpers existiert, ist es eine Funktion des Gehirns?
    Wenn ja, müßte es mit dem Tod des Gehirns ebenfalls sterben, oder wie sollten diese Information des Höhren Selbst auf den zu Reinkarnierenden zu übertragen sein?

    Geist im Sinne der Seele? Oder Geist im Sinne der Hirnforschung? Ich schätze, hier ist von der Seele die Rede. Die Seele definiert sich, wie oben geschrieben, als die Gesamtheit aller Gefühle und Gefühlsäußerungen eines Lebewesens
    Und diese sterben mit dem Tod des Körpers, da das Gehirn auch stirbt. Und die Verarbeitung von Gefühlen sind Teil der Funktion des Gehirns.

    Was ist das "energetische Tor", und was meinst Du mit "energetisch"? Von welcher Energie sprichst Du, und wie ist sie meßbar? Führe bitte ein paar Hinweise zu Beweisen deiner hier genannten Meinung auf.

    Seth, eine Erfindung von Jane Roberts, die natürlich auch nur als einzige mit Seth sprechen darf. Channeling ist eine Kommunikationsform. Aber anders, als angenommen von vielen Channeling-Jüngern, ist nicht die "Geisterwelt" der Sender, sondern nur das eigene Unterbewußtsein, weil die Trance lediglich diesen Weg eröffnen kann. Siehe hierzu Meditation oder Träume, welche vergleichbare Ergebnisse erbringen. Desweiteren ist die Existenz einer Geisterwelt in keinster Weise bewiesen oder beweisbar..
    Die aus dem Unterbewußtsein einzelner Menschen extrahierten Informationen als Nachrichten für alle zu interpretieren, kann meineserachtens nur als Arroganz oder Größenwahn bezeichnet werden.
    Desweiteren lebt Mrs. Roberts ja wohl ganz gut von ihren Büchern.

    Gruß,
    lazpel
     
  10. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
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    Hallo,

    Mir war entgangen, daß Mrs. Roberts vor 25 Jahren gestorben ist. Mittlerweile gibt es ein paar Nachfolger, die auch allesamt mit Seth sprechen, und die auch allesamt gut von den Büchern leben.

    Vielleicht sollte ich das, was ich in meinen luziden Träumen erlebe, auch zu Bargeld machen. Und dann natürlich auch ernsthaft erzählen wollen, daß alle dort gelernten Weisheiten natürlich für alle anderen auch so gelten müssen.

    Kein Wunder, es sind nur die Nachrichten des Mediums selbst.

    Gruß,
    lazpel
     

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