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Pilgerreise zur blauen Blume

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 23. April 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    >>Carl Gustav Jung selbst war ein Homo religiosus - ein unverbesserlicher Träumer.

    Na ja, C., den Seinen gibts der Herr im Schlaf, was meint im Traum. Die Träume sind weit realer als die Realität, oder die Realität ist auch nur eine Traumabteilung.
    Realität, Tagträume, Nachträume, lucide Träume, unterschiedliche Stufen des Träumens.
    Träume sind wie zwiebelschalen, man kann sie entkleiden, immer mehr zu ihrer Kernaussage vordringen, es ist ein gegen den Strom schwimmen.
    Es ist viel leichter ein atheistischer Träumer zu sein, die Welt bleibt einfacher, überschaubarer.

    Hermeneutik, was könnte uns der Traum aus der Anderswelt, dem christlichen Jenseits, mitteilen wollen. Hermes der Götterbote, auch Träume fungieren als Götterboten.
    Wie kann man das was aus dem "Jenseits" an Mitteilung sich offenbart, selber verstehen, und wie kann man es dem klaren Verstand zugänglich machen, also deutlich machen.
    Wie kann man die Impulse aus dem Unbewußten in ihrer undeutlichen und halbdunklen Eigenheit verläßlich ins klare Bewußtsein übersetzen.

    Es gibt etwas was mich grundsätzlich irritiert, was mich dazu bringt mich noch zurückzuhalten, mit meinem Licht hinter einem Scheffel zubleiben, sodaß ich mich fühle wie eine (noch)
    verdeckte Sonne, ein inneres Bild wie als der Mond sich vor Jahren vor die Sonne setzte. Kurz vor Speyer mußte ich auf der Autobahn anhalten...............die Welt wurde dunkel.

    Was zieht mich an Otto Weininger an, in Freuds Praxis in Wien suchte ich mal nach Büchern von Weininger. Es zieht mich oft irgendwohin, ich war mal im Zauberwald am Grab Merlins, Merlin indem sich das Göttliche und Teuflische vereinigte, das ist etwa interessantes, wie soll man dort hinkommen anders als auf dem Wege über das Träumen.
    Ich kann in eine Bibliothek gehen und spüre aus Entfernung wie mich ein bestimmtes Buch anzieht. Folge ich so einem Sog und lese das Buch so beweist sich oft daß diesem Erleben eine innere Führung zugrunde liegt. Dieser Daimonion von Sokrates, so eine Art infehlbare innere göttliche Stimme, so etwas gibt es in der Seele wirklich.

    Es hat was von Pilgerfahrt wenn ich zu solchen Orten walle die mich aus unergründlichen Empfindungen anziehen. Komme ich dann mit solchen Orten in Berührung, die mich anziehen, verändert sich meist irgendetwas in mir. Irgendwo muß es auch die blaue Blume geben, aber es macht keinen Sinn ziellos herumzuirren, sondern ich muß hier durch innere Wahrnehmung herausfinden wo ich die blaue Blume finden kann.

    Solle ich sie finden werde ich die Sage vom armen Mann umschreiben.

    Dessen Frau war sehr krank und er mußte über einen Berg von Hesselbach nach Bad Laasphe des nachts eilen um aus der dortigen Apotheke ein lebensrettendes Medikament zu holen.
    Auf dem Rückwege wurde er von zahlreichen Wölfen angegriffen, der Kampf verletzte und ermüdete ihn und raubte seine letzten Kräfte. Aber schließlich obsiegte er und vermochte seiner kranken Frau die "blaue Blume" zu geben. Aber dann sank er mit den Worten, "Ich armer Mann!", tot in sich zusammen. Seitdem nennt man diesen Berg "der arme Mann"!

    Pilger bedeutet ursprünglich = Fremdling (peregrinus). Wir pilgern als Fremdlinge durch die Welt, jedenfalls solange als wir Heil und Erlösung suchen. Eigentlich sollte jeder Kirchgang eines Gläubigen eine Pilgerfahrt sein. Wie ist die erlösende "blaue Blume" zu finden, ist es eine Frau, ein homöopathisches Medikament oder die begeisterte Hand eines erleuchteten Geistheilers.
    Bhagwhan gelang es seine Anhänger selber die Kloreinigung als meditativen Akt verstehen zu lassen.

    Das ganze Leben ist eine Pilgerfahrt als Fremdling in der Welt und man sollte auch jeden Augenblick so verstehen, die "blaue Blume" zu finden und erlöst zu werden ist immer noch eine passive orale Erwartungshaltung, erlöst zu werden, aktiver ist es in jedem Augenblick, auch am Fließband, sich als Pilger zu verstehen und dort die Arbeit auf eine Weise zu machen die aus dem Hier und Jetzt empfindet und über dieses Hier und Jetzt in der Ewigkeit gründet. Ewigkeit und Hier und Jetzt ist Eines. Das ist Religiosität, die erlebte Rückverbundenheit!

    Dieser arme Mann ist das ein Sieger oder ein Verlierer? Ist sein Scheitern, sein Opfer sein Sieg. Ich verstehe die ganze Geschichte noch nicht!

    Jedenfalls bin ich wichtig, das steht fest.

    Leitet man dieses Wort wichtig nicht von Wicht ab?

    Ein Wicht ist ein Nichts welches sich wichtig dünkt Ist mit diesem einen Wort nicht die gesamte Adlersche Machtpsychologie charakterisiert, mit dem Wicht im Wichtigen.

    Diab. Maledikt der VIII.
     
  2. 0Der Narr

    0Der Narr Neues Mitglied

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    23. April 2005
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    25
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    Im Jetzt und manchmal im Dann, aber nie im Vorgest
    AHA!

    0Der Narr der XXIII. :lachen:
     
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